{"collection":"Bible & Christianity","html_url":"https://unchartedknowledge.5gfusion.net/browse/bib/wb/ger/exo.htm","path":"bib/wb/ger/exo.htm","source_url":"https://sacred-texts.com/bib/wb/ger/exo.htm","text":"1:1 Dies sind die Namen der Kinder Israels, die mit Jakob nach \u00c4gypten kamen; ein jeglicher kam mit seinem Hause hinein:\n1:2 Ruben, Simeon, Levi, Juda,\n1:3 Isaschar, Sebulon, Benjamin,\n1:4 Dan, Naphthali, Gad, Asser\n1:5 Und aller Seelen, die aus den Lenden Jakobs kommen waren, der waren siebenzig. Joseph aber war zuvor in \u00c4gypten.\n1:6 Da nun Joseph gestorben war und alle seine Br\u00fcder und alle, die zu der Zeit gelebt hatten,\n1:7 wuchsen die Kinder Israel und zeugeten Kinder und mehreten sich; und wurden ihrer sehr viel, da\u00df ihrer das Land voll ward.\n1:8 Da kam ein neuer K\u00f6nig auf in \u00c4gypten, der wu\u00dfte nichts von Joseph;\n1:9 und sprach zu seinem Volk: Siehe, des Volks der Kinder Israel ist viel und mehr denn wir.\n1:10 Wohlan, wir wollen sie mit Listen d\u00e4mpfen, da\u00df ihrer nicht so viel werden. Denn wo sich ein Krieg erh\u00fcbe, m\u00f6chten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und wider uns streiten und zum Lande ausziehen.\n1:11 Und man setzte Fronv\u00f6gte \u00fcber sie, die sie mit schweren Diensten dr\u00fccken sollten; denn man bauete dem Pharao die St\u00e4dte Pithon und Raemses zu Schatzh\u00e4usern.\n1:12 Aber je mehr sie das Volk dr\u00fcckten, je mehr sich es mehrete und ausbreitete. Und sie hielten die Kinder Israel wie einen Greuel.\n1:13 Und die \u00c4gypter zwangen die Kinder Israel zu Dienst mit Unbarmherzigkeit\n1:14 und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit im Ton und Ziegeln und mit allerlei Fr\u00f6nen auf dem Felde und mit allerlei Arbeit, die sie ihnen auflegten mit Unbarmherzigkeit.\n1:15 Und der K\u00f6nig in \u00c4gypten sprach zu den ebr\u00e4ischen Wehm\u00fcttern, deren eine hie\u00df Siphra und die andere Pua:\n1:16 Wenn ihr den ebr\u00e4ischen Weibern helfet und auf dem Stuhl sehet, da\u00df es ein Sohn ist, so t\u00f6tet ihn; ist's aber eine Tochter, so lasset sie leben.\n1:17 Aber die Wehm\u00fctter f\u00fcrchteten Gott und taten nicht, wie der K\u00f6nig in \u00c4gypten zu ihnen gesagt hatte, sondern lie\u00dfen die Kinder leben.\n1:18 Da rief der K\u00f6nig in \u00c4gypten den Wehm\u00fcttern und sprach zu ihnen: Warum tut ihr das, da\u00df ihr die Kinder leben lasset?\n1:19 Die Wehm\u00fctter antworteten Pharao: Die ebr\u00e4ischen Weiber sind nicht wie die \u00e4gyptischen, denn sie sind harte Weiber; ehe die Wehmutter zu ihnen kommt, haben sie geboren.\n1:20 Darum tat Gott den Wehm\u00fcttern Gutes. Und das Volk mehrete sich und ward sehr viel.\n1:21 Und weil die Wehm\u00fctter Gott f\u00fcrchteten, bauete er ihnen H\u00e4user.\n1:22 Da gebot Pharao all seinem Volk und sprach: Alle S\u00f6hne, die geboren werden, werfet ins Wasser und alle T\u00f6chter lasset leben.\n2:1 Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm eine Tochter Levis.\n2:2 Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Und da sie sah, da\u00df es ein fein Kind war, verbarg sie ihn drei Monden.\n2:3 Und da sie ihn nicht l\u00e4nger verbergen konnte, machte sie ein K\u00e4stlein von Rohr und verklebte es mit Ton und Pech und legte das Kind drein und legte ihn in das Schilf am Ufer des Wassers.\n2:4 Aber seine Schwester stund von ferne, da\u00df sie erfahren wollte, wie es ihm gehen w\u00fcrde.\n2:5 Und die Tochter Pharaos ging hernieder und wollte baden im Wasser; und ihre Jungfrauen gingen an dem Rande des Wassers. Und da sie das K\u00e4stlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und lie\u00df es holen.\n2:6 Und da sie es auftat, sah sie das Kind; und siehe, das Kn\u00e4blein weinete. Da jammerte es sie, und sprach: Es ist der ebr\u00e4ischen Kindlein eins.\n2:7 Da sprach seine Schwester zu der Tochter Pharaos: Soll ich hingehen und der ebr\u00e4ischen Weiber eine rufen, die da s\u00e4uget, da\u00df sie dir das Kindlein s\u00e4uge?\n2:8 Die Tochter Pharaos sprach zu ihr: Gehe hin! Die Jungfrau ging hin und rief des Kindes Mutter.\n2:9 Da sprach Pharaos Tochter zu ihr: Nimm hin das Kindlein und s\u00e4uge mir's, ich will dir lohnen. Das Weib nahm das Kind und s\u00e4ugete es.\n2:10 Und da das Kind gro\u00df ward, brachte sie es der Tochter Pharaos, und es ward ihr Sohn; und hie\u00df ihn Mose, denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.\n2:11 Zu den Zeiten, da Mose war gro\u00df worden, ging er aus zu seinen Br\u00fcdern und sah ihre Last und ward gewahr, da\u00df ein \u00c4gypter schlug seiner Br\u00fcder, der ebr\u00e4ischen, einen.\n2:12 Und er wandte sich hin und her, und da er sah, da\u00df kein Mensch da war, erschlug er den \u00c4gypter und verscharrete ihn in den Sand.\n2:13 Auf einen andern Tag ging er auch aus und sah zween ebr\u00e4ische M\u00e4nner sich miteinander zanken; und sprach zu dem Ungerechten: Warum schl\u00e4gest du deinen N\u00e4chsten?\n2:14 Er aber sprach: Wer hat dich zum Obersten oder Richter \u00fcber uns gesetzt? Willst du mich auch erw\u00fcrgen, wie du den \u00c4gypter erw\u00fcrget hast? Da f\u00fcrchtete sich Mose und sprach: Wie ist das laut worden?\n2:15 Und es kam vor Pharao, der trachtete nach Mose, da\u00df er ihn erw\u00fcrgete. Aber Mose floh vor Pharao und hielt sich im Lande Midian und wohnete bei einem Brunnen.\n2:16 Der Priester aber in Midian hatte sieben T\u00f6chter, die kamen, Wasser zu sch\u00f6pfen, und f\u00fclleten die Rinnen, da\u00df sie ihres Vaters Schafe tr\u00e4nketen.\n2:17 Da kamen die Hirten und stie\u00dfen sie davon. Aber Mose machte sich auf und half ihnen und tr\u00e4nkte ihre Schafe.\n2:18 Und da sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: Wie seid ihr heute so bald kommen?\n2:19 Sie sprachen: Ein \u00e4gyptischer Mann errettete uns von den Hirten und sch\u00f6pfte uns und tr\u00e4nkte die Schafe.\n2:20 Er sprach zu seinen T\u00f6chtern: Wo ist er? Warum habt ihr den Mann gelassen, da\u00df ihr ihn nicht ludet, mit uns zu essen?\n2:21 Und Mose bewilligte, bei dem Manne zu bleiben. Und er gab Mose seine Tochter Zipora.\n2:22 Die gebar einen Sohn: und er hie\u00df ihn Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling worden im fremden Lande. (Und sie gebar noch einen Sohn, den hie\u00df er Elieser, und sprach: Der Gott meines Vaters ist mein Helfer und hat mich von der Hand Pharaos errettet.)\n2:23 Lange Zeit aber danach starb der K\u00f6nig in \u00c4gypten. Und die Kinder Israel seufzeten \u00fcber ihre Arbeit und schrieen; und ihr Schreien \u00fcber ihre Arbeit kam vor Gott.\n2:24 Und Gott erh\u00f6rete ihr Wehklagen und gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob.\n2:25 Und er sah drein und nahm sich ihrer an.\n3:1 Mose aber h\u00fctete die Schafe Jethros, seines Schw\u00e4hers, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinter in die W\u00fcste und kam an den Berg Gottes Horeb.\n3:2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Busch. Und er sah, da\u00df der Busch mit Feuer brannte, und ward doch nicht verzehret.\n3:3 Und sprach: Ich will dahin und besehen dies gro\u00dfe Gesicht, warum der Busch nicht verbrennet.\n3:4 Da aber der HERR sah, da\u00df er hinging zu sehen, rief ihm Gott aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hie bin ich.\n3:5 Er sprach: Tritt nicht herzu! Zeuch deine Schuhe aus von deinen F\u00fc\u00dfen; denn der Ort, da du auf stehest, ist ein heilig Land.\n3:6 Und sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verh\u00fcllete sein Angesicht, denn er f\u00fcrchtete sich, Gott anzuschauen.\n3:7 Und der HERR sprach: Ich habe gesehen das Elend meines Volks in \u00c4gypten und habe ihr Geschrei geh\u00f6ret \u00fcber die, so sie treiben; ich habe ihr Leid erkannt.\n3:8 Und bin herniedergefahren, da\u00df ich sie errette von der \u00c4gypter Hand und sie ausf\u00fchre aus diesem Lande in ein gut und weit Land, in ein Land, darinnen Milch und Honig fleu\u00dft, n\u00e4mlich an den Ort der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.\n3:9 Weil denn nun das Geschrei der Kinder Israel vor mich kommen ist und habe auch dazu gesehen ihre Angst, wie sie die \u00c4gypter \u00e4ngsten,\n3:10 so gehe nun hin, ich will dich zu Pharao senden, da\u00df du mein Volk, die Kinder Israel, aus \u00c4gypten f\u00fchrest.\n3:11 Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, da\u00df ich zu Pharao gehe und f\u00fchre die Kinder Israel aus \u00c4gypten?\n3:12 Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, da\u00df ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus \u00c4gypten gef\u00fchret hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge.\n3:13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer V\u00e4ter hat mich zu euch gesandt, und sie mir sagen werden: Wie hei\u00dft sein Name? was soll ich ihnen sagen?\n3:14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ich werd's sein, der hat mich zu euch gesandt.\n3:15 Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: Der HERR, eurer V\u00e4ter Gott, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name ewiglich, dabei soll man mein gedenken f\u00fcr und f\u00fcr.\n3:16 Darum so gehe hin und versammle die \u00c4ltesten in Israel und sprich zu ihnen: Der HERR, eurer V\u00e4ter Gott, ist mir er schienen, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, und hat gesagt: Ich habe euch heimgesucht und gesehen, was euch in \u00c4gypten widerfahren ist.\n3:17 Und habe gesagt: Ich will euch aus dem Elende \u00c4gyptens f\u00fchren in das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, in das Land, darinnen Milch und Honig fleu\u00dft.\n3:18 Und wenn sie deine Stimme h\u00f6ren, so sollst du und die \u00c4ltesten in Israel hineingehen zum K\u00f6nige in \u00c4gypten und zu ihm sagen: Der HERR, der Ebr\u00e4er Gott, hat uns gerufen. So la\u00df uns nun gehen drei Tagesreisen in die W\u00fcste, da\u00df wir opfern dem HERRN, unserm Gott.\n3:19 Aber ich wei\u00df, da\u00df euch der K\u00f6nig in \u00c4gypten nicht wird ziehen lassen ohne durch eine starke Hand.\n3:20 Denn ich werde meine Hand aus strecken und \u00c4gypten schlagen mit allerlei Wundern, die ich drinnen tun werde. Danach wird er euch ziehen lassen.\n3:21 Und ich will diesem Volk Gnade geben vor den \u00c4gyptern, da\u00df, wenn ihr ausziehet, nicht leer ausziehet;\n3:22 sondern ein jeglich Weib soll von ihrer Nachbarin und Hausgenossin fordern silberne und g\u00fcldene Gef\u00e4\u00dfe und Kleider; die sollt ihr auf eure S\u00f6hne und T\u00f6chter legen und den \u00c4gyptern entwenden.\n4:1 Mose antwortete und sprach: Siehe, sie werden mir nicht glauben noch meine Stimme h\u00f6ren, sondern werden sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen.\n4:2 Der HERR sprach zu ihm: Was ist, das du in deiner Hand hast? Er sprach: Ein Stab.\n4:3 Er sprach: Wirf ihn von dir auf die Erde! Und er warf ihn von sich; da ward er zur Schlange. Und Mose floh vor ihr.\n4:4 Aber der HERR sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie bei dem Schwanz. Da streckte er seine Hand aus und hielt sie; und sie ward zum Stab in seiner Hand.\n4:5 Darum werden sie glauben, da\u00df dir erschienen sei der HERR, der Gott ihrer V\u00e4ter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs.\n4:6 Und der HERR sprach weiter zu ihm: Stecke deine Hand in deinen Busen. Und er steckte sie in seinen Busen und zog sie heraus; siehe, da war sie auss\u00e4tzig wie Schnee.\n4:7 Und er sprach: Tu sie wieder in den Busen. Und er tat sie wieder in den Busen und zog sie heraus; siehe, da ward sie wieder wie sein ander Fleisch.\n4:8 Wenn sie dir nun nicht werden glauben noch deine Stimme h\u00f6ren bei einem Zeichen, so werden sie doch glauben deiner Stimme bei dem andern Zeichen.\n4:9 Wenn sie aber diesen zweien Zeichen nicht glauben werden noch deine Stimme h\u00f6ren, so nimm des Wassers aus dem Strom und geu\u00df es auf das trockne Land, so wird dasselbe Wasser, das du aus dem Strom genommen hast, Blut werden auf dem trocknen Lande.\n4:10 Mose aber sprach zu dem HERRN: Ach, mein HERR, ich bin je und je nicht wohl beredt gewesen, seit der Zeit du mit deinem Knecht geredet hast; denn ich habe eine schwere Sprache und eine schwere Zunge.\n4:11 Der HERR sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich's nicht getan, der HERR?\n4:12 So gehe nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst.\n4:13 Mose sprach aber: Mein HERR, sende, welchen du senden willst!\n4:14 Da ward der HERR sehr zornig \u00fcber Mose und sprach: Wei\u00df ich denn nicht, da\u00df dein Bruder Aaron aus dem Stamm Levi beredt ist? Und siehe, er wird herausgehen dir entgegen, und wenn er dich siehet, wird er sich von Herzen freuen.\n4:15 Du sollst zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen. Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren; was ihr tun sollt.\n4:16 Und er soll f\u00fcr dich zum Volk reden; er soll dein Mund sein, und du sollst sein Gott sein.\n4:17 Und diesen Stab nimm in deine Hand, damit du Zeichen tun sollst.\n4:18 Mose ging hin und kam wieder zu Jethro, seinem Schw\u00e4her, und sprach zu ihm: Lieber, la\u00df mich gehen, da\u00df ich wieder zu meinen Br\u00fcdern komme, die in \u00c4gypten sind, und sehe, ob sie noch leben. Jethro sprach zu ihm: Gehe hin mit Frieden.\n4:19 Auch sprach der HERR zu ihm in Midian: Gehe hin und zeuch wieder nach \u00c4gypten; denn die Leute sind tot, die nach deinem Leben stunden.\n4:20 Also nahm Mose sein Weib und seine S\u00f6hne und f\u00fchrete sie auf einem Esel und zog wieder nach \u00c4gyptenland; und nahm den Stab Gottes in seine Hand!\n4:21 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe zu, wenn du wieder nach \u00c4gypten kommst, da\u00df du alle die Wunder tust vor Pharao, die ich dir in deine Hand gegeben habe; ich aber will sein Herz verstocken, da\u00df er das Volk nicht lassen wird.\n4:22 Und sollst zu ihm sagen: So saget der HERR: Israel ist mein erstgeborner Sohn;\n4:23 und ich gebiete dir, da\u00df du meinen Sohn ziehen lassest, da\u00df er mir diene. Wirst du dich des weigern, so will ich deinen erstgebornen Sohn erw\u00fcrgen.\n4:24 Und als er unterwegen in der Herberge war, kam ihm der HERR entgegen und wollte ihn t\u00f6ten.\n4:25 Da nahm Zipora einen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut; und r\u00fchrete ihm seine F\u00fc\u00dfe an und sprach: Du bist mir ein Blutbr\u00e4utigam.\n4:26 Da lie\u00df er von ihm ab. Sie sprach aber Blutbr\u00e4utigam um der Beschneidung willen.\n4:27 Und der HERR sprach zu Aaron: Gehe hin Mose entgegen in die W\u00fcste. Und er ging hin und begegnete ihm am Berge Gottes und k\u00fcssete ihn.\n4:28 Und Mose sagte Aaron alle Worte des HERRN, der ihn gesandt hatte, und alle Zeichen, die er ihm befohlen hatte.\n4:29 Und sie gingen hin und versammelten alle \u00c4ltesten von den Kindern Israel.\n4:30 Und Aaron redete alle Worte, die der HERR mit Mose geredet hatte, und tat die Zeichen vor dem Volk.\n4:31 Und das Volk glaubete. Und da sie h\u00f6reten, da\u00df der HERR die Kinder Israel heimgesucht und ihr Elend angesehen h\u00e4tte, neigeten sie sich und beteten an.\n5:1 Danach gingen Mose und Aaron hinein und sprachen zu Pharao: So sagt der HERR, der Gott Israels: La\u00df mein Volk ziehen, da\u00df mir's ein Fest halte in der W\u00fcste.\n5:2 Pharao antwortete: Wer ist der HERR, des Stimme ich h\u00f6ren m\u00fcsse und Israel ziehen lassen? Ich wei\u00df nicht von dem HERRN, will auch Israel nicht lassen ziehen.\n5:3 Sie sprachen: Der Ebr\u00e4er Gott hat uns gerufen; so la\u00df uns nun hinziehen drei Tagereisen in die W\u00fcste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, da\u00df uns nicht widerfahre Pestilenz oder Schwert.\n5:4 Da sprach der K\u00f6nig in \u00c4gypten zu ihnen: Du, Mose und Aaron, warum wollt ihr das Volk von seiner Arbeit frei machen? Gehet hin an eure Dienste!\n5:5 Weiter sprach Pharao: Siehe, des Volks ist schon zu viel im Lande, und ihr wollt sie noch feiern hei\u00dfen von ihrem Dienst.\n5:6 Darum befahl Pharao desselben Tages den V\u00f6gten des Volks und ihren Amtleuten und sprach:\n5:7 Ihr sollt dem Volk nicht mehr Stroh sammeln und geben, da\u00df sie Ziegel brennen, wie bis anher; lasset sie selbst hingehen und Stroh zusammenlesen;\n5:8 und die Zahl der Ziegel, die sie bisher gemacht haben, sollt ihr ihnen gleichwohl auflegen und nichts mindern; denn sie gehen m\u00fc\u00dfig, darum schreien sie und sprechen: Wir wollen hinziehen und unserm Gott opfern.\n5:9 Man dr\u00fccke die Leute mit Arbeit, da\u00df sie zu schaffen haben und sich nicht kehren an falsche Rede!\n5:10 Da gingen die V\u00f6gte des Volks und ihre Amtleute aus und sprachen zum Volk: So spricht Pharao: Man wird euch kein Stroh geben.\n5:11 Gehet ihr selbst hin und sammelt euch Stroh, wo ihr's findet; aber von eurer Arbeit soll nichts gemindert werden.\n5:12 Da zerstreute sich das Volk ins ganze Land \u00c4gypten, da\u00df es Stoppeln sammelte, damit sie Stroh h\u00e4tten.\n5:13 Und die V\u00f6gte trieben sie und sprachen: Erf\u00fcllet euer Tagwerk, gleich als da ihr Stroh hattet!\n5:14 Und die Amtleute der Kinder Israel, welche die V\u00f6gte Pharaos \u00fcber sie gesetzet hatten, wurden geschlagen, und ward zu ihnen gesagt: Warum habt ihr weder heute noch gestern euer gesetzt Tagwerk getan, wie vorhin?\n5:15 Da gingen hinein die Amtleute der Kinder Israel und schrieen zu Pharao: Warum willst du mit deinen Knechten also fahren?\n5:16 Man gibt deinen Knechten kein Stroh, und sollen die Ziegel machen, die uns bestimmt sind; und siehe, deine Knechte werden geschlagen, und dein Volk mu\u00df S\u00fcnder sein.\n5:17 Pharao sprach: Ihr seid m\u00fc\u00dfig, m\u00fc\u00dfig seid ihr; darum sprechet ihr: Wir wollen hinziehen und dem HERRN opfern.\n5:18 So gehet nun hin und fr\u00f6net! Stroh soll man euch nicht geben, aber die Anzahl der Ziegel sollt ihr reichen.\n5:19 Da sahen die Amtleute der Kinder Israel, da\u00df es \u00e4rger ward, weil man sagte: Ihr sollt nichts mindern von dem Tagwerk an den Ziegeln.\n5:20 Und da sie von Pharao gingen, begegneten sie Mose und Aaron und traten gegen sie\n5:21 und sprachen zu ihnen: Der HERR sehe auf euch und richte es, da\u00df ihr unsern Geruch habt stinken gemacht vor Pharao und seinen Knechten und habt ihnen das Schwert in ihre H\u00e4nde gegeben, uns zu t\u00f6ten.\n5:22 Mose aber kam wieder zu dem HERRN und sprach: HERR, warum tust du so \u00fcbel an diesem Volk? Warum hast du mich hergesandt?\n5:23 Denn seit dem, da\u00df ich hinein bin gegangen zu Pharao, mit ihm zu reden in deinem Namen, hat er das Volk noch h\u00e4rter geplagt; und du hast dein Volk nicht errettet.\n6:1 Der HERR sprach zu Mose: Nun sollst du sehen, was ich Pharao tun werde; denn durch eine starke Hand mu\u00df er sie lassen ziehen, er mu\u00df sie noch durch eine starke Hand aus seinem Lande von sich treiben.\n6:2 Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR,\n6:3 und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob, da\u00df ich ihr allm\u00e4chtiger Gott sein wollte; aber mein Name, HERR, ist ihnen nicht offenbaret worden.\n6:4 Auch habe ich meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, da\u00df ich ihnen geben will das Land Kanaan, das Land ihrer Wallfahrt, darinnen sie Fremdlinge gewesen sind.\n6:5 Auch habe ich geh\u00f6ret die Wehklage der Kinder Israel, welche die \u00c4gypter mit Fr\u00f6nen beschweren, und habe an meinen Bund gedacht.\n6:6 Darum sage den Kindern Israel: Ich bin der HERR und will euch ausf\u00fchren von euren Lasten in \u00c4gypten und will euch erretten von eurem Fronen und will euch erl\u00f6sen durch einen ausgereckten Arm und gro\u00dfe Gerichte;\n6:7 und will euch annehmen zum Volk und will euer Gott sein, da\u00df ihr's erfahren sollt, da\u00df ich der HERR bin euer Gott, der euch ausgef\u00fchret habe von der Last \u00c4gyptens\n6:8 und euch gebracht in das Land, dar\u00fcber ich habe meine Hand gehoben, da\u00df ich's g\u00e4be Abraham, Isaak und Jakob; das will ich euch geben zu eigen, ich, der HERR.\n6:9 Mose sagte solches den Kindern Israel; aber sie h\u00f6reten ihn nicht vor Seufzen und Angst und harter Arbeit.\n6:10 Da redete der HERR mit Mose und sprach:\n6:11 Gehe hinein und rede mit Pharao, dem K\u00f6nige in \u00c4gypten, da\u00df er die Kinder Israel aus seinem Lande lasse.\n6:12 Mose aber redete vor dem HERRN und sprach: Siehe, die Kinder Israel h\u00f6ren mich nicht, wie sollte mich denn Pharao h\u00f6ren? Dazu bin ich von unbeschnittenen Lippen.\n6:13 Also redete der HERR mit Mose und Aaron und tat ihnen Befehl an die Kinder Israel und Pharao, den K\u00f6nig in \u00c4gypten, da\u00df sie die Kinder Israel aus \u00c4gypten f\u00fchreten.\n6:14 Dies sind die H\u00e4upter in jeglichem Geschlecht der V\u00e4ter. Die Kinder Rubens, des ersten Sohnes Israels, sind diese: Hanoch, Pallu, Hezron, Charmi. Das sind die Geschlechter von Ruben.\n6:15 Die Kinder Simeons sind diese: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zohar und Saul, der Sohn des kanaan\u00e4ischen Weibes, das sind Simeons Geschlechter.\n6:16 Dies sind die Namen der Kinder Levis in ihren Geschlechtern: Gerson, Kahath, Merari. Aber Levi ward hundertundsiebenunddrei\u00dfig Jahre alt.\n6:17 Die Kinder Gersons sind diese: Libni und Simei in ihren Geschlechtern.\n6:18 Die Kinder Kahaths sind diese: Amram, Jezear, Hebron, Usiel. Kahath aber ward hundertunddreiunddrei\u00dfig Jahre alt.\n6:19 Die Kinder Meraris sind diese: Maheli und Musi. Das sind die Geschlechter Levis in ihren St\u00e4mmen.\n6:20 Und Amram nahm seine Muhme Jochebed zum Weibe, die gebar ihm Aaron und Mose. Aber Amram ward hundertundsiebenunddrei\u00dfig Jahre alt.\n6:21 Die Kinder Jezears sind diese: Korah, Nepheg, Sichri.\n6:22 Die Kinder Usiels sind diese: Misael, Elzaphan, Sithri.\n6:23 Aaron nahm zum Weibe Eliseba, die Tochter Amminadabs, Nahassons Schwester; die gebar ihm Nadab, Abihu, Eleasar, Ithamar.\n6:24 Die Kinder Korahs sind diese: Assir, Elkana, Abiasaph. Das sind die Geschlechter der Korahiter.\n6:25 Eleasar aber, Aarons Sohn, der nahm von den T\u00f6chtern Putiels ein Weib; die gebar ihm den Pinehas. Das sind die H\u00e4upter unter den V\u00e4tern der Levitengeschlechter.\n6:26 Das ist der Aaron und Mose, zu denen der HERR sprach: F\u00fchret die Kinder Israel aus \u00c4gyptenland mit ihrem Heer.\n6:27 Sie sind's, die mit Pharao, dem K\u00f6nige in \u00c4gypten, redeten, da\u00df sie die Kinder Israel aus \u00c4gypten f\u00fchreten, n\u00e4mlich Mose und Aaron.\n6:28 Und des Tages redete der HERR mit Mose in \u00c4gyptenland\n6:29 und sprach zu ihm: Ich bin der HERR; rede mit Pharao, dem K\u00f6nige in \u00c4gypten, alles was ich mit dir rede.\n6:30 Und er antwortete vor dem HERRN: Siehe, ich bin von unbeschnittenen Lippen; wie wird mich denn Pharao h\u00f6ren?\n7:1 Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich einen Gott gesetzt \u00fcber Pharao; und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.\n7:2 Du sollst reden alles, was ich dir gebieten werde; aber Aaron, dein Bruder, soll es vor Pharao reden, da\u00df er die Kinder Israel aus seinem Lande lasse.\n7:3 Aber ich will Pharaos Herz verh\u00e4rten, da\u00df ich meiner Zeichen und Wunder viel tue in \u00c4gyptenland.\n7:4 Und Pharao wird euch nicht h\u00f6ren, auf da\u00df ich meine Hand in \u00c4gypten beweise und f\u00fchre mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, aus \u00c4gyptenland durch gro\u00dfe Gerichte.\n7:5 Und die \u00c4gypter sollen's inne werden, da\u00df ich der HERR bin, wenn ich nun meine Hand ausstrecke \u00fcber \u00c4gypten und die Kinder Israel von ihnen wegf\u00fchren werde.\n7:6 Mose und Aaron taten, wie ihnen der HERR geboten hatte.\n7:7 Und Mose war achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, da sie mit Pharao redeten.\n7:8 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron:\n7:9 Wenn Pharao zu euch sagen wird: Beweiset eure Wunder, so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor Pharao, da\u00df er zur Schlange werde.\n7:10 Da gingen Mose und Aaron hinein zu Pharao und taten wie ihnen der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor Pharao und vor seinen Knechten; und er ward zur Schlange.\n7:11 Da forderte Pharao die Weisen und Zauberer. Und die \u00e4gyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschw\u00f6ren.\n7:12 Ein jeglicher warf seinen Stab von sich, da wurden Schlangen draus; aber Aarons Stab verschlang ihre St\u00e4be.\n7:13 Also ward das Herz Pharaos verstockt und h\u00f6rete sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.\n7:14 Und der HERR sprach zu Mose: Das Herz Pharaos ist hart; er weigert sich, das Volk zu lassen.\n7:15 Gehe hin zu Pharao morgen. Siehe, er wird ans Wasser gehen; so tritt gegen ihm an das Ufer des Wassers und nimm den Stab in deine Hand, der zur Schlange ward,\n7:16 und sprich zu ihm: Der HERR, der Ebr\u00e4er Gott, hat mich zu dir gesandt und lassen sagen: La\u00df mein Volk, da\u00df mir's diene in der W\u00fcste! Aber du hast bisher nicht wollen h\u00f6ren.\n7:17 Darum spricht der HERR also: Daran sollst du erfahren, da\u00df ich der HERR bin. Siehe, ich will mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, das Wasser schlagen, das in dem Strom ist, und es soll in Blut verwandelt werden,\n7:18 da\u00df die Fische im Strom sterben sollen und der Strom stinken, und den \u00c4gyptern wird ekeln, zu trinken des Wassers aus dem Strom.\n7:19 Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Nimm deinen Stab und recke deine Hand aus \u00fcber die Wasser in \u00c4gypten, \u00fcber ihre B\u00e4che und Str\u00f6me und Seen und \u00fcber alle Wassers\u00fcmpfe, da\u00df sie Blut werden, und sei Blut in ganz \u00c4gyptenland, beide in h\u00f6lzernen und steinernen Gef\u00e4\u00dfen.\n7:20 Mose und Aaron taten, wie ihnen der HERR geboten hatte, und hub den Stab auf und schlug ins Wasser, das im Strom war, vor Pharao und seinen Knechten. Und alles Wasser im Strom ward in Blut verwandelt.\n7:21 Und die Fische im Strom starben, und der Strom ward stinkend, da\u00df die \u00c4gypter nicht trinken konnten des Wassers aus dem Strom; und ward Blut in ganz \u00c4gyptenland.\n7:22 Und die \u00e4gyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschw\u00f6ren. Also ward das Herz Pharaos verstockt und h\u00f6rete sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.\n7:23 Und Pharao wandte sich und ging heim und nahm's nicht zu Herzen.\n7:24 Aber alle \u00c4gypter gruben nach Wasser um den Strom her, zu trinken; denn des Wassers aus dem Strom konnten sie nicht trinken.\n7:25 Und das w\u00e4hrete sieben Tage lang, da\u00df der HERR den Strom schlug.\n8:1 Der HERR sprach zu Mose: Gehe hinein zu Pharao und sprich zu ihm: So sagt der HERR: La\u00df mein Volk, da\u00df mir's diene!\n8:2 Wo du dich des weigerst, siehe, so will ich alle deine Grenze mit Fr\u00f6schen plagen,\n8:3 da\u00df der Strom soll von Fr\u00f6schen wimmeln; die sollen heraufkriechen und kommen in dein Haus, in deine Kammer, auf dein Lager, auf dein Bett; auch in die H\u00e4user deiner Knechte, unter dein Volk, in deine Back\u00f6fen und in deine Teige;\n8:4 und sollen die Fr\u00f6sche auf dich und auf dein Volk und auf alle deine Knechte kriechen.\n8:5 Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deine Hand aus mit deinem Stabe \u00fcber die B\u00e4che und Str\u00f6me und Seen und la\u00df Fr\u00f6sche \u00fcber \u00c4gyptenland kommen.\n8:6 Und Aaron reckte seine Hand \u00fcber die Wasser in \u00c4gypten; und kamen Fr\u00f6sche herauf, da\u00df \u00c4gyptenland bedeckt ward.\n8:7 Da taten die Zauberer auch also mit ihrem Beschw\u00f6ren und lie\u00dfen Fr\u00f6sche \u00fcber \u00c4gyptenland kommen.\n8:8 Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Bittet den HERRN f\u00fcr mich, da\u00df er die Fr\u00f6sche von mir und von meinem Volk nehme, so will ich das Volk lassen, da\u00df es dem HERRN opfere.\n8:9 Mose sprach: Habe du die Ehre vor mir und stimme mir, wann ich f\u00fcr dich, f\u00fcr deine Knechte und f\u00fcr dein Volk bitten soll, da\u00df die Fr\u00f6sche von dir und von deinem Hause vertrieben werden und allein im Strom bleiben.\n8:10 Er sprach: Morgen. Er sprach: Wie du gesagt hast. Auf da\u00df du erfahrest, da\u00df niemand ist wie der HERR, unser Gott,\n8:11 so sollen die Fr\u00f6sche von dir, von deinem Hause von deinen Knechten und von deinem Volk genommen werden und allein im Strom bleiben.\n8:12 Also ging Mose und Aaron von Pharao. Und Mose schrie zu dem HERRN der Fr\u00f6sche halben, wie er Pharao hatte zugesagt.\n8:13 Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte; und die Fr\u00f6sche starben in den H\u00e4usern, in den H\u00f6fen und auf dem Felde.\n8:14 Und sie h\u00e4uften sie zusammen, hie einen Haufen und da einen Haufen; und das Land stank davon.\n8:15 Da aber Pharao sah, da\u00df er Luft gekriegt hatte, ward sein Herz verh\u00e4rtet und h\u00f6rete sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.\n8:16 Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deinen Stab aus und schlag in den Staub auf Erden, da\u00df L\u00e4use werden in ganz \u00c4gyptenland.\n8:17 Sie taten also, und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf Erden; und es wurden L\u00e4use an den Menschen und an dem Vieh; aller Staub des Landes ward L\u00e4use in ganz \u00c4gyptenland.\n8:18 Die Zauberer taten auch also mit ihrem Beschw\u00f6ren, da\u00df sie L\u00e4use heraus br\u00e4chten, aber sie konnten nicht. Und die L\u00e4use waren beide an Menschen und an Vieh.\n8:19 Da sprachen die Zauberer zu Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz Pharaos ward verstockt und h\u00f6rete sie nicht, wie denn der HERR gesagt hatte.\n8:20 Und der HERR sprach zu Mose: Mache dich morgen fr\u00fche auf und tritt vor Pharao (siehe, er wird ans Wasser gehen) und sprich zu ihm: So sagt der HERR: La\u00df mein Volk, da\u00df es mir diene;\n8:21 wo nicht, siehe, so will ich allerlei Ungeziefer lassen kommen \u00fcber dich, deine Knechte, dein Volk und dein Haus, da\u00df aller \u00c4gypter H\u00e4user und das Feld und was drauf ist, voll Ungeziefer werden sollen.\n8:22 Und will des Tages ein Besonderes tun mit dem Lande Gosen, da sich mein Volk enth\u00e4lt, da\u00df kein Ungeziefer da sei, auf da\u00df du inne werdest, da\u00df ich der HERR bin auf Erden allenthalben.\n8:23 Und will eine Erl\u00f6sung setzen zwischen meinem und deinem Volk: Morgen soll das Zeichen geschehen.\n8:24 Und der HERR tat also, und es kam viel Ungeziefers in Pharaos Haus, in seiner Knechte H\u00e4user und \u00fcber ganz \u00c4gyptenland; und das Land ward verderbet von dem Ungeziefer.\n8:25 Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Gehet hin, opfert eurem Gott hie im Lande.\n8:26 Mose sprach: Das taugt nicht, da\u00df wir also tun; denn wir w\u00fcrden der \u00c4gypter Greuel opfern unserm Gott, dem HERRN; siehe, wenn wir denn der \u00c4gypter Greuel vor ihren Augen opferten, w\u00fcrden sie uns nicht steinigen?\n8:27 Drei Tagereisen wollen wir gehen in die W\u00fcste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, wie er uns gesagt hat.\n8:28 Pharao sprach: Ich will euch lassen, da\u00df ihr dem HERRN, eurem Gott opfert in der W\u00fcste; allein; da\u00df ihr nicht ferner ziehet, und bittet f\u00fcr mich.\n8:29 Mose sprach: Siehe, wenn ich hinaus von dir komme so will ich den HERRN bitten, da\u00df dies Ungeziefer von Pharao und seinen Knechten und von seinem Volk genommen werde, morgen des Tages; allein t\u00e4usche mich nicht mehr, da\u00df du das Volk nicht lassest, dem HERRN zu opfern.\n8:30 Und Mose ging hinaus von Pharao und bat den HERRN.\n8:31 Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte, und schaffte das Ungeziefer weg von Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk, da\u00df nicht eins \u00fcberblieb.\n8:32 Aber Pharao verh\u00e4rtete sein Herz auch dasselbe Mal und lie\u00df das Volk nicht.\n9:1 Der HERR sprach zu Mose: Gehe hinein zu Pharao und sprich zu ihm: Also sagt der HERR, der Gott der Ebr\u00e4er: La\u00df mein Volk, da\u00df sie mir dienen!\n9:2 Wo du dich des weigerst und sie weiter aufh\u00e4ltst,\n9:3 siehe, so wird Hand des HERRN sein \u00fcber dein Vieh auf dem Felde, \u00fcber Pferde, \u00fcber Esel, \u00fcber Kamele, \u00fcber Ochsen, \u00fcber Schafe mit einer fast schweren Pestilenz.\n9:4 Und der HERR wird ein Besonderes tun zwischen dem Vieh der Israeliten und der \u00c4gypter, da\u00df nichts sterbe aus allem, das die Kinder Israel haben.\n9:5 Und der HERR bestimmte eine Zeit und sprach: Morgen wird der HERR solches auf Erden tun.\n9:6 Und der HERR tat solches des Morgens; und starb allerlei Vieh der \u00c4gypter; aber des Viehes der Kinder Israel starb nicht eins.\n9:7 Und Pharao sandte danach, und siehe, es war des Viehes Israel nicht eins gestorben. Aber das Herz Pharaos ward verstockt und lie\u00df das Volk nicht.\n9:8 Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Nehmet eure F\u00e4uste voll Ru\u00df aus dem Ofen, und Mose sprenge ihn gen Himmel vor Pharao,\n9:9 da\u00df \u00fcber ganz \u00c4gyptenland st\u00e4ube, und b\u00f6se schwarze Blattern auffahren, beide an Menschen und an Vieh, in ganz \u00c4gyptenland.\n9:10 Und sie nahmen Ru\u00df aus dem Ofen und traten vor Pharao, und Mose sprengete ihn gen Himmel. Da fuhren auf b\u00f6se schwarze Blattern, beide an Menschen und an Vieh,\n9:11 also da\u00df die Zauberer nicht konnten vor Mose stehen vor den b\u00f6sen Blattern; denn es waren an den Zauberern ebensowohl b\u00f6se Blattern als an allen \u00c4gyptern.\n9:12 Aber der HERR verstockte das Herz Pharaos, da\u00df er sie nicht h\u00f6rete, wie denn der HERR zu Mose gesagt hatte.\n9:13 Da sprach der HERR zu Mose: Mache dich morgen fr\u00fche auf und tritt vor Pharao und sprich zu ihm: So sagt der HERR, der Ebr\u00e4er Gott: La\u00df mein Volk, da\u00df mir's diene!\n9:14 Ich will anders diesmal alle meine Plagen \u00fcber dich selbst senden, \u00fcber deine Knechte und \u00fcber dein Volk, da\u00df du inne werden sollst, da\u00df meinesgleichen nicht ist in allen Landen.\n9:15 Denn ich will jetzt meine Hand ausrecken und dich und dein Volk mit Pestilenz schlagen, da\u00df du von der Erde sollst vertilget werden.\n9:16 Und zwar darum habe ich dich erwecket, da\u00df meine Kraft an dir erscheine, und mein Name verk\u00fcndiget werde in allen Landen.\n9:17 Du trittst mein Volk noch unter dich und willst es nicht lassen.\n9:18 Siehe, ich will morgen um diese Zeit einen sehr gro\u00dfen Hagel regnen lassen, desgleichen in \u00c4gypten nicht gewesen ist, seit der Zeit es gegr\u00fcndet ist, bisher.\n9:19 Und nun sende hin und verwahre dein Vieh und alles, was du auf dem Felde hast. Denn alle Menschen und Vieh, das auf dem Felde funden wird und nicht in die H\u00e4user versammelt ist, so der Hagel auf sie f\u00e4llt, werden sterben.\n9:20 Wer nun unter den Knechten Pharaos des HERRN Wort f\u00fcrchtete, der lie\u00df seine Knechte und Vieh in die H\u00e4user fliehen.\n9:21 Welcher Herz aber sich nicht kehrete an des HERRN Wort, lie\u00dfen ihre Knechte und Vieh auf dem Felde.\n9:22 Da sprach der HERR zu Mose: Recke deine Hand gen Himmel, da\u00df es hagele \u00fcber ganz \u00c4gyptenland, \u00fcber Menschen, \u00fcber Vieh und \u00fcber alles Kraut auf dem Felde in \u00c4gyptenland.\n9:23 Also reckte Mose seinen Stab gen Himmel; und der HERR lie\u00df donnern und hageln, da\u00df das Feuer auf die Erde scho\u00df. Also lie\u00df der HERR Hagel regnen \u00fcber \u00c4gyptenland,\n9:24 da\u00df Hagel und Feuer untereinander fuhren, so grausam, da\u00df desgleichen in ganz \u00c4gyptenland nie gewesen war, seit der Zeit Leute drinnen gewesen sind.\n9:25 Und der Hagel schlug in ganz \u00c4gyptenland alles, was auf dem Felde war, beide Menschen und Vieh, und schlug alles Kraut auf dem Felde und zerbrach alle B\u00e4ume auf dem Felde.\n9:26 Ohne allein im Lande Gosen, da die Kinder Israel waren, da hagelte es nicht.\n9:27 Da schickte Pharao hin und lie\u00df Mose und Aaron rufen und sprach zu ihnen: Ich habe dasmal mich vers\u00fcndiget; der HERR ist gerecht, ich aber und mein Volk sind Gottlose.\n9:28 Bittet aber den HERRN, da\u00df aufh\u00f6re solch Donnern und Hageln Gottes, so will ich euch lassen, da\u00df ihr nicht l\u00e4nger hie bleibet.\n9:29 Mose sprach zu ihm: Wenn ich zur Stadt hinaus komme, will ich meine H\u00e4nde ausbreiten gegen den HERRN, so wird der Donner aufh\u00f6ren, und kein Hagel mehr sein, auf da\u00df du inne werdest, da\u00df die Erde des HERRN sei.\n9:30 Ich wei\u00df aber, da\u00df du und deine Knechte euch noch nicht f\u00fcrchtet vor Gott dem HERRN.\n9:31 Also ward geschlagen der Flachs und die Gerste; denn die Gerste hatte geschosset und der Flachs Knoten gewonnen.\n9:32 Aber der Weizen und Roggen ward nicht geschlagen, denn es war sp\u00e4t Getreide.\n9:33 So ging nun Mose von Pharao zur Stadt hinaus und breitete seine H\u00e4nde gegen den HERRN, und der Donner und Hagel h\u00f6reten auf, und der Regen troff nicht mehr auf Erden.\n9:34 Da aber Pharao sah, da\u00df der Regen und Donner und Hagel aufh\u00f6rete, vers\u00fcndigte er sich weiter und verh\u00e4rtete sein Herz, er und seine Knechte.\n9:35 Also ward des Pharao Herz verstockt, da\u00df er die Kinder Israel nicht lie\u00df, wie denn der HERR geredet hatte durch Mose.\n10:1 Und der HERR sprach zu Mose: Gehe hinein zu Pharao; denn ich habe sein und seiner Knechte Herz verh\u00e4rtet, auf da\u00df ich diese meine Zeichen unter ihnen tue,\n10:2 und da\u00df du verk\u00fcndigest vor den Ohren deiner Kinder und deiner Kindeskinder, was ich in \u00c4gypten ausgerichtet habe und wie ich meine Zeichen unter ihnen beweiset habe, da\u00df ihr wisset; ich bin der HERR.\n10:3 Also gingen Mose und Aaron hinein zu Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der HERR, der Ebr\u00e4er Gott: Wie lange weigerst du, dich vor mir zu dem\u00fctigen, da\u00df du mein Volk lassest, mir zu dienen?\n10:4 Weigerst du dich, mein Volk zu lassen, siehe, so will ich morgen Heuschrecken kommen lassen an allen Orten,\n10:5 da\u00df sie das Land bedecken, also da\u00df man das Land nicht sehen k\u00f6nne; und sollen fressen, was euch \u00fcbrig und errettet ist von dem Hagel, und sollen alle eure gr\u00fcnenden B\u00e4ume fressen auf dem Felde;\n10:6 und sollen erf\u00fcllen dein Haus, aller deiner Knechte H\u00e4user und aller \u00c4gypter H\u00e4user, desgleichen nicht gesehen haben deine V\u00e4ter und deiner V\u00e4ter V\u00e4ter, seit der Zeit sie auf Erden gewesen, bis auf diesen Tag. Und er wandte sich und ging von Pharao hinaus.\n10:7 Da sprachen die Knechte Pharaos zu ihm: Wie lange sollen wir damit geplagt sein? La\u00df die Leute ziehen, da\u00df sie dem HERRN, ihrem Gott, dienen! Willst du zu vor erfahren, da\u00df \u00c4gypten untergegangen sei?\n10:8 Mose und Aaron wurden wieder zu Pharao gebracht, der sprach zu ihnen: Gehet hin und dienet dem HERRN, eurem Gott. Welche sind sie aber, die hinziehen sollen?\n10:9 Mose sprach: Wir wollen ziehen mit jung und alt, mit S\u00f6hnen und T\u00f6chtern, mit Schafen und Rindern; denn wir haben ein Fest des HERRN.\n10:10 Er sprach zu ihnen: Awe ja, der HERR sei mit euch! Sollte ich euch und eure Kinder dazu ziehen lassen? Sehet da, ob ihr nicht B\u00f6ses vorhabt!\n10:11 Nicht also, sondern ihr M\u00e4nner ziehet hin und dienet dem HERRN; denn das habt ihr auch gesucht. Und man stie\u00df sie heraus von Pharao.\n10:12 Da sprach der HERR zu Mose: Recke deine Hand \u00fcber \u00c4gyptenland um die Heuschrecken, da\u00df sie auf \u00c4gyptenland kommen und fressen alles Kraut im Lande auf samt alle dem, das dem Hagel \u00fcberblieben ist.\n10:13 Mose reckte seinen Stab \u00fcber \u00c4gyptenland. Und der HERR trieb einen Ostwind ins Land den ganzen Tag und die ganze Nacht; und des Morgens f\u00fchrete der Ostwind die Heuschrecken her.\n10:14 Und sie kamen \u00fcber ganz \u00c4gyptenland und lie\u00dfen sich nieder an allen Orten in \u00c4gypten, so sehr viel, da\u00df zuvor des gleichen nie gewesen ist, noch hinfort sein wird.\n10:15 Denn sie bedeckten das Land und verfinsterten es. Und sie fra\u00dfen alles Kraut im Lande auf und alle Fr\u00fcchte auf den B\u00e4umen, die dem Hagel waren \u00fcberblieben, und lie\u00dfen nichts Gr\u00fcnes \u00fcbrig an den B\u00e4umen und am Kraut auf dem Felde in ganz \u00c4gyptenland.\n10:16 Da forderte Pharao eilend Mose und Aaron und sprach: Ich habe mich vers\u00fcndiget an dem HERRN, eurem Gott, und an euch.\n10:17 Vergebet mir meine S\u00fcnde diesmal auch und bittet den HERRN, euren Gott, da\u00df er doch nur diesen Tod von mir wegnehme.\n10:18 Und er ging aus von Pharao und bat den HERRN.\n10:19 Da wendete der HERR einen sehr starken Westwind und hub die Heuschrecken auf und warf sie ins Schilfmeer, da\u00df nicht eine \u00fcbrig blieb an allen Orten \u00c4gyptens.\n10:20 Aber der HERR verstockte Pharaos Herz, da\u00df er die Kinder Israel nicht lie\u00df.\n10:21 Der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand gen Himmel, da\u00df es so finster werde in \u00c4gyptenland, da\u00df man's greifen mag.\n10:22 Und Mose reckte seine Hand gen Himmel; da ward eine dicke Finsternis in ganz \u00c4gyptenland drei Tage,\n10:23 da\u00df niemand den andern sah noch aufstund von dem Ort, da er war, in dreien Tagen. Aber bei allen Kindern Israel war es licht in ihren Wohnungen.\n10:24 Da forderte Pharao Mose und sprach: Ziehet hin und dienet dem HERRN; allein eure Schafe und Rinder lasset hie; lasset auch eure Kindlein mit euch ziehen.\n10:25 Mose sprach: Du mu\u00dft uns auch Opfer und Brandopfer geben, das wir unserm Gott, dem HERRN, tun m\u00f6gen.\n10:26 Unser Vieh soll mit uns gehen und nicht eine Klaue dahinten bleiben; denn von dem Unsern werden wir nehmen zum Dienst unsers Gottes, des HERRN. Denn wir wissen nicht, womit wir dem HERRN dienen sollen, bis wir dahin kommen.\n10:27 Aber der HERR verstockte das Herz Pharaos, da\u00df er sie nicht lassen wollte.\n10:28 Und Pharao sprach zu ihm: Gehe von mir und h\u00fcte dich, da\u00df du nicht mehr vor meine Augen kommest; denn welches Tages du vor meine Augen kommst, sollst du sterben.\n10:29 Mose antwortete: Wie du gesagt hast; ich will nicht mehr vor deine Augen kommen.\n11:1 Und der HERR sprach zu Mose: Ich will noch eine Plage \u00fcber Pharao und \u00c4gypten kommen lassen, danach wird er euch lassen von hinnen, und wird nicht allein alles lassen, sondern euch auch von hinnen treiben.\n11:2 So sage nun vor dem Volk, da\u00df ein jeglicher von seinem N\u00e4chsten und eine jegliche von ihrer N\u00e4chstin silberne und g\u00fcldene Gef\u00e4\u00dfe fordere.\n11:3 Denn der HERR wird dem Volk Gnade geben vor den \u00c4gyptern. Und Mose war ein sehr gro\u00dfer Mann in \u00c4gyptenland vor den Knechten Pharaos und vor dem Volk.\n11:4 Und Mose sprach: So sagt der HERR: Ich will zur Mitternacht ausgehen in \u00c4gyptenland;\n11:5 und alle Erstgeburt in \u00c4gyptenland soll sterben, von dem ersten Sohn Pharaos an, der auf seinem Stuhl sitzt, bis an den ersten Sohn der Magd, die hinter der M\u00fchle ist, und alle Erstgeburt unter dem Vieh.\n11:6 Und wird ein gro\u00df Geschrei sein in ganz \u00c4gyptenland, desgleichen nie gewesen ist noch werden wird;\n11:7 aber bei allen Kindern Israel soll nicht ein Hund mucken, beide unter Menschen und Vieh, auf da\u00df ihr erfahret, wie der HERR \u00c4gypten und Israel scheide.\n11:8 Dann werden zu mir herabkommen alle diese deine Knechte und mir zu Fu\u00dfe fallen und sagen: Zeuch aus, du und alles Volk, das unter dir ist. Danach will ich ausziehen, und er ging von Pharao mit grimmigem Zorn.\n11:9 Der HERR aber sprach zu Mose: Pharao h\u00f6ret euch nicht, auf da\u00df viele Wunder geschehen in \u00c4gyptenland.\n11:10 Und Mose und Aaron haben diese Wunder alle getan vor Pharao; aber der HERR verstockte ihm sein Herz, da\u00df er die Kinder Israel nicht lassen wollte aus seinem Lande.\n12:1 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron in \u00c4gyptenland:\n12:2 Dieser Mond soll bei euch der erste Mond sein; und von ihm sollt ihr die Monde des Jahrs anheben.\n12:3 Saget der ganzen Gemeine Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monden nehme ein jeglicher ein Lamm, wo ein Hausvater ist, je ein Lamm zu einem Hause!\n12:4 Wo ihrer aber in einem Hause zum Lamm zu wenig sind, so nehme er's und sein n\u00e4chster Nachbar an seinem Hause, bis ihrer so viel wird, da\u00df sie das Lamm aufessen m\u00f6gen.\n12:5 Ihr sollt aber ein solch Lamm nehmen, da kein Fehl an ist, ein M\u00e4nnlein und eines Jahrs alt; von den L\u00e4mmern und Ziegen sollt ihr's nehmen.\n12:6 Und sollt es behalten bis auf den vierzehnten Tag des Monden. Und ein jegliches H\u00e4uflein im ganzen Israel soll es schlachten zwischen Abends.\n12:7 Und sollt seines Bluts nehmen und beide Pfosten an der T\u00fcr und die oberste Schwelle damit bestreichen an den H\u00e4usern, da sie es innen essen.\n12:8 Und sollt also Fleisch essen in derselben Nacht, am Feuer gebraten, und unges\u00e4uert Brot, und sollt es mit bittern Salsen essen.\n12:9 Ihr sollt es nicht roh essen, noch mit Wasser gesotten, sondern am Feuer gebraten, sein Haupt mit seinen Schenkeln und Eingeweide.\n12:10 Und sollt nichts davon \u00fcberlassen bis morgen; wo aber etwas \u00fcberbleibet bis morgen, sollt ihr's mit Feuer verbrennen.\n12:11 Also sollt ihr's aber essen: Um eure Lenden sollt ihr geg\u00fcrtet sein und eure Schuhe an euren F\u00fc\u00dfen haben und St\u00e4be in euren H\u00e4nden, und sollt es essen, als die hinwegeilen; denn es ist des HERRN Passah.\n12:12 Denn ich will in derselbigen Nacht durch \u00c4gyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in \u00c4gyptenland, beide unter Menschen und Vieh. Und will meine Strafe beweisen an allen G\u00f6ttern der \u00c4gypter, ich, der HERR.\n12:13 Und das Blut soll euer Zeichen sein an den H\u00e4usern, darin ihr seid, da\u00df, wenn ich das Blut sehe, vor euch \u00fcbergehe, und euch nicht die Plage widerfahre, die euch verderbe, wenn ich \u00c4gyptenland schlage.\n12:14 Und sollt diesen Tag haben zum Ged\u00e4chtnis und sollt ihn feiern dem HERRN zum Fest, ihr und alle eure Nachkommen, zur ewigen Weise.\n12:15 Sieben Tage sollt ihr unges\u00e4uert Brot essen; n\u00e4mlich am ersten Tage sollt ihr aufh\u00f6ren mit ges\u00e4uertem Brot in euren H\u00e4usern. Wer ges\u00e4uert Brot isset vom ersten Tage an, bis auf den siebenten, des Seele soll ausgerottet werden von Israel.\n12:16 Der erste Tag soll heilig sein, da\u00df ihr zusammenkommet; und der siebente soll auch heilig sein, da\u00df ihr zusammenkommet. Keine Arbeit sollt ihr drinnen tun, ohne was zur Speise geh\u00f6ret f\u00fcr allerlei Seelen, dasselbe allein m\u00f6get ihr f\u00fcr euch tun.\n12:17 Und haltet ob dem unges\u00e4uerten Brot, denn eben an demselben Tage habe ich euer Heer aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret; darum sollt ihr diesen Tag halten und alle eure Nachkommen zur ewigen Weise.\n12:18 Am vierzehnten Tage des ersten Monden, des Abends, sollt ihr unges\u00e4uert Brot essen, bis an den einundzwanzigsten Tag des Monden an dem Abend,\n12:19 da\u00df man sieben Tage kein ges\u00e4uert Brot finde in euren H\u00e4usern. Denn wer ges\u00e4uert Brot isset, des Seele soll ausgerottet werden von der Gemeinde Israel, es sei ein Fremdling oder Einheimischer im Lande.\n12:20 Darum so esset kein ges\u00e4uert Brot, sondern eitel unges\u00e4uert Brot in allen euren Wohnungen.\n12:21 Und Mose forderte alle \u00c4ltesten in Israel und sprach zu ihnen: Leset aus und nehmet Schafe jedermann f\u00fcr sein Gesinde und schlachtet das Passah.\n12:22 Und nehmet ein B\u00fcschel Ysop und tunket in das Blut in dem Becken und ber\u00fchret damit die \u00dcberschwelle und die zween Pfosten. Und gehe kein Mensch zu seiner Haust\u00fcr heraus bis an den Morgen.\n12:23 Denn der, HERR wird umhergehen und die \u00c4gypter plagen. Und wenn er das Blut sehen wird an der \u00dcberschwelle und an den zween Pfosten, wird er vor der T\u00fcr \u00fcbergehen und den Verderber nicht in eure H\u00e4user kommen lassen zu plagen.\n12:24 Darum so halte diese Weise f\u00fcr dich und deine Kinder ewiglich.\n12:25 Und wenn ihr ins Land kommet, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, so haltet diesen Dienst.\n12:26 Und wenn eure Kinder werden zu euch sagen: Was habt ihr da f\u00fcr einen Dienst?\n12:27 sollt ihr sagen: Es ist das Passahopfer des HERRN, der vor den Kindern Israel \u00fcberging in \u00c4gypten, da er die \u00c4gypter plagte und unsere H\u00e4user errettete. Da neigte sich das Volk und b\u00fcckte sich.\n12:28 Und die Kinder Israel gingen hin und taten, wie der HERR Mose und Aaron geboten h\u00e4tte.\n12:29 Und zur Mitternacht schlug der HERR alle Erstgeburt in \u00c4gyptenland, von dem ersten Sohn Pharaos an, der auf seinem Stuhl sa\u00df, bis auf den ersten Sohn des Gefangenen im Gef\u00e4ngnis, und alle Erstgeburt des Viehes.\n12:30 Da stand Pharao auf und alle seine Knechte in derselben Nacht und alle \u00c4gypter, und ward ein gro\u00df Geschrei in \u00c4gypten; denn es war kein Haus, da nicht ein Toter innen w\u00e4re.\n12:31 Und er forderte Mose und Aaron in der Nacht und sprach: Machet euch auf und ziehet aus von meinem Volk, ihr und die Kinder Israel; gehet hin und dienet dem HERRN, wie ihr gesagt habt.\n12:32 Nehmet auch mit euch eure Schafe und Rinder, wie ihr gesagt habt; gehet hin und segnet mich auch.\n12:33 Und die \u00c4gypter drungen das Volk, da\u00df sie es eilend aus dem Lande trieben; denn sie sprachen: Wir sind alle des Todes.\n12:34 Und das Volk trug den rohen Teig, ehe denn er vers\u00e4uert war, zu ihrer Speise, gebunden in ihren Kleidern, auf ihren Achseln.\n12:35 Und die Kinder Israel hatten getan, wie Mose gesagt hatte, und von den \u00c4gyptern gefordert silberne und g\u00fcldene Ger\u00e4te und Kleider.\n12:36 Dazu hatte der HERR dem Volk Gnade gegeben vor den \u00c4gyptern, da\u00df sie ihnen leiheten; und entwandten es den \u00c4gyptern.\n12:37 Also zogen aus die Kinder Israel von Raemses gen Suchoth, sechshunderttausend Mann zu Fu\u00df ohne die Kinder.\n12:38 Und zog auch mit ihnen viel P\u00f6belvolk und Schafe und Rinder und fast viel Viehes.\n12:39 Und sie buken aus dem rohen Teige, den sie aus \u00c4gypten brachten, unges\u00e4uerte Kuchen; denn es war nicht ges\u00e4uert, weil sie aus \u00c4gypten gesto\u00dfen wurden, und konnten nicht verziehen und hatten ihnen sonst keine Zehrung zubereitet.\n12:40 Die Zeit aber, die die Kinder Israel in \u00c4gypten gewohnet haben, ist vierhundertunddrei\u00dfig Jahre.\n12:41 Da dieselben um waren, ging das ganze Heer des HERRN auf einen Tag aus \u00c4gyptenland.\n12:42 Darum wird diese Nacht dem HERRN gehalten, da\u00df er sie aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hat; und die Kinder Israel sollen sie dem HERRN halten, sie und ihre Nachkommen.\n12:43 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Weise, Passah zu halten: Kein Fremder soll davon essen.\n12:44 Aber wer ein erkaufter Knecht ist, den beschneide man, und dann esse er davon.\n12:45 Ein Hausgeno\u00df und Mietling sollen nicht davon essen.\n12:46 In einem Hause soll man's essen; ihr sollt nichts von seinem Fleisch hinaus vor das Haus tragen; und sollt kein Bein an ihm zerbrechen.\n12:47 Die ganze Gemeine Israel soll solches tun.\n12:48 So aber ein Fremdling bei dir wohnet und dem HERRN das Passah halten will, der beschneide alles, was m\u00e4nnlich ist; als dann mache er sich herzu, da\u00df er solches tue, und sei wie ein Einheimischer des Landes; denn kein Unbeschnittener soll davon essen.\n12:49 Einerlei Gesetz sei dem Einheimischen und dem Fremdling, der unter euch wohnet.\n12:50 Und alle Kinder Israel taten, wie der HERR Mose und Aaron hatte geboten.\n12:51 Also f\u00fchrete der HERR auf einen Tag die Kinder Israel aus \u00c4gyptenland mit ihrem Heer.\n13:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n13:2 Heilige mir alle Erstgeburt, die allerlei Mutter bricht, bei den Kindern Israel, beide unter den Menschen und dem Vieh; denn sie sind mein.\n13:3 Da sprach Mose zum Volk: Gedenket an diesen Tag, an dem ihr aus \u00c4gypten, aus dem Diensthause, gegangen seid, da\u00df der HERR euch mit m\u00e4chtiger Hand von hinnen hat ausgef\u00fchret; darum sollst du nicht Sauerteig essen.\n13:4 Heute seid ihr ausgegangen, in dem Mond Abib.\n13:5 Wenn dich nun der HERR bringen wird in das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Heviter und Jebusiter, das er deinen V\u00e4tern geschworen hat, dir zu geben, ein Land, da Milch und Honig innen fleu\u00dft, so sollst du diesen Dienst halten in diesem Mond.\n13:6 Sieben Tage sollst du unges\u00e4uert Brot essen, und am siebenten Tage ist des HERRN Fest.\n13:7 Darum sollst du sieben Tage unges\u00e4uert Brot essen, da\u00df bei dir kein Sauerteig noch ges\u00e4uert Brot gesehen werde an allen deinen Orten.\n13:8 Und sollt euren S\u00f6hnen sagen an dem selbigen Tage: Solches halten wir um deswillen, das uns der HERR getan hat, da wir aus \u00c4gypten zogen.\n13:9 Darum soll dir's sein ein Zeichen in deiner Hand und ein Denkmal vor deinen Augen, auf da\u00df des HERRN Gesetz sei in deinem Munde, da\u00df der HERR dich mit m\u00e4chtiger Hand aus \u00c4gypten gef\u00fchret hat.\n13:10 Darum halte diese Weise zu seiner Zeit j\u00e4hrlich.\n13:11 Wenn dich nun der HERR ins Land der Kanaaniter gebracht hat, wie er dir und deinen V\u00e4tern geschworen hat, und dir's gegeben,\n13:12 so sollst du aussondern dem HERRN alles, was die Mutter bricht, und die Erstgeburt unter dem Vieh, das ein M\u00e4nnlein ist.\n13:13 Die Erstgeburt vom Esel sollst du l\u00f6sen mit einem Schaf; wo du es aber nicht l\u00f6sest, so brich ihm das Genick. Aber alle erste Menschengeburt unter deinen Kindern sollst du l\u00f6sen.\n13:14 Und wenn dich heute oder morgen dein Kind wird fragen: Was ist das? sollst du ihm sagen: Der HERR hat uns mit m\u00e4chtiger Hand aus \u00c4gypten, von dem Diensthause, gef\u00fchret.\n13:15 Denn da Pharao hart war, uns loszulassen, erschlug der HERR alle Erstgeburt in \u00c4gyptenland, von der Menschen Erstgeburt an bis an die Erstgeburt des Viehes. Darum opfere ich dem HERRN alles, was die Mutter bricht, das ein M\u00e4nnlein ist, und die Erstgeburt meiner Kinder l\u00f6se ich.\n13:16 Und das soll dir ein Zeichen in deiner Hand sein und ein Denkmal vor deinen Augen, da\u00df uns der HERR hat mit m\u00e4chtiger Hand aus \u00c4gypten gef\u00fchret.\n13:17 Da nun Pharao das Volk gelassen hatte, f\u00fchrete sie Gott nicht auf die Stra\u00dfe durch der Philister Land, die am n\u00e4chsten war; denn Gott gedachte, es m\u00f6chte das Volk gereuen, wenn sie den Streit sahen, und wieder nach \u00c4gypten umkehren.\n13:18 Darum f\u00fchrete er das Volk um auf die Stra\u00dfe durch die W\u00fcste am Schilfmeer. Und die Kinder Israel zogen ger\u00fcstet aus \u00c4gyptenland.\n13:19 Und Mose nahm mit sich die Gebeine Josephs. Denn er hatte einen Eid von den Kindern Israel genommen und gesprochen: Gott wird euch heimsuchen; so f\u00fchret meine Gebeine mit euch von hinnen.\n13:20 Also zogen sie aus von Suchoth und lagerten sich in Etham, vorn an der W\u00fcste.\n13:21 Und der HERR zog vor ihnen her, des Tages in einer Wolkens\u00e4ule, da\u00df er sie den rechten Weg f\u00fchrete, und des Nachts in einer Feuers\u00e4ule, da\u00df er ihnen leuchtete, zu reisen Tag und Nacht.\n13:22 Die Wolkens\u00e4ule wich nimmer von dem Volk des Tages, noch die Feuers\u00e4ule des Nachts.\n14:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n14:2 Rede mit den Kindern Israel und sprich, da\u00df sie sich herumlenken und sich lagern gegen dem Tal Hiroth, zwischen Migdol und dem Meer, gegen Baal-Zephon, und daselbst gegen\u00fcber sich lagern ans Meer\n14:3 Denn Pharao wird sagen von den Kindern Israel: Sie sind verirret im Lande, die W\u00fcste hat sie beschlossen.\n14:4 Und ich will sein Herz verstocken, da\u00df er ihnen nachjage, und will an Pharao und an aller seiner Macht Ehre einlegen, und die \u00c4gypter sollen inne werden, da\u00df ich der HERR bin. Und sie taten also.\n14:5 Und da es dem K\u00f6nige in \u00c4gypten ward angesagt, da\u00df das Volk war geflohen, ward sein Herz verwandelt und seiner Knechte gegen das Volk, und sprachen: Warum haben wir das getan, da\u00df wir Israel haben gelassen, da\u00df sie uns nicht dieneten?\n14:6 Und er spannte seinen Wagen an und nahm sein Volk mit ihm\n14:7 und nahm sechshundert auserlesene Wagen, und was sonst von Wagen in \u00c4gypten war, und die Hauptleute \u00fcber all sein Heer.\n14:8 Denn der HERR verstockte das Herz Pharaos, des K\u00f6nigs in \u00c4gypten, da\u00df er den Kindern Israel nachjagete. Aber die Kinder Israel waren durch eine hohe Hand ausgegangen.\n14:9 Und die \u00c4gypter jagten ihnen nach und ereileten sie (da sie sich gelagert hatten am Meer) mit Rossen und Wagen und Reitern und allem Heer des Pharao im Tal Hiroth, gegen Baal-Zephon.\n14:10 Und da Pharao nahe zu ihnen kam, huben die Kinder Israel ihre Augen auf, und siehe, die \u00c4gypter zogen hinter ihnen her; und sie f\u00fcrchteten sich sehr und schrieen zu dem HERRN.\n14:11 Und sprachen zu Mose: Waren nicht Gr\u00e4ber in \u00c4gypten, da\u00df du uns mu\u00dftest wegf\u00fchren, da\u00df wir in der W\u00fcste sterben? Warum hast du das getan, da\u00df du uns aus \u00c4gypten gef\u00fchret hast?\n14:12 Ist's nicht das, das wir dir sagten in \u00c4gypten: H\u00f6re auf und la\u00df uns den \u00c4gyptern dienen? Denn es w\u00e4re uns ja besser, den \u00c4gyptern zu dienen, denn in der W\u00fcste sterben.\n14:13 Mose sprach zum Volk: F\u00fcrchtet euch nicht, stehet fest und sehet zu was f\u00fcr ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn diese \u00c4gypter, die ihr heute sehet, werdet ihr nimmermehr sehen ewiglich.\n14:14 Der HERR wird f\u00fcr euch streiten, und ihr werdet stille sein.\n14:15 Der HERR sprach zu Mose: Was schreiest du zu mir? Sage den Kindern Israel, da\u00df sie ziehen!\n14:16 Du aber heb deinen Stab auf und recke deine Hand \u00fcber das Meer und teile es voneinander, da\u00df die Kinder Israel hineingehen, mitten hindurch auf dem Trockenen.\n14:17 Siehe, ich will das Herz der \u00c4gypter verstocken, da\u00df sie euch nachfolgen. So will ich Ehre einlegen an dem Pharao und an aller seiner Macht, an seinen Wagen und Reitern.\n14:18 Und die \u00c4gypter sollen's inne werden, da\u00df ich der HERR bin, wenn ich Ehre eingelegt habe an Pharao und an seinen Wagen und Reitern.\n14:19 Da erhub sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und machte sich hinter sie; und die Wolkens\u00e4ule machte sich auch von ihrem Angesicht und trat hinter sie\n14:20 und kam zwischen das Heer der \u00c4gypter und das Heer Israels. Es war aber eine finstere Wolke und erleuchtete die Nacht, da\u00df sie die ganze Nacht, diese und jene, nicht zusammenkommen konnten.\n14:21 Da nun Mose seine Hand reckte \u00fcber das Meer, lie\u00df es der HERR hinwegfahren durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken; und die Wasser teilten sich voneinander.\n14:22 Und die Kinder Israel gingen hinein, mitten ins Meer auf dem Trockenen; und das Wasser war ihnen f\u00fcr Mauern zur Rechten und zur Linken.\n14:23 Und die \u00c4gypter folgten und gingen hinein ihnen nach, alle Rosse Pharaos und Wagen und Reiter, mitten ins Meer.\n14:24 Als nun die Morgenwache kam, schauete der HERR auf der \u00c4gypter Heer aus der Feuers\u00e4ule und Wolke und machte ein Schrecken in ihrem Heer;\n14:25 und stie\u00df die R\u00e4der von ihren Wagen, st\u00fcrzte sie mit Ungest\u00fcm. Da sprachen die \u00c4gypter: Lasset uns fliehen von Israel! Der HERR streitet f\u00fcr sie wider die \u00c4gypter.\n14:26 Aber der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand aus \u00fcber das Meer, da\u00df das Wasser wieder herfalle \u00fcber die \u00c4gypter, \u00fcber ihre Wagen und Reiter.\n14:27 Da reckte Mose seine Hand aus \u00fcber das Meer; und das Meer kam wieder vor Morgens in seinen Strom, und die \u00c4gypter flohen ihm entgegen. Also st\u00fcrzte sie der HERR mitten ins Meer,\n14:28 da\u00df das Wasser wiederkam und bedeckte Wagen und Reiter und alle Macht des Pharao, die ihnen nachgefolget waren ins Meer, da\u00df nicht einer aus ihnen \u00fcberblieb.\n14:29 Aber die Kinder Israel gingen trocken mitten durchs Meer; und das Wasser war ihnen f\u00fcr Mauern zur Rechten und zur Linken.\n14:30 Also half der HERR Israel an dem Tage von der \u00c4gypter Hand. Und sie sahen die \u00c4gypter tot am Ufer des Meers,\n14:31 und die gro\u00dfe Hand, die der HERR an den \u00c4gyptern erzeigt hatte. Und das Volk f\u00fcrchtete den HERRN, und glaubten ihm und seinem Knechte Mose.\n15:1 Da sang Mose und die Kinder Israel dies Lied dem HERRN und sprachen: Ich will dem HERRN singen; denn er hat eine herrliche Tat getan: Ro\u00df und Wagen hat er ins Meer gest\u00fcrzt.\n15:2 Der HERR ist meine St\u00e4rke und Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen; er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben.\n15:3 Der HERR ist der rechte Kriegsmann. HERR ist sein Name.\n15:4 Die Wagen Pharaos und seine Macht warf er ins Meer, seine auserw\u00e4hlten Hauptleute versanken im Schilfmeer.\n15:5 Die Tiefe hat sie bedeckt, sie fielen zu Grund wie die Steine.\n15:6 HERR, deine rechte Hand tut gro\u00dfe Wunder; HERR, deine rechte Hand hat die Feinde zerschlagen.\n15:7 Und mit deiner gro\u00dfen HERRLIchkeit hast du deine Widerw\u00e4rtigen gest\u00fcrzt; denn da du deinen Grimm auslie\u00dfest, verzehrte er sie wie Stoppeln.\n15:8 Durch dein Blasen taten sich die Wasser auf, und die Fluten stunden auf Haufen; die Tiefe wallete voneinander mitten im Meer.\n15:9 Der Feind gedachte: Ich will ihnen nachjagen und erhaschen und den Raub austeilen und meinen Mut an ihnen k\u00fchlen; ich will mein Schwert ausziehen, und meine Hand soll sie verderben.\n15:10 Da lie\u00dfest du deinen Wind blasen, und das Meer bedeckte sie, und sanken unter wie Blei im m\u00e4chtigen Wasser.\n15:11 HERR, wer ist dir gleich unter den G\u00f6ttern? Wer ist dir gleich, der so m\u00e4chtig, heilig, schrecklich, l\u00f6blich und wundert\u00e4tig sei?\n15:12 Da du deine rechte Hand ausrecktest, verschlang sie die Erde.\n15:13 Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erl\u00f6set hast, und hast sie gef\u00fchret durch deine St\u00e4rke zu deiner heiligen Wohnung.\n15:14 Da das die V\u00f6lker h\u00f6reten, erbebeten sie; Angst kam die Philister an;\n15:15 da erschraken die F\u00fcrsten Edoms; Zittern kam die Gewaltigen Moabs an; alle Einwohner Kanaans wurden feig.\n15:16 La\u00df \u00fcber sie fallen Erschrecken und Furcht durch deinen gro\u00dfen Arm, da\u00df sie erstarren wie die Steine, bis dein Volk, HERR, hindurchkomme, bis das Volk hindurchkomme, das du erworben hast.\n15:17 Bringe sie hinein und pflanze sie auf dem Berge deines Erbteils, den du, HERR, dir zur Wohnung gemacht hast, zu deinem Heiligtum, HERR, das deine Hand bereitet hat.\n15:18 Der HERR wird K\u00f6nig sein immer und ewig.\n15:19 Denn Pharao zog hinein ins Meer mit Rossen und Wagen und Reitern, und der HERR lie\u00df das Meer wieder \u00fcber sie fallen. Aber die Kinder Israel gingen trocken mitten durchs Meer.\n15:20 Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm eine Pauke in ihre Hand; und alle Weiber folgten ihr nach hinaus mit Pauken am Reigen.\n15:21 Und Mirjam sang ihnen vor: Lasset uns dem HERRN singen; denn er hat eine herrliche Tat getan, Mann und Ro\u00df hat er ins Meer gest\u00fcrzt.\n15:22 Mose lie\u00df die Kinder Israel ziehen vom Schilfmeer hinaus zu der W\u00fcste Sur. Und sie wanderten drei Tage in der W\u00fcste, da\u00df sie kein Wasser fanden.\n15:23 Da kamen sie gen Mara; aber sie konnten des Wassers zu Mara nicht trinken, denn es war fast bitter. Daher hie\u00df man den Ort Mara.\n15:24 Da murrete das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken?\n15:25 Er schrie zu dem HERRN; und der HERR weisete ihm einen Baum, den tat er ins Wasser; da ward es s\u00fc\u00df. Daselbst stellete er ihnen ein Gesetz und ein Recht und versuchte sie\n15:26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich der Krankheit keine auf dich legen, die ich auf \u00c4gypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt.\n15:27 Und sie kamen nach Elim, da waren zw\u00f6lf Wasserbrunnen und siebenzig Palmb\u00e4ume; und lagerten sich daselbst ans Wasser.\n16:1 Von Elim zogen sie, und kam die ganze Gemeine der Kinder Israel in die W\u00fcste Sin, die da liegt zwischen Elim und Sinai, am f\u00fcnfzehnten Tage des andern Monden, nachdem sie aus \u00c4gypten gezogen waren.\n16:2 Und es murrete die ganze Gemeine der Kinder Israel wider Mose und Aaron in der W\u00fcste\n16:3 und sprachen: Wollte Gott, wir w\u00e4ren in \u00c4gypten gestorben durch des HERRN Hand, da wir bei den Fleischt\u00f6pfen sa\u00dfen und hatten die F\u00fclle Brot zu essen! Denn ihr habt uns darum ausgef\u00fchret in diese W\u00fcste, da\u00df ihr diese ganze Gemeine Hungers sterben lasset.\n16:4 Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und sammeln t\u00e4glich, was es des Tages bedarf, da\u00df ich's versuche, ob es in meinem Gesetz wandele oder nicht.\n16:5 Des sechsten Tages aber sollen sie sich schicken, da\u00df sie zwief\u00e4ltig eintragen, weder sie sonst t\u00e4glich sammeln.\n16:6 Mose und Aaron sprachen zu allen Kindern Israel: Am Abend sollt ihr inne werden, da\u00df euch der HERR aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret bat,\n16:7 und des Morgens werdet ihr des HERRN HERRLIchkeit sehen; denn er hat euer Murren wider den HERRN geh\u00f6ret. Was sind wir, da\u00df ihr wider uns murret?\n16:8 Weiter sprach Mose: Der HERR wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brots die F\u00fclle, darum da\u00df der HERR euer Murren geh\u00f6ret hat, das ihr wider ihn gemurret habt. Denn was sind wir? Euer Murren ist nicht wider uns, sondern wider den HERRN.\n16:9 Und Mose sprach zu Aaron: Sage der ganzen Gemeine der Kinder Israel: Kommt herbei vor den HERRN; denn er hat euer Murren geh\u00f6ret.\n16:10 Und da Aaron also redete zu der ganzen Gemeine der Kinder Israel, wandten sie sich gegen die W\u00fcste; und siehe, die HERRLIchkeit des HERRN erschien in einer Wolke.\n16:11 Und der HERR sprach zu Mose:\n16:12 Ich habe der Kinder Israel Murren geh\u00f6ret. Sage ihnen: Zwischen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen Brots satt werden und inne werden, da\u00df ich der HERR, euer Gott bin.\n16:13 Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Heer. Und am Morgen lag der Tau um das Heer her.\n16:14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag es in der W\u00fcste rund und klein, wie der Reif auf dem Lande.\n16:15 Und da es die Kinder Israel sahen, sprachen sie untereinander: Das ist Man; denn sie wu\u00dften nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat.\n16:16 Das ist's aber, das der HERR geboten hat: Ein jeglicher sammle des, soviel er f\u00fcr sich essen mag, und nehme ein Gomor auf ein jeglich Haupt, nach der Zahl der Seelen in seiner H\u00fctte.\n16:17 Und die Kinder Israel taten also und sammelten, einer viel, der andere wenig.\n16:18 Aber da man's mit dem Gomor ma\u00df, fand der nicht dr\u00fcber, der viel gesammelt hatte, und der nicht drunter, der wenig gesammelt hatte, sondern ein jeglicher hatte gesammelt, soviel er f\u00fcr sich essen mochte.\n16:19 Und Mose sprach zu ihnen: Niemand lasse etwas davon \u00fcber bis morgen.\n16:20 Aber sie gehorchten Mose nicht. Und etliche lie\u00dfen davon \u00fcber bis morgen; da wuchsen W\u00fcrmer drinnen, und ward stinkend. Und Mose ward zornig auf sie.\n16:21 Sie sammelten aber desselben alle Morgen, soviel ein jeglicher f\u00fcr sich essen mochte. Wenn aber die Sonne hei\u00df schien, zerschmolz es.\n16:22 Und des sechsten Tages sammelten sie des Brots zwief\u00e4ltig, je zwei Gomor f\u00fcr einen. Und alle Obersten der Gemeine kamen hinein und verk\u00fcndigten es Mose.\n16:23 Und er sprach zu ihnen: Das ist's, das der HERR gesagt hat: Morgen ist der Sabbat der heiligen Ruhe des HERRN; was ihr backen wollt, das backet, und was ihr kochen wollt, das kochet; was aber \u00fcbrig ist, das lasset bleiben, da\u00df es behalten werde bis morgen.\n16:24 Und sie lie\u00dfen's bleiben bis morgen, wie Mose geboten hatte; da ward es nicht stinkend, und war auch kein Wurm drinnen.\n16:25 Da sprach Mose: Esset das heute, denn es ist heute der Sabbat des HERRN; ihr werdet es heute nicht finden auf dem Felde.\n16:26 Sechs Tage sollt ihr sammeln, aber der siebente Tag ist der Sabbat, darinnen wird's nicht sein.\n16:27 Aber am siebenten Tage gingen etliche vom Volk hinaus zu sammeln, und fanden nichts.\n16:28 Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, zu halten meine Gebote und Gesetze?\n16:29 Sehet, der HERR hat euch den Sabbat gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tage zweier Tage Brot. So bleibe nun ein jeglicher in dem Seinen, und niemand gehe heraus von seinem Ort des siebenten Tages!\n16:30 Also feierte das Volk des siebenten Tages.\n16:31 Und das Haus Israel hie\u00df es Man. Und es war wie Koriandersamen und wei\u00df, und hatte einen Schmack wie Semmel mit Honig.\n16:32 Und Mose sprach: Das ist's, das der HERR geboten hat: F\u00fclle ein Gomor davon, zu behalten auf eure Nachkommen, auf da\u00df man sehe das Brot, damit ich euch gespeiset habe in der W\u00fcste, da ich euch aus \u00c4gyptenland f\u00fchrte.\n16:33 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm ein Kr\u00fcglein und tu ein Gomor voll Man drein; und la\u00df es vor dem HERRN, zu behalten auf eure Nachkommen.\n16:34 Wie der HERR Mose geboten hat, also lie\u00df es Aaron daselbst vor dem Zeugnis, zu behalten.\n16:35 Und die Kinder Israel a\u00dfen Man vierzig Jahre, bis da\u00df sie zu dem Lande kamen, da sie wohnen sollten; bis an die Grenze des Landes Kanaan a\u00dfen sie Man.\n16:36 Ein Gomor aber ist das zehnte Teil eines Epha.\n17:1 Und die ganze Gemeine der Kinder Israel zog aus der W\u00fcste Sin, ihre Tagereisen, wie ihnen der HERR befahl, und lagerten sich in Raphidim. Da hatte das Volk kein Wasser zu trinken.\n17:2 Und sie zankten mit Mose und sprachen: Gebet uns Wasser, da\u00df wir trinken! Mose sprach zu ihnen: Was zanket ihr mit mir? Warum versuchet ihr den HERRN?\n17:3 Da aber das Volk daselbst d\u00fcrstete nach Wasser, murreten sie wider Mose und sprachen: Warum hast du uns lassen aus \u00c4gypten ziehen, da\u00df du uns, unsere Kinder und Vieh Durst sterben lie\u00dfest?\n17:4 Mose schrie zum HERRN und sprach: Wie soll ich mit dem Volk tun? Es fehlet nicht weit, sie werden mich noch steinigen.\n17:5 Der HERR sprach zu ihm: Gehe vorhin vor dem Volk und nimm etliche \u00c4lteste von Israel mit dir; und nimm deinen Stab in deine Hand, damit du das Wasser schlugest, und gehe hin.\n17:6 Siehe, ich will daselbst stehen vor dir auf einem Fels in Horeb; da sollst du den Felsen schlagen, so wird Wasser heraus laufen, da\u00df das Volk trinke. Mose tat also vor den \u00c4ltesten von Israel.\n17:7 Da hie\u00df man den Ort Massa und Meriba um des Zanks willen der Kinder Israel, und da\u00df sie den HERRN versucht und gesagt hatten: Ist der HERR unter uns oder nicht?\n17:8 Da kam Amalek und stritt wider Israel in Raphidim.\n17:9 Und Mose sprach zu Josua: Erw\u00e4hle uns M\u00e4nner, zeuch aus und streite wider Amalek; morgen will ich auf des H\u00fcgels Spitze stehen und den Stab Gottes, in meiner Hand haben.\n17:10 Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, da\u00df er wider Amalek stritte. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf die Spitze des H\u00fcgels.\n17:11 Und dieweil Mose seine H\u00e4nde emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine H\u00e4nde niederlie\u00df, siegte Amalek.\n17:12 Aber die H\u00e4nde Moses waren schwer; darum nahmen sie einen Stein und legten ihn unter ihn, da\u00df er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur unter hielten ihm seine H\u00e4nde, auf jeglicher Seite einer. Also blieben seine H\u00e4nde steif, bis die Sonne unterging.\n17:13 Und Josua d\u00e4mpfte den Amalek und sein Volk durch des Schwerts Sch\u00e4rfe.\n17:14 Und der HERR sprach zu Mose: Schreibe das zum Ged\u00e4chtnis in ein Buch und befiehl es in die Ohren Josuas; denn ich will den Amalek unter dem Himmel austilgen, da\u00df man sein nicht mehr gedenke.\n17:15 Und Mose bauete einen Altar und hie\u00df ihn: Der HERR Nissi.\n17:16 Denn er sprach: Es ist ein Malzeichen bei dem Stuhl des HERRN, da\u00df der HERR streiten wird wider Amalek von Kind zu Kindeskind.\n18:1 Und da Jethro, der Priester in Midian, Moses Schwiegervater, h\u00f6rete alles, was Gott getan hatte mit Mose und seinem Volk Israel, da\u00df der HERR Israel h\u00e4tte aus \u00c4gypten gef\u00fchret,\n18:2 nahm er Zipora, Moses Weib, die er hatte zur\u00fcckgesandt,\n18:3 samt ihren zween S\u00f6hnen, der eine hie\u00df Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Gast worden in fremdem Lande;\n18:4 und der andere Elieser; denn er sprach: Der Gott meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich errettet von dem Schwert Pharaos.\n18:5 Da nun Jethro, Moses Schw\u00e4her, und seine S\u00f6hne und sein Weib zu ihm kamen in die W\u00fcste, an den Berg Gottes, da er sich gelagert hatte,\n18:6 lie\u00df er Mose sagen: Ich, Jethro, dein Schw\u00e4her, bin zu dir kommen, und dein Weib und ihre beiden S\u00f6hne mit ihr.\n18:7 Da ging ihm Mose entgegen hinaus und neigte sich vor ihm und k\u00fcssete ihn. Und da sie sich untereinander gegr\u00fc\u00dfet hatten, gingen sie in die H\u00fctte.\n18:8 Da erz\u00e4hlete Mose seinem Schw\u00e4her alles, was der HERR Pharao und den \u00c4gyptern getan hatte Israels halben, und alle die M\u00fche, die ihnen auf dem Wege begegnet war, und da\u00df sie der HERR errettet h\u00e4tte.\n18:9 Jethro aber freuete sich all des Guten, das der HERR Israel getan hatte, da\u00df er sie errettet hatte von der \u00c4gypter Hand.\n18:10 Und Jethro sprach: Gelobet sei der HERR, der euch errettet hat von der \u00c4gypter und Pharaos Hand, der wei\u00df sein Volk von der \u00c4gypter Hand zu erretten.\n18:11 Nun wei\u00df ich, da\u00df der HERR gr\u00f6\u00dfer ist denn alle G\u00f6tter, darum da\u00df sie Hochmut an ihnen ge\u00fcbet haben.\n18:12 Und Jethro, Moses Schw\u00e4her, nahm Brandopfer und opferte Gott. Da kam Aaron und alle \u00c4ltesten in Israel, mit Moses Schw\u00e4her das Brot zu essen vor Gott.\n18:13 Des andern Morgens setzte sich Mose, das Volk zu richten; und das Volk stund um Mose her von Morgen an bis zu Abend.\n18:14 Da aber sein Schw\u00e4her sah alles, was er mit dem Volk tat, sprach er: Was ist, das du tust mit dem Volk? Warum sitzest du allein, und alles Volk stehet um dich her von Morgen an bis zu Abend?\n18:15 Mose antwortete ihm: Das Volk kommt zu mir und fragen Gott um Rat.\n18:16 Denn wo sie was zu schaffen haben, kommen sie zu mir, da\u00df ich richte zwischen einem jeglichen und seinem N\u00e4chsten und zeige ihnen Gottes Rechte und seine Gesetze.\n18:17 Sein Schw\u00e4her sprach zu ihm: Es ist nicht gut, das du tust.\n18:18 Du machest dich zu m\u00fcde, dazu das Volk auch, das mit dir ist. Das Gesch\u00e4ft ist dir zu schwer, du kannst es allein nicht ausrichten.\n18:19 Aber gehorche meiner Stimme; ich will dir raten, und Gott wird mit dir sein. Pflege du des Volks vor Gott und bringe die Gesch\u00e4fte vor Gott;\n18:20 und stelle ihnen Rechte und Gesetze, da\u00df du sie lehrest den Weg, darin sie wandeln, und die Werke, die sie tun sollen.\n18:21 Sieh dich aber um unter allem Volk nach redlichen Leuten, die Gott f\u00fcrchten, wahrhaftig und dem Geiz feind sind; die setze \u00fcber sie, etliche \u00fcber tausend, \u00fcber hundert, \u00fcber f\u00fcnfzig und \u00fcber zehn,\n18:22 da\u00df sie das Volk allezeit richten; wo aber eine gro\u00dfe Sache ist, da\u00df sie dieselbe an dich bringen, und sie alle geringen Sachen richten. So wird dir's leichter werden, und sie mit dir tragen.\n18:23 Wirst du das tun, so kannst du ausrichten, was dir Gott gebeut, und all dies Volk kann mit Frieden an seinen Ort kommen.\n18:24 Mose gehorchte seines Schw\u00e4hers Wort und tat alles, was er sagte,\n18:25 und redliche Leute aus dem ganzen Israel und machte sie zu H\u00e4uptern \u00fcber das Volk, etliche \u00fcber tausend, \u00fcber hundert, \u00fcber f\u00fcnfzig und \u00fcber zehn\n18:26 da\u00df sie das Volk allezeit richteten, was aber schwere Sachen w\u00e4ren, zu Mose br\u00e4chten, und die kleinen Sachen sie richteten.\n18:27 Also lie\u00df Mose seinen Schw\u00e4her in sein Land ziehen.\n19:1 Im dritten Mond nach dem Ausgang der Kinder Israel aus \u00c4gyptenland kamen sie dieses Tages in die W\u00fcste Sinai.\n19:2 Denn sie waren ausgezogen von Raphidim und wollten in die W\u00fcste Sinai; und lagerten sich in der W\u00fcste daselbst gegen dem Berg.\n19:3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und verk\u00fcndigen den Kindern Israel:\n19:4 Ihr habt gesehen, was ich den \u00c4gyptern getan habe, und wie ich euch getragen habe auf Adlersfl\u00fcgeln und habe euch zu mir gebracht.\n19:5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen V\u00f6lkern; denn die ganze Erde ist mein.\n19:6 Und ihr sollt mir ein priesterlich K\u00f6nigreich und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Kindern Israel sagen sollst.\n19:7 Mose kam und forderte die \u00c4ltesten im Volk und legte ihnen alle diese Worte vor, die der HERR geboten hatte.\n19:8 Und alles Volk antwortete zugleich und sprachen: Alles, was der HERR geredet hat, wollen wir tun. Und Mose sagte die Rede des Volks dem HERRN wieder.\n19:9 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich will zu dir kommen in einer dicken Wolke, auf da\u00df dies Volk meine Worte h\u00f6re, die ich mit dir rede, und glaube dir ewiglich. Und Mose verk\u00fcndigte dem HERRN die Rede des Volks.\n19:10 Der HERR sprach zu Mose: Gehe hin zum Volk und heilige sie heute und morgen, da\u00df sie ihre Kleider waschen.\n19:11 und bereit seien auf den dritten Tag. Denn am dritten Tage wird der HERR vor allem Volk herabfahren auf den Berg Sinai.\n19:12 Und mache dem Volk ein Gehege umher und sprich zu ihnen: H\u00fctet euch, da\u00df ihr nicht auf den Berg steiget, noch sein Ende anr\u00fchret; denn wer den Berg anr\u00fchret, soll des Todes sterben.\n19:13 Keine Hand soll ihn anr\u00fchren, sondern er soll gesteinigt oder mit Gescho\u00df erschossen werden; es sei ein Tier oder Mensch, so soll er nicht leben. Wenn es aber lange t\u00f6nen wird, dann sollen sie an den Berg gehen.\n19:14 Mose stieg vom Berge zum Volk und heiligte sie, und sie wuschen ihre Kleider.\n19:15 Und er sprach zu ihnen: Seid bereit auf den dritten Tag, und keiner nahe sich zum Weibe.\n19:16 Als nun der dritte Tag kam und Morgen war, da hub sich ein Donnern und Blitzen und eine dicke Wolke auf dem Berge und ein Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.\n19:17 Und Mose f\u00fchrete das Volk aus dem Lager Gott entgegen; und sie traten unten an den Berg.\n19:18 Der ganze Berg aber Sinai rauchte, darum da\u00df der HERR herab auf den Berg fuhr mit Feuer; und sein Rauch ging auf wie ein Rauch vom Ofen, da\u00df der ganze Berg sehr bebete.\n19:19 Und der Posaunen Ton ward immer st\u00e4rker. Mose redete, und Gott antwortete ihm laut.\n19:20 Als nun der HERR herniederkommen war auf den Berg Sinai, oben auf seine Spitze, forderte er Mose oben auf die Spitze des Berges, und Mose stieg hinauf.\n19:21 Da sprach der HERR zu ihm: Steig hinab und zeuge dem Volk, da\u00df sie nicht herzubrechen zum HERRN, da\u00df sie sehen, und viele aus ihnen fallen.\n19:22 Dazu die Priester, die zum HERRN nahen, sollen sich heiligen, da\u00df sie der HERR nicht zerschmettere.\n19:23 Mose aber sprach zum HERRN: Das Volk kann nicht auf den Berg Sinai steigen; denn du hast uns bezeuget und gesagt: Mache ein Gehege um den Berg und heilige ihn.\n19:24 Und der HERR sprach zu ihm: Gehe hin, steige hinab; du und Aaron mit dir soll heraufsteigen; aber die Priester und das Volk sollen nicht herzubrechen, da\u00df sie hinaufsteigen zu dem HERRN, da\u00df er sie nicht zerschmettere.\n19:25 Und Mose stieg herunter zum Volk und sagte es ihnen.\n20:1 Und Gott redete alle diese Worte:\n20:2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus \u00c4gyptenland, aus dem Diensthause, gef\u00fchret habe.\n20:3 Du sollst keine andern G\u00f6tter neben mir haben.\n20:4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist.\n20:5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsuchet der V\u00e4ter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen,\n20:6 und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.\n20:7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mi\u00dfbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mi\u00dfbraucht.\n20:8 Gedenke des Sabbattages, da\u00df du ihn heiligest.\n20:9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken;\n20:10 aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist.\n20:11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was drinnen ist, und ruhete am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.\n20:12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf da\u00df du lange lebest im Lande, das dir der HERR, dein Gott gibt.\n20:13 Du sollst nicht t\u00f6ten.\n20:14 Du sollst nicht ehebrechen.\n20:15 Du sollst nicht stehlen.\n20:16 Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen N\u00e4chsten.\n20:17 La\u00df dich nicht gel\u00fcsten deines N\u00e4chsten Hauses. La\u00df dich nicht gel\u00fcsten deines N\u00e4chsten Weibes, noch seines Knechts, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles, das dein N\u00e4chster hat.\n20:18 Und alles Volk sah den Donner und Blitz und den Ton der Posaune und den Berg rauchen. Da sie aber solches sahen, flohen sie und traten von ferne;\n20:19 und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen gehorchen, und la\u00df Gott nicht mit uns reden, wir m\u00f6chten sonst sterben.\n20:20 Mose aber sprach zum Volk: F\u00fcrchtet euch nicht; denn Gott ist kommen, da\u00df er euch versuchte, und da\u00df seine Furcht euch vor Augen w\u00e4re, da\u00df ihr nicht s\u00fcndiget.\n20:21 Also trat das Volk von ferne; aber Mose machte sich hinzu ins Dunkel, da Gott innen war.\n20:22 Und der HERR sprach zu ihm: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, da\u00df ich mit euch vom Himmel geredet habe.\n20:23 Darum sollt ihr nichts neben mir machen, silberne und g\u00fcldene G\u00f6tter sollt ihr nicht machen.\n20:24 Einen Altar von Erde mache mir, darauf du dein Brandopfer und Dankopfer, deine Schafe und Rinder opferst. Denn an welchem Ort ich meines Namens Ged\u00e4chtnis stiften werde, da will ich zu dir kommen und dich segnen.\n20:25 Und so du mir einen steinernen Altar willst machen, sollst du ihn nicht von gehauenen Steinen bauen; denn wo du mit deinem Messer dar\u00fcber f\u00e4hrest, so wirst du ihn entweihen.\n20:26 Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar steigen, da\u00df nicht deine Scham aufgedeckt werde vor ihm.\n21:1 Dies sind die Rechte, die du ihnen sollst vorlegen:\n21:2 So du einen ebr\u00e4ischen Knecht kaufest, der soll dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr soll er frei ledig ausgehen.\n21:3 Ist er ohne Weib kommen, so, soll er auch ohne Weib ausgehen. Ist er aber mit Weib kommen, so soll sein Weib mit ihm ausgehen.\n21:4 Hat ihm aber sein HERR ein Weib gegeben und hat S\u00f6hne oder T\u00f6chter gezeuget, so soll das Weib und die Kinder seines HERRN sein; er aber soll ohne Weib ausgehen.\n21:5 Spricht aber der Knecht: Ich habe meinen HERRN lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden,\n21:6 So bringe ihn sein HERR vor die G\u00f6tter und halte ihn an die T\u00fcr oder Pfosten und bohre ihm mit einem Pfriemen durch sein Ohr; und er sei sein Knecht ewig.\n21:7 Verkauft jemand seine Tochter zur Magd, so soll sie nicht ausgehen wie die Knechte.\n21:8 Gef\u00e4llt sie aber ihrem HERRN nicht und will ihr nicht zur Ehe helfen, so soll er sie zu l\u00f6sen geben. Aber unter ein fremd Volk sie zu verkaufen, hat er nicht Macht, weil er sie verschm\u00e4het hat.\n21:9 Vertrauet er sie aber seinem Sohn, so soll er Tochterrecht an ihr tun.\n21:10 Gibt er ihm aber eine andere, so soll er ihr an ihrem Futter, Decke und Eheschuld nicht abbrechen.\n21:11 Tut er diese drei nicht, so soll sie frei ausgehen ohne L\u00f6segeld.\n21:12 Wer einen Menschen schl\u00e4gt, da\u00df er stirbt, der soll des Todes sterben.\n21:13 Hat er ihm aber nicht nachgestellet sondern Gott hat ihn lassen ohngef\u00e4hr in seine H\u00e4nde fallen, so will ich dir einen Ort bestimmen, dahin er fliehen soll\n21:14 Wo aber jemand an seinem N\u00e4chsten frevelt und ihn mit List erw\u00fcrget, so sollst du denselben von meinem Altar nehmen, da\u00df man ihn t\u00f6te.\n21:15 Wer seinen Vater oder Mutter schl\u00e4gt, der soll des Todes sterben.\n21:16 Wer einen Menschen stiehlt und verkaufet, da\u00df man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben.\n21:17 Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.\n21:18 Wenn sich M\u00e4nner miteinander hadern, und einer schl\u00e4gt den andern mit einem Stein oder mit einer Faust, da\u00df er nicht stirbt, sondern zu Bette liegt:\n21:19 kommt er auf, da\u00df er ausgehet an seinem Stabe so soll, der ihn schlug, unschuldig sein, ohne da\u00df er ihm bezahle, was er vers\u00e4umet hat, und das Arztgeld gebe.\n21:20 Wer seinen Knecht oder Magd schl\u00e4gt mit einem Stabe, da\u00df er stirbt unter seinen H\u00e4nden, der, soll darum gestraft werden.\n21:21 Bleibt er aber einen oder zween Tage, so soll er nicht darum gestraft werden; denn es ist sein Geld.\n21:22 Wenn sich M\u00e4nner hadern und verletzen ein schwanger Weib, da\u00df ihr die Frucht abgehet, und ihr kein Schade widerf\u00e4hrt, so soll man ihn um Geld strafen, wieviel des Weibes Mann ihm auflegt, und soll's geben nach der Teidingsleute Erkennen.\n21:23 Kommt ihr aber ein Schade daraus, so soll er lassen Seele um Seele,\n21:24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fu\u00df um Fu\u00df,\n21:25 Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule.\n21:26 Wenn jemand seinen Knecht oder seine Magd in ein Auge schl\u00e4gt und verderbet es, der soll sie frei loslassen um das Auge.\n21:27 Desselbigengleichen, wenn er seinem Knecht oder Magd einen Zahn ausschl\u00e4gt, soll er sie frei loslassen um den Zahn.\n21:28 Wenn ein Ochse einen Mann oder Weib st\u00f6\u00dfet, da\u00df er stirbt, so soll man den Ochsen steinigen und sein Fleisch nicht essen; so ist der HERR des Ochsen unschuldig.\n21:29 Ist aber der Ochse vorhin st\u00f6\u00dfig gewesen, und seinem HERRN ist's angesagt, und er ihn nicht verwahret hat, und t\u00f6tet dar\u00fcber einen Mann oder Weib, soll man den Ochsen steinigen, und sein HERR soll sterben.\n21:30 Wird man aber ein Geld auf ihn legen, so soll er geben, sein Leben zu l\u00f6sen, was man ihm auflegt.\n21:31 Desselbigengleichen soll man mit ihm handeln, wenn er Sohn oder Tochter st\u00f6\u00dfet.\n21:32 St\u00f6\u00dfet er aber einen Knecht oder Magd, so soll er ihrem HERRN drei\u00dfig silberne Sekel geben, und den Ochsen soll man steinigen.\n21:33 so jemand eine Grube auftut, oder gr\u00e4bt eine Grube und decket sie nicht zu, und f\u00e4llt dar\u00fcber ein Ochse oder Esel hinein,\n21:34 so soll's der HERR der Grube mit Geld dem andern wieder bezahlen; das Aas aber soll sein sein.\n21:35 Wenn jemandes Ochse eines andern Ochsen st\u00f6\u00dfet, da\u00df er stirbt, so sollen sie den lebendigen Ochsen verkaufen und das Geld teilen und das Aas auch teilen.\n21:36 Ist's aber kund gewesen, da\u00df der Ochse st\u00f6\u00dfig vorhin gewesen ist, und sein HERR hat ihn nicht verwahret, so soll er einen Ochsen um den andern vergelten und das Aas haben.\n22:1 Wenn jemand einen Ochsen oder Schaf stiehlt und schlachtet es oder verkauft es, der soll f\u00fcnf Ochsen f\u00fcr einen Ochsen wiedergeben und vier Schafe f\u00fcr ein Schaf.\n22:2 Wenn ein Dieb ergriffen wird, da\u00df er einbricht, und wird drob geschlagen, da\u00df er stirbt, so soll man kein Blutgericht \u00fcber jenen lassen gehen.\n22:3 Ist aber die Sonne \u00fcber ihm aufgegangen, so soll man das Blutgericht gehen lassen. Es soll aber ein Dieb wiedererstatten. Hat er nichts, so verkaufe man ihn um seinen Diebstahl.\n22:4 Findet man aber bei ihm den Diebstahl lebendig, es sei Ochse, Esel oder Schaf, so soll er's zwief\u00e4ltig wiedergeben.\n22:5 Wenn jemand einen Acker oder Weinberg besch\u00e4diget, da\u00df er sein Vieh l\u00e4sset Schaden tun in eines andern Acker, der soll von dem Besten auf seinem Acker und Weinberge wiedererstatten.\n22:6 Wenn ein Feuer auskommt und ergreift die Dornen und verbrennet die Garben oder Getreide, das noch stehet, oder den Acker, so soll der wiedererstatten, der das Feuer angez\u00fcndet hat.\n22:7 Wenn jemand seinem N\u00e4chsten Geld oder Ger\u00e4te zu behalten tut, und wird demselbigen aus seinem Hause gestohlen: findet man den Dieb, so soll er's zwief\u00e4ltig wiedergeben.\n22:8 Findet man aber den Dieb nicht, so soll man den Hauswirt vor die G\u00f6tter bringen, ob er nicht seine Hand habe an seines N\u00e4chsten Habe gelegt.\n22:9 Wo einer den andern schuldiget um einigerlei Unrecht, es sei um Ochsen oder Esel oder Schaf oder Kleider oder allerlei, das verloren ist, so sollen beider Sachen vor die G\u00f6tter kommen. Welchen die G\u00f6tter verdammen, der soll's zwief\u00e4ltig seinem N\u00e4chsten wiedergeben.\n22:10 Wenn jemand seinem N\u00e4chsten einen Esel oder Ochsen oder Schaf oder irgend ein Vieh zu behalten tut, und stirbt ihm, oder wird besch\u00e4diget, oder wird ihm weggetrieben, da\u00df es niemand siehet,\n22:11 so soll man's unter ihnen auf einen Eid bei dem HERRN kommen lassen, ob er nicht habe seine Hand an seines N\u00e4chsten Habe gelegt; und des Guts HERR soll's annehmen, da\u00df jener nicht bezahlen m\u00fcsse.\n22:12 Stiehlt es ihm aber ein Dieb, so soll er's seinem HERRN bezahlen.\n22:13 Wird es aber zerrissen, so soll er Zeugnis davon bringen und nicht bezahlen.\n22:14 Wenn es jemand von seinem N\u00e4chsten entlehnet, und wird besch\u00e4diget oder stirbt, da\u00df sein HERR nicht dabei ist, so soll er's bezahlen.\n22:15 Ist aber sein HERR dabei, so soll er's nicht bezahlen, so er's um sein Geld gedinget hat.\n22:16 Wenn jemand eine Jungfrau beredet, die noch nicht vertrauet ist, und beschl\u00e4ft sie, der soll ihr geben ihre Morgengabe und sie zum Weibe haben.\n22:17 Weigert sich aber ihr Vater, sie ihm zu geben, so soll er Geld darw\u00e4gen, wieviel einer Jungfrau zur Morgengabe geb\u00fchrt.\n22:18 Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen.\n22:19 Wer ein Vieh beschl\u00e4ft, der soll des Todes sterben.\n22:20 Wer den G\u00f6ttern opfert, ohne dem HERRN allein, der sei verbannet,\n22:21 Die Fremdlinge sollst du nicht schinden noch unterdr\u00fccken; denn ihr seid auch Fremdlinge in \u00c4gyptenland gewesen.\n22:22 Ihr sollt keine Witwen und Waisen beleidigen.\n22:23 Wirst du sie beleidigen, so werden sie zu mir schreien, und ich werde ihr Schreien erh\u00f6ren;\n22:24 so wird mein Zorn ergrimmen, da\u00df ich euch mit dem Schwert t\u00f6te und eure Weiber Witwen und eure Kinder Waisen werden.\n22:25 Wenn du Geld leihest meinem Volk, das arm ist bei dir, sollst du ihn nicht zu Schaden dringen und keinen Wucher auf ihn treiben.\n22:26 Wenn du von deinem N\u00e4chsten ein Kleid zum Pfande nimmst, sollst du es ihm wiedergeben, ehe die Sonne untergehet.\n22:27 Denn sein Kleid ist seine einige Decke seiner Haut, darin er schl\u00e4ft. Wird er aber zu mir schreien, so werde ich, ihn erh\u00f6ren; denn ich bin gn\u00e4dig.\n22:28 Den G\u00f6ttern sollst du nicht fluchen und den Obersten in deinem Volk sollst du nicht l\u00e4stern.\n22:29 Deine F\u00fclle und Tr\u00e4nen sollst du nicht verziehen. Deinen ersten Sohn sollst du mir geben.\n22:30 So sollst du auch tun mit deinem Ochsen und Schaf. Sieben Tage la\u00df es bei seiner Mutter sein, am achten Tage sollst du mir's geben.\n22:31 Ihr sollt heilige Leute vor mir sein: darum sollt ihr kein Fleisch essen, das auf dem Felde von Tieren zerrissen ist, sondern vor die Hunde werfen.\n23:1 Du sollst falscher Anklage nicht glauben, da\u00df du einem Gottlosen Beistand tust und ein falscher Zeuge seiest.\n23:2 Du sollst nicht folgen der Menge zum B\u00f6sen und nicht antworten vor Gericht, da\u00df du der Menge nach vom Rechten weichest.\n23:3 Du sollst den Geringen nicht schm\u00fccken in seiner Sache.\n23:4 Wenn du deines Feindes Ochsen oder Esel begegnest, da\u00df er irret, so sollst du ihm denselben wieder zuf\u00fchren.\n23:5 Wenn du des, der dich hasset, Esel siehest unter seiner Last liegen, h\u00fcte dich und la\u00df ihn nicht, sondern vers\u00e4ume gerne das Deine, um seinetwillen\n23:6 Du sollst das Recht deines Armen nicht beugen in seiner Sache.\n23:7 Sei ferne von falschen Sachen. Den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht erw\u00fcrgen; denn ich lasse den Gottlosen nicht recht haben.\n23:8 Du sollst nicht Geschenke nehmen; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verkehren die Sachen der Gerechten.\n23:9 Die Fremdlinge sollt ihr nicht unter, dr\u00fccken; denn ihr wisset um der Fremdlinge Herz, dieweil ihr auch seid Fremdlinge in \u00c4gyptenland gewesen.\n23:10 Sechs Jahre sollst du dein Land bes\u00e4en und seine Fr\u00fcchte einsammeln.\n23:11 Im siebenten Jahr sollst du es ruhen und liegen lassen, da\u00df die Armen unter deinem Volk davon essen; und was \u00fcber bleibet, la\u00df das Wild auf dem Felde essen. Also sollst du auch tun mit deinem Weinberge und \u00d6lberge.\n23:12 Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, aber des siebenten Tages sollst du feiern, auf da\u00df dein Ochse und Esel ruhen und deiner Magd Sohn und Fremdling sich erquicken.\n23:13 Alles, was ich euch gesagt habe, das haltet. Und anderer G\u00f6tter Namen sollt ihr nicht gedenken, und aus eurem Munde sollen sie nicht geh\u00f6ret werden.\n23:14 Dreimal sollt ihr mir Fest halten im Jahr.\n23:15 N\u00e4mlich das Fest der unges\u00e4uerten Brote sollst du halten, da\u00df du sieben Tage unges\u00e4uert Brot essest (wie ich dir geboten habe) um die Zeit des Monden Abib; denn in demselbigen bist du aus \u00c4gypten gezogen. Erscheinet aber nicht leer vor mir!\n23:16 Und das Fest der ersten Ernte der Fr\u00fcchte, die du auf dem Felde ges\u00e4et hast. Und das Fest der Einsammlung im Ausgang des Jahrs, wenn du deine Arbeit eingesammelt hast vom Felde.\n23:17 Dreimal im Jahr sollen erscheinen vor dem HERRN, dem HERRSCher, alle deine Mannsbilde.\n23:18 Du sollst das Blut meines Opfers nicht neben dem Sauerteig opfern, und das Fette von meinem Fest soll nicht bleiben bis auf morgen.\n23:19 Das Erstling von der ersten Frucht auf deinem Felde sollst du bringen in das Haus des HERRN, deines Gottes. Und sollst das B\u00f6cklein nicht kochen, dieweil es an seiner Mutter Milch ist.\n23:20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich beh\u00fcte auf dem Wege und bringe dich an den Ort, den ich bereitet habe.\n23:21 Darum h\u00fcte dich vor seinem Angesicht und gehorche seiner Stimme und erbittere ihn nicht; denn er wird euer \u00dcbertreten nicht vergeben, und mein Name ist in ihm.\n23:22 Wirst du aber seine Stimme h\u00f6ren und tun alles, was ich dir sagen werde, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widerw\u00e4rtigen Widerw\u00e4rtiger sein.\n23:23 Wenn nun mein Engel vor dir hergehet und dich bringet an die Amoriter, Hethiter, Pheresiter, Kanaaniter, Heviter und Jebusiter, und ich sie vertilge,\n23:24 so sollst du ihre G\u00f6tter nicht anbeten noch ihnen dienen und nicht tun, wie sie tun, sondern du sollst ihre G\u00f6tzen umrei\u00dfen und zerbrechen.\n23:25 Aber dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich will alle Krankheit von dir wenden.\n23:26 Und soll nichts Untr\u00e4chtiges noch Unfruchtbares sein in deinem Lande, und will dich lassen alt werden.\n23:27 Ich will mein Schrecken vor dir hersenden und alles Volk verzagt machen, dahin du kommst; und will dir geben alle deine Feinde in die Flucht.\n23:28 Ich will Hornissen vor dir hersenden, die vor dir her ausjagen die Heviter, Kanaaniter und Hethiter.\n23:29 Ich will sie nicht auf ein Jahr aussto\u00dfen vor dir, auf da\u00df nicht das Land w\u00fcste werde, und sich wilde Tiere wider dich mehren.\n23:30 Einzeln nacheinander will ich sie vor dir her aussto\u00dfen, bis da\u00df du wachsest und das Land besitzest.\n23:31 Und will deine Grenze setzen das Schilfmeer und das Philistermeer und die W\u00fcste bis an das Wasser. Denn ich will dir in deine Hand geben die Einwohner des Landes, da\u00df du sie sollst aussto\u00dfen vor dir her.\n23:32 Du sollst mit ihnen oder mit ihren G\u00f6ttern keinen Bund machen,\n23:33 sondern la\u00df sie nicht wohnen in deinem Lande, da\u00df sie dich nicht verf\u00fchren wider mich. Denn wo du ihren G\u00f6ttern dienest, wird dir's zum \u00c4rgernis geraten.\n24:1 Und zu Mose sprach er: Steig herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu, und die siebenzig \u00c4ltesten Israels, und betet an von ferne.\n24:2 Aber Mose alleine nahe sich zum HERRN, und la\u00df jene sich nicht herzunahen; und das Volk komme auch nicht mit ihm herauf.\n24:3 Mose kam und erz\u00e4hlete dem Volk alle Worte des HERRN und alle Rechte. Da antwortete alles Volk mit einer Stimme und sprachen: Alle Worte, die der HERR gesagt hat, wollen wir tun.\n24:4 Da schrieb Mose alle Worte des HERRN und machte sich des Morgens fr\u00fche auf und bauete einen Altar unten am Berge mit zw\u00f6lf S\u00e4ulen nach den zw\u00f6lf St\u00e4mmen Israels.\n24:5 Und sandte hin J\u00fcnglinge aus den Kindern Israel, da\u00df sie Brandopfer darauf opferten und Dankopfer dem HERRN von Farren.\n24:6 Und Mose nahm die H\u00e4lfte des Bluts und tat's in ein Becken; die andere H\u00e4lfte sprengete er auf den Altar.\n24:7 Und nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volks. Und da sie sprachen: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und gehorchen,\n24:8 da nahm Mose das Blut und sprengete das Volk damit und sprach: Sehet, das ist Blut des Bundes, den der HERR mit euch machte \u00fcber allen diesen Worten.\n24:9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und die siebenzig \u00c4ltesten Israels hinauf\n24:10 und sahen den Gott Israels. Unter seinen F\u00fc\u00dfen war es wie ein sch\u00f6ner Saphir und wie die Gestalt des Himmels, wenn es klar ist.\n24:11 Und er lie\u00df seine Hand nicht \u00fcber dieselben Obersten in Israel. Und da sie Gott geschaute hatten, a\u00dfen und tranken sie.\n24:12 Und der HERR sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und bleibe daselbst, da\u00df ich dir gebe steinerne Tafeln und Gesetze und Gebote, die ich geschrieben habe, die du sie lehren sollst.\n24:13 Da machte sich Mose auf und sein Diener Josua und stieg auf den Berg Gottes.\n24:14 Und sprach zu den \u00c4ltesten: Bleibet hie, bis wir wieder zu euch kommen. Siehe, Aaron und Hur sind bei euch; hat jemand eine Sache, der komme vor dieselben.\n24:15 Da nun Mose auf den Berg kam, bedeckte eine Wolke den Berg.\n24:16 Und die HERRLIchkeit des HERRN wohnete auf dem Berge Sinai und deckte ihn mit der Wolke sechs Tage; und rief Mose am siebenten Tage aus der Wolke.\n24:17 Und das Ansehen der HERRLIchkeit des HERRN war wie ein verzehrend Feuer auf der Spitze des Berges vor den Kindern Israel.\n24:18 Und Mose ging mitten in die Wolke und stieg auf den Berg; und blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte.\n25:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n25:2 Sage den Kindern Israel, da\u00df sie mir ein Hebopfer geben; und nehmet dasselbe von jedermann, der es williglich gibt.\n25:3 Das ist aber das Hebopfer, das ihr von ihnen nehmen sollt: Gold, Silber, Erz,\n25:4 gelbe Seide, Scharlaken, Rosinrot, wei\u00dfe Seide, Ziegenhaar,\n25:5 r\u00f6tliche Widderfelle, Dachsfelle, F\u00f6hrenholz,\n25:6 \u00d6l zur Lampe, Spezerei zur Salbe und gutem R\u00e4uchwerk,\n25:7 Onyxsteine und eingefa\u00dfte Steine zum Leibrock und zum Schildlein.\n25:8 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, da\u00df ich unter ihnen wohne.\n25:9 Wie ich dir ein Vorbild der Wohnung und alles seines Ger\u00e4ts zeigen werde, so sollt ihr's machen.\n25:10 Machet eine Lade von F\u00f6hrenholz. Dritthalb Ellen soll die L\u00e4nge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die H\u00f6he.\n25:11 Und sollst sie mit feinem Golde \u00fcberziehen, inwendig und auswendig; und mache einen g\u00fcldenen Kranz oben umher.\n25:12 Und geu\u00df vier g\u00fcldene Rinken und mache sie an ihre vier Ecken, also da\u00df zween Rinken seien auf einer Seite und zween auf der andern Seite.\n25:13 Und mache Stangen von F\u00f6hrenholz und \u00fcberzeuch sie mit Golde.\n25:14 Und stecke sie in die Rinken an der Lade Seiten, da\u00df man sie dabei trage;\n25:15 und sollen in den Rinken bleiben und nicht herausgetan werden.\n25:16 Und sollt in die Lade das Zeugnis legen, das ich dir geben werde.\n25:17 Du sollst auch einen Gnadenstuhl machen von feinem Golde; dritthalb Ellen soll seine L\u00e4nge sein und anderthalb Ellen seine Breite.\n25:18 Und sollst zween Cherubim machen von dichtem Golde, zu beiden Enden des Gnadenstuhls,\n25:19 da\u00df ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an dem andern Ende, und also zween Cherubim seien an des Gnadenstuhls Enden.\n25:20 Und die Cherubim sollen Fl\u00fcgel ausbreiten, oben \u00fcberher, da\u00df sie mit ihren Fl\u00fcgeln den Gnadenstuhl bedecken, und eines jeglichen Antlitz gegen dem andern stehe; und ihre Antlitze sollen auf den Gnadenstuhl sehen.\n25:21 Und sollt den Gnadenstuhl oben auf die Lade tun und in die Lade das Zeugnis legen, das ich dir geben werde.\n25:22 Von dem Ort will ich dir zeugen und mit dir reden, n\u00e4mlich von dem Gnadenstuhl zwischen den zween Cherubim, der auf der Lade des Zeugnisses ist, alles, was ich dir gebieten will an die Kinder Israel.\n25:23 Du sollst auch einen Tisch machen von F\u00f6hrenholz; zwo Ellen soll seine L\u00e4nge sein und eine Elle seine Breite und anderthalb Ellen seine H\u00f6he.\n25:24 Und sollst ihn \u00fcberziehen mit feinem Golde und einen g\u00fcldenen Kranz umher machen\n25:25 und eine Leiste umher, einer Hand breit hoch, und einen g\u00fcldenen Kranz um die Leiste her.\n25:26 Und sollst vier g\u00fcldene Ringe dran machen an die vier Orte an seinen vier F\u00fc\u00dfen.\n25:27 Hart unter der Leiste sollen die Ringe sein, da\u00df man Stangen drein tue und den Tisch trage;\n25:28 Und sollst die Stangen von F\u00f6hrenholz machen und sie mit Golde \u00fcberziehen, da\u00df der Tisch damit getragen werde.\n25:29 Du sollst auch seine Sch\u00fcsseln, Becher, Kannen, Schalen aus feinem Golde machen, damit man aus und einschenke.\n25:30 Und sollst auf den Tisch allezeit Schaubrote legen vor mir.\n25:31 Du sollst auch einen Leuchter von feinem dichten Golde machen; daran soll der Schaft mit R\u00f6hren, Schalen, Kn\u00e4ufen und Blumen sein.\n25:32 Sechs R\u00f6hren sollen aus dem Leuchter zu den Seiten ausgehen, aus jeglicher Seite drei R\u00f6hren.\n25:33 Eine jegliche R\u00f6hre soll drei offene Schalen, Kn\u00e4ufe und Blumen haben; das sollen sein die sechs R\u00f6hren aus dem Leuchter.\n25:34 Aber der Schaft am Leuchter soll vier offene Schalen mit Kn\u00e4ufen und Blumen haben\n25:35 und je einen Knauf unter zwo R\u00f6hren, welcher sechs aus dem Leuchter gehen.\n25:36 Denn beide ihre Kn\u00e4ufe und R\u00f6hren sollen aus ihm gehen, alles ein dicht lauter Gold.\n25:37 Und sollst sieben Lampen machen obenauf, da\u00df sie gegeneinander leuchten,\n25:38 und Lichtschneuzen und L\u00f6schn\u00e4pfe von feinem Golde.\n25:39 Aus einem Zentner feinen Goldes sollst du das machen mit allem diesem Ger\u00e4te\n25:40 Und siehe zu, da\u00df du es machest nach ihrem Bilde, das du auf dem Berge gesehen hast.\n26:1 Die Wohnung sollst du machen von zehn Teppichen, von wei\u00dfer gezwirnter Seide, von gelber Seide, von Scharlaken und Rosinrot. Cherubim sollst du dran machen k\u00fcnstlich.\n26:2 Die L\u00e4nge eines Teppichs soll achtundzwanzig Ellen sein, die Breite vier Ellen; und sollen alle zehn gleich sein.\n26:3 Und sollen je f\u00fcnf zusammengef\u00fcget sein; einer an den andern.\n26:4 Und sollst Schl\u00e4uflein machen von gelber Seide an jeglichen Teppichs Orten, da sie sollen zusammengef\u00fcget sein, da\u00df je zween und zween an ihren Orten zusammengeheftet werden,\n26:5 f\u00fcnfzig Schl\u00e4uflein an jeglichem Teppich, da\u00df einer den andern zusammenfasse.\n26:6 Und sollst f\u00fcnfzig g\u00fcldene Hefte machen, damit man die Teppiche zusammenhefte, einen an den andern, auf da\u00df es eine Wohnung werde.\n26:7 Du sollst auch eine Decke aus Ziegenhaar machen zur H\u00fctte \u00fcber die Wohnung von elf Teppichen.\n26:8 Die L\u00e4nge eines Teppichs soll drei\u00dfig Ellen sein, die Breite aber vier Ellen; und sollen alle elf gleich gro\u00df sein.\n26:9 F\u00fcnf sollst du aneinanderf\u00fcgen und sechs auch aneinander, da\u00df du den sechsten Teppich zwief\u00e4ltig machest vorne an der H\u00fctte.\n26:10 Und sollst an einem jeglichen Teppich f\u00fcnfzig Schl\u00e4uflein machen, an ihren Orten, da\u00df sie aneinander bei den Enden gef\u00fcget werden.\n26:11 Und sollst f\u00fcnfzig eherne Hefte machen und die Hefte in die Schl\u00e4uflein tun, da\u00df die H\u00fctte zusammengef\u00fcget und eine H\u00fctte werde.\n26:12 Aber das \u00dcberl\u00e4nge an den Teppichen der H\u00fctte sollst du die H\u00e4lfte lassen \u00fcberhangen an der H\u00fctte,\n26:13 auf beiden Seiten eine Elle lang, da\u00df das \u00fcbrige sei an der H\u00fctte Seiten und auf beiden Seiten sie bedecke.\n26:14 \u00dcber diese Decke sollst du eine Decke machen von r\u00f6tlichen Widderfellen, dazu \u00fcber sie eine Decke von Dachsfellen.\n26:15 Du sollst auch Bretter machen zu der Wohnung von F\u00f6hrenholz, die stehen sollen.\n26:16 Zehn Ellen lang soll ein Brett sein und anderthalb Ellen breit.\n26:17 Zween Zapfen soll ein Brett haben, da\u00df eins an das andere m\u00f6ge gesetzt werden. Also sollst du alle Bretter der Wohnung machen.\n26:18 Zwanzig sollen ihrer stehen gegen dem Mittag.\n26:19 Die sollen vierzig silberne F\u00fc\u00dfe unten haben, je zween F\u00fc\u00dfe unter jeglichem Brett an seinen zween Zapfen.\n26:20 Also auf der andern Seite, gegen Mitternacht, sollen auch zwanzig Bretter stehen\n26:21 und vierzig silberne F\u00fc\u00dfe, je zween F\u00fc\u00dfe unter jeglichem Brett.\n26:22 Aber hinten an der Wohnung, gegen dem Abend, sollst du sechs Bretter machen.\n26:23 Dazu zwei Bretter hinten an die zwo Ecken der Wohnung,\n26:24 da\u00df ein jegliches der beiden sich mit seinem Ortbrett von unten auf geselle und oben am Haupt gleich zusammenkomme mit einer Klammer,\n26:25 da\u00df acht Bretter seien mit ihren silbernen F\u00fc\u00dfen; deren sollen sechzehn sein, je zween unter einem Brett.\n26:26 Und, sollst Riegel machen von F\u00f6hrenholz, f\u00fcnf zu den Brettern auf einer Seite der Wohnung\n26:27 und f\u00fcnf zu den Brettern auf der andern Seite der Wohnung und f\u00fcnf zu den Brettern hinten an der Wohnung gegen dem Abend.\n26:28 Und sollst die Riegel mitten an den Brettern durchhinsto\u00dfen und alles zusammenfassen von einem Ort zu dem andern.\n26:29 Und sollst die Bretter mit Golde \u00fcberziehen und ihre Rinken von Golde machen, da\u00df man die Riegel drein tue.\n26:30 Und die Riegel sollst du mit Gold \u00fcberziehen. Und also sollst du denn die Wohnung aufrichten nach der Weise, wie du gesehen hast auf dem Berge.\n26:31 Und sollst einen Vorhang machen von gelber Seide, Scharlaken und Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide; und sollst Cherubim dran machen k\u00fcnstlich.\n26:32 Und sollst ihn h\u00e4ngen an vier S\u00e4ulen von F\u00f6hrenholz, die mit Gold \u00fcberzogen sind und g\u00fcldene Kn\u00e4ufe und vier silberne F\u00fc\u00dfe haben.\n26:33 Und sollst den Vorhang mit Heften anheften und die Lade des Zeugnisses inwendig des Vorhangs setzen, da\u00df er euch ein Unterschied sei zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten.\n26:34 Und sollst den Gnadenstuhl tun auf die Lade des Zeugnisses in dem Allerheiligsten.\n26:35 Den Tisch aber setze au\u00dfer dem Vorhange und den Leuchter gegen dem Tisch \u00fcber, zu mittagw\u00e4rts der Wohnung, da\u00df der Tisch stehe gegen Mitternacht.\n26:36 Und sollst ein Tuch machen in die T\u00fcr der H\u00fctte, gewirkt von gelber Seide, Rosinrot, Scharlaken und gezwirnter wei\u00dfer Seide.\n26:37 Und sollst demselben Tuch f\u00fcnf S\u00e4ulen machen von F\u00f6hrenholz, mit Gold \u00fcberzogen, mit g\u00fcldenen Kn\u00e4ufen, und sollst ihnen f\u00fcnf eherne F\u00fc\u00dfe gie\u00dfen.\n27:1 Und sollst einen Altar machen von F\u00f6hrenholz, f\u00fcnf Ellen lang und breit, da\u00df er gleich viereckig sei, und drei Ellen hoch.\n27:2 H\u00f6rner sollst du auf seine vier Ecken machen, und sollst ihn mit Erz \u00fcberziehen.\n27:3 Mache auch Aschent\u00f6pfe, Schaufeln, Becken, Kreuel, Kohlpfannen; alle seine Ger\u00e4te sollst du von Erz machen.\n27:4 Du sollst auch ein ehern Gitter machen wie ein Netz und vier eherne Ringe an seine vier Orte.\n27:5 Du sollst es aber von unten auf um den Altar machen, da\u00df das Gitter reiche bis mitten an den Altar.\n27:6 Und sollst auch Stangen machen zu dem Altar von F\u00f6hrenholz, mit Erz \u00fcberzogen.\n27:7 Und sollst die Stangen in die Ringe tun, da\u00df die Stangen seien an beiden Seiten des Altars, damit man ihn tragen m\u00f6ge.\n27:8 Und sollst ihn also von Brettern machen, da\u00df er inwendig hohl sei, wie dir auf dem Berge gezeiget ist.\n27:9 Du sollst auch der Wohnung einen Hof machen, einen Umhang von gezwirnter wei\u00dfer Seide, auf einer Seite hundert Ellen lang, gegen dem Mittag,\n27:10 Und zwanzig S\u00e4ulen auf zwanzig ehernen F\u00fc\u00dfen, und ihre Kn\u00e4ufe mit ihren Reifen von Silber.\n27:11 Also auch gegen Mitternacht soll sein ein Umhang, hundert Ellen lang; zwanzig S\u00e4ulen auf zwanzig ehernen F\u00fc\u00dfen, und ihre Kn\u00e4ufe mit ihren Reifen von Silber.\n27:12 Aber gegen dem Abend soll die Breite des Hofes haben einen Umhang f\u00fcnfzig Ellen lang, zehn S\u00e4ulen auf zehn F\u00fc\u00dfen.\n27:13 Gegen dem Morgen aber soll die Breite des Hofes haben f\u00fcnfzig Ellen,\n27:14 also da\u00df der Umhang habe auf einer Seite f\u00fcnfzehn Ellen, dazu drei S\u00e4ulen auf dreien F\u00fc\u00dfen,\n27:15 und aber f\u00fcnfzehn Ellen auf der andern Seite, dazu drei S\u00e4ulen auf dreien F\u00fc\u00dfen.\n27:16 Aber in dem Tor des Hofes soll ein Tuch sein, zwanzig Ellen breit, gewirket von gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide, dazu vier S\u00e4ulen auf ihren vier F\u00fc\u00dfen.\n27:17 Alle S\u00e4ulen um den Hof her sollen silberne Reife und silberne Kn\u00e4ufe und eherne F\u00fc\u00dfe haben.\n27:18 Und die L\u00e4nge des Hofes soll hundert Ellen sein, die Breite f\u00fcnfzig Ellen, die H\u00f6he f\u00fcnf Ellen, von gezwirnter wei\u00dfer Seide; und seine F\u00fc\u00dfe sollen ehern sein.\n27:19 Auch alle Ger\u00e4te der Wohnung zu allerlei Amt und alle seine N\u00e4gel und alle N\u00e4gel des Hofes sollen ehern sein.\n27:20 Gebeut den Kindern Israel, da\u00df sie zu dir bringen das allerreinste lautere \u00d6l von \u00d6lb\u00e4umen gesto\u00dfen, zur Leuchte, das man allezeit oben in die Lampen tue\n27:21 in der H\u00fctte des Stifts au\u00dfer dem Vorhang, der vor dem Zeugnis hanget. Und Aaron und seine S\u00f6hne sollen sie zurichten, beide des Morgens und des Abends, vor dem HERRN. Das soll euch eine ewige Weise sein auf eure Nachkommen unter den Kindern Israel.\n28:1 Und sollst Aaron, deinen Bruder, und seine S\u00f6hne zu dir nehmen aus den Kindern Israel, da\u00df er mein Priester sei, n\u00e4mlich Aaron und seine S\u00f6hne, Nadab, Abihu, Eleasar und Ithamar.\n28:2 Und sollst Aaron, deinem Bruder heilige Kleider machen, die herrlich und sch\u00f6n seien.\n28:3 Und sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die ich mit dem Geist der Weisheit erf\u00fcllet habe, Aaron Kleider machen zu seiner Weihe, da\u00df er mein Priester sei.\n28:4 Das sind aber die Kleider, die sie machen sollen: das Schildlein, Leibrock, Seidenrock, engen Rock, Hut und G\u00fcrtel. Also sollen sie heilige Kleider machen deinem Bruder Aaron und seinen S\u00f6hnen, da\u00df er mein Priester sei.\n28:5 Dazu sollen sie nehmen Gold, gelbe Seide, Scharlaken, Rosinrot und wei\u00dfe Seide.\n28:6 Den Leibrock sollen sie machen von Gold, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide, k\u00fcnstlich,\n28:7 da\u00df er auf beiden Achseln zusammengef\u00fcget und an beiden Seiten zusammengebunden werde.\n28:8 Und sein Gurt drauf soll derselben Kunst und Werks sein, von Gold, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide.\n28:9 Und sollst zween Onyxsteine nehmen und drauf graben die Namen der Kinder Israel,\n28:10 auf jeglichen sechs Namen, nach der Ordnung ihres Alters.\n28:11 Das sollst du tun durch die Steinschneider, die da Siegel graben, also da\u00df sie mit Gold umher gefasset werden.\n28:12 Und sollst sie auf die Schultern des Leibrocks heften, da\u00df es Steine seien zum Ged\u00e4chtnis f\u00fcr die Kinder Israel, da\u00df Aaron ihre Namen auf seinen beiden Schultern trage vor dem HERRN zum Ged\u00e4chtnis.\n28:13 Und sollst g\u00fcldene Spangen machen\n28:14 und zwo Ketten von feinem Golde mit zwei Enden, aber die Glieder ineinander hangend, und sollst sie an die Spangen tun.\n28:15 Das Amtsschildlein sollst du machen nach der Kunst wie den Leibrock, von Gold, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide.\n28:16 Viereckig soll es sein und zwiefach; eine Hand breit soll seine L\u00e4nge sein und eine Hand breit seine Breite.\n28:17 Und sollst es f\u00fcllen mit vier Riegen voll Steine. Die erste Riege sei ein Sarder, Topaser; Smaragd;\n28:18 die andere ein Rubin, Saphir, Demant;\n28:19 die dritte ein Lynkurer, Achat, Amethyst;\n28:20 die vierte ein T\u00fcrkis, Onyx, Jaspis. In Gold sollen sie gefasset sein in allen Riegen.\n28:21 Und sollen nach den zw\u00f6lf Namen der Kinder Israel stehen, gegraben vom Steinschneider, ein jeglicher seines Namens, nach den zw\u00f6lf St\u00e4mmen.\n28:22 Und sollst Ketten zu dem Schildlein machen mit zwei Enden, aber die Glieder ineinander hangend, von feinem Golde,\n28:23 und zween g\u00fcldene Ringe an das Schildlein, also da\u00df du dieselben zween Ringe heftest an zwo Ecken des Schildleins\n28:24 und die zwo g\u00fcldenen Ketten in die selben zween Ringe an den beiden Ecken des Schildleins tust.\n28:25 Aber die zwei Enden der zwo Ketten sollst du in zwo Spangen tun und sie heften auf die Schultern am Leibrock, gegeneinander \u00fcber.\n28:26 Und sollst zween andere g\u00fcldene Ringe machen und an die zwo andern Ecken des Schildleins heften an seinem Ort, inwendig gegen dem Leibrock.\n28:27 Und sollst aber zween g\u00fcldene Ringe machen und an die zwo Ecken unten am Leibrock gegeneinander heften, da der Leibrock zusammengehet, oben an dem Leibrock, k\u00fcnstlich.\n28:28 Und man soll das Schildlein mit feinen Ringen mit einer gelben Schnur an die Ringe des Leibrocks kn\u00fcpfen, da\u00df es auf dem k\u00fcnstlich gemachten Leibrock hart anliege und das Schildlein sich nicht von dem Leibrock losmache.\n28:29 Also soll Aaron die Namen der Kinder Israel tragen in dem Amtsschildlein auf seinem Herzen, wenn er in das Heilige gehet, zum Ged\u00e4chtnis vor dem HERRN allezeit.\n28:30 Und sollst in das Amtsschildlein tun Licht und Recht, da\u00df sie auf dem Herzen Aarons seien, wenn er eingehet vor den HERRN, und trage das Amt der Kinder Israel auf seinem Herzen vor dem HERRN allewege.\n28:31 Du sollst auch den Seidenrock unter den Leibrock machen, ganz von gelber Seide.\n28:32 Und oben mitten inne soll ein Loch sein und eine Borte um das Loch her zusammengefaltet, da\u00df es nicht zerrei\u00dfe.\n28:33 Und unten an seinem Saum sollst du Granat\u00e4pfel machen von gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot um und um, und zwischen dieselben g\u00fcldene Schellen, auch um und um,\n28:34 da\u00df eine g\u00fcldene Schelle sei, danach ein Granatapfel und aber eine g\u00fcldene Schelle und wieder ein Granatapfel um und um an dem Saum desselben Seidenrocks.\n28:35 Und Aaron soll ihn anhaben wenn er dienet, da\u00df man seinen Klang h\u00f6re, wenn er aus und ein gehet in das Heilige vor dem HERRN, auf da\u00df er nicht sterbe.\n28:36 Du sollst auch ein Stirnblatt machen von feinem Golde und ausgraben, wie man die Siegel ausgr\u00e4bt: Die Heiligkeit des HERRN.\n28:37 Und sollst es heften an eine gelbe Schnur vorne an den Hut,\n28:38 auf der Stirn Aarons, da\u00df also Aaron trage die Missetat des Heiligen, das die Kinder Israel heiligen in allen Gaben ihrer Heiligung; und es soll allewege an seiner Stirn sein, da\u00df er sie vers\u00f6hne vor dem HERRN.\n28:39 Du sollst auch den engen Rock machen von wei\u00dfer Seide und einen Hut von wei\u00dfer Seide machen und einen gestickten G\u00fcrtel\n28:40 Und den S\u00f6hnen Aarons sollst du R\u00f6cke, G\u00fcrtel und Hauben machen, die herrlich und sch\u00f6n seien.\n28:41 Und sollst sie deinem Bruder Aaron samt seinen S\u00f6hnen anziehen und sollst sie salben und ihre H\u00e4nde f\u00fcllen und sie weihen, da\u00df sie meine Priester seien.\n28:42 Und sollst ihnen leinene Niederkleider machen, zu bedecken das Fleisch der Scham, von den Lenden bis an die H\u00fcften.\n28:43 Und Aaron und seine S\u00f6hne sollen sie anhaben, wenn sie in die H\u00fctte des Stifts gehen oder hinzutreten zum Altar, da\u00df sie dienen in dem Heiligtum, da\u00df sie nicht ihre Missetat tragen und sterben m\u00fcssen. Das soll ihm und seinem Samen nach ihm eine ewige Weise sein.\n29:1 Das ist's auch, das du ihnen tun sollst, da\u00df sie mir zu Priestern geweihet werden: Nimm einen jungen Farren und zween Widder ohne Wandel,\n29:2 unges\u00e4uert Brot und unges\u00e4uerte Kuchen, mit \u00d6l gemenget, und unges\u00e4uerte Fladen, mit \u00d6l gesalbet. Von Weizenmehl sollst du solches alles machen;\n29:3 und sollst es in einen Korb legen und in dem Korbe herzubringen samt dem Farren und den zween Widdern.\n29:4 Und sollst Aaron und seine S\u00f6hne vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts f\u00fchren und mit Wasser waschen;\n29:5 und die Kleider nehmen und Aaron anziehen den engen Rock und den Seidenrock und den Leibrock und das Schildlein zu dem Leibrock; und sollst ihn g\u00fcrten au\u00dfen auf den Leibrock\n29:6 und den Hut auf sein Haupt setzen und die heilige Krone an den Hut.\n29:7 Und sollst nehmen das Salb\u00f6l und auf sein Haupt sch\u00fctten und ihn salben.\n29:8 Und seine S\u00f6hne sollst du auch herzu f\u00fchren und den engen Rock ihnen anziehen;\n29:9 und beide Aaron und auch sie mit G\u00fcrteln g\u00fcrten und ihnen die Hauben aufbinden, da\u00df sie das Priestertum haben zu ewiger Weise. Und sollst Aaron und seinen S\u00f6hnen die H\u00e4nde f\u00fcllen\n29:10 und den Farren herzuf\u00fchren vor die H\u00fctte des Stifts; und Aaron samt seinen S\u00f6hnen sollen ihre H\u00e4nde auf des Farren Haupt legen.\n29:11 Und sollst den Farren schlachten vor dem HERRN, vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts.\n29:12 Und sollst seines Bluts nehmen und auf des Altars H\u00f6rner tun mit deinem Finger und alles andere Blut an des Altars Boden sch\u00fctten.\n29:13 Und sollst alles Fett nehmen am Eingeweide und das Netz \u00fcber der Leber und die zwo Nieren mit dem Fett, das dr\u00fcber liegt, und sollst es auf dem Altar anz\u00fcnden.\n29:14 Aber des Farren Fleisch, Fell und Mist sollst du au\u00dfen vor dem Lager mit Feuer verbrennen, denn es ist ein S\u00fcndopfer.\n29:15 Aber den einen Widder sollst du nehmen, und Aaron samt seinen S\u00f6hnen sollen ihre H\u00e4nde auf sein Haupt legen.\n29:16 Dann sollst du ihn schlachten und seines Bluts nehmen und auf den Altar sprengen ringsherum.\n29:17 Aber den Widder sollst du zerlegen in St\u00fccke und sein Eingeweide waschen und Schenkel; und sollst es auf seine St\u00fccke und Haupt legen\n29:18 und den ganzen Widder anz\u00fcnden auf dem Altar; denn es ist dem HERRN ein Brandopfer, ein s\u00fc\u00dfer Geruch, ein Feuer des HERRN.\n29:19 Den andern Widder aber sollst du nehmen und Aaron samt seinen S\u00f6hnen sollen ihre H\u00e4nde auf sein Haupt legen.\n29:20 Und sollst ihn schlachten und seines Bluts nehmen und Aaron und seinen S\u00f6hnen auf den rechten Ohrknorpel tun und auf den Daumen ihrer rechten Hand und auf den gro\u00dfen Zehen ihres rechten Fu\u00dfes; und sollst das Blut auf den Altar sprengen ringsherum.\n29:21 Und sollst das Blut auf dem Altar nehmen und Salb\u00f6l und Aaron und seine Kleider, seine S\u00f6hne und ihre Kleider besprengen, so wird er und seine Kleider, seine S\u00f6hne und ihre Kleider geweihet.\n29:22 Danach sollst du nehmen das Fett von dem Widder, den Schwanz und das Fett am Eingeweide, das Netz \u00fcber der Leber und die zwo Nieren mit dem Fett dr\u00fcber und die rechte Schulter (denn es ist ein Widder der F\u00fclle)\n29:23 und ein Brot und einen \u00d6lkuchen und einen Fladen aus dem Korbe des unges\u00e4uerten Brots, der vor dem HERRN stehet.\n29:24 Und lege es alles auf die H\u00e4nde Aarons und seiner S\u00f6hne und webe es dem HERRN.\n29:25 Danach nimm's von ihren H\u00e4nden und z\u00fcnde es an auf dem Altar zum Brandopfer, zum s\u00fc\u00dfen Geruch vor dem HERRN; denn das ist ein Feuer des HERRN.\n29:26 Und sollst die Brust nehmen vom Widder der F\u00fclle Aarons und sollst es vor dem HERRN weben. Das soll dein Teil sein.\n29:27 Und sollst also heiligen die Webebrust und die Hebeschulter, die gewebet und gehebet sind von dem Widder der F\u00fclle Aarons und seiner S\u00f6hne.\n29:28 Und soll Aarons und seiner S\u00f6hne sein ewiger Weise von den Kindern Israel; denn es ist ein Hebopfer. Und die Hebopfer sollen des HERRN sein von den Kindern Israel an ihren Dankopfern und Hebopfern.\n29:29 Aber die heiligen Kleider Aarons sollen seine S\u00f6hne haben nach ihm, da\u00df sie darinnen gesalbet und ihre H\u00e4nde gef\u00fcllet werden.\n29:30 Welcher unter seinen S\u00f6hnen an seiner Statt Priester wird, der soll sie sieben Tage anziehen, da\u00df er gehe in die H\u00fctte des Stifts, zu dienen im Heiligen.\n29:31 Du sollst aber nehmen den Widder der F\u00fcllung und sein Fleisch an einem heiligen Ort kochen.\n29:32 Und Aaron mit seinen S\u00f6hnen soll desselben Widders Fleisch essen samt dem Brot im Korbe vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts.\n29:33 Denn es ist Vers\u00f6hnung damit geschehen, zu f\u00fcllen ihre H\u00e4nde, da\u00df sie geweihet werden. Kein anderer soll es essen, denn es ist heilig.\n29:34 Wo aber etwas \u00fcberbleibet von dem Fleisch der F\u00fcllung und von dem Brot bis an den Morgen, das sollst du mit Feuer verbrennen und nicht essen lassen; denn es ist heilig.\n29:35 Und sollst also mit Aaron und seinen S\u00f6hnen tun alles, was ich dir geboten habe. Sieben Tage sollst du ihre H\u00e4nde f\u00fcllen\n29:36 und t\u00e4glich einen Farren zum S\u00fcndopfer schlachten zur Vers\u00f6hnung. Und sollst den Altar ents\u00fcndigen, wenn du ihn vers\u00f6hnest, und sollst ihn salben, da\u00df er geweihet werde.\n29:37 Sieben Tage sollst du den Altar vers\u00f6hnen und ihn weihen, da\u00df er sei ein Altar, das Allerheiligste. Wer den Altar anr\u00fchren will, der soll geweihet sein.\n29:38 Und das sollst du mit dem Altar tun. Zwei j\u00e4hrige L\u00e4mmer sollst du allewege des Tages drauf opfern,\n29:39 ein Lamm des Morgens, das andere zwischen Abends.\n29:40 Und zu einem Lamm ein Zehnten Semmelmehls, gemenget mit einem Vierteil von einem Hin gesto\u00dfenen \u00d6ls und einem Vierteil vom Hin Weins zum Trankopfer.\n29:41 Mit dem andern Lamm zwischen Abends sollst du tun wie mit dem Speisopfer und Trankopfer des Morgens, zu s\u00fc\u00dfem Geruch, ein Feuer dem HERRN.\n29:42 Das ist das t\u00e4gliche Brandopfer bei euren Nachkommen vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts, vor dem HERRN, da ich euch zeugen und mit dir reden will.\n29:43 Daselbst will ich den Kindern Israel erkannt und geheiliget werden in meiner HERRLIchkeit.\n29:44 Und will die H\u00fctte des Stifts mit dem Altar heiligen und Aaron und seine S\u00f6hne mir zu Priestern weihen.\n29:45 Und will unter den Kindern Israel wohnen und ihr Gott sein,\n29:46 da\u00df sie wissen sollen, ich sei der HERR, ihr Gott, der sie aus \u00c4gyptenland f\u00fchrete, da\u00df ich unter ihnen wohne, ich, der HERR, ihr Gott.\n30:1 Du sollst auch einen R\u00e4uchaltar machen zu r\u00e4uchern, von F\u00f6hrenholz,\n30:2 einer Eile lang und breit, gleich viereckig, und zwo Ellen hoch mit seinen H\u00f6rnern.\n30:3 Und sollst ihn mit feinem Golde \u00fcberziehen, sein Dach und seine W\u00e4nde rings umher und seine H\u00f6rner. Und sollst einen Kranz von Gold umher machen\n30:4 und zween g\u00fcldene Ringe unter dem Kranz zu beiden Seiten, da\u00df man Stangen drein tue und ihn damit trage.\n30:5 Die Stangen sollst du auch von F\u00f6hrenholz machen und mit Gold \u00fcberziehen.\n30:6 Und sollst ihn setzen vor den Vorhang, der vor der Lade des Zeugnisses hanget, und vor dem Gnadenstuhl, der auf dem Zeugnis ist, von dannen ich dir werde zeugen.\n30:7 Und Aaron soll drauf r\u00e4uchern gut R\u00e4uchwerk alle Morgen, wenn er die Lampen zurichtet.\n30:8 Desselbigengleichen, wenn er die Lampen anz\u00fcndet zwischen Abends, soll er solch Ger\u00e4uch auch r\u00e4uchern. Das soll das t\u00e4gliche Ger\u00e4uch sein vor dem HERRN bei euren Nachkommen.\n30:9 Ihr sollt kein fremd Ger\u00e4uch drauf tun, auch kein Brandopfer noch Speisopfer und kein Trankopfer drauf opfern.\n30:10 Und Aaron soll auf seinen H\u00f6rnern vers\u00f6hnen einmal im Jahr mit dem Blut des S\u00fcndopfers zur Vers\u00f6hnung. Solche Vers\u00f6hnung soll j\u00e4hrlich einmal geschehen bei euren Nachkommen; denn das ist dem HERRN das Allerheiligste.\n30:11 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n30:12 Wenn du die H\u00e4upter der Kinder Israel z\u00e4hlest, so soll ein jeglicher dem HERRN geben die Vers\u00f6hnung seiner Seele, auf da\u00df ihnen nicht eine Plage widerfahre, wenn sie gez\u00e4hlet werden.\n30:13 Es soll aber ein, jeglicher, der mit in der Zahl ist, einen halben Sekel geben, nach dem Sekel des Heiligtums (ein Sekel gilt zwanzig Gera). Solcher halber Sekel soll das Hebopfer des HERRN sein.\n30:14 Wer in der Zahl ist von zwanzig Jahren und dr\u00fcber, der soll solch Hebopfer dem HERRN geben.\n30:15 Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den halben Sekel, den man dem HERRN zur Hebe gibt f\u00fcr die Vers\u00f6hnung ihrer Seelen.\n30:16 Und du sollst solch Geld der Vers\u00f6hnung nehmen von den Kindern Israel und an den Gottesdienst der H\u00fctte des Stifts legen, da\u00df es sei den Kindern Israel ein Ged\u00e4chtnis vor dem HERRN, da\u00df er sich \u00fcber ihre Seelen vers\u00f6hnen lasse.\n30:17 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n30:18 Du sollst auch ein ehern Handfa\u00df machen mit einem ehernen Fu\u00df, zu waschen; und sollst es setzen zwischen der H\u00fctte des Stifts und dem Altar und Wasser drein tun,\n30:19 da\u00df Aaron und seine S\u00f6hne ihre H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe draus waschen,\n30:20 wenn sie in die H\u00fctte des Stifts gehen oder zum Altar, da\u00df sie dienen mit R\u00e4uchern, einem Feuer des HERRN,\n30:21 auf da\u00df sie nicht sterben. Das soll eine ewige Weise sein ihm und seinem Samen bei ihren Nachkommen.\n30:22 Und der HERR redete mit Mose und sprach:.\n30:23 Nimm zu dir die besten Spezereien, die edelsten Myrrhen, f\u00fcnfhundert (Sekel), und Zinnamet, die H\u00e4lfte so viel, zweihundertundf\u00fcnfzig, und Kalmus, auch zweihundertundf\u00fcnfzig,\n30:24 und Kassia, f\u00fcnfhundert, nach dem Sekel des Heiligtums, und \u00d6l vom \u00d6lbaum ein Hin,\n30:25 und mache ein heiliges Salb\u00f6l nach der Apotheker Kunst.\n30:26 Und sollst damit salben die H\u00fctte des Stifts und die Lade des Zeugnisses,\n30:27 den Tisch mit all seinem Ger\u00e4te, den Leuchter mit seinem Ger\u00e4te, den R\u00e4uchaltar,\n30:28 den Brandopferaltar mit all seinem Ger\u00e4te und das Handfa\u00df mit seinem Fu\u00df.\n30:29 Und sollst sie also weihen, da\u00df sie das Allerheiligste seien; denn wer sie anr\u00fchren will, der soll geweihet sein.\n30:30 Aaron und seine S\u00f6hne sollst du auch salben und sie mir zu Priestern weihen.\n30:31 Und sollst mit den Kindern Israel reden und sprechen: Dies \u00d6l soll mir eine heilige Salbe sein bei euren Nachkommen.\n30:32 Auf Menschen Leib soll's nicht gegossen werden, sollst auch seinesgleichen nicht machen; denn es ist heilig, darum soll's euch heilig sein.\n30:33 Wer ein solches macht oder einem andern davon gibt, der soll von seinem Volk ausgerottet werden.\n30:34 Und der HERR sprach zu Mose: Nimm zu dir Spezerei, Balsam, Stakte, Galban und reinen Weihrauch, eines so viel als des andern,\n30:35 und mache R\u00e4uchwerk draus, nach Apothekerkunst gemenget, da\u00df es rein und heilig sei.\n30:36 Und sollst es zu Pulver sto\u00dfen und sollst desselben tun vor das Zeugnis in der H\u00fctte des Stifts, von dannen ich dir zeugen werde. Das soll euch das Allerheiligste sein.\n30:37 Und desgleichen R\u00e4ucherwerk sollt ihr euch nicht machen, sondern es soll dir heilig sein dem HERRN.\n30:38 Wer ein solches machen wird da\u00df er damit r\u00e4uchere, der wird ausgerottet deswillenvon seinem Volk.\n31:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n31:2 Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohns Hurs, vom Stamm Juda,\n31:3 und habe ihn erf\u00fcllet mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit allerlei Werk,\n31:4 k\u00fcnstlich zu arbeiten am Gold, Silber, Erz,\n31:5 k\u00fcnstlich Stein zu schneiden und einzusetzen und k\u00fcnstlich zu zimmern am Holz, zu machen allerlei Werk.\n31:6 Und siehe, ich habe ihm zugegeben Ahaliab, den Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, und habe allerlei Weisen die Weisheit ins Herz gegeben, da\u00df sie machen sollen alles, was ich dir geboten habe:\n31:7 die H\u00fctte des Stifts, die Lade des Zeugnisses, den Gnadenstuhl drauf und alle Ger\u00e4te der H\u00fctte,\n31:8 den Tisch und sein Ger\u00e4t, den feinen Leuchter und all sein Ger\u00e4t, den R\u00e4uchaltar,\n31:9 den Brandopferaltar mit all seinem Ger\u00e4te, das Handfa\u00df mit seinem Fu\u00dfe,\n31:10 die Amtskleider und die heiligen Kleider des Priesters Aaron und die Kleider seiner S\u00f6hne, priesterlich zu dienen,\n31:11 das Salb\u00f6l und das R\u00e4uchwerk von Spezerei zum Heiligtum. Alles, was ich dir geboten habe, werden sie machen;\n31:12 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n31:13 Sage den Kindern Israel und sprich: Haltet meinen Sabbat; denn derselbe ist ein Zeichen zwischen mir und euch auf eure Nachkommen, da\u00df ihr wisset, da\u00df ich der HERR bin, der euch heiliget.\n31:14 Darum so haltet meinen Sabbat; denn er soll euch heilig sein. Wer ihn entheiliget, der soll des Todes sterben, Denn wer eine Arbeit darinnen tut, des Seele soll ausgerottet werden von seinem Volk.\n31:15 Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebenten Tage ist Sabbat, die heilige Ruhe des HERRN. Wer eine Arbeit tut am Sabbattage, soll des Todes sterben.\n31:16 Darum sollen die Kinder Israel den Sabbat halten, da\u00df sie ihn auch bei ihren Nachkommen halten zum ewigen Bunde.\n31:17 Er ist ein ewig Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel. Denn in sechs Tagen machte der HERR Himmel und Erde; aber am siebenten Tage ruhete er und erquickte sich.\n31:18 Und da der HERR ausgeredet hatte mit Mose auf dem Berge Sinai, gab er ihm zwo Tafeln des Zeugnisses; die waren steinern und geschrieben mit dem Finger Gottes.\n32:1 Da aber das Volk sah, da\u00df Mose verzog, von dem Berge zu kommen, sammelte sich's wider Aaron und sprach zu ihm: Auf, und mach uns G\u00f6tter, die vor uns hergehen! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hat.\n32:2 Aaron sprach zu ihnen: Rei\u00dfet ab die g\u00fcldenen Ohrenringe an den Ohren eurer Weiber, eurer S\u00f6hne und eurer T\u00f6chter und bringet sie zu mir.\n32:3 Da ri\u00df alles Volk seine g\u00fcldenen Ohrenringe von ihren Ohren und brachten sie zu Aaron.\n32:4 Und er nahm sie von ihren H\u00e4nden und entwarf es mit einem Griffel und machte ein gegossen Kalb. Und sie sprachen: Das sind deine G\u00f6tter, Israel, die dich aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret haben!\n32:5 Da das Aaron sah, bauete er einen Altar vor ihm und lie\u00df ausrufen und sprach: Morgen ist des HERRN Fest!\n32:6 Und stunden des Morgens fr\u00fche auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer. Danach setzte sich das Volk zu essen und zu trinken, und stunden auf zu spielen.\n32:7 Der HERR aber sprach zu Mose: Gehe, steig hinab; denn dein Volk, das du aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hast, hat's verderbet.\n32:8 Sie sind schnell von dem Wege getreten, den ich ihnen geboten habe. Sie haben ihnen ein gegossen Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind deine G\u00f6tter, Israel, die dich aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret haben.\n32:9 Und den HERR sprach zu Mose: Ich sehe, da\u00df es ein halsstarrig Volk ist.\n32:10 Und nun la\u00df mich, da\u00df mein Zorn \u00fcber sie ergrimme und sie auffresse, so will ich dich zum gro\u00dfen Volk machen.\n32:11 Mose aber flehete von dem HERRN, seinem Gott, und sprach: Ach, HERR, war um will dein Zorn ergrimmen \u00fcber dein Volk, das du mit gro\u00dfer Kraft und starker Hand hast aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret?\n32:12 Warum sollen die \u00c4gypter sagen und sprechen: Er hat sie zu ihrem Ungl\u00fcck ausgef\u00fchrt, da\u00df er sie erw\u00fcrgete im Gebirge und vertilgete sie von dem Erdboden? Kehre dich von dem Grimm deines Zorns und sei gn\u00e4dig \u00fcber die Bosheit deines Volks!\n32:13 Gedenk an deine Diener, Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und ihnen verhei\u00dfen hast: Ich will euren Samen mehren wie die Sterne am Himmel, und alles Land, das ich verhei\u00dfen habe, will ich eurem Samen geben, und sollen es besitzen ewiglich.\n32:14 Also gereuete den HERRN das \u00dcbel, das er dr\u00e4uete seinem Volk zu tun.\n32:15 Mose wandte sich und stieg vom Berge und hatte zwo Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, die waren geschrieben auf beiden Seiten.\n32:16 Und Gott hatte sie selbst gemacht und selbst die Schrift drein gegraben.\n32:17 Da nun Josua h\u00f6rete des Volks Geschrei, da\u00df sie jauchzeten, sprach er zu Mose: Es ist ein Geschrei im Lagen wie im Streit.\n32:18 Er antwortete: Es ist nicht ein Geschrei gegeneinander, deren, die obliegen und unterliegen, sondern ich h\u00f6re ein Geschrei eines Singetanzes.\n32:19 Als er aber nahe zum Lager kam und das Kalb und den Reigen sah, ergrimmete er mit Zorn und warf die Tafeln aus seiner Hand und zerbrach sie unten am Berge.\n32:20 Und nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und verbrannte es mit Feuer und zermalmete es zu Pulver und st\u00e4ubte es aufs Wasser und gab's den Kindern Israel zu trinken.\n32:21 Und sprach zu Aaron: Was hat dir das Volk getan, da\u00df du eine so gro\u00dfe S\u00fcnde \u00fcben sie gebracht hast?\n32:22 Aaron sprach: Mein HERR lasse seinen Zorn nicht ergrimmen. Du wei\u00dft, da\u00df dies Volk b\u00f6se ist.\n32:23 Sie sprachen zu mir: Mache uns G\u00f6tter, die vor uns hergehen; denn wir wissen nicht, wie es diesem Mann Mose gehet, der uns aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hat.\n32:24 Ich sprach zu ihnen: Wer hat Gold, der rei\u00dfe es ab und gebe es mir. Und ich warf es ins Feuer; daraus ist das Kalb geworden.\n32:25 Da nun Mose sah, da\u00df das Volk los worden war (denn Aaron hatte sie losgemacht durch ein Geschw\u00e4tz, damit er sie fein wollte anrichten),\n32:26 trat er in das Tor des Lagers und sprach: Her zu mir, wer dem HERRN angeh\u00f6ret! Da sammelten sich zu ihm alle Kinder Levi.\n32:27 Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: G\u00fcrte ein jeglicher sein Schwert auf seine Lenden und durchgehet hin und wieder von einem Tor zum andern im Lagen und erw\u00fcrge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und N\u00e4chsten.\n32:28 Die Kinder Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte, und fiel des Tages vom Volk dreitausend Mann.\n32:29 Da sprach Mose: F\u00fcllet heute eure H\u00e4nde dem HERRN, ein jeglicher an seinem Sohn und Bruder, da\u00df heute \u00fcber euch der Segen gegeben werde.\n32:30 Des Morgens sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine gro\u00dfe S\u00fcnde getan; nun will ich hinaufsteigen zu dem HERRN, ob ich vielleicht eure S\u00fcnde vers\u00f6hnen m\u00f6ge.\n32:31 Als nun Mose wieder zum HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine gro\u00dfe S\u00fcnde getan und haben ihnen g\u00fcldene G\u00f6tter gemacht.\n32:32 Nun vergib ihnen ihre S\u00fcnde! Wo nicht, so tilge mich auch aus deinem Buch, das du geschrieben hast.\n32:33 Der HERR sprach zu Mose: Was? Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir s\u00fcndiget.\n32:34 So gehe nun hin und f\u00fchre das Volk, dahin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soll vor dir hergehen. Ich werde ihre S\u00fcnde wohl heimsuchen, wenn meine Zeit kommt heimzusuchen.\n32:35 Also strafte der HERR das Volk, da\u00df sie das Kalb hatten gemacht, welches Aaron gemacht hatte.\n33:1 Der HERR sprach zu Mose: Gehe, zeuch von dannen, du und das Volk, das du aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hast, ins Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe und gesagt: Deinem Samen will ich's geben.\n33:2 Ich will vor dir hersenden einen Engel und aussto\u00dfen die Kanaaniter, Amoriter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter;\n33:3 ins Land, da Milch und Honig innen fleu\u00dft. Ich will nicht mit dir hinaufziehen; denn du bist ein halsstarrig Volk. Ich m\u00f6chte dich unterwegen auffressen.\n33:4 Da das Volk diese b\u00f6se Rede h\u00f6rete, trugen sie Leide, und niemand trug seinen Schmuck an ihm.\n33:5 Und der HERR sprach zu Mose: Sage zu den Kindern Israel: Ihr seid ein halsstarrig Volk. Ich werde einmal pl\u00f6tzlich \u00fcber dich kommen und dich vertilgen. Und nun lege deinen Schmuck von dir, da\u00df ich wisse, was ich dir tun soll.\n33:6 Also taten die Kinder Israel ihren Schmuck von sich vor dem Berge Horeb.\n33:7 Mose aber nahm die H\u00fctte und schlug sie auf, au\u00dfen ferne vor dem Lager, und hie\u00df sie eine H\u00fctte des Stifts. Und wer den HERRN fragen wollte, mu\u00dfte herausgehen zur H\u00fctte des Stifts vor das Lager.\n33:8 Und wenn Mose ausging zur H\u00fctte, so stund alles Volk auf, und trat ein jeglicher in seiner H\u00fctte T\u00fcr und sahen ihm nach, bis er in die H\u00fctte kam.\n33:9 Und wenn Mose in die H\u00fctte kam, so kam die Wolkens\u00e4ule hernieder und stund in der H\u00fctte T\u00fcr und redete mit Mose.\n33:10 Und alles Volk sah die Wolkens\u00e4ule in der H\u00fctte T\u00fcr stehen, und stunden auf und neigten sich, ein jeglicher in seiner H\u00fctte T\u00fcr.\n33:11 Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Und wenn er wiederkehrete zum Lager, so wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, der J\u00fcngling, nicht aus der H\u00fctte.\n33:12 Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: F\u00fchre das Volk hinauf, und l\u00e4ssest mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, so du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und hast Gnade vor meinen Augen funden.\n33:13 Habe ich denn Gnade vor deinen Augen funden, so la\u00df mich deinen Weg wissen, damit ich dich kenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und siehe doch, da\u00df dies Volk dein Volk ist.\n33:14 Er sprach: Mein Angesicht soll gehen, damit will ich dich leiten.\n33:15 Er aber sprach zu ihm: Wo nicht dein Angesicht gehet, so f\u00fchre uns nicht von dannen hinauf.\n33:16 Denn wobei soll doch erkannt werden, da\u00df ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade funden haben, ohne wenn du mit uns gehest? auf da\u00df ich und dein Volk ger\u00fchmet werden vor allem Volk, das auf dem Erdboden ist.\n33:17 Der HERR sprach zu Mose: Was du jetzt geredet hast, will ich auch tun: denn du hast Gnade vor meinen Augen funden, und ich kenne dich mit Namen.\n33:18 Er aber sprach: So la\u00df mich deine HERRLIchkeit sehen.\n33:19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht her alle meine G\u00fcte gehen lassen und will lassen predigen des HERRN Namen vor dir. Wem ich aber gn\u00e4dig bin, dem bin ich gn\u00e4dig; und wes ich mich erbarme, des erbarme ich mich.\n33:20 Und sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich siehet.\n33:21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.\n33:22 Wenn denn nun meine HERRLIchkeit vor\u00fcbergehet, will ich dich in der Felskluft lassen stehen, und meine Hand soll ob dir halten, bis ich vor\u00fcbergehe.\n33:23 Und wenn ich meine Hand von dir tue, wirst du mir hinten nachsehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.\n34:1 Und der HERR sprach zu Mose: Haue dir zwo steinerne Tafeln, wie die ersten waren, da\u00df ich die Worte darauf schreibe, die in den ersten Tafeln waren, welche du zerbrochen hast.\n34:2 Und sei morgen bereit, da\u00df du fr\u00fche auf den Berg Sinai steigest und daselbst zu mir tretest auf des Berges Spitze.\n34:3 Und la\u00df niemand mit dir hinaufsteigen, da\u00df niemand gesehen werde um den ganzen Berg her; auch kein Schaf noch Rind la\u00df weiden gegen diesem Berge.\n34:4 Und Mose hieb zwo steinerne Tafeln, wie die ersten waren, und stund des Morgens fr\u00fche auf und stieg auf den Berg Sinai wie ihm der HERR geboten hatte, und nahm die zwo steinernen Tafeln in seine Hand.\n34:5 Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst bei ihn und predigte von des HERRN Namen.\n34:6 Und da der HERR vor seinem Angesicht \u00fcberging, rief er: HERR, HERR Gott, barmherzig und gn\u00e4dig und geduldig und von gro\u00dfer Gnade und Treue;\n34:7 der du beweisest Gnade in tausend Glied und vergibst Missetat, \u00dcbertretung und S\u00fcnde, und vor welchem niemand unschuldig ist; der du die Missetat der V\u00e4ter heimsuchest auf Kinder und Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied.\n34:8 Und Mose neigete sich eilend zu der Erde und betete ihn an,\n34:9 und sprach: Habe ich, HERR, Gnade vor deinen Augen funden, so gehe der HERR mit uns; denn es ist ein halsstarrig Volk, da\u00df du unserer Missetat und S\u00fcnde gn\u00e4dig seiest und lassest uns dein Erbe sein.\n34:10 Und er sprach: Siehe, ich will einen Bund machen vor all deinem Volk und will Wunder tun, dergleichen nicht geschaffen sind in allen Landen und unter allen V\u00f6lkern; und alles Volk, darunter du bist, soll sehen des HERRN Werk; denn wunderbarlich soll es sein, das ich bei dir tun werde.\n34:11 Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich will vor dir her aussto\u00dfen die Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.\n34:12 H\u00fcte dich, da\u00df du nicht einen Bund machest mit den Einwohnern des Landes, da du einkommst, da\u00df sie dir nicht ein \u00c4rgernis unter dir werden;\n34:13 sondern ihre Alt\u00e4re sollst du umst\u00fcrzen und ihre G\u00f6tzen zerbrechen und ihre Haine ausrotten.\n34:14 Denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der HERR hei\u00dfet ein Eiferer, darum da\u00df er ein eifriger Gott ist.\n34:15 Auf da\u00df, wo du einen Bund mit des Landes Einwohnern machest, und wenn sie huren ihren G\u00f6ttern nach und opfern ihren G\u00f6ttern, da\u00df sie dich nicht laden, und du von ihrem Opfer essest;\n34:16 und nehmest deinen S\u00f6hnen ihre T\u00f6chter zu Weibern, und dieselben dann huren ihren G\u00f6ttern nach und machen deine S\u00f6hne auch ihren G\u00f6ttern nachhuren.\n34:17 Du sollst dir keine gegossenen G\u00f6tter machen.\n34:18 Das Fest der unges\u00e4uerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du unges\u00e4uert Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die Zeit des Mondes Abib; denn in dem Mond Abib bist du aus \u00c4gypten gezogen.\n34:19 Alles, was seine Mutter am ersten bricht, ist mein; was m\u00e4nnlich sein wird in deinem Vieh, das seine Mutter bricht, es sei Ochse oder Schaf.\n34:20 Aber den Erstling des Esels sollst du mit einem Schaf l\u00f6sen. Wo du es aber nicht l\u00f6sest, so brich ihm das Genick. Alle Erstgeburt deiner S\u00f6hne sollst du l\u00f6sen. Und da\u00df niemand vor mir leer erscheine!\n34:21 Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du feiern, beide mit Pfl\u00fcgen und mit Ernten:\n34:22 Das Fest der Wochen sollst du halten mit den Erstlingen der Weizenernte und das Fest der Einsammlung, wenn das Jahr um ist.\n34:23 Dreimal im Jahr sollen alle Mannsnamen erscheinen vor dem HERRSCher, dem HERRN und Gott Israels.\n34:24 Wenn ich die Heiden vor dir aussto\u00dfen und deine Grenze weitern werde, soll niemand deines Landes begehren, dieweil du hinaufgehest dreimal im Jahr, zu erscheinen vor dem HERRN, deinem Gott.\n34:25 Du sollst das Blut meines Opfers nicht opfern auf dem ges\u00e4uerten Brot; und das Opfer des Osterfestes bleiben bis an den Morgen.\n34:26 Das Erstling von den ersten Fr\u00fcchten deines Ackers sollst du in das Haus des HERRN deines Gottes, bringen. Du sollst das B\u00f6cklein nicht kochen, wenn es noch an seiner Mutter Milch ist.\n34:27 Und der HERR sprach zu Mose: Schreibe diese Worte; denn nach diesen Worten habe ich mit dir und mit Israel einen Bund gemacht.\n34:28 Und er war allda bei dem HERRN vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte und a\u00df kein Brot und trank kein Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln solchen Bund, die zehn Worte.\n34:29 Da nun Mose vom Berge Sinai ging, hatte er die zwo Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand; und wu\u00dfte nicht, da\u00df die Haut seines Angesichts gl\u00e4nzete davon, da\u00df er mit ihm geredet hatte.\n34:30 Und da Aaron und alle Kinder Israel sahen, da\u00df die Haut seines Angesichts gl\u00e4nzete, f\u00fcrchteten sie sich, zu ihm zu nahen.\n34:31 Da rief ihnen Mose; und sie wandten sich zu ihm, beide Aaron und alle Obersten der Gemeine; und er redete mit ihnen.\n34:32 Danach naheten alle Kinder Israel zu ihm. Und er gebot ihnen alles, was der HERR mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai.\n34:33 Und wenn er solches alles mit ihnen redete, legte er eine Decke auf sein Angesicht.\n34:34 Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und redete mit den Kindern Israel, was ihm geboten war,\n34:35 so sahen dann die Kinder Israel sein Angesicht an, wie da\u00df die Haut seines Angesichts gl\u00e4nzete; so tat er die Decke wieder auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden.\n35:1 Und Mose versammelte die ganze Gemeine der Kinder Israel und sprach zu ihnen: Das ist's, das der HERR geboten hat, das ihr tun sollt:\n35:2 Sechs Tage sollt ihr arbeiten; den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten, einen Sabbat der Ruhe des HERRN. Wer darinnen arbeitet, soll sterben.\n35:3 Ihr sollt kein Feuer anz\u00fcnden am Sabbattage in allen euren Wohnungen.\n35:4 Und Mose sprach zu der ganzen Gemeine der Kinder Israel: Das ist's, das der HERR geboten hat:\n35:5 Gebt unter euch Hebopfer dem HERRN, also da\u00df das Hebopfer des HERRN ein jeglicher williglich bringe, Gold, Silber, Erz,\n35:6 gelbe Seide, Scharlaken, Rosinrot, wei\u00dfe Seide und Ziegenhaar,\n35:7 r\u00f6tlich Widderfell, Dachsfell und F\u00f6hrenholz,\n35:8 \u00d6l zur Lampe und Spezerei zur Salbe und zu gutem R\u00e4uchwerk,\n35:9 Onyx und eingefa\u00dfte Steine zum Leibrock und zum Schildlein.\n35:10 Und wer unter euch verst\u00e4ndig, ist, der komme und mache, was der HERR geboten hat:\n35:11 n\u00e4mlich die Wohnung mit ihrer H\u00fctte und Decke, Rinken, Brettern, Riegeln, S\u00e4ulen und F\u00fc\u00dfen;\n35:12 die Lade mit ihren Stangen, den Gnadenstuhl und Vorhang;\n35:13 den Tisch mit seinen Stangen und alle seinem Ger\u00e4te und die Schaubrote;\n35:14 den Leuchter, zu leuchten, und sein Ger\u00e4t und seine Lampen und das \u00d6l zum Licht;\n35:15 den R\u00e4uchaltar mit seinen Stangen, die Salbe und Spezerei zum R\u00e4uchwerk; das Tuch vor der Wohnung T\u00fcr;\n35:16 den Brandopferaltar mit seinem ehernen Gitter, Stangen und alle seinem Ger\u00e4t; das Handfa\u00df mit seinem Fu\u00dfe;\n35:17 den Umhang des Vorhofs mit seinen S\u00e4ulen und F\u00fc\u00dfen und das Tuch des Tors am Vorhof;\n35:18 die N\u00e4gel der Wohnung und des Vorhofs mit ihren S\u00e4ulen\n35:19 die Kleider des Amts zum Dienst im Heiligen, die heiligen Kleider Aarons, des Priesters, mit den Kleidern seiner S\u00f6hne zum Priestertum.\n35:20 Da ging die ganze Gemeine der Kinder Israel aus von Mose.\n35:21 Und alle, die es gerne und williglich gaben, kamen und brachten das Hebopfer dem HERRN zum Werk der H\u00fctte des Stifts und zu alle seinem Dienst und zu den heiligen Kleidern.\n35:22 Es brachten aber beide, Mann und Weib, wer es williglich tat, Hefte, Ohrenrinken, Ringe und Spangen und allerlei g\u00fclden Ger\u00e4t. Dazu brachte jedermann Gold zur Webe dem HERRN.\n35:23 Und wer bei ihm fand gelbe Seide, Scharlaken, Rosinrot, wei\u00dfe Seide, Ziegenhaar, r\u00f6tlich Widderfell und Dachsfell, der brachte es.\n35:24 Und wer Silber und Erz hub, der brachte es zur Hebe dem HERRN. Und wer F\u00f6hrenholz bei ihm fand, der brachte es zu allerlei Werk des Gottesdienstes.\n35:25 Und welche verst\u00e4ndige Weiber waren, die wirkten mit ihren H\u00e4nden und brachten ihr Werk von gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und wei\u00dfer Seide.\n35:26 Und welche Weiber solche Arbeit konnten und willig dazu waren, die wirkten Ziegenhaar.\n35:27 Die F\u00fcrsten aber brachten Onyx und eingefa\u00dfte Steine zum Leibrock und zum Schildlein\n35:28 und Spezerei und \u00d6l zu den Lichtern und zur Salbe und zu gutem R\u00e4uchwerk.\n35:29 Also brachten die Kinder Israel williglich, beide Mann und Weib, zu allerlei Werk, das der HERR geboten hatte durch Mose, da\u00df man's machen sollte.\n35:30 Und Mose sprach zu den Kindern Israel: Sehet, der HERR hat mit Namen berufen den Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohns Hurs, vom Stamm Juda,\n35:31 und hat ihn erf\u00fcllet mit dem Geist Gottes, da\u00df er weise, verst\u00e4ndig, geschickt sei zu allerlei Werk,\n35:32 k\u00fcnstlich zu arbeiten am Gold, Silber und Erz,\n35:33 Edelstein schneiden und einsetzen, Holz zimmern, zu machen allerlei k\u00fcnstliche Arbeit.\n35:34 Und hat ihm sein Herz unterweiset samt Ahaliab, dem Sohne Ahisamachs, vom Stamm Dan.\n35:35 Er hat ihr Herz mit Weisheit erf\u00fcllet, zu machen allerlei Werk, zu schneiden, wirken und zu sticken mit gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und wei\u00dfer Seide und mit Weben, da\u00df sie machen allerlei Werk und k\u00fcnstliche Arbeit erfinden.\n36:1 Da arbeiteten Bezaleel und Ahaliab und alle weisen M\u00e4nner, denen der HERR Weisheit und Verstand gegeben hatte, zu wissen, wie sie allerlei Werk machen sollten, zum Dienst des Heiligtums nach allem, das der HERR geboten hatte.\n36:2 Und Mose rief dem Bezaleel und Ahaliab und allen weisen M\u00e4nnern, denen der HERR Weisheit gegeben hatte in ihr Herz, n\u00e4mlich allen, die sich willig darerboten und hinzutraten, zu arbeiten an dem Werke.\n36:3 Und sie nahmen zu sich von Mose alle Hebe, die die Kinder Israel brachten zu dem Werk des Dienstes des Heiligtums, da\u00df es gemacht w\u00fcrde. Denn sie brachten alle Morgen ihre willige Gabe zu ihm.\n36:4 Da kamen alle Weisen, die am Werk des Heiligtums arbeiteten, ein jeglicher seines Werks, das sie machten,\n36:5 und sprachen zu Mose: Das Volk bringet zu viel, mehr denn zum Werk dieses Dienstes not ist, das der HERR zu machen geboten hat.\n36:6 Da gebot Mose, da\u00df man rufen lie\u00df durchs Lager: Niemand tue mehr zur Hebe des Heiligtums! Da h\u00f6rete das Volk auf zu bringen.\n36:7 Denn des Dinges war genug zu allerlei Werk, das zu machen war, und noch \u00fcbrig.\n36:8 Also machten alle weisen M\u00e4nner unter den Arbeitern am Werk die Wohnung, zehn Teppiche von gezwirnter wei\u00dfer Seide, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot, Cherubim, k\u00fcnstlich.\n36:9 Die L\u00e4nge eines Teppichs war achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, und waren alle in einem Ma\u00df.\n36:10 Und er heftete je f\u00fcnf Teppiche zusammen, einen an den andern.\n36:11 Und machte gelbe Schl\u00e4uflein an eines jeglichen Teppichs Ort, da sie zusammengef\u00fcget werden.\n36:12 je f\u00fcnfzig Schl\u00e4uflein an einen Teppich, damit einer den andern fa\u00dfte.\n36:13 Und machte f\u00fcnfzig g\u00fcldene H\u00e4klein; und f\u00fcgte die Teppiche mit den H\u00e4klein einen an den andern zusammen, da\u00df es eine Wohnung w\u00fcrde.\n36:14 Und er machte elf Teppiche von Ziegenhaaren zur H\u00fctte \u00fcben die Wohnung,\n36:15 drei\u00dfig Ellen lang und vier Ellen breit, alle in einem Ma\u00df.\n36:16 Und f\u00fcgte ihrer f\u00fcnf zusammen auf ein Teil und sechs zusammen aufs andere Teil.\n36:17 Und machte je f\u00fcnfzig Schl\u00e4uflein an jeglichen Teppich am Ort, damit sie zusammengeheftet w\u00fcrden.\n36:18 Und machte je f\u00fcnfzig eherne H\u00e4klein, damit die H\u00fctte zusammen in eins gef\u00fcget w\u00fcrde.\n36:19 Und machte eine Decke \u00fcber die H\u00fctte von r\u00f6tlichen Widderfellen und \u00fcber die noch eine Decke von Dachsfellen.\n36:20 Und machte Bretter zur Wohnung von F\u00f6hrenholz, die stehen sollten,\n36:21 ein jegliches zehn Ellen lang und anderthalb Ellen breit,\n36:22 und an jeglichem zween Zapfen, da mit eins an das andere gesetzt w\u00fcrde. Also machte er alle Bretter zur Wohnung,\n36:23 da\u00df derselben Bretter zwanzig gegen Mittag stunden;\n36:24 und machte vierzig silberne F\u00fc\u00dfe drunter, unter jeglich Brett zween F\u00fc\u00dfe an seinen zween Zapfen.\n36:25 Also zur andern Seite der Wohnung, gegen Mitternacht, machte er auch zwanzig Bretter\n36:26 mit vierzig silbernen F\u00fc\u00dfen, unter jeglich Brett zween F\u00fc\u00dfe.\n36:27 Aber hinten an der Wohnung gegen den Abend machte er sechs Bretter,\n36:28 und zwei andere hinten an den zwo Ecken der Wohnung,\n36:29 da\u00df ein jegliches der beiden sich mit seinem Ortbrett von unten auf gesellete und oben am Haupt zusammenk\u00e4me mit einer Klammer,\n36:30 da\u00df der Bretter acht w\u00fcrden und sechzehn silberne F\u00fc\u00dfe, unter jeglichem zween F\u00fc\u00dfe.\n36:31 Und er machte Riegel von F\u00f6hrenholz, f\u00fcnf zu den Brettern auf der einen Seite der Wohnung\n36:32 und f\u00fcnf auf der andern Seite und f\u00fcnf hinten an, gegen den Abend.\n36:33 Und machte die Riegel, da\u00df sie mitten an den Brettern durchhingesto\u00dfen w\u00fcrden, von einem Ende zum andern.\n36:34 Und \u00fcberzog die Bretter mit Golde; aber ihre Rinken machte er von Gold zu den Riegeln und \u00fcberzog die Riegel mit Golde.\n36:35 Und machte den Vorhang mit den Cherubim dran k\u00fcnstlich mit gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide.\n36:36 Und machte zu demselben vier S\u00e4ulen von F\u00f6hrenholz und \u00fcberzog sie mit Gold und ihre K\u00f6pfe von Golde; und go\u00df dazu vier silberne F\u00fc\u00dfe.\n36:37 Und machte ein Tuch in der T\u00fcr der H\u00fctte; von gelber Seide, Scharlaken, Rosenrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide gestickt,\n36:38 und f\u00fcnf S\u00e4ulen dazu mit ihren K\u00f6pfen und \u00fcberzog ihre K\u00f6pfe und Reife mit Golde; und f\u00fcnf eherne F\u00fc\u00dfe dran.\n37:1 Und Bezaleel machte die Lade von F\u00f6hrenholz, dritthalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und hoch,\n37:2 und \u00fcberzog sie mit feinem Golde, inwendig und auswendig; und machte ihr einen g\u00fcldenen Kranz umher.\n37:3 Und go\u00df vier g\u00fcldene Rinken an ihre vier Ecken, auf jeglicher Seite zween.\n37:4 Und machte Stangen von F\u00f6hrenholz und \u00fcberzog sie mit Golde\n37:5 und tat sie in die Rinken an der Lade Seiten, da\u00df man sie tragen konnte.\n37:6 Und machte den Gnadenstuhl von feinem Golde, dritthalb Ellen lang und anderthalb Ellen breit.\n37:7 Und machte zween Cherubim von dichtem Golde an die zwei Enden des Gnadenstuhls,\n37:8 einen Cherub an diesem Ende, den andern an jenem Ende.\n37:9 Und die Cherubim breiteten ihre Fl\u00fcgel aus von oben her und deckten damit den Gnadenstuhl; und ihre Antlitze stunden gegeneinander und sahen auf den Gnadenstuhl.\n37:10 Und er machte den Tisch von F\u00f6hrenholz, zwo Ellen lang, eine Elle breit und anderthalb Ellen hoch.\n37:11 Und \u00fcberzog ihn mit feinem Golde und machte ihm einen g\u00fcldenen Kranz umher.\n37:12 Und machte ihm eine Leiste umher, einer Hand breit hoch; und machte einen g\u00fcldenen Kranz um die Leiste her.\n37:13 Und go\u00df dazu vier g\u00fcldene Rinken und tat sie an die vier Orte an seinen vier F\u00fc\u00dfen\n37:14 hart an der Leiste, da\u00df die Stangen drinnen w\u00e4ren, damit man den Tisch tr\u00fcge.\n37:15 Und machte die Stangen von F\u00f6hrenholz und \u00fcberzog sie mit Gold, da\u00df man den Tisch damit tr\u00fcge.\n37:16 Und machte auch von feinem Golde das Ger\u00e4te auf den Tisch: Sch\u00fcsseln, Becher, Kannen und Schalen, damit man aus- und einschenkte.\n37:17 Und machte den Leuchter von feinem, dichtem Golde. Daran waren der Schaft mit R\u00f6hren, Schalen, Kn\u00e4ufen und Blumen.\n37:18 Sechs R\u00f6hren gingen zu seinen Seiten aus, zu jeglicher Seite drei R\u00f6hren.\n37:19 Drei Schalen waren an jeglichem Rohr mit Kn\u00e4ufen und Blumen.\n37:20 An dem Leuchter aber waren vier Schalen mit Kn\u00e4ufen und Blumen,\n37:21 je unter zwo R\u00f6hren ein Knauf, da\u00df also sechs R\u00f6hren aus ihm gingen,\n37:22 und ihre Kn\u00e4ufe und R\u00f6hren daran, und war alles aus dichtem, feinem Golde.\n37:23 Und machte die sieben Lampen mit ihren Lichtschneuzen und L\u00f6schn\u00e4pfen von feinem Golde.\n37:24 Aus einem Zentner feines Goldes machte er ihn und alle seine Ger\u00e4te.\n37:25 Er machte auch den R\u00e4uchaltar von F\u00f6hrenholz, eine Elle lang und breit, gleich viereckig und zwo Ellen hoch, mit seinen H\u00f6rnern.\n37:26 Und \u00fcberzog ihn mit feinem Golde, sein Dach und seine W\u00e4nde rings umher und seine H\u00f6rner. Und machte ihm einen Kranz umher von Golde\n37:27 und zween g\u00fcldene Rinken unter dem Kranz zu beiden Seiten, da\u00df man Stangen drein t\u00e4te und ihn damit tr\u00fcge.\n37:28 Aber die Stangen machte er von F\u00f6hrenholz und \u00fcberzog sie mit Golde.\n37:29 Und machte die heilige Salbe und R\u00e4uchwerk von reiner Spezerei nach Apothekerkunst.\n38:1 Und machte den Brandopferaltar von F\u00f6hrenholz, f\u00fcnf Ellen lang und, breit, gleich viereckig und drei Ellen hoch.\n38:2 Und machte vier H\u00f6rner, die aus ihm gingen, auf seinen vier Ecken; und \u00fcber zog ihn mit Erz.\n38:3 Und machte allerlei Ger\u00e4te zu dem Altar Aschent\u00f6pfe, Schaufeln, Becken, Kreuel, Kohlpfannen: alles von Erz.\n38:4 Und machte am Altar ein Gitter, wie ein Netz, von Erz umher, von unten auf bis an die H\u00e4lfte des Altars.\n38:5 Und go\u00df vier Rinken an die vier Orte des ehernen Gitters zu Stangen.\n38:6 Dieselben machte er von F\u00f6hrenholz und \u00fcberzog sie mit Erz.\n38:7 Und tat sie in die Rinken an den Seiten des Altars, da\u00df man ihn damit tr\u00fcge; und machte ihn inwendig hohl.\n38:8 Und machte das Handfa\u00df von Erz und seinen Fu\u00df auch von Erz, gegen den Weibern, die vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts dieneten.\n38:9 Und er machte einen Vorhof gegen Mittag mit einem Umhang hundert Ellen lang von gezwirnter wei\u00dfer Seide,\n38:10 mit ihren zwanzig S\u00e4ulen und zwanzig F\u00fc\u00dfen von Erz, aber ihre Kn\u00e4ufe und Reife von Silber;\n38:11 desselbengleichen gegen Mitternacht hundert Ellen mit zwanzig S\u00e4ulen und zwanzig F\u00fc\u00dfen von Erz, aber ihre Kn\u00e4ufe und Reife von Silber;\n38:12 gegen den Abend aber f\u00fcnfzig Ellen mit zehn S\u00e4ulen und zehn F\u00fc\u00dfen, aber ihre Kn\u00e4ufe und Reife von Silber;:\n38:13 gegen den Morgen aber f\u00fcnfzig Ellen,\n38:14 f\u00fcnfzehn Ellen auf jeglicher Seite des Tors am Vorhof, je mit drei S\u00e4ulen und drei F\u00fc\u00dfen,\n38:15 und auf der andern Seite f\u00fcnfzehn Ellen, da\u00df ihrer so viel war an der einen Seite des Tors am Vorhofe als auf der andern, mit drei S\u00e4ulen und drei F\u00fc\u00dfen,\n38:16 da\u00df alle Umh\u00e4nge des Vorhofs waren von gezwirnter wei\u00dfer Seide\n38:17 und die F\u00fc\u00dfe der S\u00e4ulen von Erz und ihre Kn\u00e4ufe und Reife von Silber, also da\u00df ihre K\u00f6pfe \u00fcberzogen waren mit Silber; aber ihre Reife waren silbern an allen S\u00e4ulen des Vorhofs.\n38:18 Und das Tuch in dem Tor des Vorhofs machte er gestickt, von gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide, zwanzig Ellen lang und f\u00fcnf Ellen hoch, nach dem Ma\u00df der Umh\u00e4nge des Vorhofs;\n38:19 dazu vier S\u00e4ulen und vier F\u00fc\u00dfe von Erz und ihre Kn\u00e4ufe von Silber und ihre K\u00f6pfe \u00fcberzogen und ihre Reife silbern.\n38:20 Und alle N\u00e4gel der Wohnung und des Vorhofs ringsherum waren von Erz:\n38:21 Das ist nun die Summa zu der Wohnung des Zeugnisses, die erz\u00e4hlet ist, wie Mose gesagt hat, zum Gottesdienst der Leviten unter der Hand Ithamars, Aarons, des Priesters, Sohnes,\n38:22 die Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohns Hurs, vom Stamm Juda machte, alles, wie der HERR Mose geboten hatte;\n38:23 und mit ihm Ahaliab, der Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, ein Meister zu schneiden, zu wirken und zu sticken mit gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und wei\u00dfer Seide.\n38:24 Alles Gold, das verarbeitet ist in diesem ganzen Werk des Heiligtums, das zur Webe gegeben ward, ist neunundzwanzig Zentner, siebenhundertunddrei\u00dfig Sekel nach dem Sekel des Heiligtums.\n38:25 Des Silbers aber, das von der Gemeine kam, war hundert Zentner, tausendsiebenhundertf\u00fcnfundsiebenzig Sekel, nach dem Sekel des Heiligtums.\n38:26 So manch Haupt, so mancher halber Sekel, nach dem Sekel des Heiligtums, von allen, die gez\u00e4hlet wurden, von zwanzig Jahren an und dr\u00fcber, sechshundertmal tausend dreitausendf\u00fcnfhundertundf\u00fcnfzig.\n38:27 Aus den hundert Zentnern Silbers go\u00df man die F\u00fc\u00dfe des Heiligtums und die F\u00fc\u00dfe des Vorhangs, hundert F\u00fc\u00dfe aus hundert Zentnern, je einen Zentner zum Fu\u00df.\n38:28 Aber aus den tausend siebenhundertundf\u00fcnfundsiebenzig Sekeln wurden gemacht der S\u00e4ulen Kn\u00e4ufe, und ihre K\u00f6pfe \u00fcberzogen und ihre Reife.\n38:29 Die Webe aber des Erzes war siebenzig Zentner, zweitausendundvierhundert Sekel.\n38:30 Daraus wurden gemacht die F\u00fc\u00dfe in der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts und der eherne Altar und das eherne Gitter dran und alles Ger\u00e4te des Altars,\n38:31 dazu die F\u00fc\u00dfe des Vorhofs ringsherum und die F\u00fc\u00dfe des Tors am Vorhof, alle N\u00e4gel der Wohnung und alle N\u00e4gel des Vorhofs ringsherum.\n39:1 Aber von der gelben Seide, Scharlaken und Rosinrot machten sie Aaron Kleider, zu dienen im Heiligtum, wie der HERR Mose geboten hatte.\n39:2 Und er machte den Leibrock mit Golde, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide.\n39:3 Und schlug das Gold und schnitt's zu Faden, da\u00df man's k\u00fcnstlich wirken konnte unter die gelbe Seide, Scharlaken, Rosinrot und wei\u00dfe Seide,\n39:4 da\u00df man's auf beiden Achseln zusammenf\u00fcgte und an beiden Seiten zusammenb\u00e4nde.\n39:5 Und sein Gurt war nach derselben Kunst und Werk von Gold, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide, wie der HERR Mose geboten hatte.\n39:6 Und sie machten zween Onyxsteine, umher gefasset mit Gold, gegraben durch die Steinschneider, mit den Namen der Kinder Israel,\n39:7 und heftete sie auf die Schultern des Leibrocks, da\u00df es Steine seien zum Ged\u00e4chtnis der Kinder Israel, wie der HERR Mose geboten hatte.\n39:8 Und sie machten das Schildlein nach der Kunst und Werk des Leibrocks von Gold, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide,\n39:9 da\u00df es viereckig und zwiefach war, einer Hand lang und breit.\n39:10 Und f\u00fclleten es mit vier Riegen Steinen. Die erste Riege war ein Sarder, Topaser und Smaragd;\n39:11 die andere ein Rubin, Saphir und Demant;\n39:12 die dritte ein Lynkurer, Achat und Amethyst;\n39:13 die vierte ein T\u00fcrkis, Onyx und Jaspis, umher gefasset mit Gold in allen Riegen.\n39:14 Und die Steine stunden nach den zw\u00f6lf Namen der Kinder Israel, gegraben durch die Steinschneider, ein jeglicher seines Namens, nach den zw\u00f6lf St\u00e4mmen.\n39:15 Und sie machten am Schildlein Ketten mit zwei Enden von feinem Gold\n39:16 und zwo g\u00fcldene Spangen und zween g\u00fcldene Ringe: und hefteten die zween Ringe auf die zwo Ecken des Schildleins.\n39:17 Und die zwo g\u00fcldenen Ketten taten sie in die zween Ringe auf den Ecken des Schildleins.\n39:18 Aber die zwei Enden der Ketten taten sie an die zwo Spangen und hefteten sie auf die Ecken des Leibrocks gegeneinander \u00fcber.\n39:19 Und machten zween andere g\u00fcldene Ringe und hefteten sie an die zwo andern Ecken des Schildleins an seinen Ort, da\u00df es fein anl\u00e4ge auf dem Leibrock.\n39:20 Und machten zween andere g\u00fcldene Ringe, die taten sie an die zwo Ecken unten am Leibrock gegeneinander \u00fcber, da der Leibrock unten zusammengehet,\n39:21 da\u00df das Schildlein mit seinen Ringen an die Ringe des Leibrocks gekn\u00fcpft w\u00fcrde mit einer gelben Schnur, da\u00df es auf dem Leibrock hart anl\u00e4ge und nicht von dem Leibrock los w\u00fcrde, wie der HERR Mose geboten hatte.\n39:22 Und er machte den Seidenrock zum Leibrock, gewirkt ganz von gelber Seide,\n39:23 und sein Loch oben mitten inne und eine Borte ums Loch her gefaltet, da\u00df er nicht zerrisse.\n39:24 Und sie machten an seinem Saum Granat\u00e4pfel von gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter wei\u00dfer Seide.\n39:25 Und machten Schellen von feinem Golde; die taten sie zwischen die Granat\u00e4pfel ringsumher am Saum des Seidenrocks,\n39:26 je ein Granatapfel und eine Schelle um und um am Saum, darin zu dienen, wie der HERR Mose geboten hatte.\n39:27 Und machten auch die engen R\u00f6cke, von wei\u00dfer Seide gewirkt, Aaron und seinen S\u00f6hnen,\n39:28 und den Hut von wei\u00dfer Seide und die sch\u00f6nen Hauben von wei\u00dfer Seide und Niederkleider von gezwirnter wei\u00dfer Leinwand\n39:29 und den gestickten G\u00fcrtel von gezwirnter wei\u00dfer Seide, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot, wie der HERR Mose geboten hatte.\n39:30 Sie machten auch das Stirnblatt, n\u00e4mlich die heilige Krone, von feinem Golde und gruben Schrift drein: Die Heiligkeit des HERRN.\n39:31 Und banden eine gelbe Schnur dran da\u00df sie an den Hut von oben her geheftet w\u00fcrde, wie der HERR Mose geboten hatte.\n39:32 Also ward vollendet das ganze Werk der Wohnung der H\u00fctte des Stifts. Und die Kinder Israel taten alles, was der HERR Mose geboten hatte,\n39:33 und brachten die Wohnung zu Mose: die H\u00fctte und alle ihre Ger\u00e4te, H\u00e4klein, Bretter, Riegel, S\u00e4ulen, F\u00fc\u00dfe;\n39:34 die Decke von r\u00f6tlichen Widderfellen, die Decke von Dachsfellen und den Vorhang;\n39:35 die Lade des Zeugnisses mit ihren Stangen; den Gnadenstuhl;\n39:36 den Tisch und alle seine Ger\u00e4te und die Schaubrote;\n39:37 den sch\u00f6nen Leuchter, mit den Lampen zubereitet, und alle seinem Ger\u00e4te, und \u00d6l zu Lichtern;\n39:38 den g\u00fcldenen Altar und die Salbe und gut R\u00e4uchwerk; das Tuch in der H\u00fctte T\u00fcr;\n39:39 den ehernen Altar und sein ehern Gitter mit seinen Stangen und alle seinem Ger\u00e4t; das Handfa\u00df mit seinem Fu\u00df;\n39:40 die Umh\u00e4nge des Vorhofs mit: seinen S\u00e4ulen und F\u00fc\u00dfen; das Tuch im Tor des Vorhofs mit seinen Seilen und N\u00e4geln und allem Ger\u00e4te zum Dienst der Wohnung der H\u00fctte des Stifts;\n39:41 die Amtskleider des Priesters Aaron, zu dienen im Heiligtum, und die Kleider seiner S\u00f6hne, da\u00df sie Priesteramt t\u00e4ten.\n39:42 Alles, wie der HERR Mose geboten hatte, taten die Kinder Israel an alle diesem Dienst.\n39:43 Und Mose sah an alle dies Werk; und siehe, sie hatten es gemacht, wie der HERR geboten hatte. Und er segnete sie.\n40:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n40:2 Du sollst die Wohnung der H\u00fctte des Stifts aufrichten am ersten Tage des ersten Monden.\n40:3 Und sollst darein setzen die Lade des Zeugnisses und vor die Lade den Vorhang h\u00e4ngen.\n40:4 Und sollst den Tisch darbringen und ihn zubereiten und den Leuchter darstellen und die Lampen drauf setzen.\n40:5 Und sollst den g\u00fcldenen R\u00e4uchaltar setzen vor die Lade des Zeugnisses und das Tuch in der T\u00fcr der Wohnung aufh\u00e4ngen.\n40:6 Den Brandopferaltar aber sollst du setzen heraus vor die T\u00fcr der Wohnung der H\u00fctte des Stifts\n40:7 und das Handfa\u00df zwischen der H\u00fctte des Stifts und dem Altar, und Wasser drein tun;\n40:8 und den Vorhof stellen umher und das Tuch in der T\u00fcr des Vorhofs aufh\u00e4ngen.\n40:9 Und sollst die Salbe nehmen und die Wohnung und alles, was drinnen ist, salben; und sollst sie weihen mit alle ihrem Ger\u00e4te, da\u00df sie heilig sei.\n40:10 Und sollst den Brandopferaltar salben mit alle seinem Ger\u00e4te und weihen, da\u00df er allerheiligst sei.\n40:11 Sollst auch das Handfa\u00df und seinen Fu\u00df salben und weihen.\n40:12 Und sollst Aaron und seine S\u00f6hne vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts f\u00fchren und mit Wasser waschen;\n40:13 und Aaron die heiligen Kleider anziehen und salben und weihen, da\u00df er mein Priester sei;\n40:14 und seine S\u00f6hne auch herzuf\u00fchren und ihnen die engen R\u00f6cke anziehen;\n40:15 und sie salben, wie du ihren Vater gesalbet hast, da\u00df sie meine Priester seien. Und die Salbung sollen sie haben zum ewigen Priestertum bei ihren Nachkommen.\n40:16 Und Mose tat alles, wie ihm der HERR geboten hatte.\n40:17 Also ward die Wohnung aufgerichtet im andern Jahr, am ersten Tage des ersten Monds.\n40:18 Und da Mose sie aufrichtete, setzte er die F\u00fc\u00dfe und die Bretter und Riegel und richtete die S\u00e4ulen auf.\n40:19 Und breitete die H\u00fctte aus zur Wohnung und legte die Decke der H\u00fctte oben drauf, wie der HERR ihm geboten hatte.\n40:20 Und nahm das Zeugnis und legte es in die Lade; und tat die Stangen an die Lade und tat den Gnadenstuhl oben auf die Lade.\n40:21 Und brachte die Lade in die Wohnung und hing den Vorhang vor die Lade des Zeugnisses, wie ihm der HERR geboten hatte.\n40:22 Und setzte den Tisch in die H\u00fctte des Stifts, in den Winkel der Wohnung gegen Mitternacht, au\u00dfen vor dem Vorhang.\n40:23 Und bereitete Brot darauf vor dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte.\n40:24 Und setzte den Leuchter auch hinein gegen dem Tisch \u00fcber, in den Winkel der Wohnung gegen Mittag.\n40:25 Und tat Lampen drauf vor dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte.\n40:26 Und setzte den g\u00fcldenen Altar hinein, vor den Vorhang.\n40:27 Und r\u00e4ucherte drauf mit gutem R\u00e4uchwerk, wie ihm der HERR geboten hatte.\n40:28 Und hing das Tuch in die T\u00fcr der Wohnung.\n40:29 Aber den Brandopferaltar setzte er vor die T\u00fcr der Wohnung der H\u00fctte des Stifts; und opferte drauf Brandopfer und Speisopfer, wie ihm der HERR geboten hatte.\n40:30 Und das Handfa\u00df setzte er zwischen die H\u00fctte des Stifts und den Altar; und tat Wasser drein zu waschen.\n40:31 Und Mose, Aaron und seine S\u00f6hne wuschen ihre H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe draus.\n40:32 Denn sie m\u00fcssen sich waschen, wenn sie in die H\u00fctte des Stifts gehen oder hinzutreten zum Altar, wie ihm der HERR geboten hatte.\n40:33 Und er richtete den Vorhof auf, um die Wohnung und um den Altar her, und hing den Vorhang in das Tor des Vorhofs. Also vollendete Mose das ganze Werk.\n40:34 Da bedeckte eine Wolke die H\u00fctte des Stifts, und die HERRLIchkeit des HERRN f\u00fcllete die Wohnung.\n40:35 Und Mose konnte nicht in die H\u00fctte des Stifts gehen, weil die Wolke drauf blieb, und die HERRLIchkeit des HERRN die Wohnung f\u00fcllete.\n40:36 Und wenn die Wolke sich aufhub von der Wohnung, so zogen die Kinder Israel, so oft sie reiseten.\n40:37 Wenn sich aber die Wolke nicht aufhub, so zogen sie nicht, bis an den Tag, da sie sich aufhub.\n40:38 Denn die Wolke des HERRN war des Tages auf der Wohnung, und des Nachts war sie feurig, vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange sie reiseten.","title":"German Bible: Exodus","type":"page"}
