{"collection":"Bible & Christianity","html_url":"https://unchartedknowledge.5gfusion.net/browse/bib/wb/ger/lev.htm","path":"bib/wb/ger/lev.htm","source_url":"https://sacred-texts.com/bib/wb/ger/lev.htm","text":"1:1 Und der HERR rief Mose und redete mit ihm von der H\u00fctte des Stifts und sprach:\n1:2 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Welcher unter euch dem HERRN ein Opfer tun will, der tue es von dem Vieh, von Rindern und Schafen.\n1:3 Will er ein Brandopfer tun von Rindern, so opfere er ein M\u00e4nnlein, das ohne Wandel sei, vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts, da\u00df es dem HERRN angenehm sei von ihm,\n1:4 und lege seine Hand auf des Brandopfers Haupt, so wird es angenehm sein und ihn vers\u00f6hnen.\n1:5 Und soll das junge Rind schlachten vor dem HERRN; und die Priester, Aarons S\u00f6hne, sollen das Blut herzubringen und auf den Altar umher sprengen, der vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts ist.\n1:6 Und man soll dem Brandopfer die Haut abziehen; und es soll in St\u00fccke zerhauen werden.\n1:7 Und die S\u00f6hne Aarons, des Priesters, sollen ein Feuer auf den Altar machen und Holz oben drauf legen;\n1:8 Und sollen die St\u00fccke, n\u00e4mlich den Kopf und das Fett, auf das Holz legen, das auf dem Feuer auf dem Altar liegt.\n1:9 Das Eingeweide aber und die Schenkel soll man mit Wasser waschen, und der Priester soll das alles anz\u00fcnden auf dem Altar zum Brandopfer. Das ist ein Feuer zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN.\n1:10 Will er aber von Schafen oder Ziegen ein Brandopfer tun, so opfere er ein M\u00e4nnlein, das ohne Wandel sei.\n1:11 Und soll es schlachten zur Seite des Altars, gegen Mitternacht, vor dem HERRN. Und die Priester, Aarons S\u00f6hne, sollen sein Blut auf den Altar umher sprengen.\n1:12 Und man soll es in St\u00fccke zerhauen. Und der Priester soll den Kopf und das Fett auf das Holz und Feuer, das auf dem Altar ist, legen.\n1:13 Aber das Eingeweide und die Schenkel soll man mit Wasser waschen. Und der Priester soll es alles opfern und anz\u00fcnden auf dem Altar zum Brandopfer. Das ist ein Feuer zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN.\n1:14 Will er aber von V\u00f6geln dem HERRN ein Brandopfer tun, so tue er's von Turteltauben oder von jungen Tauben.\n1:15 Und der Priester soll's zum Altar bringen und ihm den Kopf abkneipen, da\u00df es auf dem Altar angez\u00fcndet werde, und sein Blut ausbluten lassen an der Wand des Altars.\n1:16 Und seinen Kropf mit seinen Federn soll man neben dem Altar gegen den Morgen auf den Aschenhaufen werfen.\n1:17 Und soll seine Fl\u00fcgel spalten, aber nicht abbrechen. Und also soll es der Priester auf dem Altar anz\u00fcnden, auf dem Holz auf dem Feuer, zum Brandopfer. Das ist ein Feuer zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN.\n2:1 Wenn eine SeeLE dem HERRN ein Speisopfer tun will, so soll es von Semmelmehl sein; und soll \u00d6l drauf gie\u00dfen und Weihrauch drauf legen\n2:2 und also bringen zu den Priestern, Aarons S\u00f6hnen. Da soll der Priester seine Hand voll nehmen von demselben Semmelmehl und \u00d6l samt dem ganzen Weihrauch und anz\u00fcnden zum Ged\u00e4chtnis auf dem Altar. Das ist ein Feuer zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN.\n2:3 Das \u00dcbrige aber vom Speisopfer soll Aarons und seiner S\u00f6hne sein. Das soll das Allerheiligste sein von den Feuern des HERRN.\n2:4 Will er aber kein Speisopfer tun vom Gebackenen im Ofen, so nehme er Kuchen von Semmelmehl unges\u00e4uert mit \u00d6l gemenget, und unges\u00e4uerte Fladen, mit \u00d6l bestrichen.\n2:5 Ist aber dein Speisopfer etwas vom Gebackenen in der Pfanne, so soll's von unges\u00e4uertem Semmelmehl, mit \u00d6l gemenget, sein.\n2:6 Und sollst es in St\u00fccke zerteilen und \u00d6l drauf gie\u00dfen, so ist's ein Speisopfer.\n2:7 Ist aber dein Speisopfer etwas auf dem Rost ger\u00f6stet, so sollst du es von Semmelmehl mit \u00d6l machen.\n2:8 Und sollst das Speisopfer, das du von solcherlei machen willst dem HERRN, zu dem Priester bringen; der soll's zu dem Altar bringen\n2:9 und desselben Speisopfer heben zum Ged\u00e4chtnis und anz\u00fcnden auf dem Altar. Das ist ein Feuer zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN.\n2:10 Das \u00dcbrige aber soll Aarons und seiner S\u00f6hne sein. Das soll das Allerheiligste sein von den Feuern des HERRN.\n2:11 AlLE Speisopfer, die ihr dem HERRN opfern wollt, sollt ihr ohne Sauerteig machen; denn kein Sauerteig noch Honig soll darunter dem HERRN zum Feuer angez\u00fcndet werden.\n2:12 Aber zum Erstling sollt ihr sie dem HERRN bringen; aber auf keinen Altar sollen sie kommen zum s\u00fc\u00dfen Geruch.\n2:13 AlLE deine Speisopfer sollst du salzen, und dein Speisopfer soll nimmer ohne Salz des Bundes deines Gottes sein; denn in alLE deinem Opfer sollst du Salz opfern.\n2:14 Willst du aber ein Speisopfer dem HERRN tun von den ersten Fr\u00fcchten, sollst du die Sangen, am Feuer ged\u00f6rret, klein zersto\u00dfen und also das Speisopfer deiner ersten Fr\u00fcchte opfern;\n2:15 und sollst \u00d6l drauf tun und Weihrauch drauf legen, so ist's ein Speisopfer.\n2:16 Und der Priester soll von dem Zersto\u00dfenen und vom \u00d6l mit dem ganzen Weihrauch anz\u00fcnden zum Ged\u00e4chtnis. Das ist ein Feuer dem HERRN.\n3:1 Ist aber sein Opfer ein Dankopfer von Rindern, es sei ein Ochse oder Kuh, soll er's opfern vor dem HERRN, das ohne Wandel sei.\n3:2 Und soll seine Hand auf desselben Haupt legen und schlachten vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts. Und die Priester, Aarons S\u00f6hne, sollen das Blut auf den Altar umher sprengen.\n3:3 Und soll von dem Dankopfer dem HERRN opfern, n\u00e4mlich alles Fett am Eingeweide\n3:4 und die Nieren mit dem Fett, das dran ist, an den Lenden, und das Netz um die Leber, an den Nieren abgerissen.\n3:5 Und Aarons S\u00f6hne sollen's anz\u00fcnden auf dem Altar zum Brandopfer, auf dem Holz, das auf dem Feuer liegt. Das ist ein Feuer zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN.\n3:6 Will er aber dem HERRN ein Dankopfer von kleinem Vieh tun, es sei ein Sch\u00f6ps oder Schaf, so soll's ohne Wandel sein.\n3:7 Ist's ein L\u00e4mmlein soll er's vor den HERRN bringen\n3:8 und soll seine Hand auf desselben Haupt legen und schlachten vor der H\u00fctte des Stifts. Und die S\u00f6hne Aarons sollen sein Blut auf den Altar umher sprengen.\n3:9 Und soll also von dem Dankopfer dem HERRN opfern zum Feuer, n\u00e4mlich sein Fett, den ganzen Schwanz, von dem R\u00fccken abgerissen, und alles Fett am Eingeweide,\n3:10 die zwo Nieren mit dem Fett, das dran ist, an den Lenden, und das Netz um die Leber, an den Nieren abgerissen.\n3:11 Und der Priester soll's anz\u00fcnden auf dem Altar zur Speise des Feuers dem HERRN.\n3:12 Ist aber sein Opfer eine Ziege, und bringet es vor den HERRN,\n3:13 soll er seine Hand auf ihr Haupt legen und sie schlachten vor der H\u00fctte des Stifts. Und die S\u00f6hne Aarons sollen das Blut auf den Altar umher sprengen.\n3:14 Und soll davon opfern ein Opfer dem HERRN, n\u00e4mlich das Fett am Eingeweide,\n3:15 die Nieren mit dem Fett, das dran ist, an den Lenden, und das Netz \u00fcber der Leber, an den Nieren abgerissen.\n3:16 Und der Priester soll's anz\u00fcnden auf dem Altar zur Speise des Feuers, zum s\u00fc\u00dfen Geruch. Alles Fett ist des HERRN.\n3:17 Das sei eine ewige Sitte bei euren Nachkommen in allen euren Wohnungen, da\u00df ihr kein Fett noch Blut esset.\n4:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n4:2 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Wenn eine SeeLE s\u00fcndigen w\u00fcrde aus Versehen an irgend einem Gebot des HERRN, das sie nicht tun sollte,\n4:3 n\u00e4mlich so ein Priester, der gesalbet ist, s\u00fcndigen w\u00fcrde, da\u00df er das Volk \u00e4rgerte: der soll f\u00fcr seine S\u00fcnde, die er getan hat, einen jungen Farren bringen, der ohne Wandel sei, dem HERRN zum S\u00fcndopfer.\n4:4 Und soll den Farren vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts bringen, vor den HERRN, und seine Hand auf desselben Haupt legen und schlachten vor dem HERRN.\n4:5 Und der Priester, der gesalbet ist, soll des Farren Bluts nehmen und in die H\u00fctte des Stifts bringen.\n4:6 Und soll seinen Finger in das Blut tunken und damit siebenmal sprengen vor dem HERRN, vor dem Vorhang im Heiligen.\n4:7 Und soll desselben Bluts tun auf die H\u00f6rner des R\u00e4uchaltars, der vor dem HERRN in der H\u00fctte des Stifts stehet, und alles Blut gie\u00dfen an den Boden des Brandopferaltars, der vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts stehet.\n4:8 Und alles Fett des S\u00fcndopfers soll er heben, n\u00e4mlich das Fett am Eingeweide,\n4:9 die zwo Nieren mit dem Fett, das dran ist, an den Lenden, und das Netz \u00fcber der Leber, an den Nieren abgerissen,\n4:10 gleichwie er's hebet vom Ochsen im Dankopfer; und soll's anz\u00fcnden auf dem Brandopferaltar.\n4:11 Aber das Fell des Farren mit allem Fleisch, samt dem Kopf, und Schenkel und das Eingeweide und den Mist,\n4:12 das soll er alles hinausf\u00fchren au\u00dfer dem Lager an eine reine St\u00e4tte, da man die Asche hinsch\u00fcttet, und soll's verbrennen auf dem Holz mit Feuer.\n4:13 Wenn es eine ganze Gemeine in Israel versehen w\u00fcrde, und die Tat vor ihren Augen verborgen w\u00e4re, da\u00df sie irgend wider ein Gebot des HERRN getan h\u00e4tten, das sie nicht tun sollten, und sich also verschuldeten,\n4:14 und danach ihrer S\u00fcnde inne w\u00fcrden, die sie getan h\u00e4tten: sollen sie einen jungen Farren darbringen zum S\u00fcndopfer und vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts stellen.\n4:15 Und die \u00c4ltesten von der Gemeine sollen ihre H\u00e4nde auf sein Haupt legen vor dem HERRN und den Farren schlachten vor dem HERRN.\n4:16 Und der Priester, der gesalbet ist, soll des Bluts vom Farren in die H\u00fctte des Stifts bringen\n4:17 und mit seinem Finger drein tunken und siebenmal sprengen vor dem HERRN, vor dem Vorhang.\n4:18 Und soll des Bluts auf die H\u00f6rner des Altars tun, der vor dem HERRN stehet in der H\u00fctte des Stifts, und alles andere Blut an den Boden des Brandopferaltars gie\u00dfen, der vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts stehet.\n4:19 Alles sein Fett aber soll er heben und auf dem Altar anz\u00fcnden.\n4:20 Und soll mit dem Farren tun, wie er mit dem Farren des S\u00fcndopfers getan hat. Und soll also der Priester sie vers\u00f6hnen, so wird's ihnen vergeben.\n4:21 Und soll den Farren au\u00dfer dem Lager f\u00fchren und verbrennen wie er den vorigen Farren verbrannt hat. Das soll das S\u00fcndopfer der Gemeine sein.\n4:22 Wenn aber ein F\u00fcrst s\u00fcndiget und irgend wider des HERRN, seines Gottes, Gebot tut, das er nicht tun sollte, und versiehet es, da\u00df er sich verschuldet,\n4:23 und wird seiner S\u00fcnde inne, die er getan hat: der soll zum Opfer bringen einen Ziegenbock ohne Wandel;\n4:24 und seine Hand auf des Bocks Haupt legen und ihn schlachten an der St\u00e4tte, da man die Brandopfer schlachtet vor dem HERRN. Das sei ein S\u00fcndopfer.\n4:25 Da soll denn der Priester des Bluts von dem S\u00fcndopfer nehmen mit seinem Finger und auf die H\u00f6rner des Brandopferaltars tun und das andere Blut an den Boden des Brandopferaltars gie\u00dfen.\n4:26 Aber alles sein Fett soll er auf dem Altar anz\u00fcnden, gleichwie das Fett des Dankopfers. Und soll also der Priester seine S\u00fcnde vers\u00f6hnen, so wird's ihm vergeben.\n4:27 Wenn es aber eine SeeLE vom gemeinen Volk versiehet und s\u00fcndiget, da\u00df sie irgend wider der Gebote des HERRN eines tut, das sie nicht tun sollte, und sich also verschuldet,\n4:28 und ihrer S\u00fcnde inne wird, die sie getan hat: die soll zum Opfer eine Ziege bringen ohne Wandel f\u00fcr die S\u00fcnde, die sie getan hat;\n4:29 und soll ihre Hand auf des S\u00fcndopfers Haupt legen und schlachten an der St\u00e4tte des Brandopfers.\n4:30 Und der Priester soll des Bluts mit seinem Finger nehmen und auf die H\u00f6rner des Altars des Brandopfers tun und alles Blut an des Altars Boden gie\u00dfen.\n4:31 All sein Fett aber soll er abrei\u00dfen, wie er das Fett des Dankopfers abgerissen hat, und soll's anz\u00fcnden auf dem Altar zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN. Und soll also der Priester sie vers\u00f6hnen, so wird's ihr vergeben.\n4:32 Wird er aber ein Schaf zum S\u00fcndopfer bringen, so bringe er, das eine Sie ist, ohne Wandel,\n4:33 und lege seine Hand auf des S\u00fcndopfers Haupt und schlachte es zum S\u00fcndopfer an der St\u00e4tte, da man die Brandopfer schlachtet.\n4:34 Und der Priester soll des Bluts mit seinem Finger nehmen und auf die H\u00f6rner des Brandopferaltars tun und alles Blut an den Boden des Altars gie\u00dfen.\n4:35 Aber all sein Fett soll er abrei\u00dfen, wie er das Fett vom Schaf des Dankopfers abgerissen hat, und soll's auf dem Altar anz\u00fcnden zum Feuer dem HERRN. Und soll also der Priester vers\u00f6hnen seine S\u00fcnde, die er getan hat, so wird's ihm vergeben.\n5:1 Wenn eine SeeLE s\u00fcndigen w\u00fcrde, da\u00df er einen Fluch h\u00f6ret, und er des Zeuge ist, oder gesehen oder erfahren hat und nicht angesagt, der ist einer Missetat schuldig.\n5:2 Oder wenn eine SeeLE etwas Unreines anr\u00fchret, es sei ein Aas eines unreinen Tieres oder Viehes oder Gew\u00fcrmes, und w\u00fc\u00dfte es nicht, der ist unrein und hat sich verschuldet.\n5:3 Oder wenn er einen unreinen Menschen anr\u00fchret, in waserlei Unreinigkeit der Mensch unrein werden kann, und w\u00fc\u00dfte es nicht, und wird's inne, der hat sich verschuldet.\n5:4 Oder wenn eine SeeLE schw\u00f6ret, da\u00df ihm aus dem Munde entf\u00e4hret, Schaden oder Gutes zu tun (wie denn einem Menschen ein Schwur entfahren mag, ehe er's bedacht), und wird's inne, der hat sich an der einem verschuldet.\n5:5 Wenn es nun geschiehet, da\u00df er sich der eines verschuldet und erkennet sich, da\u00df er daran ges\u00fcndigt hat,\n5:6 so soll er f\u00fcr seine Schuld dieser seiner S\u00fcnde, die er getan hat, dem HERRN bringen von der Herde eine Schaf oder Ziegenmutter zum S\u00fcndopfer; so soll ihm der Priester seine S\u00fcnde vers\u00f6hnen.\n5:7 Vermag er aber nicht ein Schaf, so bringe er dem HERRN f\u00fcr seine Schuld, die er getan hat, zwo Turteltauben oder zwo junge Tauben, die erste zum S\u00fcndopfer, die andere zum Brandopfer.\n5:8 Und bringe sie dem Priester. Der soll die erste zum S\u00fcndopfer machen und ihr den Kopf abkneipen hinter dem Genick, und nicht abbrechen.\n5:9 Und sprenge mit dem Blut des S\u00fcndopfers an die Seite des Altars und lasse das \u00fcbrige Blut ausbluten an des Altars Boden. Das ist das S\u00fcndopfer.\n5:10 Die andere aber soll er zum Brandopfer machen nach seinem Recht. Und soll also der Priester ihm seine S\u00fcnde vers\u00f6hnen, die er getan hat; so wird's ihm vergeben.\n5:11 Vermag er aber nicht zwo Turteltauben oder zwo junge Tauben, so bringe er f\u00fcr seine S\u00fcnde sein Opfer, einen zehnten Teil Epha Semmelmehl zum S\u00fcndopfer. Er soll aber kein \u00d6l drauf legen noch Weihrauch drauf tun: denn es ist ein S\u00fcndopfer.\n5:12 Und soll's zum Priester bringen. Der Priester aber soll eine Handvoll davon nehmen zum Ged\u00e4chtnis und anz\u00fcnden auf dem Altar zum Feuer dem HERRN. Das ist ein S\u00fcndopfer.\n5:13 Und der Priester soll also seine S\u00fcnde, die er getan hat, ihm vers\u00f6hnen, so wird's ihm vergeben. Und soll des Priesters sein, wie ein Speisopfer.\n5:14 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n5:15 Wenn sich eine SeeLE vergreift, da\u00df sie es versiehet, und sich vers\u00fcndiget an dem, das dem HERRN geweihet ist, soll sie ihr Schuldopfer dem HERRN bringen, einen Widder ohne Wandel von der Herde, der zween Sekel Silbers wert sei nach dem Sekel des Heiligtums, zum Schuldopfer.\n5:16 Dazu, was er ges\u00fcndiget hat an dem Geweiheten, soll er wiedergeben und das f\u00fcnfte Teil dar\u00fcber geben, und soll's dem Priester geben; der soll ihn vers\u00f6hnen mit dem Widder des Schuldopfers, so wird's ihm vergeben.\n5:17 Wenn eine SeeLE s\u00fcndiget und tut wider irgend ein Gebot des HERRN, das sie nicht tun sollte, und hat es nicht gewu\u00dft, die hat sich verschuldet und ist einer Missetat schuldig.\n5:18 Und soll bringen einen Widder von der Herde ohne Wandel, der eines Schuldopfers wert ist, zum Priester; der soll ihm seine Unwissenheit vers\u00f6hnen, die er getan hat und wu\u00dfte es nicht; so wird's ihm vergeben.\n5:19 Das ist das Schuldopfer, das er dem HERRN verfallen ist.\n6:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n6:2 Wenn eine SeeLE s\u00fcndigen w\u00fcrde und sich an dem HERRN vergreifen, da\u00df er seinem Nebenmenschen verleugnet, was er ihm befohlen hat, oder das ihm zu treuer Hand getan ist, oder das er mit Gewalt genommen, oder mit Unrecht zu sich gebracht,\n6:3 oder, das verloren ist, funden hat, und leugnet solches mit einem falschen Eide, wie es der eines ist, darin ein Mensch wider seinen N\u00e4chsten S\u00fcnde tut:\n6:4 wenn's nun geschiehet, da\u00df er also s\u00fcndiget und sich verschuldet, soll er wiedergeben, was er mit Gewalt genommen, oder mit Unrecht zu sich gebracht, oder was ihm befohlen ist, oder was er funden hat,\n6:5 oder wor\u00fcber er den falschen Eid getan hat; das soll er alles ganz wiedergeben, dazu das f\u00fcnfte Teil dr\u00fcber geben dem, des es gewesen ist, des Tages, wenn er sein Schuldopfer gibt.\n6:6 Aber f\u00fcr seine Schuld soll er dem HERRN zu dem Priester einen Widder von der Herde ohne Wandel bringen, der eines Schuldopfers wert ist.\n6:7 So soll ihn der Priester vers\u00f6hnen vor dem HERRN; so wird ihm vergeben alles, was er getan hat, daran er sich verschuldet hat.\n6:8 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n6:9 Gebeut Aaron und seinen S\u00f6hnen und sprich: Dies ist das Gesetz des Brandopfers. Das Brandopfer soll brennen auf dem Altar die ganze Nacht bis an den Morgen. Es soll aber allein des Altars Feuer drauf brennen.\n6:10 Und der Priester soll seinen leinenen Rock anziehen und die leinene Niederwand an seinen Leib; und soll die Asche aufheben, die das Feuer des Brandopfers auf dem Altar gemacht hat, und soll sie neben den Altar sch\u00fctten.\n6:11 Und soll seine Kleider danach ausziehen und andere Kleider anziehen und die Asche hinaustragen au\u00dfer dem Lager an eine reine St\u00e4tte.\n6:12 Das Feuer auf dem Altar soll brennen und nimmer verl\u00f6schen; der Priester soll da alLE Morgen Holz drauf anz\u00fcnden und oben drauf das Brandopfer zurichten und das Fett der Dankopfer drauf anz\u00fcnden.\n6:13 Ewig soll das Feuer auf dem Altar brennen und nimmer verl\u00f6schen.\n6:14 Und das ist das Gesetz des Speisopfers, das Aarons S\u00f6hne opfern sollen vor dem HERRN auf dem Altar.\n6:15 Es soll einer heben seine Hand voll Semmelmehls vom Speisopfer und des \u00d6les und den ganzen Weihrauch, der auf dem Speisopfer liegt und soll's anz\u00fcnden auf dem Altar zum s\u00fc\u00dfen Geruch, ein Ged\u00e4chtnis dem HERRN.\n6:16 Das \u00fcbrige aber sollen Aaron und seine S\u00f6hne verzehren; und sollen es unges\u00e4uert essen an heiliger St\u00e4tte, im Vorhof der H\u00fctte des Stifts.\n6:17 Sie sollen es nicht mit Sauerteig backen; denn es ist ihr Teil, das ich ihnen gegeben habe von meinem Opfer. Es soll ihnen das Allerheiligste sein, gleich wie das S\u00fcndopfer und Schuldopfer.\n6:18 Was m\u00e4nnlich ist unter den Kindern Aarons, sollen es essen. Das sei ein ewiges Recht euren Nachkommen an den Opfern des HERRN: Es soll sie niemand anr\u00fchren, er sei denn geweihet.\n6:19 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n6:20 Das soll das Opfer sein Aarons und seiner S\u00f6hne, das sie dem HERRN opfern sollen am Tage seiner Salbung: das zehnte Teil Epha vom Semmelmehl des t\u00e4glichen Speisopfers, eine H\u00e4lfte des Morgens, die andere H\u00e4lfte des Abends.\n6:21 In der Pfanne mit \u00d6l sollst du es machen und ger\u00f6stet darbringen; und in St\u00fccken gebacken sollst du solches opfern zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN.\n6:22 Und der Priester, der unter seinen S\u00f6hnen an seiner Statt gesalbet wird, soll solches tun. Das ist ein ewiges Recht dem HERRN; es soll ganz verbrannt werden.\n6:23 Denn alles Speisopfer eines Priesters soll ganz verbrannt und nicht gegessen werden.\n6:24 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n6:25 S\u00e4ge Aaron und seinen S\u00f6hnen und sprich: Dies ist das Gesetz des S\u00fcndopfers: An der St\u00e4tte, da du das Brandopfer schlachtest, sollst du auch das S\u00fcndopfer schlachten vor dem HERRN; das ist das Allerheiligste.\n6:26 Der Priester, der das S\u00fcndopfer tut, soll's essen an heiliger St\u00e4tte, im Vorhof der H\u00fctte des Stifts.\n6:27 Niemand soll seines Fleisches anr\u00fchren, er sei denn geweihet. Und wer von seinem Blut ein Kleid besprenget, der soll das besprengte St\u00fcck waschen an heiliger St\u00e4tte.\n6:28 Und den Topf, darin es gekocht ist, soll man zerbrechen. Ist's aber ein eherner Topf, so soll man ihn scheuern und mit Wasser sp\u00fclen.\n6:29 Was m\u00e4nnlich ist unter den Priestern, sollen davon essen; denn es ist das Allerheiligste.\n6:30 Aber all das S\u00fcndopfer, des Blut in die H\u00fctte des Stifts gebracht wird, zu vers\u00f6hnen im Heiligen, soll man nicht essen, sondern mit Feuer verbrennen.\n7:1 Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers; und das ist das Allerheiligste.\n7:2 An der St\u00e4tte, da man das Brandopfer schlachtet, soll man auch das Schuldopfer schlachten und seines Bluts auf den Altar umhersprengen.\n7:3 Und all sein Fett soll man opfern, den Schwanz und das Fett am Eingeweide,\n7:4 die zwo Nieren mit dem Fett, das dran ist, an den Lenden, und das Netz \u00fcber der Leber, an den Nieren abgerissen.\n7:5 Und der Priester soll's auf dem Altar anz\u00fcnden zum Feuer dem HERRN. Das ist ein Schuldopfer.\n7:6 Was m\u00e4nnlich ist unter den Priestern, sollen das essen an heiliger St\u00e4tte; denn es ist das Allerheiligste.\n7:7 Wie das S\u00fcndopfer, also soll auch das Schuldopfer sein; aller beider soll einerlei Gesetz sein; und soll des Priesters sein, der dadurch vers\u00f6hnet.\n7:8 Welcher Priester jemandes Brandopfer opfert, des soll desselben Brandopfers Fell sein, das er geopfert hat.\n7:9 Und alles Speisopfer, das im Ofen oder auf dem Rost oder in der Pfanne gebacken ist, soll des Priesters sein, der es opfert.\n7:10 Und alles Speisopfer, das mit \u00d6l gemenget oder trocken ist, soll aller Aarons Kinder sein, eines wie des andern.\n7:11 Und dies ist das Gesetz des Dankopfers, das man dem HERRN opfert.\n7:12 Wollen sie ein Lobopfer tun, so sollen sie unges\u00e4uerte Kuchen opfern, mit \u00d6l gemenget, und unges\u00e4uerte Fladen, mit \u00d6l bestrichen, und ger\u00f6stete Semmelkuchen, mit \u00d6l gemenget.\n7:13 Sie sollen aber solches Opfer tun auf einem Kuchen von ges\u00e4uertem Brot zum Lobopfer seines Dankopfers.\n7:14 Und soll einen von den allen dem HERRN zur Hebe opfern; und soll des Priesters sein, der das Blut des Dankopfers sprenget.\n7:15 Und das Fleisch des Lobopfers in seinem Dankopfer soll desselben Tages gegessen werden, da es geopfert ist, und nichts \u00fcbergelassen werden bis an den Morgen.\n7:16 Und es sei ein Gel\u00fcbde oder freiwillig Opfer, so soll es desselben Tages, da es geopfert ist, gegessen werden; so aber etwas \u00fcberbleibet auf den andern Tag, soll man's doch essen.\n7:17 Aber was von geopfertem Fleisch \u00fcberbleibet am dritten Tag, soll mit Feuer verbrannt werden.\n7:18 Und wo jemand am dritten Tage wird essen von dem geopferten Fleisch seines Dankopfers, so wird der nicht angenehm sein, der es geopfert hat; es wird ihm auch nicht zugerechnet werden, sondern es wird ein Greuel sein; und welche SeeLE davon essen wird, die ist einer Missetat schuldig.\n7:19 Und das Fleisch, das etwas Unreines anr\u00fchret, soll nicht gegessen, sondern mit Feuer verbrannt werden. Wer reines Leibes ist, soll des Fleisches essen.\n7:20 Und welche SeeLE essen wird von dem Fleisch des Dankopfers, das dem HERRN zugeh\u00f6ret, derselben Unreinigkeit sei auf ihr, und sie wird ausgerottet werden von ihrem Volk.\n7:21 Und wenn eine SeeLE etwas Unreines anr\u00fchret, es sei ein unreiner Mensch, Vieh, oder was sonst greulich ist, und vom Fleisch des Dankopfers isset, das dem HERRN zugeh\u00f6ret, die wird ausgerottet werden von ihrem Volk.\n7:22 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n7:23 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Ihr sollt kein Fett essen von Ochsen, L\u00e4mmern und Ziegen.\n7:24 Aber das Fett vom Aas, und was vom Wild zerrissen ist, macht euch zu allerlei Nutz aber essen sollt ihr's nicht.\n7:25 Denn wer das Fett isset vom Vieh, das dem HERRN zum Opfer gegeben ist, dieselbe SeeLE soll ausgerottet werden von ihrem Volk.\n7:26 Ihr sollt auch kein Blut essen, weder vom Vieh noch von V\u00f6geln, wo ihr wohnet.\n7:27 Welche SeeLE w\u00fcrde irgend ein Blut essen, die soll ausgerottet werden von ihrem Volk.\n7:28 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n7:29 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Wer dem HERRN sein Dankopfer tun will, der soll auch mitbringen, was zum Dankopfer dem HERRN geh\u00f6ret.\n7:30 Er soll's aber mit seiner Hand herzubringen zum Opfer des HERRN; n\u00e4mlich das Fett an der Brust soll er bringen samt der Brust, da\u00df sie eine Webe werden vor dem HERRN.\n7:31 Und der Priester soll das Fett anz\u00fcnden auf dem Altar; und die Brust soll Aarons und seiner S\u00f6hne sein.\n7:32 Und die rechte Schulter sollen sie dem Priester geben zur Hebe von ihren Dankopfern.\n7:33 Und welcher unter Aarons S\u00f6hnen das Blut der Dankopfer opfert und das Fett, des soll die rechte Schulter sein zu seinem Teil.\n7:34 Denn die Webebrust und die Hebeschulter habe ich genommen von den Kindern Israel von ihren Dankopfern und habe sie dem Priester Aaron und seinen S\u00f6hnen gegeben zum ewigen Recht.\n7:35 Dies ist die Salbung Aarons und seiner S\u00f6hne von den Opfern des HERRN des Tages, da sie \u00fcberantwortet wurden, Priester zu sein dem HERRN,\n7:36 da der HERR gebot am Tage, da er sie salbete, da\u00df ihm gegeben werden sollte von den Kindern Israel zum ewigen Recht allen ihren Nachkommen.\n7:37 Und dies ist das Gesetz des Brandopfers, des Speisopfers, des S\u00fcndopfers, des Schuldopfers, der F\u00fcllopfer und der Dankopfer,\n7:38 das der HERR Mose gebot auf dem Berge Sinai des Tages, da er ihm gebot an die Kinder Israel, zu opfern ihre Opfer dem HERRN in der W\u00fcste Sinai.\n8:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n8:2 Nimm Aaron und seine S\u00f6hne mit ihm samt ihren Kleidern und das Salb\u00f6l und einen Farren zum S\u00fcndopfer, zween Widder und einen Korb mit unges\u00e4uertem Brot.\n8:3 Und versammLE die ganze Gemeine vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts.\n8:4 Mose tat, wie ihm der HERR gebot, und versammelte die Gemeine vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts\n8:5 und sprach zu ihnen: Das ist's, das der HERR geboten hat zu tun.\n8:6 Und nahm Aaron und seine S\u00f6hne und wusch sie mit Wasser.\n8:7 Und legte ihm den leinenen Rock an und g\u00fcrtete ihn mit dem G\u00fcrtel und zog ihm den Seidenrock an und tat ihm den Leibrock an und g\u00fcrtete ihn \u00fcber den Leibrock her.\n8:8 Und tat ihm das Schildlein an und in das Schildlein Licht und Recht.\n8:9 Und setzte ihm den Hut auf sein Haupt und setzte an den Hut, oben an seiner Stirn, das g\u00fcldene Blatt der heiligen Krone, wie der HERR Mose geboten hatte.\n8:10 Und Mose nahm das Salb\u00f6l und salbete die Wohnung und alles, was drinnen war, und weihete es.\n8:11 Und sprengete damit siebenmal auf den Altar und salbete den Altar mit alLE seinem Ger\u00e4te, das Handfa\u00df mit seinem Fu\u00df, da\u00df es geweihet w\u00fcrde.\n8:12 Und go\u00df des Salb\u00f6les auf Aarons Haupt und salbete ihn, da\u00df er geweihet w\u00fcrde.\n8:13 Und brachte herzu Aarons S\u00f6hne und zog ihnen leinene R\u00f6cke an und g\u00fcrtete sie mit dem G\u00fcrtel und band ihnen Hauben auf, wie ihm der HERR geboten hatte.\n8:14 Und lie\u00df herzuf\u00fchren einen Farren zum S\u00fcndopfer. Und Aaron mit seinen S\u00f6hnen legten ihre H\u00e4nde auf sein Haupt.\n8:15 Da schlachtete man es. Und Mose nahm des Bluts und tat's auf die H\u00f6rner des Altars umher mit seinem Finger und ents\u00fcndigte den Altar; und go\u00df das Blut an des Altars Boden und weihete ihn, da\u00df er ihn vers\u00f6hnete.\n8:16 Und nahm alles Fett am Eingeweide, das Netz \u00fcber der Leber und die zwo Nieren mit dem Fett daran und z\u00fcndete es an auf dem Altar.\n8:17 Aber den Farren mit seinem Fell, Fleisch und Mist verbrannte er mit Feuer au\u00dfer dem Lager, wie ihm der HERR geboten hatte.\n8:18 Und brachte herzu einen Widder zum Brandopfer. Und Aaron mit seinen S\u00f6hnen legten ihre H\u00e4nde auf sein Haupt.\n8:19 Da schlachtete man ihn. Und Mose sprengete des Bluts auf den Altar umher,\n8:20 zerhieb den Widder in St\u00fccke und z\u00fcndete an das Haupt, die St\u00fccke und den Stumpf.\n8:21 Und wusch die Eingeweide und Schenkel mit Wasser und z\u00fcndete also den ganzen Widder an auf dem Altar. Das war ein Brandopfer zum s\u00fc\u00dfen Geruch, ein Feuer dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte.\n8:22 Er brachte auch herzu den andern Widder des F\u00fcllopfers. Und Aaron mit seinen S\u00f6hnen legten ihre H\u00e4nde auf sein Haupt.\n8:23 Da schlachtete man ihn. Und Mose nahm seines Bluts und tat's Aaron auf den Knorpel seines rechten Ohrs und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den gro\u00dfen Zehen seines rechten Fu\u00dfes.\n8:24 Und brachte herzu Aarons S\u00f6hne; und tat des Bluts auf den Knorpel ihres rechten Ohrs und auf den Daumen ihrer rechten Hand und auf den gro\u00dfen Zehen ihres rechten Fu\u00dfes; und sprengete das Blut auf den Altar umher.\n8:25 Und nahm das Fett und den Schwanz und alles Fett am Eingeweide und das Netz \u00fcber der Leber, die zwo Nieren mit dem Fett daran und die rechte Schulter.\n8:26 Dazu nahm er von dem Korbe des unges\u00e4uerten Brots vor dem HERRN einen unges\u00e4uerten Kuchen und einen Kuchen ge\u00f6lten Brots und einen Fladen; und legte es auf das Fett und auf die rechte Schulter.\n8:27 Und gab das allesamt auf die H\u00e4nde Aarons und seiner S\u00f6hne und webete es zur Webe vor dem HERRN.\n8:28 Und nahm's alles wieder von ihren H\u00e4nden und z\u00fcndete es an auf dem Altar, oben auf dem Brandopfer; denn es ist ein F\u00fcllopfer zum s\u00fc\u00dfen Geruch, ein Feuer dem HERRN.\n8:29 Und Mose nahm die Brust und webete eine Webe vor dem HERRN von dem Widder des F\u00fcllopfers. Die ward Mose zu einem Teil, wie ihm der HERR geboten hatte.\n8:30 Und Mose nahm des Salb\u00f6les und des Bluts auf dem Altar und sprengete auf Aaron und seine Kleider, auf seine S\u00f6hne und auf ihre Kleider; und weihete also Aaron und seine Kleider, seine S\u00f6hne und ihre Kleider mit ihm.\n8:31 Und sprach zu Aaron und seinen S\u00f6hnen: Kochet das Fleisch vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts und esset es daselbst, dazu, auch das Brot im Korbe des F\u00fcllopfers, wie mir geboten ist und gesagt, da\u00df Aaron und seine S\u00f6hne sollen's essen.\n8:32 Was aber \u00fcberbleibt vom Fleisch und Brot, das sollt ihr mit Feuer verbrennen.\n8:33 Und sollt in sieben Tagen nicht ausgehen von der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts bis an den Tag, da die Tage eures F\u00fcllopfers aus sind; denn sieben Tage sind eure H\u00e4nde gef\u00fcllet,\n8:34 wie es an diesem Tage geschehen ist. Der HERR hat's geboten zu tun, auf da\u00df ihr vers\u00f6hnet seiet.\n8:35 Und sollt vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts Tag und Nacht bleiben, sieben Tage lang, und sollt auf die Hut des HERRN warten, da\u00df ihr nicht sterbet; denn also ist mir's geboten.\n8:36 Und Aaron mit seinen S\u00f6hnen taten alles, was der HERR geboten hatte durch Mose.\n9:1 Und am achten Tage rief Mose Aaron und seinen S\u00f6hnen und den \u00c4ltesten in Israel\n9:2 und sprach zu Aaron: Nimm zu dir ein jung Kalb zum S\u00fcndopfer und einen Widder zum Brandopfer, beide ohne Wandel, und bringe sie vor den HERRN.\n9:3 Und rede mit den Kindern Israel und sprich: Nehmet einen Ziegenbock zum S\u00fcndopfer und ein Kalb und ein Schaf, beide eines Jahrs alt und ohne Wandel, zum Brandopfer;\n9:4 und einen Ochsen und einen Widder zum Dankopfer, da\u00df wir vor dem HERRN opfern; und ein Speisopfer, mit \u00d6l gemenget. Denn heute wird euch der HERR erscheinen.\n9:5 Und sie nahmen, was Mose geboten hatte, vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts. Und trat herzu die ganze Gemeine und stund vor dem HERRN.\n9:6 Da sprach Mose: Das ist's, das der HERR geboten hat, da\u00df ihr tun sollt, so wird euch des HERRN HERRLIchkeit erscheinen.\n9:7 Und Mose sprach zu Aaron: Tritt zum Altar und mache dein S\u00fcndopfer und dein Brandopfer und vers\u00f6hne dich und das Volk; danach mache des Volks Opfer und vers\u00f6hne sie auch, wie der HERR geboten hat.\n9:8 Und Aaron trat zum Altar und schlachtete das Kalb zu seinem S\u00fcndopfer.\n9:9 Und seine S\u00f6hne brachten das Blut zu ihm; und er tunkte mit seinem Finger ins Blut und tat's auf die H\u00f6rner des Altars und go\u00df das Blut an des Altars Boden.\n9:10 Aber das Fett und die Nieren und das Netz von der Leber am S\u00fcndopfer z\u00fcndete er an auf dem Altar, wie der HERR Mose geboten hatte.\n9:11 Und das Fleisch und das Fell verbrannte er mit Feuer au\u00dfer dem Lager.\n9:12 Danach schlachtete er das Brandopfer; und Aarons S\u00f6hne brachten das Blut zu ihm, und er sprengete es auf den Altar umher.\n9:13 Und sie brachten das Brandopfer zu ihm zerst\u00fccket, und den Kopf; und er z\u00fcndete es an auf dem Altar.\n9:14 Und er wusch das Eingeweide und die Schenkel und z\u00fcndete es an oben auf dem Brandopfer, auf dem Altar.\n9:15 Danach brachte er herzu des Volks Opfer; und nahm den Bock, das S\u00fcndopfer des Volks, und schlachtete ihn und machte ein S\u00fcndopfer draus, wie das vorige.\n9:16 Und brachte das Brandopfer herzu und tat ihm sein Recht.\n9:17 Und brachte herzu das Speisopfer und nahm seine Hand voll und z\u00fcndete es an auf dem Altar, au\u00dfer des Morgens Brandopfer.\n9:18 Danach schlachtete er den Ochsen und Widder zum Dankopfer des Volks. Und seine S\u00f6hne brachten ihm das Blut; das sprengete er auf den Altar umher.\n9:19 Aber das Fett vom Ochsen und vom Widder, den Schwanz und das Fett am Eingeweide und die Nieren und das Netz \u00fcber der Leber,\n9:20 alles solches Fett legten sie auf die Brust; und er z\u00fcndete das Fett an auf dem Altar.\n9:21 Aber die Brust und die rechte Schulter webete Aaron zur Webe vor dem HERRN, wie der HERR Mose geboten hatte.\n9:22 Und Aaron hub seine Hand auf zum Volk und segnete sie; und stieg herab, da er das S\u00fcndopfer, Brandopfer und Dankopfer gemacht hatte.\n9:23 Und Mose und Aaron gingen in die H\u00fctte des Stifts; und da sie wieder herausgingen, segneten sie das Volk. Da erschien die HERRLIchkeit des HERRN allem Volk.\n9:24 Denn das Feuer kam aus von dem HERRN und verzehrete auf dem Altar das Brandopfer und das Fett. Da das alles Volk sah, frohlockten sie und fielen auf ihr Antlitz.\n10:1 Und die S\u00f6hne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen ein jeglicher seinen Napf und taten Feuer drein und legten R\u00e4uchwerk drauf und brachten das fremde Feuer vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte.\n10:2 Da fuhr ein Feuer aus von dem HERRN und verzehrete sie, da\u00df sie starben vor dem HERRN.\n10:3 Da sprach Mose zu Aaron: Das ist's, das der HERR gesagt hat: Ich werde geheiliget werden an denen, die zu mir nahen, und vor allem Volk werde ich herrlich werden. Und Aaron schwieg stille.\n10:4 Mose aber rief Misael und Elzaphan, den S\u00f6hnen Usiels, Aarons Vettern, und sprach zu ihnen: Tretet hinzu und traget eure Br\u00fcder von dem Heiligtum hinaus vor das Lager.\n10:5 Und sie traten hinzu und trugen sie hinaus mit ihren leinenen R\u00f6cken vor das Lager, wie Mose gesagt hatte.\n10:6 Da sprach Mose zu Aaron und seinen S\u00f6hnen, Eleazar und Ithamar: Ihr sollt eure H\u00e4upter nicht bl\u00f6\u00dfen, noch eure Kleider zerrei\u00dfen, da\u00df ihr nicht sterbet, und der Zorn \u00fcber die ganze Gemeine komme. Lasset eure Br\u00fcder des ganzen Hauses Israel weinen \u00fcber diesen Brand, den der HERR getan hat.\n10:7 Ihr aber sollt nicht ausgehen von der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts; ihr m\u00f6chtet sterben. Denn das Salb\u00f6l des HERRN ist auf euch. Und sie taten, wie Mose sagte.\n10:8 Der HERR aber redete mit Aaron und sprach:\n10:9 Du und deine S\u00f6hne mit dir, sollt keinen Wein noch stark Getr\u00e4nke trinken, wenn ihr in die H\u00fctte des Stifts gehet, auf da\u00df ihr nicht sterbet. Das sei ein ewiges Recht allen euren Nachkommen,\n10:10 auf da\u00df ihr k\u00f6nnet unterscheiden, was heilig und unheilig, was unrein und rein ist,\n10:11 und da\u00df ihr die Kinder Israel lehret alLE Rechte, die der HERR zu euch geredet hat durch Mose.\n10:12 Und Mose redete mit Aaron und mit seinen \u00fcbrigen S\u00f6hnen, Eleazar und Ithamar: Nehmet, das \u00fcberblieben ist vom Speisopfer an den Opfern des HERRN und esset es unges\u00e4uert bei dem Altar; denn es ist das Allerheiligste.\n10:13 Ihr sollt es aber an heiliger St\u00e4tte essen; denn das ist dein Recht und deiner S\u00f6hne Recht an den Opfern des HERRN; denn so ist mir's geboten.\n10:14 Aber die Webebrust und die Hebeschulter sollst du und deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter mit dir essen an reiner St\u00e4tte; denn solch Recht ist dir und deinen Kindern gegeben an den Dankopfern der Kinder Israel.\n10:15 Denn die Hebeschulter und die Webebrust zu den Opfern des Fettes werden gebracht, da\u00df sie zur Webe gewebet werden vor dem HERRN: darum ist's dein und deiner Kinder zum ewigen Recht, wie der HERR geboten hat.\n10:16 Und Mose suchte den Bock des S\u00fcndopfers und fand ihn verbrannt. Und er ward zornig \u00fcber Eleazar und Ithamar, Aarons S\u00f6hne, die noch \u00fcbrig waren, und sprach:\n10:17 Warum habt ihr das S\u00fcndopfer nicht gegessen an heiliger St\u00e4tte? denn es das Allerheiligste ist, und er hat's euch gegeben, da\u00df ihr die Missetat der Gemeine tragen sollt, da\u00df ihr sie vers\u00f6hnet vor dem HERRN.\n10:18 Siehe, sein Blut ist nicht kommen in das Heilige hinein. Ihr solltet es im Heiligen gegessen haben, wie mir geboten ist.\n10:19 Aaron aber sprach zu Mose: Siehe, heute haben sie ihr S\u00fcndopfer und ihr Brandopfer vor dem HERRN geopfert, und es ist mir also gegangen, wie du siehest; und ich sollte essen heute vom S\u00fcndopfer? Sollte das dem HERRN gefallen?\n10:20 Da das Mose h\u00f6rete, lie\u00df er's ihm gefallen.\n11:1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach zu ihnen:\n11:2 Redet mit den Kindern Israel und sprechet: Das sind die Tiere, die ihr essen sollt unter allen Tieren auf Erden.\n11:3 Alles, was die Klauen spaltet und wiederk\u00e4uet unter den Tieren, das sollt ihr essen.\n11:4 Was aber wiederk\u00e4uet und hat Klauen und spaltet sie doch nicht, als das Kamel, das ist euch unrein, und sollt es nicht essen.\n11:5 Die Kaninchen wiederk\u00e4uen wohl, aber sie spalten die Klauen nicht; darum sind sie unrein.\n11:6 Der Hase wiederk\u00e4uet auch, aber er spaltet die Klauen nicht; darum ist er euch unrein.\n11:7 Und ein Schwein spaltet wohl die Klauen, aber es wiederk\u00e4uet nicht; darum soll es euch unrein sein.\n11:8 Von diesem Fleisch sollt ihr nicht essen, noch ihr Aas anr\u00fchren; denn sie sind euch unrein.\n11:9 Dies sollt ihr essen unter dem, das in Wassern ist: Alles, was Flo\u00dffedern und Schuppen hat in Wassern, im Meer und B\u00e4chen, sollt ihr essen.\n11:10 Alles aber, was nicht Flo\u00dffedern und Schuppen hat im Meer und B\u00e4chen, unter allem, das sich reget in Wassern, und allem, was lebet im Wasser, soll euch eine Scheu sein,\n11:11 da\u00df ihr von ihrem Fleisch nicht esset und vor ihrem Aas euch scheuet.\n11:12 Denn alles, was nicht Flo\u00dffedern und Schuppen hat in Wassern, sollt ihr scheuen.\n11:13 Und dies sollt ihr scheuen unter den V\u00f6geln, da\u00df ihr's nicht esset: den Adler, den Habicht, den Fischaar,\n11:14 den Geier, den Weihe und was seiner Art ist,\n11:15 und alLE Raben mit ihrer Art,\n11:16 den Strau\u00df, die Nachteule, den Kuckuck, den Sperber mit seiner Art,\n11:17 das K\u00e4uzlein, den Schwan, den Huhu,\n11:18 die Fledermaus, die Rohrdommel,\n11:19 den Storch, den Reiher, den Heher mit seiner Art, den Wiedehopf und die Schwalbe.\n11:20 Alles auch, was sich reget unter den V\u00f6geln und gehet auf vier F\u00fc\u00dfen, das soll euch eine Scheu sein.\n11:21 Doch das sollt ihr essen von V\u00f6geln, das sich reget und gehet auf vier F\u00fc\u00dfen und nicht mit zweien Beinen auf Erden h\u00fcpfet.\n11:22 Von denselben m\u00f6get ihr essen, als da ist: Arbe mit seiner Art und Selaam mit seiner Art und Hargol mit seiner Art und Hagab mit ihrer Art.\n11:23 Alles aber, was sonst vier F\u00fc\u00dfe hat unter den V\u00f6geln, soll euch eine Scheu sein,\n11:24 und sollt sie unrein achten. Wer solcher Aas anr\u00fchret, der wird unrein sein bis auf den Abend.\n11:25 Und wer dieser Aas eines tragen wird, der soll seine Kleider waschen und wird unrein sein bis auf den Abend.\n11:26 Darum alles Tier, das Klauen hat und spaltet sie nicht und wiederk\u00e4uet nicht, das soll euch unrein sein; wer es anr\u00fchret, wird unrein sein.\n11:27 Und alles, was auf Tappen gehet unter den Tieren, die auf vier F\u00fc\u00dfen gehen, soll euch unrein sein; wer ihr Aas anr\u00fchret, wird unrein sein bis auf den Abend.\n11:28 Und wer ihr Aas tr\u00e4gt, soll seine Kleider waschen und unrein sein bis auf den Abend; denn solche sind euch unrein.\n11:29 Diese sollen euch auch unrein sein unter den Tieren, die auf Erden kriechen: das Wiesel, die Maus, die Kr\u00f6te, ein jegliches mit seiner Art;\n11:30 der Igel, der Molch, die Eidechse, die Blindschleiche und der Maulwurf.\n11:31 Die sind euch unrein unter allem, das da kreucht wer ihr Aas anr\u00fchret, der wird unrein sein bis an den Abend.\n11:32 Und alles, worauf ein solch tot Aas f\u00e4llt, das wird unrein, es sei allerlei h\u00f6lzern Gef\u00e4\u00df, oder Kleider, oder Fell, oder Sack; und alles Ger\u00e4te, damit man etwas schaffet, soll man ins Wasser tun, und ist unrein bis auf den Abend; alsdann wird's rein.\n11:33 Allerlei irden Gef\u00e4\u00df, wo solcher Aas eines drein f\u00e4llt, wird alles unrein, was drinnen ist; und sollt es zerbrechen.\n11:34 AlLE Speise, die man isset, so solches Wasser drein kommt, ist unrein; und aller Trank, den man trinket, in allerlei solchem Gef\u00e4\u00df, ist unrein.\n11:35 Und alles, worauf ein solch Aas f\u00e4llt, wird unrein, es sei Ofen oder Kessel, so soll man's zerbrechen; denn es ist unrein, und soll euch unrein sein.\n11:36 Doch die Brunnen und K\u00f6lke und Teiche sind rein. Wer aber ihr Aas anr\u00fchret, ist unrein.\n11:37 Und ob ein solch Aas fieLE auf Samen, den man ges\u00e4t hat, so ist er doch rein.\n11:38 Wenn man aber Wasser \u00fcber den Samen g\u00f6sse, und fieLE danach ein solch Aas darauf, so w\u00fcrde er euch unrein.\n11:39 Wenn ein Tier stirbt, das ihr essen m\u00f6get: wer das Aas anr\u00fchret, der ist unrein bis an den Abend.\n11:40 Wer von solchem Aas isset, der soll sein Kleid waschen und wird unrein sein bis an den Abend. Also wer auch tr\u00e4gt ein solch Aas, soll sein Kleid waschen und wird unrein sein bis an den Abend.\n11:41 Was auf Erden schleicht, das soll euch eine Scheu sein, und man soll's nicht essen.\n11:42 Und alles, was auf dem Bauch kreucht, und alles, was auf vier oder mehr F\u00fc\u00dfen gehet, unter allem, das auf Erden schleicht, sollt ihr nicht essen; denn es soll euch eine Scheu sein.\n11:43 Machet eure SeeLE nicht zum Scheusal und verunreiniget euch nicht an ihnen, da\u00df ihr euch besudelt.\n11:44 Denn ich bin der HERR, euer Gott. Darum sollt ihr euch heiligen, da\u00df ihr heilig seid, denn ich bin heilig; und sollt nicht eure SeeLE verunreinigen an irgend einem kriechenden Tier, das auf Erden schleicht.\n11:45 Denn ich bin der HERR, der euch aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hat, da\u00df ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.\n11:46 Dies ist das Gesetz von den Tieren und V\u00f6geln und allerlei kriechenden Tieren im Wasser und allerlei Tieren, die auf Erden schleichen,\n11:47 da\u00df ihr unterscheiden k\u00f6nntet, was unrein und rein ist, und welches Tier man essen und welches man nicht essen soll.\n12:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n12:2 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Wenn ein Weib besamet wird und gebiert ein Kn\u00e4blein, so soll sie sieben Tage unrein sein, solange sie ihre Krankheit leidet.\n12:3 Und am achten Tage soll man das Fleisch seiner Vorhaut beschneiden.\n12:4 Und sie soll daheim bleiben dreiunddrei\u00dfig Tage im Blut ihrer Reinigung. Kein Heiliges soll sie anr\u00fchren und zum Heiligtum soll sie nicht kommen, bis da\u00df die Tage ihrer Reinigung aus sind.\n12:5 Gebiert sie aber ein M\u00e4gdlein, so soll sie zwo Wochen unrein sein, solange sie ihre Krankheit leidet, und soll sechsundsechzig Tage daheim bleiben in dem Blut ihrer Reinigung.\n12:6 Und wenn die Tage ihrer Reinigung aus sind f\u00fcr den Sohn oder f\u00fcr die Tochter, soll sie ein j\u00e4hrig Lamm bringen zum Brandopfer und eine junge Taube oder Turteltaube zum S\u00fcndopfer dem Priester vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts.\n12:7 Der soll es opfern vor dem HERRN und sie vers\u00f6hnen; so wird sie rein von ihrem Blutgang. Das ist das Gesetz f\u00fcr die, so ein Kn\u00e4blein oder M\u00e4gdlein gebiert.\n12:8 Vermag aber ihre Hand nicht ein Schaf, so nehme sie zwo Turteltauben oder zwo junge Tauben, eine zum Brandopfer, die andere zum S\u00fcndopfer; so soll sie der Priester vers\u00f6hnen, da\u00df sie rein werde.\n13:1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:\n13:2 Wenn einem Menschen an der Haut seines Fleisches etwas auff\u00e4hret, oder sch\u00e4bicht oder eiterwei\u00df wird, als wollte ein Aussatz werden an der Haut seines Fleisches, soll man ihn zum Priester Aaron f\u00fchren oder zu seiner S\u00f6hne einem unter den Priestern.\n13:3 Und wenn der Priester das Mal an der Haut des Fleisches siehet, da\u00df die Haare in Wei\u00df verwandelt sind, und das Ansehen an dem Ort tiefer ist denn die andere Haut seines Fleisches, so ist's gewi\u00df der Aussatz. Darum soll ihn der Priester besehen und f\u00fcr unrein urteilen.\n13:4 Wenn aber etwas eiterwei\u00df ist an der Haut seines Fleisches, und doch das Ansehen nicht tiefer denn die andere Haut des Fleisches, und die Haare nicht in Wei\u00df verwandelt sind, so soll der Priester denselben verschlie\u00dfen sieben Tage\n13:5 und am siebenten Tage besehen. Ist's, da\u00df das Mal bleibt, wie er's zuvor gesehen hat, und hat nicht weiter gefressen an der Haut,\n13:6 so soll ihn der Priester abermal sieben Tage verschlie\u00dfen. Und wenn er ihn zum andernmal am siebenten Tage besiehet und findet, da\u00df das Mal verschwunden ist und nicht weiter gefressen hat an der Haut, so soll er ihn rein urteilen, denn es ist Grind. Und er soll seine Kleider waschen, so ist er rein.\n13:7 Wenn aber der Grind weiter fri\u00dft in der Haut, nachdem er vom Priester besehen und rein gesprochen ist, und wird nun zum andernmal vom Priester besehen;\n13:8 wenn denn da der Priester siehet, da\u00df der Grind weiter gefressen hat in der Haut, soll er ihn unrein urteilen, denn es ist gewi\u00df Aussatz.\n13:9 Wenn ein Mal des Aussatzes am Menschen sein wird, den soll man zum Priester bringen.\n13:10 Wenn derselbe siehet und findet, da\u00df wei\u00df aufgefahren ist an der Haut, und die Haare in Wei\u00df verwandelt, und roh Fleisch im Geschw\u00fcr ist,\n13:11 so ist's gewi\u00df ein alter Aussatz in der Haut seines Fleisches. Darum soll ihn der Priester unrein urteilen und nicht verschlie\u00dfen; denn er ist schon unrein.\n13:12 Wenn aber der Aussatz bl\u00fchet in der Haut und bedeckt die ganze Haut, von dem Haupt an bis auf die F\u00fc\u00dfe, alles, was dem Priester vor Augen sein mag;\n13:13 wenn dann der Priester besiehet und findet, da\u00df der Aussatz das ganze Fleisch bedeckt hat, so soll er denselben rein urteilen, dieweil es alles an ihm in Wei\u00df verwandelt ist; denn er ist rein.\n13:14 Ist aber roh Fleisch da des Tages, wenn er besehen wird, so ist er unrein.\n13:15 Und wenn der Priester das rohe Fleisch besiehet, soll er ihn unrein urteilen; denn er ist unrein, und es ist gewi\u00df Aussatz.\n13:16 Verkehret sich aber das rohe Fleisch wieder und verwandelt sich in Wei\u00df, so soll er zum Priester kommen.\n13:17 Und wenn der Priester besiehet und findet, da\u00df das Mal ist in Wei\u00df verwandelt, soll er ihn rein urteilen, denn er ist rein.\n13:18 Wenn in jemandes Fleisch an der Haut eine Dr\u00fcse wird, und wieder heilet,\n13:19 danach an demselben Ort etwas wei\u00df auff\u00e4hret oder r\u00f6tlich Eiterwei\u00df wird, soll er vom Priester besehen werden.\n13:20 Wenn dann der Priester siehet, da\u00df das Ansehen tiefer ist denn die andere Haut und das Haar in Wei\u00df verwandelt; so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist gewi\u00df ein Aussatzmal aus der Dr\u00fcse worden.\n13:21 Siehet aber der Priester und findet, da\u00df die Haare nicht wei\u00df sind, und ist nicht tiefer denn die andere Haut, und ist verschwunden, so soll er ihn sieben Tage verschlie\u00dfen.\n13:22 Fri\u00dft es weiter in der Haut, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist gewi\u00df ein Aussatzmal.\n13:23 Bleibt aber das Eiterwei\u00df also stehen und fri\u00dft nicht weiter, so ist's die Narbe von der Dr\u00fcse, und der Priester soll ihn rein urteilen.\n13:24 Wenn sich jemand an der Haut am Feuer brennet, und das Brandmal r\u00f6tlich oder wei\u00df, ist,\n13:25 und der Priester ihn besiehet und findet das Haar in Wei\u00df verwandelt an dem Brandmal und das Ansehen tiefer denn die andere Haut, so ist gewi\u00df Aussatz aus dem Brandmal worden. Darum soll ihn der Priester unrein urteilen; denn es ist ein Aussatzmal.\n13:26 Siehet aber der Priester und findet, da\u00df die Haare am Brandmal nicht in Wei\u00df verwandelt, und nicht tiefer ist denn die andere Haut, und ist dazu verschwunden, soll er ihn sieben Tage verschlie\u00dfen.\n13:27 Und am siebenten Tage soll er ihn besehen. Hat's weiter gefressen an der Haut, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist Aussatz.\n13:28 Ist's aber gestanden an dem Brandmal und nicht weiter gefressen an der Haut und ist dazu verschwunden, so ist's ein Geschw\u00fcr des Brandmals. Und der Priester soll ihn rein urteilen; denn es ist eine Narbe des Brandmals.\n13:29 Wenn ein Mann oder Weib auf dem Haupt oder am Bart sch\u00e4bicht wird,\n13:30 und der Priester das Mal besiehet und findet, da\u00df das Ansehen tiefer ist denn die andere Haut, und das Haar daselbst g\u00fclden und d\u00fcnne, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist auss\u00e4tziger Grind des Haupts oder des Barts.\n13:31 Siehet aber der Priester, da\u00df der Grind nicht tiefer anzusehen ist denn die Haut, und das Haar nicht falb ist, soll er denselben sieben Tage verschlie\u00dfen.\n13:32 Und wenn er am siebenten Tage besiehet und findet, da\u00df der Grind nicht weiter gefressen hat, und kein g\u00fclden Haar da ist, und das Ansehen des Grindes nicht tiefer ist denn die andere Haut,\n13:33 soll er sich bescheren, doch da\u00df er den Grind nicht beschere. Und soll ihn der Priester abermal sieben Tage verschlie\u00dfen.\n13:34 Und wenn er ihn am siebenten Tage besiehet und findet, da\u00df der Grind nicht weiter gefressen hat in der Haut, und das Ansehen ist nicht tiefer denn die andere Haut, so soll ihn der Priester rein sprechen; und er soll seine Kleider waschen, denn er ist rein.\n13:35 Fri\u00dft aber der Grind weiter an der Haut, nachdem er rein gesprochen ist,\n13:36 und der Priester besiehet und findet, da\u00df der Grind also weiter gefressen hat an der Haut, so soll er nicht mehr danach fragen, ob die Haare g\u00fclden sind; denn er ist unrein.\n13:37 Ist aber vor Augen der Grind still gestanden, und falb Haar daselbst aufgegangen, so ist der Grind heil und er rein. Darum soll ihn der Priester rein sprechen.\n13:38 Wenn einem Mann oder Weib an der Haut ihres Fleisches etwas eiterwei\u00df ist,\n13:39 und der Priester siehet daselbst, da\u00df das Eiterwei\u00df schwindet, das ist ein wei\u00dfer Grind, in der Haut aufgegangen, und er ist rein.\n13:40 Wenn einem Manne die Haupthaare ausfallen, da\u00df er kahl wird, der ist rein.\n13:41 Fallen sie ihm vorne am Haupt aus, und wird eine Glatze, so ist er rein.\n13:42 Wird aber an der Glatze, oder da er kahl ist, ein wei\u00df oder r\u00f6tlich Mal, so ist ihm Aussatz an der Glatze oder am Kahlkopf aufgegangen.\n13:43 Darum soll ihn der Priester besehen. Und wenn er findet, da\u00df ein wei\u00df oder r\u00f6tlich Mal aufgelaufen an seiner Glatze oder Kahlkopf, da\u00df es siehet, wie sonst der Aussatz an der Haut,\n13:44 so ist er auss\u00e4tzig und unrein; und der Priester soll ihn unrein sprechen solches Mals halben auf seinem Haupt.\n13:45 Wer nun auss\u00e4tzig ist, des Kleider sollen zerrissen sein und das Haupt blo\u00df und die Lippen verh\u00fcllet und soll allerdinge unrein genannt werden:\n13:46 Und solange das Mal an ihm ist, soll er unrein sein, alleine wohnen, und seine Wohnung soll au\u00dfer dem Lager sein.\n13:47 Wenn an einem Kleide eines Aussatzes Mal sein wird, es sei wollen oder leinen,\n13:48 am Werft oder am Eintracht, es sei leinen oder wollen, oder an einem Fell, oder an allem, das aus Fellen gemacht wird;\n13:49 und wenn das Mal bleich oder r\u00f6tlich ist am Kleid, oder am Fell, oder am Werft, oder am Eintracht, oder an einigerlei Ding, das von Fellen gemacht ist: das ist gewi\u00df ein Mal des Aussatzes; darum soll's der Priester besehen.\n13:50 Und wenn er das Mal siehet, soll er's einschlie\u00dfen sieben Tage.\n13:51 Und wenn er am siebenten Tage siehet, da\u00df das Mal hat weiter gefressen am Kleid, am Werft oder am Eintracht, am Fell oder an allem, das man aus Fellen macht, so ist's ein fressend Mal des Aussatzes und ist unrein.\n13:52 Und soll das Kleid verbrennen, oder den Werft, oder den Eintracht, es sei wollen oder leinen, oder allerlei Fellwerk, darin solch Mal ist; denn es ist ein Mal des Aussatzes; und soll es mit Feuer verbrennen.\n13:53 Wird aber der Priester sehen, da\u00df das Mal nicht weiter gefressen hat am Kleid, oder am Werft, oder am Eintracht, oder an allerlei Fellwerk,\n13:54 so soll er gebieten, da\u00df man's wasche, darin das Mal ist; und soll es einschlie\u00dfen andere sieben Tage.\n13:55 Und wenn der Priester sehen wird, nachdem das Mal gewaschen ist, da\u00df das Mal nicht verwandelt ist vor seinen Augen und auch nicht weiter gefressen hat, so ist's unrein, und sollst es mit Feuer verbrennen; denn es ist tief eingefressen und hat es beschabt gemacht.\n13:56 Wenn aber der Priester siehet, da\u00df das Mal verschwunden ist nach seinem Waschen, so soll er's abrei\u00dfen vom Kleid, vom Fell, vom Werft oder vom Eintracht.\n13:57 Wird's aber noch gesehen am Kleid, am Werft, am Eintracht oder allerlei Fellwerk, so ist's ein Fleck, und sollst es mit Feuer verbrennen, darin solch Mal ist.\n13:58 Das Kleid aber, oder Werft, oder Eintracht, oder allerlei Fellwerk, das gewaschen ist und das Mal von ihm gelassen hat, soll man zum andernmal waschen, so ist s rein.\n13:59 Das ist das Gesetz \u00fcber die MaLE des Aussatzes an Kleidern, sie seien wollen oder leinen, am Werft und am Eintracht und an allerlei Fellwerk, rein oder unrein zu sprechen.\n14:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n14:2 Das ist das Gesetz \u00fcber den Auss\u00e4tzigen, wenn er soll gereinigt werden. Er soll zum Priester kommen,\n14:3 und der Priester soll aus dem Lager gehen und besehen, wie das Mal des Aussatzes am Auss\u00e4tzigen heil worden ist;\n14:4 und soll gebieten dem, der zu reinigen ist, da\u00df er zween lebendige V\u00f6gel nehme, die da rein sind, und Zedernholz und rosinfarbene WolLE und Ysop.\n14:5 Und soll gebieten, den einen Vogel zu schlachten in einem irdenen Gef\u00e4\u00df am flie\u00dfenden Wasser.\n14:6 Und soll den lebendigen Vogel nehmen mit dem Zedernholz, rosinfarbener WolLE und Ysop und in des geschlachteten Vogels Blut tunken am flie\u00dfenden Wasser\n14:7 und besprengen den, der vom Aussatz zu reinigen ist, siebenmal; und reinige ihn also und lasse den lebendigen Vogel ins freie Feld fliegen.\n14:8 Der Gereinigte aber soll seine Kleider waschen und alLE seine Haare abscheren und sich mit Wasser baden, so ist er rein. Danach gehe er ins Lager; doch soll er au\u00dfer seiner H\u00fctte sieben Tage bleiben.\n14:9 Und am siebenten Tage soll er alLE seine Haare abscheren auf dem Haupt, am Barte, an den Augenbrauen, da\u00df alLE Haare abgeschoren seien, und soll seine Kleider waschen und sein Fleisch im Wasser baden, so ist er rein.\n14:10 Und am achten Tage soll er zwei L\u00e4mmer nehmen ohne Wandel und ein j\u00e4hrig Schaf ohne Wandel und drei Zehnten Semmelmehl zum Speisopfer, mit \u00d6l gemenget, und ein Log \u00d6ls.\n14:11 Da soll der Priester denselben Gereinigten und diese Dinge stellen vor den HERRN vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts.\n14:12 Und soll das eine Lamm nehmen und zum Schuldopfer opfern mit dem Log \u00d6l; und soll solches vor dem HERRN weben;\n14:13 und danach das Lamm schlachten, da man das S\u00fcndopfer und Brandopfer schlachtet, n\u00e4mlich an heiliger St\u00e4tte; denn wie das S\u00fcndopfer, also ist auch das Schuldopfer des Priesters; denn es ist das Allerheiligste.\n14:14 Und der Priester soll des Bluts nehmen vom Schuldopfer und dem Gereinigten auf den Knorpel des rechten Ohrs tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den gro\u00dfen Zehen seines rechten Fu\u00dfes.\n14:15 Danach soll er des \u00d6ls aus dem Log nehmen und in seine (des Priesters) linke Hand gie\u00dfen,\n14:16 und mit seinem rechten Finger in das \u00d6l tunken, das in seiner linken Hand ist, und sprengen mit seinem Finger das \u00d6l siebenmal vor dem HERRN.\n14:17 Das \u00fcbrige \u00d6l aber in seiner Hand soll er dem Gereinigten auf den Knorpel des rechten Ohrs tun und auf den rechten Daumen und auf den gro\u00dfen Zehen seines rechten Fu\u00dfes, oben auf das Blut des Schuldopfers.\n14:18 Das \u00fcbrige \u00d6l aber in seiner Hand soll er auf des Gereinigten Haupt tun und ihn vers\u00f6hnen vor dem HERRN.\n14:19 Und soll das S\u00fcndopfer machen und den Gereinigten vers\u00f6hnen seiner Unreinigkeit halben; und soll danach das Brandopfer schlachten\n14:20 und soll es auf dem Altar opfern samt dem Speisopfer und ihn vers\u00f6hnen, so ist er rein.\n14:21 Ist er aber arm und mit seiner Hand nicht so viel erwirbt, so nehme er ein Lamm zum Schuldopfer zu weben, ihn zu vers\u00f6hnen, und einen Zehnten Semmelmehl, mit \u00d6l gemenget, zum Speisopfer und ein Log \u00d6l\n14:22 und zwo Turteltauben oder zwo junge Tauben, die er mit seiner Hand erwerben kann, da\u00df eine sei ein S\u00fcndopfer, die andere ein Brandopfer;\n14:23 und bringe sie am achten Tage seiner Reinigung zum Priester vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts, vor dem HERRN.\n14:24 Da soll der Priester das Lamm zum Schuldopfer nehmen und das Log \u00d6l und soll's alles weben vor dem HERRN;\n14:25 und das Lamm des Schuldopfers schlachten und des Bluts nehmen von demselben Schuldopfer und dem Gereinigten tun auf den Knorpel seines rechten Ohrs und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den gro\u00dfen Zehen seines rechten Fu\u00dfes;\n14:26 und des \u00d6ls in seine (des Priesters) linke Hand gie\u00dfen\n14:27 und mit seinem rechten Finger das \u00d6l, das in seiner linken Hand ist, siebenmal sprengen vor dem HERRN.\n14:28 Des \u00fcbrigen aber in seiner Hand soll er dem Gereinigten auf den Knorpel seines rechten Ohrs und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den gro\u00dfen Zehen seines rechten Fu\u00dfes tun, oben auf das Blut des Schuldopfers.\n14:29 Das \u00fcbrige \u00d6l aber in seiner Hand soll er dem Gereinigten auf das Haupt tun, ihn zu vers\u00f6hnen vor dem HERRN,\n14:30 und danach aus der einen Turteltaube oder jungen Taube, wie seine Hand hat m\u00f6gen erwerben,\n14:31 ein S\u00fcndopfer, aus der andern ein Brandopfer machen samt dem Speisopfer. Und soll der Priester den Gereinigten also vers\u00f6hnen vor dem HERRN.\n14:32 Das sei das Gesetz f\u00fcr den Auss\u00e4tzigen, der mit seiner Hand nicht erwerben kann, was zu seiner Reinigung geh\u00f6rt.\n14:33 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:\n14:34 Wenn ihr ins Land Kanaan kommt, das ich euch zur Besitzung gebe, und werde irgend in einem Hause eurer Besitzung ein Aussatzmal geben,\n14:35 so soll der kommen, des das Haus ist, dem Priester ansagen und sprechen: Es siehet mich an, als sei ein Aussatzmal an meinem Hause.\n14:36 Da soll der Priester hei\u00dfen, da\u00df sie das Haus ausr\u00e4umen, ehe denn der Priester hineingehet, das Mal zu besehen, auf da\u00df nicht unrein werde alles, was im Hause ist; danach soll der Priester hineingehen, das Haus zu besehen.\n14:37 Wenn er nun das Mal besiehet und findet, da\u00df an der Wand des Hauses gelbe oder r\u00f6tliche Gr\u00fcblein sind und ihr Ansehen tiefer, denn sonst die Wand ist,\n14:38 so soll er zum Hause zur T\u00fcr herausgehen und das Haus sieben Tage verschlie\u00dfen.\n14:39 Und wenn er am siebenten Tage wiederkommt und siehet, da\u00df das Mal weiter gefressen hat an des Hauses Wand,\n14:40 so soll er die Steine hei\u00dfen ausbrechen, darin das Mal ist, und hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort werfen.\n14:41 Und das Haus soll man inwendig ringsherum schaben, und soll den abgeschabten Leimen hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort sch\u00fctten\n14:42 und andere Steine nehmen und an jener Statt tun und andern Leimen nehmen und das Haus bewerfen.\n14:43 Wenn dann das Mal wiederkommt und ausbricht am Hause, nachdem man die Steine ausgerissen und das Haus anders beworfen hat,\n14:44 so soll der Priester hineingehen. Und wenn er siehet, da\u00df das Mal weiter gefressen hat am Hause, so ist's gewi\u00df ein fressender Aussatz am Hause und ist unrein.\n14:45 Darum soll man das Haus abbrechen, Stein und Holz, und allen Leimen am Hause, und soll's hinausf\u00fchren vor die Stadt an einen unreinen Ort.\n14:46 Und wer in das Haus gehet, solange es verschlossen ist, der ist unrein bis an den Abend.\n14:47 Und wer drinnen liegt oder drinnen isset, der soll seine Kleider waschen.\n14:48 Wo aber der Priester, wenn er hineingehet, siehet, da\u00df dies Mal nicht weiter am Hause gefressen hat, nachdem das Haus beworfen ist, so soll er's reinsprechen, denn das Mal ist heil worden.\n14:49 Und soll zum S\u00fcndopfer f\u00fcr das Haus nehmen zween V\u00f6gel, Zedernholz und rosinfarbne WolLE und Ysop\n14:50 und den einen Vogel schlachten in einem irdenen Gef\u00e4\u00df an einem flie\u00dfenden Wasser.\n14:51 Und soll nehmen das Zedernholz, die rosinfarbne Wolle, den Ysop und den lebendigen Vogel und in des geschlachteten Vogels Blut tunken an dem flie\u00dfenden Wasser und das Haus siebenmal besprengen.\n14:52 Und soll also das Haus ents\u00fcndigen mit dem Blut des Vogels und mit flie\u00dfendem Wasser, mit dem lebendigen Vogel, mit dem Zedernholz, mit Ysop und mit rosinfarbner Wolle.\n14:53 Und soll den lebendigen Vogel lassen hinaus vor die Stadt ins freie Feld fliegen und das Haus vers\u00f6hnen, so ist's rein.\n14:54 Das ist das Gesetz \u00fcber allerlei Mal des Aussatzes und Grindes:\n14:55 \u00fcber den Aussatz der Kleider und der H\u00e4user,\n14:56 \u00fcber die Beulen, Gn\u00e4tze und Eiterwei\u00df,\n14:57 auf da\u00df man wisse, wenn etwas unrein oder rein ist. Das ist das Gesetz vom Aussatz.\n15:1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:\n15:2 Redet mit den Kindern Israel und sprecht zu ihnen: Wenn ein Mann an seinem Fleisch einen Flu\u00df hat, derselbe ist unrein.\n15:3 Dann aber ist er unrein an diesem Flu\u00df, wenn sein Fleisch vom Flu\u00df eitert oder verstopft ist.\n15:4 Alles Lager, darauf er liegt, und alles, darauf er sitzet, wird unrein werden.\n15:5 Und wer sein Lager anr\u00fchret; der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:6 Und wer sich setzt, da er gesessen hat, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:7 Wer sein Fleisch anr\u00fchret, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:8 Wenn er seinen Speichel wirft auf den der rein ist, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:9 Und der Sattel, darauf er reitet, wird unrein werden.\n15:10 Und wer anr\u00fchret irgend etwas, das er unter sich gehabt hat, der wird unrein sein bis auf den Abend. Und wer solches tr\u00e4gt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:11 Und welchen er anr\u00fchret, ehe er die H\u00e4nde w\u00e4schet, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:12 Wenn er ein irden Gef\u00e4\u00df anr\u00fchret, das soll man zerbrechen; aber das h\u00f6lzerne Gef\u00e4\u00df soll man mit Wasser sp\u00fclen.\n15:13 Und wenn er rein wird von seinem Flu\u00df, so soll er sieben Tage z\u00e4hlen, nach dem er rein worden ist, und seine Kleider waschen und sein Fleisch mit flie\u00dfendem Wasser baden, so ist er rein.\n15:14 Und am achten Tage soll er zwo Turteltauben oder zwo junge Tauben nehmen und vor den HERRN bringen vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts und dem Priester geben.\n15:15 Und der Priester soll aus einer ein S\u00fcndopfer, aus der andern ein Brandopfer machen und ihn vers\u00f6hnen vor dem HERRN seines Flusses halben.\n15:16 Wenn einem Mann im Schlaf der Same entgehet, der soll sein ganzes Fleisch mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:17 Und das Kleid und alles Fell, das mit solchem Samen beflecket ist, soll er waschen mit Wasser und unrein sein bis auf den Abend\n15:18 Ein Weib, bei welchem ein solcher liegt, die soll sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:19 Wenn ein Weib ihres Leibes Blutflu\u00df hat, die soll sieben Tage beiseit getan werden; wer sie anr\u00fchret, der wird unrein sein bis auf den Abend.\n15:20 Und alles, worauf sie liegt, solange sie ihre Zeit hat, wird unrein sein; und worauf sie sitzt, wird unrein sein.\n15:21 Und wer ihr Lager anr\u00fchret, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:22 Und wer anr\u00fchret irgendwas, darauf sie gesessen hat, soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:23 Und wer etwas anr\u00fchret, das auf ihrem Lager, oder wo sie gesessen, gelegen oder gestanden, soll unrein sein bis auf den Abend.\n15:24 Und wenn ein Mann bei ihr liegt, und es kommt sie ihre Zeit an bei ihm; der wird sieben Tage unrein sein, und das Lager, darauf er gelegen ist, wird unrein sein.\n15:25 Wenn aber ein Weib ihren Blutflu\u00df eine lange Zeit hat, nicht allein zur gew\u00f6hnlichen Zeit, sondern auch \u00fcber die gew\u00f6hnliche Zeit, so wird sie unrein sein, solange sie fleu\u00dft; wie zur Zeit ihrer Absonderung, so soll sie auch hie unrein sein.\n15:26 Alles Lager, darauf sie liegt, die ganze Zeit ihres Flusses, soll sein wie das Lager ihrer Absonderung. Und alles, worauf sie sitzt, wird unrein sein, gleich der Unreinigkeit ihrer Absonderung.\n15:27 Wer der etwas anr\u00fchret, der wird unrein sein und soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.\n15:28 Wird sie aber rein von ihrem Flu\u00df, so soll sie sieben Tage z\u00e4hlen; danach soll sie rein sein.\n15:29 Und am achten Tage soll sie zwo Turteltauben oder zwo junge Tauben nehmen und zum Priester bringen vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts.\n15:30 Und der Priester soll aus einer machen ein S\u00fcndopfer, aus der andern ein Brandopfer und sie vers\u00f6hnen vor dem HERRN \u00fcber dem Flu\u00df ihrer Unreinigkeit.\n15:31 So sollt ihr die Kinder Israel warnen vor ihrer Unreinigkeit, da\u00df sie nicht sterben in ihrer Unreinigkeit, wenn sie meine Wohnung verunreinigen, die unter euch ist.\n15:32 Das ist das Gesetz \u00fcber den, der einen Flu\u00df hat, und dem der Same im Schlaf entgehet, da\u00df er unrein davon wird,\n15:33 und \u00fcber die, die ihren Blutflu\u00df hat, und wer einen Flu\u00df hat, es sei Mann oder Weib, und wenn ein Mann bei einer Unreinen liegt.\n16:1 Und der HERR redete mit Mose (nachdem die zween S\u00f6hne Aarons gestorben waren, da sie vor dem HERRN opferten)\n16:2 und sprach: Sage deinem Bruder Aaron, da\u00df er nicht allerlei Zeit in das inwendige Heiligtum gehe hinter dem Vorhang vor dem Gnadenstuhl, der auf der Lade ist, da\u00df er nicht sterbe; denn ich will in einer Wolke erscheinen auf dem Gnadenstuhl.\n16:3 Sondern damit soll er hineingehen: mit einem jungen Farren zum S\u00fcndopfer und mit einem Widder zum Brandopfer.\n16:4 Und soll den heiligen leinenen Rock anlegen und leinen Niederwand an seinem Fleisch haben und sich mit einem leinenen G\u00fcrtel g\u00fcrten und den leinenen Hut aufhaben; denn das sind die heiligen Kleider; und soll sein Fleisch mit Wasser baden und sie anlegen.\n16:5 Und soll von der Gemeine der Kinder Israel zween Ziegenb\u00f6cke nehmen zum S\u00fcndopfer und einen Widder zum Brandopfer.\n16:6 Und Aaron soll den Farren, sein S\u00fcndopfer, herzubringen und sich und sein Haus vers\u00f6hnen;\n16:7 und danach die zween B\u00f6cke nehmen und vor den HERRN stellen vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts.\n16:8 Und soll das Los werfen \u00fcber die zween B\u00f6cke, ein Los dem HERRN und das andere dem ledigen Bock.\n16:9 Und soll den Bock, auf welchen des HERRN Los f\u00e4llt, opfern zum S\u00fcndopfer.\n16:10 Aber den Bock, auf welchen das Los des ledigen f\u00e4llt, soll er lebendig vor den HERRN stellen, da\u00df er ihn vers\u00f6hne, und lasse den ledigen Bock in die W\u00fcste.\n16:11 Und also soll er denn den Farren seines S\u00fcndopfers herzubringen und sich und sein Haus vers\u00f6hnen; und soll ihn schlachten.\n16:12 Und soll einen Napf voll Glut vom Altar nehmen, der vor dem HERRN stehet, und die Hand voll zersto\u00dfenes R\u00e4uchwerks und hinein hinter den Vorhang bringen;\n16:13 und das R\u00e4uchwerk aufs Feuer tun vor dem HERRN, da\u00df der Nebel vom R\u00e4uchwerk den Gnadenstuhl bedecke, der auf dem Zeugnis ist, da\u00df er nicht sterbe.\n16:14 Und soll des Bluts vom Farren nehmen und mit seinem Finger gegen den Gnadenstuhl sprengen vorne an; siebenmal soll er also vor dem Gnadenstuhl mit seinem Finger vom Blut sprengen.\n16:15 Danach soll er den Bock, des Volks S\u00fcndopfer, schlachten und seines Bluts hineinbringen hinter den Vorhang; und soll mit seinem Blut tun, wie er mit des Farren Blut getan hat, und damit auch sprengen vorne gegen den Gnadenstuhl;\n16:16 und soll also vers\u00f6hnen das Heiligtum von der Unreinigkeit der Kinder Israel und von ihrer \u00dcbertretung in allen ihren S\u00fcnden. Also soll er tun der H\u00fctte des Stifts; denn sie sind unrein, die umher liegen.\n16:17 Kein Mensch soll in der H\u00fctte des Stifts sein, wenn er hineingehet, zu vers\u00f6hnen im Heiligtum, bis er herausgehe; und soll also vers\u00f6hnen sich und sein Haus und die ganze Gemeine Israel.\n16:18 Und wenn er herausgehet zum Altar, der vor dem HERRN stehet, soll er ihn vers\u00f6hnen und soll des Bluts vom Farren und des Bluts vom Bock nehmen und auf des Altars H\u00f6rner umher tun.\n16:19 Und soll mit seinem Finger vom Blut darauf sprengen siebenmal und ihn reinigen und heiligen von der Unreinigkeit der Kinder Israel.\n16:20 Und wenn er vollbracht hat das Vers\u00f6hnen des Heiligtums und der H\u00fctte des Stifts und des Altars, so soll er den lebendigen Bock herzubringen.\n16:21 Da soll denn Aaron seine beiden H\u00e4nde auf sein Haupt legen und bekennen auf ihn alLE Missetat der Kinder Israel und alLE ihre \u00dcbertretung in allen ihren S\u00fcnden; und soll sie dem Bock auf das Haupt legen und ihn durch einen Mann, der vorhanden ist, in die W\u00fcste laufen lassen,\n16:22 da\u00df also der Bock alLE ihre Missetat auf ihm in eine Wildnis trage; und lasse ihn in die W\u00fcste.\n16:23 Und Aaron soll in die H\u00fctte des Stifts gehen und ausziehen die leinenen Kleider, die er anzog, da er in das Heiligtum ging, und soll sie daselbst lassen.\n16:24 Und soll sein Fleisch mit Wasser baden an heiliger St\u00e4tte und seine eigenen Kleider antun; und herausgehen und sein Brandopfer und des Volks Brandopfer machen und beide sich und das Volk vers\u00f6hnen,\n16:25 und das Fett vom S\u00fcndopfer auf dem Altar anz\u00fcnden.\n16:26 Der aber den ledigen Bock hat ausgef\u00fchret, soll seine Kleider waschen und sein Fleisch mit Wasser baden und danach ins Lager kommen.\n16:27 Den Farren des S\u00fcndopfers und den Bock des S\u00fcndopfers, welcher Blut in das Heiligtum zu vers\u00f6hnen gebracht wird, soll man hinausf\u00fchren vor das Lager und mit Feuer verbrennen, beide ihre Haut, Fleisch und Mist.\n16:28 Und der sie verbrennet, soll seine Kleider waschen und sein Fleisch mit Wasser baden und danach ins Lager kommen.\n16:29 Auch soll euch das ein ewiges Recht sein: Am zehnten Tage des siebenten Monden sollt ihr euren Leib kasteien und kein Werk tun, er sei einheimisch oder fremd unter euch.\n16:30 Denn an diesem Tage geschieht eure Vers\u00f6hnung, da\u00df ihr gereiniget werdet; von allen euren S\u00fcnden werdet ihr gereiniget vor dem HERRN\n16:31 Darum soll's euch der gr\u00f6\u00dfte Sabbat sein, und ihr sollt euren Leib dem\u00fctigen. Ein ewig Recht sei das!\n16:32 Es soll aber solche Vers\u00f6hnung tun ein Priester, den man geweihet, und des Hand man gef\u00fcllet hat zum Priester an seines Vaters Statt; und soll die leinenen Kleider antun, n\u00e4mlich die heiligen Kleider.\n16:33 Und soll also vers\u00f6hnen das heilige Heiligtum und die H\u00fctte des Stifts und den Altar und die Priester und alles Volk der Gemeine.\n16:34 Das soll euch ein ewiges Recht sein, da\u00df ihr die Kinder Israel vers\u00f6hnet von allen ihren S\u00fcnden im Jahr einmal Und Mose tat, wie ihm der HERR geboten hatte.\n17:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n17:2 Sage Aaron und seinen S\u00f6hnen und allen Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das ist's, das der HERR geboten hat:\n17:3 Welcher aus dem Hause Israel einen Ochsen oder Lamm oder Ziege schlachtet in dem Lager oder au\u00dfen vor dem Lager\n17:4 und nicht vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts bringet, da\u00df es dem HERRN zum Opfer gebracht werde vor der Wohnung des HERRN, der soll des Bluts schuldig sein, als der Blut vergossen hat, und solcher Mensch soll ausgerottet werden aus seinem Volk.\n17:5 Darum sollen die Kinder Israel ihre Opfer, die sie auf dem freien Felde opfern wollen, vor den HERRN bringen, vor die T\u00fcre der H\u00fctte des Stifts, zum Priester, und allda ihre Dankopfer dem HERRN opfern.\n17:6 Und der Priester soll das Blut auf den Altar des HERRN sprengen vor der T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts und das Fett anz\u00fcnden zum s\u00fc\u00dfen Geruch dem HERRN;\n17:7 und mitnichten ihre Opfer hinfort den Feldteufeln opfern, mit denen sie huren. Das soll ihnen ein ewiges Recht sein bei ihren Nachkommen.\n17:8 Darum sollst du zu ihnen sagen: Welcher Mensch aus dem Hause Israel, oder auch ein Fremdling, der unter euch ist, der ein Opfer oder Brandopfer tut,\n17:9 und bringt's nicht ,vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts, da\u00df er's dem HERRN tue, der soll ausgerottet werden von seinem Volk.\n17:10 Und welcher Mensch, er sei vom Hause Israel, oder ein Fremdling unter euch, irgend Blut isset, wider den will ich mein Antlitz setzen und will ihn mitten aus seinem Volk rotten.\n17:11 Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich hab's euch zum Altar gegeben, da\u00df eure Seelen damit vers\u00f6hnet werden. Denn das Blut ist die Vers\u00f6hnung f\u00fcr das Leben.\n17:12 Darum hab ich gesagt den Kindern Israel: Keine SeeLE unter euch soll Blut essen, auch kein Fremdling, der unter euch wohnet.\n17:13 Und welcher Mensch, er sei vom Hause Israel oder ein Fremdling unter euch, der ein Tier oder Vogel f\u00e4het auf der Jagd, das man isset, der soll desselben Blut vergie\u00dfen und mit Erde zuscharren.\n17:14 Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut, solange es lebet; und ich habe den Kindern Israel gesagt: Ihr sollt keines Leibes Blut essen. Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut. Wer es isset, der soll ausgerottet werden.\n17:15 Und welche SeeLE ein Aas, oder was vom Wilde zerrissen ist, isset, er sei ein Einheimischer oder Fremdling, der soll sein Kleid waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend, so wird er rein.\n17:16 Wo er seine Kleider nicht waschen noch sich baden wird, so soll er seiner Missetat schuldig sein.\n18:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n18:2 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Ich bin der HERR, euer Gott.\n18:3 Ihr sollt nicht tun nach den Werken des Landes \u00c4gypten, darinnen ihr gewohnet habt, auch nicht nach den Werken des Landes Kanaan, darein ich euch f\u00fchren will; ihr sollt auch euch nach ihrer Weise nicht halten.\n18:4 Sondern nach einen Rechten sollt ihr tun und meine Satzungen sollt ihr halten, da\u00df ihr darinnen wandelt; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n18:5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn welcher Mensch dieselben tut, der wird dadurch leben; denn ich bin der HERR.\n18:6 Niemand soll sich zu seiner n\u00e4chsten Blutsfreundin tun, ihre Scham zu bl\u00f6\u00dfen; denn ich bin der HERR.\n18:7 Du sollst deines Vaters und deiner Mutter Scham nicht bl\u00f6\u00dfen; es ist deine Mutter, darum sollst du ihre Scham nicht bl\u00f6\u00dfen.\n18:8 Du sollst deines Vaters Weibes Scham nicht bl\u00f6\u00dfen; denn es ist deines Vaters Scham.\n18:9 Du sollst deiner Schwester Scham, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, daheim oder drau\u00dfen geboren, nicht bl\u00f6\u00dfen.\n18:10 Du sollst deines Sohns oder deiner Tochter Tochter Scham nicht bl\u00f6\u00dfen; denn es ist deine Scham.\n18:11 Du sollst der Tochter deines Vaters Weibes, die deinem Vater geboren ist und deine Schwester ist, Scham nicht bl\u00f6\u00dfen.\n18:12 Du sollst deines Vaters Schwester Scham nicht bl\u00f6\u00dfen; denn es ist deines Vaters n\u00e4chste Blutsfreundin.\n18:13 Du sollst deiner Mutter Schwester Scham nicht bl\u00f6\u00dfen denn es ist deiner Mutter n\u00e4chste Blutsfreundin.\n18:14 Du sollst deines Vaters Bruders Scham nicht bl\u00f6\u00dfen, da\u00df du sein Weib nehmest; denn sie ist deine Base.\n18:15 Du sollst deiner Schnur Scham nicht bl\u00f6\u00dfen; denn es ist deines Sohns Weib, darum sollst du ihre Scham nicht bl\u00f6\u00dfen.\n18:16 Du sollst deines Bruders Weibes Scham nicht bl\u00f6\u00dfen; denn sie ist deines Bruders Scham.\n18:17 Du sollst deines Weibes samt ihrer Tochter Scham nicht bl\u00f6\u00dfen, noch ihres Sohns Tochter oder Tochter Tochter nehmen, ihre Scham zu bl\u00f6\u00dfen; denn es ist ihre n\u00e4chste Blutsfreundin, und ist ein Laster.\n18:18 Du sollst auch deines Weibes Schwester nicht nehmen neben ihr, ihre Scham zu bl\u00f6\u00dfen, ihr zuwider, weil sie noch lebet.\n18:19 Du sollst nicht zum Weibe gehen, weil sie ihre Krankheit hat, in ihrer Unreinigkeit ihre Scham zu bl\u00f6\u00dfen.\n18:20 Du sollst auch nicht bei deines n\u00e4chsten Weib liegen, sie zu besamen, damit du dich an ihr verunreinigest.\n18:21 Du sollst auch deines Samens nicht geben, da\u00df es dem Molech verbrannt werde, da\u00df du nicht entheiligest den Namen deines Gottes; denn ich bin der HERR.\n18:22 Du sollst nicht bei Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Greuel.\n18:23 Du sollst auch bei keinem Tier liegen, da\u00df du mit ihm verunreiniget werdest. Und kein Weib soll mit einem Tier zu schaffen haben; denn es ist ein Greuel.\n18:24 Ihr sollt euch in dieser keinem verunreinigen; denn in diesem allem haben sich verunreiniget die Heiden, die ich vor euch her will aussto\u00dfen,\n18:25 und das Land dadurch verunreiniget ist. Und ich will ihre Missetat an ihnen heimsuchen, da\u00df das Land seine Einwohner ausspeie.\n18:26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut dieser Greuel keine, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch;\n18:27 denn alLE solche Greuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das Land verunreiniget;\n18:28 auf da\u00df euch nicht auch das Land ausspeie, wenn ihr es verunreiniget, gleichwie es die Heiden hat ausgespeiet, die vor euch waren.\n18:29 Denn welche diese Greuel tun, deren Seelen sollen ausgerottet werden von ihrem Volk.\n18:30 Darum haltet meine Satzung, da\u00df ihr nicht tut nach den greulichen Sitten, die vor euch waren, da\u00df ihr nicht damit verunreiniget werdet; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n19:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n19:2 Rede mit der ganzen Gemeine der Kinder Israel und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein; denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.\n19:3 Ein jeglicher f\u00fcrchte seine Mutter und seinen Vater. Haltet meine Feiertage; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n19:4 Ihr sollt euch nicht zu den G\u00f6tzen wenden und sollt euch keine gegossenen G\u00f6tter machen; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n19:5 Und wenn ihr dem HERRN wollt Dankopfer tun, so sollt ihr opfern, das ihm gefallen k\u00f6nnte.\n19:6 Aber ihr sollt es desselben Tages essen, da ihr's opfert, und des andern Tages; was aber auf den dritten Tag \u00fcberbleibet, soll man mit Feuer verbrennen.\n19:7 Wird aber jemand am dritten Tage davon essen, so ist er ein Greuel und wird nicht angenehm sein.\n19:8 Und derselbe Esser wird seine Missetat tragen, da\u00df er das Heiligtum des HERRN entheiligte, und solche SeeLE wird ausgerottet werden von ihrem Volk.\n19:9 Wenn, du dein Land einerntest, sollst du es nicht an den Enden umher abschneiden, auch nicht alles genau aufsammeln.\n19:10 Also auch sollst du deinen Weinberg nicht genau lesen noch die abgefallenen Beeren auflesen, sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n19:11 Ihr sollt nicht stehlen, noch l\u00fcgen, noch f\u00e4lschlich handeln, einer mit dem andern.\n19:12 Ihr sollt nicht falsch schw\u00f6ren bei meinem Namen und entheiligen den Namen deines Gottes; denn ich bin der HERR.\n19:13 Du sollst deinem N\u00e4chsten nicht unrecht tun noch berauben. Es soll des Tagl\u00f6hners Lohn nicht bei dir bleiben bis an den Morgen.\n19:14 Du sollst dem Tauben nicht fluchen. Du sollst vor dem Blinden keinen Ansto\u00df setzen; denn du sollst dich vor deinem Gott f\u00fcrchten; denn ich bin der HERR.\n19:15 Ihr sollt nicht unrecht handeln am Gericht, und sollst nicht vorziehen den Geringen, noch den Gro\u00dfen ehren, sondern du sollst deinen N\u00e4chsten recht richten.\n19:16 Du sollst kein Verleumder sein unter deinem Volk. Du sollst auch nicht stehen wider deines N\u00e4chsten Blut; denn ich bin der HERR.\n19:17 Du sollst deinen Br\u00fcder nicht hassen in deinem Herzen sondern du sollst deinen N\u00e4chsten strafen, auf da\u00df du nicht seinethalben Schuld tragen m\u00fcssest.\n19:18 Du sollst nicht rachgierig sein, noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR.\n19:19 Meine Satzungen sollt ihr halten, da\u00df du dein Vieh nicht lassest mit anderlei Tier zu schaffen haben und dein Feld nicht bes\u00e4est mit mancherlei Samen, und kein Kleid an dich komme, das mit WolLE und Leinen gemenget ist.\n19:20 Wenn ein Mann bei einem Weibe liegt und sie beschl\u00e4ft, die eine leibeigene Magd und von dem Manne verschm\u00e4het ist, doch nicht erl\u00f6set, noch Freiheit erlanget hat: das soll gestraft werden; aber sie sollen nicht sterben, denn sie ist nicht frei gewesen.\n19:21 Er soll aber f\u00fcr seine Schuld dem HERRN vor die T\u00fcr der H\u00fctte des Stifts einen Widder zum Schuldopfer bringen.\n19:22 Und der Priester soll ihn vers\u00f6hnen mit dem Schuldopfer vor dem HERRN \u00fcber der S\u00fcnde, die er getan hat, so wird ihm Gott gn\u00e4dig sein \u00fcber seine S\u00fcnde, die er getan hat.\n19:23 Wenn ihr ins Land kommt und allerlei B\u00e4ume pflanzet, davon man isset, sollt ihr derselben Vorhaut beschneiden und ihre Fr\u00fcchte. Drei Jahre sollt ihr sie unbeschnitten achten, da\u00df ihr nicht esset.\n19:24 Im vierten Jahr aber sollen alLE ihre Fr\u00fcchte heilig, und gepreiset sein dem HERRN.\n19:25 Im f\u00fcnften Jahr aber sollt ihr die Fr\u00fcchte essen und sie einsammeln; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n19:26 Ihr sollt nichts mit Blut essen. Ihr sollt nicht auf Vogelgeschrei achten noch Tage w\u00e4hlen.\n19:27 Ihr sollt euer Haar am Haupt nicht rund umher abschneiden, noch euren Bart gar abscheren.\n19:28 Ihr sollt kein Mal um eines Toten willen an eurem Leibe rei\u00dfen, noch Buchstaben an euch pfetzen; denn ich bin der HERR.\n19:29 Du sollst deine Tochter nicht zur Hurerei halten, da\u00df nicht das Land Hurerei treibe und werde voll Lasters.\n19:30 Meine Feier haltet und f\u00fcrchtet euch vor meinem Heiligtum; denn ich bin der HERR.\n19:31 Ihr sollt euch nicht wenden zu den Wahrsagern und forschet nicht von den Zeichendeutern, da\u00df ihr nicht an ihnen verunreiniget werdet; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n19:32 Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren; denn du sollst dich f\u00fcrchten vor deinem Gott; denn ich bin der HERR.\n19:33 Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Lande wohnen wird, den sollt ihr nicht schinden.\n19:34 Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in \u00c4gyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.\n19:35 Ihr sollt nicht ungleich handeln am Gericht mit der Elle, mit Gewicht, mit Ma\u00df.\n19:36 Rechte Waage, rechte Pfunde, rechte Scheffel, rechte Kannen sollen bei euch sein; denn ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hat,\n19:37 da\u00df ihr alLE meine Satzungen und alLE meine Rechte haltet und tut; denn ich bin der HERR.\n20:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n20:2 Sage den Kindern Israel: Welcher unter den Kindern Israel oder ein Fremdling, der in Israel wohnet, seines Samens dem Molech gibt, der soll des Todes sterben; das Volk im Lande soll ihn steinigen.\n20:3 Und ich will mein Antlitz setzen wider solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk rotten, da\u00df er dem Molech seines Samens gegeben und mein Heiligtum verunreiniget und meinen heiligen Namen entheiliget hat.\n20:4 Und wo das Volk im Lande durch die Finger sehen w\u00fcrde dem Menschen, der seines Samens dem Molech gegeben hat, da\u00df es ihn nicht t\u00f6tet,\n20:5 so will doch ich mein Antlitz wider denselben Menschen Setzen und wider sein Geschlecht; und will ihn und alle, die ihm nachgehuret haben mit dem Molech, aus ihrem Volk rotten.\n20:6 Wenn eine SeeLE sich zu den Wahrsagern und Zeichendeutern wenden wird, da\u00df sie ihnen nachhuret, so will ich mein Antlitz wider dieselbe SeeLE setzen und will sie aus ihrem Volk rotten.\n20:7 Darum heiliget euch und seid heilig; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n20:8 Und haltet meine Satzungen und tut sie; denn ich bin der HERR, der euch heiliget.\n20:9 Wer seinem Vater oder seiner Mutter fluchet, der soll des Todes sterben. Sein Blut sei auf ihm, da\u00df er seinem Vater oder Mutter gefluchet hat!\n20:10 Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide Ehebrecher und Ehebrecherin, darum da\u00df er mit seines N\u00e4chsten Weibe die Ehe gebrochen hat.\n20:11 Wenn jemand bei seines Vaters Weibe schl\u00e4ft, da\u00df er seines Vaters Scham gebl\u00f6\u00dfet hat, die sollen beide des Todes sterben. Ihr Blut sei auf ihnen!\n20:12 Wenn jemand bei seiner Schnur schl\u00e4ft, so sollen sie beide des Todes sterben; denn sie haben eine Schande begangen. Ihr Blut sei auf ihnen!\n20:13 Wenn jemand beim Knaben schl\u00e4ft wie beim Weibe, die haben einen Greuel getan und sollen beide des Todes sterben. Ihr Blut sei auf ihnen!\n20:14 Wenn jemand ein Weib nimmt und ihre Mutter dazu, der hat ein Laster verwirkt; man soll ihn mit Feuer verbrennen, und sie beide auch, da\u00df kein Laster sei unter euch.\n20:15 Wenn jemand beim Vieh liegt, der soll des Todes sterben, und das Vieh soll man erw\u00fcrgen.\n20:16 Wenn ein Weib sich irgend zu einem Vieh tut, da\u00df sie mit ihm zu schaffen hat, die sollst du t\u00f6ten, und das Vieh auch; des Todes sollen sie sterben. Ihr Blut sei auf ihnen!\n20:17 Wenn jemand seine Schwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und ihre Scham beschauet, und sie wieder seine Scham: das ist eine Blutschande; die sollen ausgerottet wer den vor den Leuten ihres Volks, denn er hat seiner Schwester Scham entbl\u00f6\u00dfet. Er soll seine Missetat tragen.\n20:18 Wenn ein Mann beim Weibe schl\u00e4ft zur Zeit ihrer Krankheit und entbl\u00f6\u00dfet ihre Scham und decket ihren Brunnen auf, und sie entbl\u00f6\u00dfet den Brunnen ihres Bluts, die sollen beide aus ihrem Volk gerottet werden.\n20:19 Deiner Mutter Schwester Scham und deines Vaters Schwester Scham sollst du nicht bl\u00f6\u00dfen; denn ein solcher hat seine n\u00e4chste Blutsfreundin aufgedecket, und sie sollen ihre Missetat tragen.\n20:20 Wenn jemand bei seines Vaters Bruders Weibe schl\u00e4ft, der hat seines Vetters Scham gebl\u00f6\u00dfet; sie sollen ihre S\u00fcnde tragen: ohne Kinder sollen sie sterben.\n20:21 Wenn jemand seines Bruders Weib nimmt, das ist eine sch\u00e4ndliche Tat; sie sollen ohne Kinder sein, darum da\u00df er hat seines Bruders Scham gebl\u00f6\u00dfet.\n20:22 So haltet nun alLE meine Satzungen und meine Rechte und tut danach, auf da\u00df euch nicht das Land ausspeie, darein ich euch f\u00fchre, da\u00df ihr drinnen wohnet.\n20:23 Und wandelt nicht in den Satzungen der Heiden, die ich vor euch her werde aussto\u00dfen. Denn solches alles haben sie getan, und ich habe einen Greuel an ihnen gehabt.\n20:24 Euch aber sage ich: Ihr sollt jener Land besitzen; denn ich will euch ein Land zum Erbe geben, darin Milch und Honig fleu\u00dft. Ich bin der HERR, euer Gott, der euch von den V\u00f6lkern abgesondert hat,\n20:25 da\u00df ihr auch absondern sollt das reine Vieh vom unreinen und unreine V\u00f6gel von den reinen, und eure Seelen nicht verunreiniget am Vieh, an V\u00f6geln und an allem, das auf Erden kreucht, das ich euch abgesondert habe, da\u00df es unrein sei.\n20:26 Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig, der euch abgesondert hat von den V\u00f6lkern, da\u00df ihr mein w\u00e4ret.\n20:27 Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben, man soll sie steinigen. Ihr Blut sei auf ihnen!\n21:1 Und der HERR sprach zu Mose: Sage den Priestern, Aarons S\u00f6hnen, und sprich zu ihnen: Ein Priester soll sich an keinem Toten seines Volks verunreinigen,\n21:2 ohne an seinem Blutsfreunde, der ihm am n\u00e4chsten angeh\u00f6ret, als an seiner Mutter, an seinem Vater, an seinem Sohne, an seiner Tochter, an seinem Bruder\n21:3 und an seiner Schwester, die noch eine Jungfrau und noch bei ihm ist und keines Mannes Weib gewesen ist; an der mag er sich verunreinigen.\n21:4 Sonst soll er sich nicht verunreinigen an irgend einem, der ihm zugeh\u00f6ret unter seinem Volk, da\u00df er sich entheilige.\n21:5 Sie sollen auch keine Platte machen auf ihrem Haupte, noch ihren Bart abscheren, und an ihrem Leibe kein Mal pfetzen.\n21:6 Sie sollen ihrem Gott heilig sein und nicht entheiligen den Namen ihres Gottes. Denn sie opfern des HERRN Opfer, das Brot ihres Gottes; darum sollen sie heilig sein.\n21:7 Sie sollen keine Hure nehmen, noch keine Geschw\u00e4chte, oder die von ihrem Manne versto\u00dfen ist; denn er ist heilig seinem Gott.\n21:8 Darum sollst du ihn heilig halten, denn er opfert das Brot deines Gottes; er soll dir heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, der euch heiliget.\n21:9 Wenn eines Priesters Tochter anf\u00e4het zu huren, die soll man mit Feuer verbrennen; denn sie hat ihren Vater gesch\u00e4ndet.\n21:10 Welcher Hoherpriester ist unter seinen Br\u00fcdern, auf des Haupt das Salb\u00f6l gegossen und seine Hand gef\u00fcllet ist, da\u00df er angezogen w\u00fcrde mit den Kleidern, der soll sein Haupt nicht bl\u00f6\u00dfen und seine Kleider nicht zerschneiden;\n21:11 und soll zu keinem Toten kommen und soll sich weder \u00fcber Vater noch \u00fcber Mutter verunreinigen.\n21:12 Aus dem Heiligtum soll er nicht gehen, da\u00df er nicht entheilige das Heiligtum seines Gottes; denn die heilige Krone, das Salb\u00f6l seines Gottes, ist auf ihm. Ich bin der HERR.\n21:13 Eine Jungfrau soll er zum Weibe nehmen.\n21:14 Aber keine Witwe noch Versto\u00dfene, noch Geschw\u00e4chte, noch Hure, sondern eine Jungfrau seines Volks soll er zum Weibe nehmen,\n21:15 auf da\u00df er nicht seinen Samen entheilige unter seinem Volk; denn ich bin der HERR, der ihn heiliget.\n21:16 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n21:17 Rede mit Aaron und sprich: Wenn an jemand deines Samens in euren Geschlechtern ein Fehl ist, der soll nicht herzutreten, da\u00df er das Brot seines Gottes opfere.\n21:18 Denn keiner, an dem ein Fehl ist, soll herzutreten. Er sei blind, lahm, mit einer seltsamen Nase, mit ungew\u00f6hnlichem Gliede,\n21:19 oder der an einem Fu\u00df oder Hand gebrechlich ist,\n21:20 oder h\u00f6ckericht ist, oder ein Fell auf dem Auge hat, oder scheel ist, oder grindicht, oder sch\u00e4bicht, oder der gebrochen ist.\n21:21 Welcher nun von Aarons, des Priesters Samen einen Fehl an ihm hat, der soll nicht herzutreten, zu opfern die Opfer des HERRN; denn er hat einen Fehl, darum soll er zu den Broten seines Gottes nicht nahen, da\u00df er sie opfere.\n21:22 Doch soll er das Brot seines Gottes essen, beide von dem heiligen und vom allerheiligsten.\n21:23 Aber doch zum Vorhang soll er nicht kommen, noch zum Altar nahen, weil der Fehl an ihm ist, da\u00df er nicht entheilige mein Heiligtum; denn ich bin der HERR, der sie heiliget.\n21:24 Und Mose redete solches zu Aaron und zu seinen S\u00f6hnen und zu allen Kindern Israel.\n22:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n22:2 Sage Aaron und seinen S\u00f6hnen, da\u00df sie sich enthalten von dem Heiligen der Kinder Israel, welches sie mir heiligen, und meinen heiligen Namen nicht entheiligen; denn ich bin der HERR.\n22:3 So sage nun ihnen auf ihre Nachkommen: Welcher eures Samens herzutritt zu dem Heiligen, das die Kinder Israel dem HERRN heiligen, und verunreiniget sich also \u00fcber demselben, des SeeLE soll ausgerottet werden von meinem Antlitz; denn ich bin der HERR.\n22:4 Welcher des Samens Aarons auss\u00e4tzig ist oder einen Flu\u00df hat, der soll nicht essen von dem Heiligen, bis er rein werde. Wer etwa einen unreinen Leib anr\u00fchret, oder welchem der Same entgehet im Schlaf,\n22:5 und welcher irgend ein Gew\u00fcrm anr\u00fchret, das ihm unrein ist, oder einen Menschen, der ihm unrein ist, und alles, was ihn verunreiniget:\n22:6 welche SeeLE der eines anr\u00fchret, die ist unrein bis auf den Abend und soll von dem Heiligen nicht essen, sondern soll zuvor seinen Leib mit Wasserbaden.\n22:7 Und wenn die Sonne untergegangen, und er rein worden ist, dann mag er davon essen; denn es ist seine Nahrung.\n22:8 Ein Aas, und was von wilden Tieren zerrissen ist, soll er nicht essen, auf da\u00df er nicht unrein daran werde denn ich bin der HERR.\n22:9 Darum sollen sie meine S\u00e4tze halten, da\u00df sie nicht S\u00fcnde auf sich laden und daran sterben, wenn sie sich entheiligen; denn ich bin der HERR, der sie heiliget.\n22:10 Kein anderer soll von dem Heiligen essen, noch des Priesters Hausgeno\u00df, noch Tagl\u00f6hner.\n22:11 Wenn aber der Priester eine SeeLE um sein Geld kaufet, der mag davon essen; und was ihm in seinem Hause geboren wird, das mag auch von seinem Brot essen.\n22:12 Wenn aber des Priesters Tochter eines Fremden Weib wird, die soll nicht von der heiligen Hebe essen.\n22:13 Wird sie aber eine Witwe, oder ausgesto\u00dfen, und hat keinen Samen und kommt wieder zu ihres Vaters Hause, so soll sie essen von ihres Vaters Brot, als da sie noch eine Magd war. Aber kein Fremdling soll davon essen.\n22:14 Wer's versiehet und sonst von dem Heiligen isset, der soll das f\u00fcnfte Teil dazu tun und dem Priester geben samt dem Heiligen,\n22:15 auf da\u00df sie nicht entheiligen das Heilige der Kinder Israel, das sie dem HERRN heben,\n22:16 auf da\u00df sie sich nicht mit Missetat und Schuld beladen, wenn sie ihr Geheiligtes essen; denn ich bin der HERR, der sie heiliget.\n22:17 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n22:18 Sage Aaron und seinen S\u00f6hnen und allen Kindern Israel: Welcher Israeliter oder Fremdling in Israel sein Opfer tun will, es sei irgend ihr Gel\u00fcbde oder von freiem Willen, da\u00df sie dem HERRN ein Brandopfer tun wollen, das ihm von euch angenehm sei,\n22:19 das soll ein M\u00e4nnlein und ohne Wandel sein, von Rindern oder L\u00e4mmern oder Ziegen.\n22:20 Alles, was einen Fehl hat, sollt ihr nicht opfern; denn es wird f\u00fcr euch nicht angenehm sein.\n22:21 Und wer ein Dankopfer dem HERRN tun will, ein sonderlich Gel\u00fcbde oder von freiem Willen, von Rindern oder Schafen, das soll ohne Wandel sein, da\u00df es angenehm sei; es soll keinen Fehl haben.\n22:22 Ist's blind, oder gebrechlich, oder geschlagen, oder d\u00fcrre, oder r\u00e4udicht, oder sch\u00e4bicht, so sollt ihr solches dem HERRN nicht opfern und davon kein Opfer geben auf den Altar des HERRN.\n22:23 Einen Ochsen oder Schaf, das ungew\u00f6hnliche Glieder oder wandelbare Glieder hat, magst du von freiem Willen opfern; aber angenehm mag's nicht sein zum Gel\u00fcbde.\n22:24 Du sollst auch dem HERRN kein Zersto\u00dfenes, oder Zerriebenes, oder Zerrissenes, oder das verwundet ist, opfern, und sollt in eurem Lande solches nicht tun.\n22:25 Du sollst auch solcher keins von eines Fremdlings Hand neben dem Brot eures Gottes opfern; denn es taugt nicht und hat einen Fehl, darum wird es nicht angenehm sein f\u00fcr euch.\n22:26 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n22:27 Wenn ein Ochse, oder Lamm, oder Ziege geboren ist, so soll es sieben Tage bei seiner Mutter sein, und am achten Tage und danach mag man's dem HERRN opfern, so ist's angenehm.\n22:28 Es sei ein Ochse oder Lamm, so soll man's nicht mit seinem Jungen auf einen Tag schlachten.\n22:29 Wenn ihr aber wollt dem HERRN ein Lobopfer tun, das f\u00fcr euch angenehm sei,\n22:30 so sollt ihr's desselben Tages essen und sollt nichts \u00fcbrig bis auf den Morgen behalten; denn ich bin der HERR.\n22:31 Darum haltet meine Gebote und tut danach; denn ich bin der HERR.\n22:32 Da\u00df ihr meinen heiligen Namen nicht entheiliget, und ich geheiliget werde unter den Kindern Israel; denn ich bin der HERR, der euch heiliget,\n22:33 der euch aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hat, da\u00df ich euer Gott w\u00e4re, ich der HERR.\n23:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n23:2 Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Dies sind die Feste des HERRN, die ihr heilig und meine Feste hei\u00dfen sollt, da ihr zusammenkommt.\n23:3 Sechs Tage sollst du arbeiten; der siebente Tag aber ist der gro\u00dfe heilige Sabbat, da ihr zusammenkommt. Keine Arbeit sollt ihr drinnen tun; denn es ist der Sabbat des HERRN in allen euren Wohnungen.\n23:4 Dies sind aber die Feste des HERRN, die ihr heilige Feste hei\u00dfen sollt, da ihr zusammenkommt:\n23:5 Am vierzehnten Tage des ersten Monden zwischen Abend, ist des HERRN Passah.\n23:6 Und am f\u00fcnfzehnten desselben Monden ist das Fest der unges\u00e4uerten Brote des HERRN; da sollt ihr sieben Tage unges\u00e4uert Brot essen.\n23:7 Der erste Tag soll heilig unter euch hei\u00dfen, da ihr zusammenkommt; da sollt ihr keine Dienstarbeit tun\n23:8 und dem HERRN opfern sieben Tage. Der siebente Tag soll auch heilig hei\u00dfen, da ihr zusammenkommt; da sollt ihr auch keine Dienstarbeit tun.\n23:9 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n23:10 Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr ins Land kommt, das ich euch geben werde, und werdet es ernten, so sollt ihr eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte zu dem Priester bringen.\n23:11 Da soll die Garbe gewebet werden vor dem HERRN, da\u00df es von euch angenehm sei; solches soll aber der Priester tun des andern Tages nach dem Sabbat.\n23:12 Und sollt des Tages, da eure Garbe gewebet wird, ein Brandopfer dem HERRN tun von einem Lamm, das ohne Wandel und j\u00e4hrig sei,\n23:13 samt dem Speisopfer, zwo Zehnten Semmelmehl mit \u00d6l gemenget, zum Opfer dem HERRN eines s\u00fc\u00dfen Geruchs; dazu das Trankopfer, ein Viertel Hin Weins.\n23:14 Und sollt kein neu Brot, noch Sangen, noch Korn zuvor essen, bis auf den Tag, da ihr eurem Gott Opfer bringet. Das soll ein Recht sein euren Nachkommen in allen euren Wohnungen.\n23:15 Danach sollt ihr z\u00e4hlen vom andern Tage des Sabbats, da ihr die Webegarbe brachtet, sieben ganzer Sabbate;\n23:16 bis an den andern Tag des siebenten Sabbats, n\u00e4mlich f\u00fcnfzig Tage sollt ihr z\u00e4hlen, und neu Speisopfer dem HERRN opfern.\n23:17 Und sollt es aus allen euren Wohnungen opfern, n\u00e4mlich zwei Webebrote von zwo Zehnten Semmelmehl, ges\u00e4uert und gebacken, zu Erstlingen dem HERRN.\n23:18 Und sollt herzubringen neben eurem Brot sieben j\u00e4hrige L\u00e4mmer ohne Wandel und einen jungen Farren und zween Widder. Das soll des HERRN Brandopfer, Speisopfer und Trankopfer sein; das ist ein Opfer eines s\u00fc\u00dfen Geruchs dem HERRN.\n23:19 Dazu sollt ihr machen einen Ziegenbock zum S\u00fcndopfer und zwei j\u00e4hrige L\u00e4mmer zum Dankopfer.\n23:20 Und der Priester soll's weben samt dem Brot der Erstlinge vor dem HERRN und den zweien L\u00e4mmern; und soll dem HERRN heilig und des Priesters sein.\n23:21 Und sollt diesen Tag ausrufen, denn er soll unter euch heilig hei\u00dfen, da ihr zusammenkommt; keine Dienstarbeit sollt ihr tun. Ein ewiges Recht soll das sein bei euren Nachkommen in allen euren Wohnungen.\n23:22 Wenn ihr aber euer Land erntet, sollt ihr's nicht gar auf dem Felde einschneiden, auch nicht alles genau auflesen, sondern sollt es den Armen und Fremdlingen lassen. Ich bin der HERR, euer Gott.\n23:23 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n23:24 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Am ersten Tage des siebenten Monden sollt ihr den heiligen Sabbat des Blasens zum Ged\u00e4chtnis halten, da ihr zusammenkommt.\n23:25 Da sollt ihr keine Dienstarbeit tun und sollt dem HERRN opfern.\n23:26 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n23:27 Des zehnten Tages in diesem siebenten Monden ist der Vers\u00f6hnetag. Der soll bei euch heilig hei\u00dfen, da\u00df ihr zusammen kommt; da sollt ihr euren Leib kasteien und dem HERRN opfern.\n23:28 Und sollt keine Arbeit tun an diesem Tage; denn es, ist der Vers\u00f6hnetag, da\u00df ihr vers\u00f6hnet werdet vor dem HERRN, eurem Gott.\n23:29 Denn wer seinen Leib nicht kasteiet an diesem Tage, der soll aus seinem Volk gerottet werden.\n23:30 Und wer dieses Tages irgend eine Arbeit tut, den will ich vertilgen aus seinem Volk.\n23:31 Darum sollt ihr keine Arbeit tun. Das soll ein ewiges Recht sein euren Nachkommen in allen euren Wohnungen.\n23:32 Es ist euer gro\u00dfer Sabbat, da\u00df ihr eure Leiber kasteiet. Am neunten Tage des Monden, zu Abend, sollt ihr diesen Sabbat halten, von Abend an bis wieder zu Abend.\n23:33 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n23:34 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Am f\u00fcnfzehnten Tage dieses siebenten Monden ist das Fest der Laubh\u00fctten sieben Tage dem HERRN.\n23:35 Der erste Tag soll heilig hei\u00dfen, da\u00df ihr zusammenkommt; keine Dienstarbeit sollt ihr tun.\n23:36 Sieben Tage sollt ihr dem HERRN opfern. Der achte Tag soll auch heilig hei\u00dfen, da\u00df ihr zusammenkommt, und sollt euer Opfer dem HERRN tun; denn es ist der Versammlungstag; keine Dienstarbeit sollt ihr tun.\n23:37 Das sind die Feste des HERRN, die ihr sollt f\u00fcr heilig halten, da\u00df ihr zusammenkommt und dem HERRN Opfer tut, Brandopfer, Speisopfer, Trankopfer und andere Opfer, ein jegliches nach seinem Tage,\n23:38 ohne was der Sabbat des HERRN und eure Gaben und Gel\u00fcbde und freiwillige Gaben sind, die ihr dem HERRN gebet.\n23:39 So sollt ihr nun am f\u00fcnfzehnten Tage des siebenten Monden, wenn ihr das Einkommen vom Lande eingebracht habt, das Fest des HERRN halten sieben Tage lang. Am ersten Tage ist es Sabbat, und am achten Tage ist es auch Sabbat.\n23:40 Und sollt am ersten Tage Fr\u00fcchte nehmen von sch\u00f6nen B\u00e4umen, Palmenzweige und Maien von dichten B\u00e4umen und Bachweiden und sieben Tage fr\u00f6hlich sein vor dem HERRN, eurem Gott.\n23:41 Und sollt also dem HERRN des Jahrs das Fest halten sieben Tage. Das soll ein ewiges Recht sein bei euren Nachkommen, da\u00df sie im siebenten Monden also feiern.\n23:42 Sieben Tage sollt ihr in Laubh\u00fctten wohnen; wer einheimisch ist in Israel, der soll in Laubh\u00fctten wohnen,\n23:43 da\u00df eure Nachkommen wissen, wie ich die Kinder Israel habe lassen in H\u00fctten wohnen, da ich sie aus \u00c4gyptenland f\u00fchrete. Ich bin der HERR, euer Gott.\n23:44 Und Mose sagte den Kindern Israel solche Feste des HERRN.\n24:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n24:2 Gebeut den Kindern Israel, da\u00df sie zu dir bringen gesto\u00dfen lauter Baum\u00f6l zu Lichtern, das oben in die Lampen t\u00e4glich getan werde,\n24:3 au\u00dfen vor dem Vorhang des Zeugnisses in der H\u00fctte des Stifts. Und Aaron soll's zurichten des Abends und des Morgens vor dem HERRN t\u00e4glich. Das sei ein ewiges Recht euren Nachkommen.\n24:4 Er soll aber die Lampen auf dem feinen Leuchter zurichten vor dem HERRN t\u00e4glich.\n24:5 Und sollst Semmelmehl nehmen und davon zw\u00f6lf Kuchen backen; zwo Zehnten soll ein Kuchen haben.\n24:6 Und sollst sie legen je sechs auf eine Schicht auf den feinen Tisch vor dem HERRN.\n24:7 Und sollst auf dieselben legen reinen Weihrauch, da\u00df es seien Denkbrote zum Feuer dem HERRN.\n24:8 AlLE Sabbate f\u00fcr und f\u00fcr soll er sie zurichten vor dem HERRN, von den Kindern Israel, zum ewigen Bunde.\n24:9 Und sollen Aarons und seiner S\u00f6hne sein, die sollen sie essen an heiliger St\u00e4tte; denn das ist sein Allerheiligstes von den Opfern des HERRN zum ewigen Recht.\n24:10 Es ging aber aus eines israelitischen Weibes Sohn, der eines \u00e4gyptischen Mannes Kind war, unter den Kindern Israel und zankte sich im Lager mit einem israelitischen Manne\n24:11 und l\u00e4sterte den Namen und fluchte. Da brachten sie ihn zu Mose (seine Mutter aber hie\u00df Selomith, eine Tochter Dibris, vom Stamm Dan)\n24:12 und legten ihn gefangen, bis ihnen klare Antwort w\u00fcrde durch den Mund des HERRN.\n24:13 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n24:14 F\u00fchre den Flucher hinaus vor das Lager und la\u00df alle, die es geh\u00f6rt haben, ihre H\u00e4nde auf sein Haupt legen und la\u00df ihn die ganze Gemeine steinigen.\n24:15 Und sage den Kindern Israel: Welcher seinem Gott fluchet, der soll seine S\u00fcnde tragen.\n24:16 Welcher des HERRN Namen l\u00e4stert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeine soll ihn steinigen. Wie der Fremdling, so soll auch der Einheimische sein: wenn er den Namen l\u00e4stert, so soll er sterben.\n24:17 Wer irgend einen Menschen erschl\u00e4gt, der soll des Todes sterben.\n24:18 Wer aber ein Vieh erschl\u00e4gt, der soll's bezahlen, Leib um Leib.\n24:19 Und wer seinen N\u00e4chsten verletzet, dem soll man tun wie er getan hat:\n24:20 Schade um Schade, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er hat einen Menschen verletzet, so soll man ihm wieder tun.\n24:21 Also da\u00df, wer ein Vieh erschl\u00e4gt, der soll's bezahlen; wer aber einen Menschen erschl\u00e4gt, der soll sterben.\n24:22 Es soll einerlei Recht unter euch sein, dem Fremdling wie dem Einheimischen; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n24:23 Mose aber sagte es den Kindern Israel; und f\u00fchreten den Flucher aus vor das Lager und steinigten ihn. Also taten die Kinder Israel, wie der HERR Mose geboten hatte.\n25:1 Und der HERR redete mit Mose auf dem Berge Sinai und sprach:\n25:2 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr ins Land kommt, das ich euch geben werde, so soll das Land seine Feier dem HERRN feiern,\n25:3 da\u00df du sechs Jahre dein Feld bes\u00e4est und sechs Jahre deinen Weinberg beschneidest und sammelst die Fr\u00fcchte ein.\n25:4 Aber im siebenten Jahr soll das Land seine gro\u00dfe Feier dem HERRN feiern, darin du dein Feld nicht bes\u00e4en noch deinen Weinberg beschneiden sollst.\n25:5 Was aber von ihm selber nach deiner Ernte w\u00e4chst, sollst du nicht ernten, und die Trauben, so ohne deine Arbeit wachsen, sollst du nicht lesen, dieweil es ein Feierjahr ist des Landes.\n25:6 Sondern die Feier des Landes sollt ihr darum halten, da\u00df du davon essest, dein Knecht, deine Magd, dein Tagl\u00f6hner, dein Hausgeno\u00df, dein Fremdling bei dir,\n25:7 dein Vieh und die Tiere in deinem Lande. AlLE Fr\u00fcchte sollen Speise sein.\n25:8 Und du sollst z\u00e4hlen solcher Feierjahre sieben, da\u00df sieben Jahre siebenmal gez\u00e4hlet werden und die Zeit der sieben Feierjahre mache neunundvierzig Jahre.\n25:9 Da sollst du die Posaune lassen blasen durch all euer Land am zehnten Tage des siebenten Monden, eben am Tage der Vers\u00f6hnung.\n25:10 Und ihr sollt das f\u00fcnfzigste Jahr heiligen und sollt es ein Erla\u00dfjahr hei\u00dfen im Lande allen, die drinnen wohnen; denn es ist euer Halljahr, da soll ein jeglicher bei euch wieder zu seiner Habe und zu seinem Geschlecht kommen.\n25:11 Denn das f\u00fcnfzigste Jahr ist euer Halljahr; ihr sollt nicht s\u00e4en, auch, was von ihm selber w\u00e4chst, nicht ernten, auch was ohne Arbeit w\u00e4chst im Weinberge, nicht lesen.\n25:12 Denn das Halljahr soll unter euch heilig sein. Ihr sollt aber essen, was das Feld tr\u00e4gt.\n25:13 Das ist das Halljahr, da jedermann wieder zu dem Seinen kommen soll.\n25:14 Wenn du nun etwas deinem N\u00e4chsten verkaufst oder ihm etwas abkaufst, soll keiner seinen Bruder \u00fcbervorteilen,\n25:15 sondern nach der Zahl vom Halljahr an sollst du es von ihm kaufen; und was die Jahre hernach tragen m\u00f6gen, so hoch soll er dir's verkaufen.\n25:16 Nach der Menge der Jahre sollst du den Kauf steigern und nach der Wenige der Jahre sollst du den Kauf ringern; denn er soll dir's, nachdem es tragen mag, verkaufen.\n25:17 So \u00fcbervorteiLE nun keiner seinen N\u00e4chsten, sondern f\u00fcrchte dich vor deinem Gott; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n25:18 Darum tut nach meinen Satzungen und haltet meine Rechte, da\u00df ihr danach tut, auf da\u00df ihr im Lande sicher wohnen m\u00f6get.\n25:19 Denn das Land soll euch seine Fr\u00fcchte geben, da\u00df ihr zu essen genug habet und sicher darinnen wohnet.\n25:20 Und ob du w\u00fcrdest sagen: Was sollen wir essen im siebenten Jahr? denn wir s\u00e4en nicht, so sammeln wir auch kein Getreide ein:\n25:21 da will ich meinem Segen \u00fcber euch im sechsten Jahr gebieten, da\u00df er soll dreier Jahre Getreide machen,\n25:22 da\u00df ihr s\u00e4et im achten Jahr und von dem alten Getreide esset bis in das neunte Jahr, da\u00df ihr vom alten esset, bis wieder neu Getreide kommt.\n25:23 Darum sollt ihr das Land nicht verkaufen ewiglich; denn das Land ist mein, und ihr seid Fremdlinge und G\u00e4ste vor mir.\n25:24 Und sollt in all eurem Lande das Land zu l\u00f6sen geben.\n25:25 Wenn dein Bruder verarmet und verkauft dir seine Habe, und sein n\u00e4chster Freund kommt zu ihm, da\u00df er's l\u00f6se, so soll er's l\u00f6sen, was sein Bruder verkauft hat.\n25:26 Wenn aber jemand keinen L\u00f6ser hat und kann mit seiner Hand so viel zuwege bringen, da\u00df er's ein Teil l\u00f6se,\n25:27 so soll man rechnen von dem Jahr, da er's hat verkauft, und dem Verk\u00e4ufer die \u00fcbrigen Jahre wieder einr\u00e4umen, da\u00df er wieder zu seiner Habe komme.\n25:28 Kann aber seine Hand nicht so viel finden, da\u00df eines Teils ihm wieder werde, so soll, da\u00df er verkauft hat, in der Hand des K\u00e4ufers sein bis zum Halljahr; in demselben soll es ausgehen, und er wieder zu seiner Habe kommen.\n25:29 Wer ein Wohnhaus verkauft inner der Stadtmauer, der hat ein ganz Jahr Frist, dasselbe wieder zu l\u00f6sen; das soll die Zeit sein, darinnen er's l\u00f6sen mag.\n25:30 Wo er's aber nicht l\u00f6set, ehe denn das ganze Jahr um ist, so soll's der K\u00e4ufer ewiglich behalten und seine Nachkommen, und soll nicht los ausgehen im Halljahr.\n25:31 Ist's aber ein Haus auf dem Dorfe, da keine Mauer um ist, das soll man dem Felde des Landes gleich rechnen und soll los werden und im Halljahr ledig ausgehen.\n25:32 Die St\u00e4dte der Leviten und die H\u00e4user in den St\u00e4dten, da ihre Habe innen ist, m\u00f6gen immerdar gel\u00f6set werden.\n25:33 Wer etwas von den Leviten l\u00f6set, der soll's verlassen im Halljahr, es sei Haus oder Stadt, das er besessen hat; denn die H\u00e4user in St\u00e4dten der Leviten sind ihre Habe unter den Kindern Israel.\n25:34 Aber das Feld vor ihren St\u00e4dten soll man nicht verkaufen; denn das ist ihr Eigentum ewiglich.\n25:35 Wenn dein Bruder verarmet und neben dir abnimmt, so sollst du ihn aufnehmen als einen Fremdling oder Gast, da\u00df er lebe neben dir.\n25:36 Und sollst nicht Wucher von ihm nehmen noch \u00dcbersatz, sondern sollst dich vor deinem Gott f\u00fcrchten, auf da\u00df dein Bruder neben dir leben k\u00f6nne.\n25:37 Denn du sollst ihm dein Geld nicht auf Wucher tun, noch deine Speise auf \u00dcbersatz austun.\n25:38 Denn ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hat, da\u00df ich euch das Land Kanaan g\u00e4be und euer Gott w\u00e4re.\n25:39 Wenn dein Bruder verarmet neben dir und verkauft sich dir, so sollst du ihn nicht lassen dienen als einen Leibeigenen,\n25:40 sondern wie ein Tagl\u00f6hner und Gast soll er bei dir sein und bis an das Halljahr bei dir dienen.\n25:41 Dann soll er von dir los ausgehen und seine Kinder mit ihm; und soll wiederkommen zu seinem Geschlecht und zu seiner V\u00e4ter Habe.\n25:42 Denn sie sind meine Knechte, die ich aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret habe; darum soll man sie nicht auf leibeigene Weise verkaufen.\n25:43 Und sollst nicht mit der Strenge \u00fcber sie herrschen, sondern dich f\u00fcrchten vor deinem Gott.\n25:44 Willst du aber leibeigene Knechte und M\u00e4gde haben, so sollst du sie kaufen von den Heiden, die um euch her sind,\n25:45 von den G\u00e4sten, die Fremdlinge unter euch sind, und von ihren Nachkommen, die sie bei euch in eurem Lande zeugen: dieselben sollt ihr zu eigen haben\n25:46 und sollt sie besitzen, und eure Kinder nach euch, zum Eigentum f\u00fcr und f\u00fcr; die sollt ihr leibeigene Knechte sein lassen. Aber \u00fcber eure Br\u00fcder, die Kinder Israel, soll keiner des andern herrschen mit der Strenge.\n25:47 Wenn irgend ein Fremdling oder Gast bei dir zunimmt, und dein Bruder neben ihm verarmet und sich dem Fremdling oder Gast bei dir oder jemand von seinem Stamm verkauft,\n25:48 so soll er nach seinem Verkaufen Recht haben, wieder los zu werden, und es mag ihn jemand unter seinen Br\u00fcdern l\u00f6sen,\n25:49 oder sein Vetter oder Vetters Sohn, oder sonst sein n\u00e4chster Blutsfreund seines Geschlechts; oder so seine selbst Hand so viel erwirbt, so soll er sich l\u00f6sen.\n25:50 Und soll mit seinem K\u00e4ufer rechnen vom Jahr an, da er sich verkauft hatte, bis aufs Halljahr; und das Geld soll nach der Zahl der Jahre seines Verkaufens gerechnet werden; und soll sein Taglohn der ganzen Zeit mit einrechnen.\n25:51 Sind noch viel Jahre bis an das Halljahr, so soll er nach denselben desto mehr zu l\u00f6sen geben, danach er gekauft ist.\n25:52 Sind aber wenig Jahre \u00fcbrig bis an das Halljahr, so soll er auch danach wieder geben zu seiner L\u00f6sung und soll sein Taglohn von Jahr zu Jahr mit einrechnen.\n25:53 Und sollst nicht lassen mit der Strenge \u00fcber ihn herrschen vor deinen Augen.\n25:54 Wird er aber auf diese Weise sich nicht l\u00f6sen, so soll er im Halljahr los ausgehen und seine Kinder mit ihm.\n25:55 Denn die Kinder Israel sind meine Knechte, die ich aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret habe. Ich bin der HERR, euer Gott.\n26:1 Ihr sollt euch keinen G\u00f6tzen machen noch Bild, und sollt euch keine S\u00e4uLE aufrichten, noch keinen Malstein setzen in eurem Lande, da\u00df ihr davor anbetet; denn ich bin der HERR, euer Gott.\n26:2 Haltet meine Sabbate und f\u00fcrchtet euch vor meinem Heiligtum! Ich bin der HERR.\n26:3 Werdet ihr in meinen Satzungen wandeln und meine Gebote halten und tun,\n26:4 so will, ich euch Regen geben zu seiner Zeit, und das Land soll sein Gew\u00e4chs geben und die B\u00e4ume auf dem Felde ihre Fr\u00fcchte bringen.\n26:5 Und die Dreschzeit soll reichen bis zur Weinernte, und die Weinernte soll reichen bis zur Zeit der Saat. Und sollt Brots die F\u00fclLE haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen.\n26:6 Ich will Frieden geben in eurem Lande, da\u00df ihr schlafet, und euch niemand schrecke. Ich will die b\u00f6sen Tiere aus eurem Lande tun, und soll kein Schwert durch euer Land gehen.\n26:7 Ihr sollt eure Feinde jagen, und sie sollen vor euch her ins Schwert fallen.\n26:8 Euer f\u00fcnf sollen hundert jagen, und euer hundert sollen zehntausend jagen; denn eure Feinde sollen vor euch her fallen ins Schwert.\n26:9 Und ich will mich zu euch wenden und will euch wachsen und mehren lassen und will meinen Bund euch halten.\n26:10 Und sollt von dem Firnen essen, und wenn das Neue kommt, das Firne wegtun.\n26:11 Ich will meine Wohnung unter euch haben, und meine SeeLE soll euch nicht verwerfen.\n26:12 Und will unter euch wandeln und will euer Gott sein; so sollt ihr mein Volk sein.\n26:13 Denn ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus \u00c4gyptenland gef\u00fchret hat, da\u00df ihr nicht ihre Knechte w\u00e4ret, und habe euer Joch zerbrochen und habe euch aufgerichtet wandeln lassen.\n26:14 Werdet ihr aber mir nicht gehorchen und nicht tun diese Gebote alle,\n26:15 und werdet meine Satzungen verachten, und eure SeeLE meine Rechte verwerfen, da\u00df ihr nicht tut alLE meine Gebote, und werdet meinen Bund lassen anstehen,\n26:16 so will ich euch auch solches tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, Schwulst und Fieber, da\u00df euch die Angesichte verfallen und der Leib verschmachte; ihr sollt umsonst euren Samen s\u00e4en, und eure Feinde sollen ihn fressen.\n26:17 und ich will mein Antlitz wider euch stellen, und sollt geschlagen werden vor euren Feinden; und die euch hassen, sollen \u00fcber euch herrschen; und sollt fliehen, da euch niemand jaget.\n26:18 So ihr aber \u00fcber das noch nicht mir gehorchet, so will ich's noch siebenmal mehr machen, euch zu strafen um eure S\u00fcnde,\n26:19 da\u00df ich euren Stolz und Halsstarrigkeit breche; und will euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen.\n26:20 Und eure M\u00fche und Arbeit soll verloren sein, da\u00df euer Land sein Gew\u00e4chs nicht gebe und die B\u00e4ume im Lande ihre Fr\u00fcchte nicht bringen.\n26:21 Und wo ihr mir entgegen wandelt und mich nicht h\u00f6ren wollt, so will ich's noch siebenmal mehr machen, auf euch zu schlagen um eurer S\u00fcnde willen.\n26:22 Und will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerrei\u00dfen und euer weniger machen; und eure Stra\u00dfen sollen w\u00fcste werden.\n26:23 Werdet ihr euch aber damit noch nicht von mir z\u00fcchtigen lassen und mir entgegen wandeln,\n26:24 will ich euch auch entgegen wandeln und will euch noch siebenmal mehr schlagen um eurer S\u00fcnde willen.\n26:25 Und will ein Racheschwert \u00fcber euch bringen, das meinen Bund r\u00e4chen soll. Und ob ihr euch in eure St\u00e4dte versammelt, will ich doch die Pestilenz unter euch senden und will euch in eurer Feinde H\u00e4nde geben.\n26:26 Dann will ich euch den Vorrat des Brots verderben, da\u00df zehn Weiber sollen euer Brot in einem Ofen backen, und euer Brot soll man mit Gewicht ausw\u00e4gen, und wenn ihr esset, sollt ihr nicht satt werden.\n26:27 Werdet ihr aber dadurch mir noch nicht gehorchen und mir entgegen wandeln,\n26:28 so will ich auch euch im Grimm entgegen wandeln und will euch siebenmal mehr strafen um eure S\u00fcnde,\n26:29 da\u00df ihr sollt eurer S\u00f6hne und T\u00f6chter Fleisch fressen.\n26:30 Und will eure H\u00f6hen vertilgen und eure Bilder ausrotten; und will eure Leichname auf eure G\u00f6tzen werfen; und meine SeeLE wird an euch Ekel haben.\n26:31 Und will eure St\u00e4dte w\u00fcste machen und eures Heiligtums Kirchen einrei\u00dfen; und will euren s\u00fc\u00dfen Geruch nicht riechen.\n26:32 Also will ich das Land w\u00fcste machen, da\u00df eure Feinde, so drinnen wohnen, sich davor entsetzen werden.\n26:33 Euch aber will ich unter die Heiden streuen und das Schwert ausziehen hinter euch her, da\u00df euer Land soll w\u00fcste sein und eure St\u00e4dte verst\u00f6ret.\n26:34 Alsdann wird das Land ihm seine Feier gefallen lassen, solange es w\u00fcste liegt, und ihr in der Feinde Land seid; ja, dann wird das Land feiern und ihm seine Feier gefallen lassen,\n26:35 solange es w\u00fcste liegt, darum da\u00df es nicht feiern konnte, da ihr's solltet feiern lassen, da ihr drinnen wohnetet.\n26:36 Und denen; die von euch \u00fcberbleiben, will ich ein feig Herz machen in ihrer Feinde Land, da\u00df sie soll ein rauschend Blatt jagen; und sollen fliehen davor, als jagte sie ein Schwert, und fallen, da sie niemand jaget\n26:37 Und soll einer \u00fcber den andern hinfallen, gleich als vor dem Schwert, und doch sie niemand jaget; und ihr sollt euch nicht auflehnen d\u00fcrfen wider eure Feinde.\n26:38 Und ihr sollt umkommen unter den Heiden, und eurer Feinde Land soll euch fressen.\n26:39 Welche aber von euch \u00fcberbleiben, die sollen in ihrer Missetat verschmachten in der Feinde Land; auch in ihrer V\u00e4ter Missetat sollen sie verschmachten.\n26:40 Da werden sie denn bekennen ihre Missetat und ihrer V\u00e4ter Missetat, damit sie sich an mir vers\u00fcndiget und mir entgegen gewandelt haben.\n26:41 Darum will ich auch ihnen entgegen wandeln und will sie in ihrer Feinde Land wegtreiben. Da wird sich ja ihr unbeschnittenes Herz dem\u00fctigen, und dann werden sie ihnen die Strafe ihrer Missetat gefallen lassen.\n26:42 Und ich werde gedenken an meinen Bund mit Jakob und an meinen Bund mit Isaak und an meinen Bund mit Abraham und werde an das Land gedenken,\n26:43 das von ihnen verlassen ist und ihm seine Feier gefallen l\u00e4sset, dieweil es w\u00fcste von ihnen liegt, und sie ihnen die Strafe ihrer Missetat gefallen lassen, darum da\u00df sie meine Rechte verachtet, und ihre SeeLE an meinen Satzungen Ekel gehabt hat.\n26:44 Auch wenn sie schon in der Feinde Land sind, habe ich sie gleichwohl nicht verworfen, und ekelt mich ihrer nicht also, da\u00df es mit ihnen aus sein sollte, und mein Bund mit ihnen sollte nicht mehr gelten; denn ich bin der HERR, ihr Gott.\n26:45 Und will \u00fcber sie an meinen ersten Bund gedenken, da ich sie aus \u00c4gyptenland f\u00fchrete vor den Augen der Heiden, da\u00df ich ihr Gott w\u00e4re, ich der HERR.\n26:46 Dies sind die Satzungen und Rechte und Gesetze, die der HERR zwischen ihm und den Kindern Israel gestellet hat auf dem Berge Sinai durch die Hand Moses.\n27:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:\n27:2 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn jemand dem HERRN ein besonder Gel\u00fcbde tut, da\u00df er seinen Leib sch\u00e4tzet,\n27:3 so soll das die Sch\u00e4tzung sein: Ein Mannsbild, zwanzig Jahre alt, bis ins sechzigste Jahr, sollst du sch\u00e4tzen auf f\u00fcnfzig silberne Sekel nach dem Sekel des Heiligtums;\n27:4 ein Weibsbild auf drei\u00dfig Sekel.\n27:5 Von f\u00fcnf Jahren bis auf zwanzig Jahre sollst du ihn sch\u00e4tzen auf zwanzig Sekel, wenn's ein Mannsbild ist; ein Weibsbild aber auf zehn Sekel.\n27:6 Von einem Monden an bis auf f\u00fcnf Jahre sollst du ihn sch\u00e4tzen auf f\u00fcnf silberne Sekel, wenn's ein Mannsbild ist; ein Weibsbild aber auf drei silberne Sekel.\n27:7 Ist er aber sechzig Jahre alt und dr\u00fcber, so sollst du ihn sch\u00e4tzen auf f\u00fcnfzehn Sekel, wenn's ein Mannsbild ist; ein Weibsbild aber auf zehn Sekel.\n27:8 Ist er aber zu arm zu solcher Sch\u00e4tzung, so soll er sich vor den Priester stellen, und der Priester soll ihn sch\u00e4tzen; er soll ihn aber sch\u00e4tzen, nachdem seine Hand, des, der gelobet hat, erwerben kann.\n27:9 Ist's aber ein Vieh, das man dem HERRN opfern kann: alles, was man des dem HERRN gibt, ist heilig.\n27:10 Man soll's nicht wechseln noch wandeln, ein gutes um ein b\u00f6ses, oder ein b\u00f6ses um ein gutes. Wird's aber jemand wechseln; ein Vieh um das andere, so sollen sie beide dem HERRN heilig sein.\n27:11 Ist aber das Tier unrein, da\u00df man's dem HERRN nicht opfern darf, so soll man's vor den Priester stellen.\n27:12 Und der Priester soll es sch\u00e4tzen, ob's gut oder b\u00f6se sei; und es soll bei des Priesters Sch\u00e4tzen bleiben.\n27:13 Will's aber jemand l\u00f6sen, der soll den F\u00fcnften \u00fcber die Sch\u00e4tzung geben.\n27:14 Wenn jemand sein Haus heiliget, da\u00df es dem HERRN heilig sei, das soll der Priester sch\u00e4tzen, ob's gut oder b\u00f6se sei; und danach es der Priester sch\u00e4tzet, so soll's bleiben.\n27:15 So es aber der, so es geheiliget hat, will l\u00f6sen, so soll er den f\u00fcnften Teil des Geldes, \u00fcber das es gesch\u00e4tzet ist, drauf geben, so soll's sein werden.\n27:16 Wenn jemand ein St\u00fcck Ackers von seinem Erbgut dem HERRN heiliget, so soll er gesch\u00e4tzet werden, nachdem er tr\u00e4gt. Tr\u00e4gt er ein Homor Gerste, so soll er f\u00fcnfzig Sekel Silbers gelten.\n27:17 Heiliget er aber seinen Acker vom Halljahr an, so soll er nach seiner W\u00fcrde gelten.\n27:18 Hat er ihn aber nach dem Halljahr geheiliget, so soll ihn der Priester rechnen nach den \u00fcbrigen Jahren zum Halljahr und danach geringer sch\u00e4tzen;\n27:19 Will aber der, so ihn geheiliget hat, den Acker l\u00f6sen, so soll er den f\u00fcnften Teil des Geldes, \u00fcber das er gesch\u00e4tzet ist, drauf geben, so soll er sein werden.\n27:20 Will er ihn aber nicht l\u00f6sen, sondern verkauft ihn einem andern, so soll er ihn nicht mehr l\u00f6sen,\n27:21 sondern derselbe Acker, wenn er im Halljahr los ausgehet, soll dem HERRN heilig sein, wie ein verbannter Acker; und soll des Priesters Erbgut sein.\n27:22 Wenn aber jemand einen Acker dem HERRN heiliget, den er gekauft hat, und nicht sein Erbgut ist,\n27:23 so soll ihn der Priester rechnen, was er gilt, bis an das Halljahr; und er soll desselben Tages solche Sch\u00e4tzung geben, da\u00df er dem HERRN heilig sei.\n27:24 Aber im Halljahr soll er wieder gelangen an denselben, von dem er ihn gekauft hat, da\u00df er sein Erbgut im Lande sei.\n27:25 AlLE W\u00fcrderung soll geschehen nach dem Sekel des Heiligtums. Ein Sekel aber macht zwanzig Gera.\n27:26 Die Erstgeburt unter dem Vieh, die dem HERRN sonst geb\u00fchret, soll niemand dem HERRN heiligen, es sei ein Ochse oder Schaf; denn es ist des HERRN.\n27:27 Ist aber an dem Vieh etwas Unreines, so soll man's l\u00f6sen nach seiner W\u00fcrde und dr\u00fcber geben den F\u00fcnften. Will er's nicht l\u00f6sen, so verkaufe man's nach seiner W\u00fcrde.\n27:28 Man soll kein Verbanntes verkaufen, noch l\u00f6sen, das jemand dem HERRN verbannet von allem, das sein ist, es seien Menschen Vieh oder Erbacker; denn alles Verbannte ist das Allerheiligste dem HERRN.\n27:29 Man soll auch keinen verbannten Menschen l\u00f6sen, sondern er soll des Todes sterben.\n27:30 AlLE Zehnten im Lande, beide von Samen des Landes und von Fr\u00fcchten der B\u00e4ume, sind des HERRN und sollen dem HERRN heilig sein.\n27:31 Will aber jemand seinen Zehnten l\u00f6sen, der soll den F\u00fcnften dr\u00fcber geben.\n27:32 Und alLE Zehnten von Rindern und Schafen, und was unter der Rute gehet, das ist ein heiliger Zehnte dem HERRN.\n27:33 Man soll nicht fragen, ob's gut oder b\u00f6se sei; man soll's auch nicht wechseln. Wird es aber jemand wechseln, so soll beides heilig sein und nicht gel\u00f6set werden.\n27:34 Dies sind die Gebote, die der HERR gebot an die Kinder Israel auf dem Berge Sinai.","title":"German Bible: Leviticus","type":"page"}
