{"collection":"Bible & Christianity","html_url":"https://unchartedknowledge.5gfusion.net/browse/bib/wb/ger/rom.htm","path":"bib/wb/ger/rom.htm","source_url":"https://sacred-texts.com/bib/wb/ger/rom.htm","text":"1:1 Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes,\n1:2 welches er zuvor verhei\u00dfen hat durch seine Propheten in der Heiligen Schrift,\n1:3 von seinem Sohn, der geboren ist von dem Samen Davids nach dem Fleisch\n1:4 und kr\u00e4ftiglich erweiset ein Sohn Gottes nach dem Geist, der da heiliget, seit der Zeit er auferstanden ist von den Toten, n\u00e4mlich Jesus Christus, unser HERR\n1:5 (durch welchen wir haben empfangen Gnade und Apostelamt, unter allen Heiden den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter seinem Namen,\n1:6 welcher ihr zum Teil auch seid, die da berufen sind von Jesu Christo):\n1:7 Allen, die zu Rom sind, den Liebsten Gottes und berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesus Christus!\n1:8 Aufs erste danke ich meinem Gott durch Jesum Christum euer aller halben, da\u00df man von eurem Glauben in aller Welt saget.\n1:9 Denn Gott ist mein Zeuge, welchem ich diene in meinem Geist am Evangelium von seinem Sohn, da\u00df ich ohne Unterla\u00df euer gedenke\n1:10 und allezeit in meinem Gebet flehe, ob sich's einmal zutragen wollte, da\u00df ich zu euch k\u00e4me durch Gottes Willen.\n1:11 Denn mich verlanget, euch zu sehen, auf da\u00df ich euch mitteile etwas geistlicher Gabe, euch zu st\u00e4rken,\n1:12 das ist, da\u00df ich samt euch getr\u00f6stet w\u00fcrde durch euren und meinen Glauben, den wir untereinander haben.\n1:13 Ich will euch aber nicht verhalten, liebe Br\u00fcder, da\u00df ich mir oft habe vorgesetzt, zu euch zu kommen (bin aber verhindert bisher), da\u00df ich auch unter euch Frucht schaffete gleichwie unter andern Heiden.\n1:14 Ich bin ein Schuldner beide, der Griechen und der Ungriechen, beide, der Weisen und der Unweisen.\n1:15 Darum, soviel an mir ist bin ich geneigt, auch euch zu Rom das Evangelium zu predigen.\n1:16 Denn ich sch\u00e4me mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig machet alle, die daran glauben, die Juden vornehmlich und auch die Griechen,\n1:17 sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben stehet: Der Gerechte wird seines Glaubens leben.\n1:18 Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart \u00fcber alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.\n1:19 Denn da\u00df man wei\u00df, da\u00df Gott sei, ist ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart\n1:20 damit, da\u00df Gottes unsichtbares Wesen, das ist, seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt an den Werken, n\u00e4mlich an der Sch\u00f6pfung der Welt, also da\u00df sie keine Entschuldigung haben,\n1:21 dieweil sie wu\u00dften, da\u00df ein Gott ist, und haben ihn nicht gepreiset als einen Gott noch gedanket, sondern sind in ihrem Dichten eitel worden, und ihr unverst\u00e4ndiges Herz ist verfinstert.\n1:22 Da sie sich f\u00fcr weise hielten, sind sie zu Narren worden\n1:23 und haben verwandelt die HERRLIchkeit des unverg\u00e4nglichen Gottes in ein Bild gleich dem verg\u00e4nglichen Menschen und der V\u00f6gel und der vierf\u00fc\u00dfigen und der kriechenden Tiere.\n1:24 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gel\u00fcste, in Unreinigkeit, zu sch\u00e4nden ihre eigenen Leiber an sich selbst.\n1:25 Die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die L\u00fcge und haben geehret und gedienet dem Gesch\u00f6pfe mehr denn dem Sch\u00f6pfer, der da gelobet ist in Ewigkeit. Amen.\n1:26 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in sch\u00e4ndliche L\u00fcste. Denn ihre Weiber haben verwandelt den nat\u00fcrlichen Brauch in den unnat\u00fcrlichen\n1:27 Desselbigengleichen auch die M\u00e4nner haben verlassen den nat\u00fcrlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzet in ihren L\u00fcsten, und haben Mann mit Mann Schande gewirket und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.\n1:28 Und gleichwie sie nicht geachtet haben, da\u00df sie Gott erkenneten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt,\n1:29 voll alles Ungerechten, Hurerei, Schalkheit, Geizes, Bosheit, voll Hasses, Mordes, Haders, List, giftig, Ohrenbl\u00e4ser,\n1:30 Verleumder, Gottesver\u00e4chter, Frevler, hoff\u00e4rtig, ruhmredig, Sch\u00e4dliche, den Eltern ungehorsam,\n1:31 Unvern\u00fcnftige, Treulose, st\u00f6rrig, unvers\u00f6hnlich, unbarmherzig\n1:32 die Gottes Gerechtigkeit Wissen (da\u00df, die solches tun, des Todes w\u00fcrdig sind), tun sie es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.\n2:1 Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du bist, der da richtet; denn worinnen du einen andern richtest, verdammst du dich selbst, sintemal du eben dasselbige tust, was du richtest.\n2:2 Denn wir wissen, da\u00df Gottes Urteil ist recht \u00fcber die, so solches tun.\n2:3 Denkest du aber, o Mensch, der du richtest die, so solches tun, und tust auch dasselbige, da\u00df du dem Urteil Gottes entrinnen werdest?\n2:4 Oder verachtest du den Reichtum seiner G\u00fcte, Geduld und Langm\u00fctigkeit? Wei\u00dft du nicht, da\u00df dich Gottes G\u00fcte zur Bu\u00dfe leitet?\n2:5 Du aber nach deinem verstockten und unbu\u00dffertigen Herzen h\u00e4ufest dir selbst den Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes\n2:6 welcher geben wird einem jeglichen nach seinen Werken,\n2:7 n\u00e4mlich Preis und Ehre und, unverg\u00e4ngliches Wesen denen, die mit Geduld in guten Werken trachten nach dem ewigen Leben,\n2:8 aber denen, die da z\u00e4nkisch sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber dem Ungerechten, Ungnade und Zorn;\n2:9 Tr\u00fcbsal und Angst \u00fcber alle Seelen der Menschen, die da B\u00f6ses tun, vornehmlich der Juden und auch der Griechen;\n2:10 Preis aber und Ehre und Friede allen denen, die da Gutes tun, vornehmlich den Juden und auch den Griechen.\n2:11 Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.\n2:12 Welche ohne Gesetz ges\u00fcndigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren werden; und welche am Gesetz ges\u00fcndiget haben, die werden durchs Gesetz verurteilt werden,\n2:13 sintemal vor Gott nicht, die das Gesetz h\u00f6ren, gerecht sind, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.\n2:14 Denn so die Heiden, die das Gesetz nicht haben und doch von Natur tun des Gesetzes Werk, dieselbigen, dieweil sie das Gesetz nicht haben, sind sie sich selbst ein Gesetz\n2:15 damit, da\u00df sie beweisen, des Gesetzes Werk sei beschrieben in ihrem Herzen, sintemal ihr Gewissen sie bezeuget, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen,\n2:16 auf den Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesum Christum richten wird laut meines Evangeliums.\n2:17 Siehe aber zu, du hei\u00dfest ein Jude und verl\u00e4ssest dich aufs Gesetz und r\u00fchmest dich Gottes\n2:18 und wei\u00dft seinen Willen, und weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, pr\u00fcfest du, was das Beste zu tun sei,\n2:19 und vermissest dich, zu sein ein Leiter der Blinden ein Licht derer, die in Finsternis sind,\n2:20 ein Z\u00fcchtiger der T\u00f6richten, ein Lehrer der Einf\u00e4ltigen, hast die Form, was zu wissen und recht ist im Gesetz.\n2:21 Nun lehrest du andere und lehrest dich selber nicht. Du predigest, man solle nicht stehlen, und du stiehlst.\n2:22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe. Dir greuelt vor den G\u00f6tzen und raubest Gott, was sein ist.\n2:23 Du r\u00fchmest dich des Gesetzes und sch\u00e4ndest Gott durch \u00dcbertretung des Gesetzes.\n2:24 Denn eurethalben wird Gottes Name gel\u00e4stert unter den Heiden, als geschrieben stehet.\n2:25 Die Beschneidung ist wohl n\u00fctz wenn du das Gesetz h\u00e4ltst; h\u00e4ltst du aber das Gesetz nicht, so ist deine Beschneidung schon eine Vorhaut worden.\n2:26 So nun die Vorhaut das Recht im Gesetz h\u00e4lt, meinest du nicht, da\u00df seine Vorhaut werde f\u00fcr eine Beschneidung gerechnet?\n2:27 Und wird also, was von Natur eine Vorhaut ist und das Gesetz vollbringet, dich richten, der du unter dem Buchstaben und Beschneidung bist und das Gesetz \u00fcbertrittst.\n2:28 Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig im Fleisch geschieht,\n2:29 sondern das ist ein Jude, der inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht, welches Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott\n3:1 Was haben denn die Juden Vorteils, oder was n\u00fctzt die Beschneidung?\n3:2 Zwar fast viel. Zum ersten, ihnen ist vertrauet, was Gott geredet hat.\n3:3 Da\u00df aber etliche nicht glauben an dasselbige, was liegt daran? Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben?\n3:4 Das sei ferne! Es bleibe vielmehr also, da\u00df Gott sei wahrhaftig und alle Menschen falsch; wie geschrieben steht: Auf da\u00df du gerecht seiest in deinen Worten und \u00fcberwindest, wenn du gerichtet wirst.\n3:5 Ist's aber also, da\u00df unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit preiset, was wollen wir sagen? Ist denn Gott auch ungerecht, da\u00df er dar\u00fcber z\u00fcrnet? (Ich rede also auf Menschenweise.)\n3:6 Das sei ferne! Wie k\u00f6nnte sonst Gott die Welt richten?\n3:7 Denn so die Wahrheit Gottes durch meine L\u00fcge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als ein S\u00fcnder gerichtet werden\n3:8 und nicht vielmehr also tun, wie wir gel\u00e4stert werden, und wie etliche sprechen, da\u00df wir sagen sollen: Lasset uns \u00dcbel tun, auf da\u00df Gutes daraus komme? Welcher Verdammnis ist ganz recht.\n3:9 Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen da\u00df beide, Juden und Griechen, alle unter der S\u00fcnde sind,\n3:10 wie denn geschrieben stehet: Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer;\n3:11 da ist nicht, der verst\u00e4ndig sei; da ist nicht, der nach Gott frage.\n3:12 Sie sind alle abgewichen und allesamt unt\u00fcchtig worden; da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer.\n3:13 Ihr Schlund ist ein offen Grab; mit ihren Zungen handeln sie tr\u00fcglich; Otterngift ist unter ihren Lippen;\n3:14 ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit;\n3:15 ihre F\u00fc\u00dfe sind eilend, Blut zu vergie\u00dfen;\n3:16 in ihren Wegen ist eitel Unfall und Herzeleid\n3:17 und den Weg des Friedens wissen sie nicht.\n3:18 Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.\n3:19 Wir wissen aber, da\u00df, was das Gesetz, sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf da\u00df aller Mund verstopfet werde, und alle Welt Gott schuldig sei\n3:20 darum, da\u00df kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein mag; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der S\u00fcnde.\n3:21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbaret und bezeuget durch das Gesetz und die Propheten.\n3:22 Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben.\n3:23 Denn es ist hier kein Unterschied; sie sind allzumal S\u00fcnder und mangeln des Ruhms, den sie an Gott haben sollten,\n3:24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erl\u00f6sung, so durch Christum Jesum geschehen ist,\n3:25 welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut,damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete, in dem, da\u00df er S\u00fcnde vergibt, welche bis anher geblieben war unter g\u00f6ttlicher Geduld,\n3:26 auf da\u00df er zu diesen Zeiten darb\u00f6te die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, auf da\u00df er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum.\n3:27 Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist aus. Durch welches Gesetz? durch der Werke Gesetz? Nicht also, sondern durch des Glaubens Gesetz.\n3:28 So halten wir es nun, da\u00df der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.\n3:29 Oder ist Gott allein der Juden Gott? Ist er nicht auch der Heiden Gott? Ja freilich, auch der Heiden Gott.\n3:30 Sintemal es ist ein einiger Gott, der da gerecht macht die Beschneidung aus dem Glauben und die Vorhaut durch den Glauben.\n3:31 Wie? heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir richten das Gesetz auf.\n4:1 Was sagen wir denn von unserm Vater Abraham, da\u00df er gefunden habe nach dem Fleisch?\n4:2 Das sagen wir: Ist Abraham durch die Werke gerecht, so hat er wohl Ruhm, aber nicht vor Gott.\n4:3 Was sagt denn die Schrift? Abraham hat Gott geglaubet, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.\n4:4 Dem aber, der mit Werken umgehet, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht.\n4:5 Dem aber, der nicht mit Werken umgehet, glaubet aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.\n4:6 Nach welcher Weise auch David sagt, da\u00df die Seligkeit sei allein des Menschen, welchem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke, da er spricht:\n4:7 Selig sind die, welchen ihre Ungerechtigkeiten vergeben sind, und welchen ihre S\u00fcnden bedecket sind.\n4:8 Selig ist der Mann, welchem Gott keine S\u00fcnde zurechnet.\n4:9 Nun, diese Seligkeit, gehet sie \u00fcber die Beschneidung oder \u00fcber die Vorhaut? Wir m\u00fcssen je sagen, da\u00df Abraham sei sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.\n4:10 Wie ist er ihm denn zugerechnet, in der Beschneidung oder in der Vorhaut? Ohne Zweifel nicht in der Beschneidung, sondern in der Vorhaut.\n4:11 Das Zeichen aber der Beschneidung empfing er zum Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, welchen er noch in der Vorhaut hatte, auf da\u00df er w\u00fcrde ein Vater aller, die da glauben in der Vorhaut, da\u00df denselbigen solches auch gerechnet werde zur Gerechtigkeit\n4:12 und w\u00fcrde auch ein Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die von der Beschneidung sind, sondern auch derer, die wandeln in den Fu\u00dftapfen des Glaubens, welcher war in der Vorhaut unsers Vaters Abraham.\n4:13 Denn die Verhei\u00dfung, da\u00df er sollte sein der Welt Erbe, ist nicht geschehen Abraham oder seinem Samen durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.\n4:14 Denn wo die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube nichts, und die Verhei\u00dfung ist ab.\n4:15 Sintemal das Gesetz richtet nur Zorn an; denn wo das Gesetz nicht ist, da ist auch keine \u00dcbertretung.\n4:16 Derhalben mu\u00df die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, auf da\u00df sie sei aus Gnaden, und die Verhei\u00dfung fest bleibe allem Samen, nicht dem alleine, der unter dem Gesetz ist, sondern auch dem, der des Glaubens Abrahams ist, welcher ist unser aller Vater,\n4:17 wie geschrieben stehet: Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Heiden vor Gott, dem du geglaubet hast, der da lebendig machet die Toten und rufet dem, das nicht ist, da\u00df es sei.\n4:18 Und er hat geglaubet auf Hoffnung, da nichts zu hoffen war, auf da\u00df er w\u00fcrde ein Vater vieler Heiden, wie denn zu ihm gesagt ist: Also soll dein Same sein.\n4:19 Und er ward nicht schwach im Glauben, sah auch nicht an seinen eigenen Leib, welcher schon erstorben war, weil er fast hundertj\u00e4hrig war, auch nicht den erstorbenen Leib der Sara.\n4:20 Denn er zweifelte nicht an der Verhei\u00dfung Gottes durch Unglauben, sondern ward stark im Glauben und gab Gott die Ehre\n4:21 und wu\u00dfte aufs allergewisseste, da\u00df, was Gott verhei\u00dfet, das kann er auch tun.\n4:22 Darum ist's ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet.\n4:23 Das ist aber nicht geschrieben allein um seinetwillen, da\u00df es ihm zugerechnet ist,\n4:24 sondern auch um unsertwillen, welchen es soll zugerechnet werden, so wir glauben an den, der unsern HERRN Jesum auferwecket hat von den Toten.\n4:25 welcher ist um unserer S\u00fcnden willen dahingegeben und um unserer Gerechtigkeit willen auferwecket.\n5:1 Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern HERRN Jesum Christum,\n5:2 durch welchen wir auch einen Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade darinnen wir stehen, und r\u00fchmen uns der Hoffnung der zuk\u00fcnftigen HERRLIchkeit die Gott geben soll.\n5:3 Nicht allein aber das, sondern wir r\u00fchmen uns auch der Tr\u00fcbsale dieweil wir wissen, da\u00df Tr\u00fcbsal Geduld bringet\n5:4 Geduld aber bringet Erfahrung, Erfahrung aber bringet Hoffnung,\n5:5 Hoffnung aber l\u00e4\u00dft nicht zuschanden werden. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.\n5:6 Denn auch Christus, da wir noch schwach waren nach der Zeit, ist f\u00fcr uns Gottlose gestorben.\n5:7 Nun stirbt kaum jemand um des Rechtes willen; um etwas Gutes willen d\u00fcrfte vielleicht jemand sterben.\n5:8 Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, da\u00df Christus f\u00fcr uns gestorben ist, da wir noch S\u00fcnder waren.\n5:9 So werden wir je viel mehr durch ihn behalten werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht worden sind.\n5:10 Denn so wir Gott vers\u00f6hnet sind durch den Tod seines Sohns, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun vers\u00f6hnet sind.\n5:11 Nicht allein aber das, sondern wir r\u00fchmen uns auch Gottes durch unsern HERRN Jesum Christum, durch welchen wir nun die Vers\u00f6hnung empfangen haben.\n5:12 Derhalben, wie durch einen Menschen die S\u00fcnde ist kommen in die Welt und der Tod durch die S\u00fcnde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle ges\u00fcndiget haben;\n5:13 (denn die S\u00fcnde war wohl in der Welt bis auf das Gesetz; aber wo kein Gesetz ist, da achtet man der S\u00fcnde nicht,\n5:14 sondern der Tod herrschte von Adam an bis auf Mose, auch \u00fcber die, die nicht ges\u00fcndiget haben mit gleicher \u00dcbertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zuk\u00fcnftig war.\n5:15 Aber nicht h\u00e4lt sich's mit der Gabe wie mit der S\u00fcnde. Denn so an eines S\u00fcnde viele gestorben sind, so ist viel mehr Gottes Gnade und Gabe vielen reichlich widerfahren durch die Gnade des einigen Menschen, Jesu Christi.\n5:16 Und nicht ist die Gabe allein \u00fcber eine S\u00fcnde wie durch des einigen S\u00fcnders einige S\u00fcnde alles Verderben. Denn das Urteil ist kommen aus einer S\u00fcnde zur Verdammnis; die Gabe aber hilft auch aus vielen S\u00fcnden zur Gerechtigkeit.\n5:17 Denn so um des einigen S\u00fcnde willen der Tod geherrschet hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die F\u00fclle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum):\n5:18 wie nun durch eines S\u00fcnde die Verdammnis \u00fcber alle Menschen kommen ist, also ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens \u00fcber alle Menschen kommen.\n5:19 Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viel S\u00fcnder worden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viel Gerechte.\n5:20 Das Gesetz aber ist neben einkommen, auf da\u00df die S\u00fcnde m\u00e4chtiger w\u00fcrde. Wo aber die S\u00fcnde m\u00e4chtig worden ist, da ist doch die Gnade viel m\u00e4chtiger worden,\n5:21 auf da\u00df, gleichwie die S\u00fcnde geherrschet hat zu dem Tode, also auch herrsche die Gnade durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesum Christum, unsern HERRN.\n6:1 Was wollen wir hiezu sagen? Sollen wir denn in der S\u00fcnde beharren, auf da\u00df die Gnade desto m\u00e4chtiger werde?\n6:2 Das sei ferne! Wie sollten wir in der S\u00fcnde wollen leben, der wir abgestorben sind?\n6:3 Wisset ihr nicht, da\u00df alle, die wir in Jesum Christum getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?\n6:4 So sind wir je mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf da\u00df, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die HERRLIchkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.\n6:5 So wir aber samt ihm gepflanzet werden zu gleichem Tode, so werden wir auch der Auferstehung gleich sein,\n6:6 dieweil wir wissen, da\u00df unser alter Mensch samt ihm gekreuziget ist, auf da\u00df der s\u00fcndliche Leib aufh\u00f6re, da\u00df wir hinfort der S\u00fcnde nicht dienen.\n6:7 Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertiget von der S\u00fcnde.\n6:8 Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, da\u00df wir auch mit ihm leben werden\n6:9 und wissen, da\u00df Christus, von den Toten erwecket, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort \u00fcber ihn nicht herrschen.\n6:10 Denn das er gestorben ist; das ist er der S\u00fcnde gestorben zu einem Mal; das er aber lebet, das lebet er Gott.\n6:11 Also auch ihr, haltet euch daf\u00fcr, da\u00df ihr der S\u00fcnde gestorben seid und lebet Gott in Christo Jesu, unserm HERRN.\n6:12 So lasset nun die S\u00fcnde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ihm Gehorsam zu leisten in seinen L\u00fcsten.\n6:13 Auch begebet nicht der S\u00fcnde eure Glieder zu Waffen der Ungerechtigkeit, sondern begebet euch selbst Gott, als die da aus den Toten lebendig sind, und eure Glieder Gott zu Waffen der Gerechtigkeit,\n6:14 Denn die S\u00fcnde wird nicht herrschen k\u00f6nnen \u00fcber euch, sintemal ihr nicht unter dem Gesetze seid, sondern unter der Gnade.\n6:15 Wie nun? sollen wir s\u00fcndigen, dieweil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!\n6:16 Wisset ihr nicht, welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der S\u00fcnde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?\n6:17 Gott sei aber gedanket, da\u00df ihr Knechte der S\u00fcnde gewesen seid, aber nun gehorsam worden von Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid.\n6:18 Denn nun ihr frei worden seid von der S\u00fcnde, seid ihr Knechte worden der Gerechtigkeit.\n6:19 Ich mu\u00df menschlich davon reden um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zu Dienste der Unreinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zu der andern, also begebet nun auch eure Glieder zu Dienste der Gerechtigkeit, da\u00df sie heilig werden.\n6:20 Denn da ihr der S\u00fcnde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit.\n6:21 Was hattet ihr nun zu der Zeit f\u00fcr Frucht? Welcher ihr euch jetzt sch\u00e4met; denn das Ende derselbigen ist der Tod.\n6:22 Nun ihr aber seid von der S\u00fcnde frei und Gottes Knechte worden, habt ihr eure Frucht, da\u00df ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben.\n6:23 Denn der Tod ist der S\u00fcnde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.\n7:1 Wisset ihr nicht, liebe Br\u00fcder (denn ich rede mit denen, die das Gesetz wissen), da\u00df das Gesetz herrschet \u00fcber den Menschen, solange er lebet?\n7:2 Denn ein Weib, das unter dem Manne ist, dieweil der Mann lebet, ist sie gebunden an das Gesetz; so aber der Mann stirbt, so ist sie los vom Gesetz, das den Mann betrifft.\n7:3 Wo sie nun bei einem andern Manne ist, weil der Mann lebet, wird sie eine Ehebrecherin gehei\u00dfen; so aber der Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, da\u00df sie nicht eine Ehebrecherin ist, wo sie bei einem andern Manne ist.\n7:4 Also auch, meine Br\u00fcder, ihr seid get\u00f6tet dem Gesetz durch den Leib Christi, da\u00df ihr bei einem andern seid, n\u00e4mlich bei dem, der von den Toten auferwecket ist, auf da\u00df wir Gott Frucht bringen.\n7:5 Denn da wir im Fleisch waren, da waren die s\u00fcndlichen L\u00fcste, welche durchs Gesetz sich erregten, kr\u00e4ftig in unsern Gliedern, dem Tode Frucht zu bringe.\n7:6 Nun aber sind wir vom Gesetz los und ihm abgestorben, das uns gefangenhielt, also da\u00df wir dienen sollen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.\n7:7 Was wollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz S\u00fcnde? Das sei ferne! Aber die S\u00fcnde erkannte ich nicht ohne durchs Gesetz. Denn ich wu\u00dfte nichts von der Lust, wo das Gesetz nicht h\u00e4tte gesagt: La\u00df dich nicht gel\u00fcsten!\n7:8 Da nahm aber die S\u00fcnde Ursache am Gebot und erregte in mir allerlei Lust. Denn ohne das Gesetz war die S\u00fcnde tot.\n7:9 Ich aber lebte etwa ohne Gesetz. Da aber das Gebot kam, ward die S\u00fcnde wieder lebendig.\n7:10 Ich aber starb; und es befand sich, da\u00df das Gebot mir zum Tode gereichte, das mir doch zum Leben gegeben war.\n7:11 Denn die S\u00fcnde nahm Ursache am Gebot und betrog mich und t\u00f6tete mich durch dasselbige Gebot.\n7:12 Das Gesetz ist je heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut.\n7:13 Ist denn, was da gut ist, mir ein Tod worden? Das sei ferne! Aber die S\u00fcnde, auf da\u00df sie erscheine, wie sie S\u00fcnde ist, hat sie mir durch das Gute den Tod gewirket, auf da\u00df die S\u00fcnde w\u00fcrde \u00fcberaus s\u00fcndig durchs Gebot.\n7:14 Denn wir wissen, da\u00df das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die S\u00fcnde verkauft.\n7:15 Denn ich wei\u00df nicht, was, ich tue; denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich.\n7:16 So ich aber das tue, was ich nicht will, so willige ich, da\u00df das Gesetz gut sei.\n7:17 So tue nun ich dasselbige nicht, sondern die S\u00fcnde, die in mir wohnet.\n7:18 Denn ich wei\u00df, da\u00df in mir, das ist, in meinem Fleische, wohnet nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht,\n7:19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht, sondern das B\u00f6se, das ich nicht will, das tue ich.\n7:20 So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbige nicht, sondern die S\u00fcnde, die in mir wohnet.\n7:21 So finde ich mir nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, da\u00df mir das B\u00f6se anhanget.\n7:22 Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.\n7:23 Ich sehe aber ein ander Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gem\u00fcte und nimmt mich gefangen in der S\u00fcnde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern.\n7:24 Ich elender Mensch, wer wird mich erl\u00f6sen von dem Leibe dieses Todes?\n7:25 Ich danke Gott durch Jesum Christum, unsern HERRN. So diene ich nun mit dem Gem\u00fcte dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetze der S\u00fcnde.\n8:1 So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.\n8:2 Denn das Gesetz des Geistes der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich freigemacht von dem Gesetz der S\u00fcnde und des Todes.\n8:3 Denn was dem Gesetz unm\u00f6glich war (sintemal es durch das Fleisch geschw\u00e4chet ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des s\u00fcndlichen Fleisches und verdammte die S\u00fcnde im Fleisch durch S\u00fcnde,\n8:4 auf da\u00df die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erf\u00fcllet w\u00fcrde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln sondern nach dem Geist.\n8:5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnet; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnet.\n8:6 Aber fleischlich gesinnet sein ist der Tod, und geistlich gesinnet sein ist Leben und Friede.\n8:7 Denn fleischlich gesinnet sein ist eine Feindschaft wider Gott, sintemal es dem Gesetze Gottes nicht untertan ist; denn es vermag es auch nicht.\n8:8 Die aber fleischlich sind, m\u00f6gen Gott nicht gefallen.\n8:9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnet. Wer aber Christi Geist nicht hat der ist nicht sein.\n8:10 So aber Christus in euch ist so ist der Leib zwar tot um der S\u00fcnde willen; der Geist aber ist das Leben um der Gerechtigkeit willen.\n8:11 So nun der Geist des, der Jesum von den T\u00f6ten auferwecket hat, in euch wohnet, so wird auch derselbige, der Christum von den Toten auferwecket hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, da\u00df sein Geist in euch wohnet.\n8:12 So sind wir nun, liebe Br\u00fcder, Schuldner nicht dem Fleisch, da\u00df wir nach dem Fleisch leben.\n8:13 Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben m\u00fcssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Gesch\u00e4fte t\u00f6tet, so werdet ihr leben.\n8:14 Denn welche der Geist Gottes treibet, die sind Gottes Kinder.\n8:15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, da\u00df ihr euch abermal f\u00fcrchten m\u00fc\u00dftet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater!\n8:16 Derselbige Geist gibt Zeugnis unserm Geist, da\u00df wir Gottes Kinder sind.\n8:17 Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, n\u00e4mlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf da\u00df wir auch mit zur HERRLIchkeit erhoben werden.\n8:18 Denn ich halte es daf\u00fcr, da\u00df dieser Zeit Leiden der HERRLIchkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbaret werden.\n8:19 Denn das \u00e4ngstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes,\n8:20 sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat auf Hoffnung.\n8:21 Denn auch die Kreatur frei werden wird von dem Dienst des verg\u00e4nglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.\n8:22 Denn wir wissen, da\u00df alle Kreatur sehnet sich mit uns und \u00e4ngstet sich noch immerdar.\n8:23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erl\u00f6sung.\n8:24 Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man siehet, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des, hoffen, das man siehet?\n8:25 So wir aber des hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir sein durch Geduld.\n8:26 Desselbigengleichen auch der Geist hilft unserer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's geb\u00fchret, sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen.\n8:27 Der aber die Herzen forschet, der wei\u00df, was des Geistes Sinn sei; denn er vertritt die Heiligen nach dem, was Gott gef\u00e4llt.\n8:28 Wir wissen aber, da\u00df denen, die Gott lieben, alle Dinge zum besten dienen, die nach dem Vorsatz berufen sind.\n8:29 Denn welche er zuvor versehen hat, die hat er auch verordnet, da\u00df sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohns, auf da\u00df derselbige der Erstgeborne sei unter vielen Br\u00fcdern.\n8:30 Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht.\n8:31 Was wollen wir denn hiezu sagen? Ist Gott f\u00fcr uns, wer mag wider uns sein?\n8:32 Welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn f\u00fcr uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?\n8:33 Wer will die Auserw\u00e4hlten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht.\n8:34 Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferwecket ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.\n8:35 Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Tr\u00fcbsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Bl\u00f6\u00dfe oder F\u00e4hrlichkeit oder Schwert?\n8:36 Wie geschrieben stehet: Um deinetwillen werden wir get\u00f6tet den ganzen Tag; wir sind geachtet f\u00fcr Schlachtschafe.\n8:37 Aber in dem allem \u00fcberwinden wir weit um deswillen, der uns geliebet hat.\n8:38 Denn ich bin gewi\u00df, da\u00df weder Tod noch Leben, weder Engel noch F\u00fcrstentum noch Gewalt, weder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges,\n8:39 weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN.\n9:1 Ich sage die Wahrheit in Christo und l\u00fcge nicht, des mir Zeugnis gibt mein Gewissen in dem Heiligen Geist,\n9:2 da\u00df ich gro\u00dfe Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterla\u00df in meinem Herzen habe.\n9:3 Ich habe gew\u00fcnschet, verbannet zu sein von Christo f\u00fcr meine Br\u00fcder, die meine Gefreundeten sind nach dem Fleisch,\n9:4 die da sind von Israel, welchen geh\u00f6rt die Kindschaft und die HERRLIchkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verhei\u00dfung;\n9:5 welcher auch sind die V\u00e4ter, aus welchen Christus herkommt nach dem Fleische, der da ist Gott \u00fcber alles, gelobet in Ewigkeit! Amen.\n9:6 Aber nicht sage ich solches, da\u00df Gottes Wort darum aus sei. Denn es sind nicht alle Israeliten, die von Israel sind;\n9:7 auch nicht alle, die Abrahams Same sind, sind darum auch Kinder, sondern: In Isaak soll dir der Same genannt sein.\n9:8 Das ist, nicht sind das Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind, sondern die Kinder der Verhei\u00dfung werden f\u00fcr Samen gerechnet.\n9:9 Denn dies ist ein Wort der Verhei\u00dfung, da er spricht: Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben.\n9:10 Nicht allein aber ist's mit dem also, sondern auch, da Rebecka von dem einigen Isaak, unserm Vater, schwanger ward;\n9:11 ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch B\u00f6ses getan hatten, auf da\u00df der Vorsatz Gottes best\u00fcnde nach der Wahl, ward zu ihr gesagt,\n9:12 nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnaden des Berufes, also: Der Gr\u00f6\u00dfere soll dienstbar werden dem Kleinern,\n9:13 wie denn geschrieben stehet: Jakob habe ich geliebet, aber Esau habe ich gehasset.\n9:14 Was wollen wir denn hier sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!\n9:15 Denn er spricht zu Mose: Welchem ich gn\u00e4dig bin, dem bin ich gn\u00e4dig, und welches ich mich erbarme, des erbarme ich mich.\n9:16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.\n9:17 Denn die Schrift sagt zu Pharao: Eben darum hab' ich dich erweckt, da\u00df ich an dir meine Macht erzeige, auf da\u00df mein Name verk\u00fcndiget werde in allen Landen.\n9:18 So erbarmet er sich nun; welches er will, und verstocket, welchen er will.\n9:19 So sagest du zu mir: Was schuldiget er denn uns? Wer kann seinem Willen widerstehen?\n9:20 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, da\u00df du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also?\n9:21 Hat nicht ein T\u00f6pfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Fa\u00df zu Ehren und das andere zu Unehren?\n9:22 Derhalben, da Gott wollte Zorn erzeigen und kundtun seine Macht, hat er mit gro\u00dfer Geduld getragen die Gef\u00e4\u00dfe des Zorns, die da zugerichtet sind zur Verdammnis,\n9:23 auf da\u00df er kundt\u00e4te den Reichtum seiner HERRLIchkeit an den Gef\u00e4\u00dfen der Barmherzigkeit, die er bereitet hat zur HERRLIchkeit,\n9:24 welche er berufen hat, n\u00e4mlich uns, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.\n9:25 Wie er denn auch durch Hosea spricht: Ich will das mein Volk hei\u00dfen, das nicht mein Volk war, und meine Liebe, die nicht die Liebe war.\n9:26 Und soll geschehen, an dem Ort, da zu ihnen gesagt ward: Ihr seid nicht mein Volk, sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.\n9:27 Jesaja aber schreiet f\u00fcr Israel: Wenn die Zahl der Kinder von Israel w\u00fcrde sein wie der Sand am Meer, so wird doch das \u00dcbrige selig werden;\n9:28 Denn es wird ein Verderben und Steuern geschehen zur Gerechtigkeit, und der HERR wird dasselbige Steuern tun auf Erden.\n9:29 Und wie Jesaja davor sagt: Wenn uns nicht der HERR Zebaoth h\u00e4tte lassen Samen \u00fcberbleiben, so w\u00e4ren wir wie Sodom worden und gleichwie Gomorra.\n9:30 Was wollen wir nun hier sagen? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht haben nach der Gerechtigkeit gestanden, haben die Gerechtigkeit erlanget; ich sage aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.\n9:31 Israel aber hat dem Gesetz der Gerechtigkeit nachgestanden und hat das Gesetz der Gerechtigkeit nicht \u00fcberkommen.\n9:32 Warum das? Darum, da\u00df sie es nicht aus dem Glauben, sondern als aus den Werken des Gesetzes suchen. Denn sie haben sich gesto\u00dfen an den Stein des Anlaufens,\n9:33 wie geschrieben stehet: Siehe da, ich lege in Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des \u00c4rgernisses; und wer an ihn glaubet, der soll nicht zuschanden werden.\n10:1 Liebe Br\u00fcder, meines Herzens Wunsch ist, und flehe auch zu Gott f\u00fcr Israel, da\u00df sie selig werden.\n10:2 Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, da\u00df sie eifern um Gott, aber mit Unverstand.\n10:3 Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und trachten, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht untertan.\n10:4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubet, der ist gerecht.\n10:5 Mose schreibt wohl von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: Welcher Mensch dies tut, der wird darinnen leben.\n10:6 Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also: Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren? (Das ist nichts anderes, denn Christum herabholen.)\n10:7 Oder: Wer will hinab in die Tiefe fahren? (Das ist nichts anderes, denn Christum von den Toten holen.)\n10:8 Aber was sagt sie? Das Wort ist dir nahe, n\u00e4mlich in deinem Munde und in deinem Herzen. Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.\n10:9 Denn so du mit deinem Munde bekennest Jesum, da\u00df er der HERR sei, und glaubest in deinem Herzen, da\u00df ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.\n10:10 Denn so man von Herzen glaubet, so wird man gerecht, und so man mit dem Munde bekennet, so wird man selig.\n10:11 Denn die Schrift spricht: Wer an ihn glaubet, wird nicht zuschanden werden.\n10:12 Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein HERR, reich \u00fcber alle, die ihn anrufen.\n10:13 Denn wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden.\n10:14 Wie sollen sie aber anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber glauben, von dem sie nichts geh\u00f6ret haben? Wie sollen sie aber h\u00f6ren ohne Prediger?\n10:15 Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden? wie denn geschrieben stehet: Wie lieblich sind die F\u00fc\u00dfe derer, die den Frieden verk\u00fcndigen, die das Gute verk\u00fcndigen!\n10:16 Aber sie sind nicht alle dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht: HERR, wer glaubet unserm Predigen?\n10:17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes.\n10:18 Ich sage aber: Haben sie es nicht geh\u00f6rte? Zwar es ist je in alle Lande ausgegangen ihr Schall und in alle Welt ihre Worte.\n10:19 Ich sage aber: Hat es Israel nicht erkannt? Der erste Mose spricht: Ich will euch eifern machen \u00fcber dem, das nicht mein Volk ist, und \u00fcber einem unverst\u00e4ndigen Volk will ich euch erz\u00fcrnen\n10:20 Jesaja aber darf wohl so sagen: Ich bin erfunden von denen, die mich nicht gesucht haben, und bin erschienen denen die nicht nach mir gefragt haben.\n10:21 Zu Israel aber spricht er: Den ganzen Tag habe ich meine H\u00e4nde ausgestrecket zu dem Volk, das sich nicht sagen l\u00e4sset und widerspricht.\n11:1 So sage ich nun: Hat denn Gott sein Volk versto\u00dfen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit von dem Samen Abrahams, aus dem Geschlecht Benjamin.\n11:2 Gott hat sein Volk nicht versto\u00dfen, welches er zuvor versehen hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift sagt von Elia, wie er tritt vor Gott wider Israel und spricht:\n11:3 HERR, sie haben deine Propheten get\u00f6tet und haben deine Alt\u00e4re ausgegraben; und ich bin allein \u00fcberblieben, und sie stehen mir nach meinem Leben?\n11:4 Aber was sagt ihm die g\u00f6ttliche Antwort? Ich habe mir lassen \u00fcberbleiben siebentausend Mann, die nicht haben ihre Kniee gebeuget vor dem Baal.\n11:5 Also gehet's auch jetzt zu dieser Zeit mit diesen \u00dcberbliebenen nach der Wahl der Gnaden.\n11:6 Ist's aber aus Gnaden, so ist's nicht aus Verdienst der Werke, sonst w\u00fcrde Gnade nicht Gnade sein. Ist's aber aus Verdienst der Werke, so ist die Gnade nichts, sonst w\u00e4re Verdienst nicht Verdienst.\n11:7 Wie denn nun? Was Israel sucht, das erlangt es nicht; die Wahl aber erlanget es. Die andern sind verstockt,\n11:8 wie geschrieben stehet: Gott hat ihnen gegeben einen erbitterten Geist, Augen, da\u00df sie nicht sehen, und Ohren, da\u00df sie nicht h\u00f6ren, bis auf den heutigen Tag.\n11:9 Und David spricht: La\u00df ihren Tisch zu einem Strick werden und zu einer Ber\u00fcckung und zum \u00c4rgernis und ihnen zur Vergeltung.\n11:10 Verblende ihre Augen, da\u00df sie nicht sehen, und beuge ihren R\u00fccken allezeit.\n11:11 So sage ich nun: Sind sie darum angelaufen, da\u00df sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern aus ihrem Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, auf da\u00df sie denen nacheifern sollten.\n11:12 Denn so ihr Fall der Welt Reichtum ist, und ihr Schade ist der Heiden Reichtum, wieviel mehr, wenn ihre Zahl voll w\u00fcrde?\n11:13 Mit euch Heiden rede ich; denn dieweil ich der Heiden Apostel bin, will ich mein Amt preisen,\n11:14 ob ich m\u00f6chte die, so mein Fleisch sind, zu eifern reizen und ihrer etliche selig machen.\n11:15 Denn so ihr Verlust der Welt Vers\u00f6hnung ist, was w\u00e4re das anders, denn das Leben von den Toten nehmen?\n11:16 Ist der Anbruch heilig, so ist auch der Teig heilig, und so die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.\n11:17 Ob aber nun etliche von den Zweigen zerbrochen sind, und du, da du ein wilder \u00d6lbaum warest, bist unter sie gepfropfet und teilhaftig worden der Wurzel und des Safts im \u00d6lbaum,\n11:18 so r\u00fchme dich nicht wider die Zweige. R\u00fchmest du dich aber wider sie, so sollst du wissen, da\u00df du die Wurzel nicht tr\u00e4gest, sondern die Wurzel tr\u00e4get dich.\n11:19 So sprichst du: Die Zweige sind zerbrochen, da\u00df ich hineingepfropfet w\u00fcrde.\n11:20 Ist wohl geredet. Sie sind zerbrochen um ihres Unglaubens willen; du stehest aber durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern f\u00fcrchte dich.\n11:21 Hat Gott der nat\u00fcrlichen Zweige nicht verschonet, da\u00df er vielleicht dein auch nicht verschone.\n11:22 Darum schaue die G\u00fcte und den Ernst Gottes: den Ernst an denen, die gefallen sind, die G\u00fcte aber an dir, soferne du an der G\u00fcte bleibest; sonst wirst du auch abgehauen werden.\n11:23 Und jene, so sie nicht bleiben in dem Unglauben, werden sie eingepfropfet werden; Gott kann sie wohl wieder ein pfropfen.\n11:24 Denn so du aus dem \u00d6lbaum, der von Natur wild war, bist ausgehauen und wider die Natur in den guten \u00d6lbaum gepfropfet, wieviel mehr werden die nat\u00fcrlichen eingepfropfet in ihren eigenen \u00d6lbaum!\n11:25 Ich will euch nicht verhalten, liebe Br\u00fcder, dieses Geheimnis, auf da\u00df ihr nicht stolz seid. Blindheit ist Israel einesteils widerfahren, so lange, bis die F\u00fclle der Heiden eingegangen sei,\n11:26 und also das ganze Israel selig werde, wie geschrieben stehet: Es wird kommen aus Zion, der da erl\u00f6se und abwende das gottlose Wesen von Jakob.\n11:27 Und dies ist mein Testament mit ihnen, wenn ich ihre S\u00fcnden werde weg nehmen.\n11:28 Nach dem Evangelium halte ich sie f\u00fcr Feinde um euretwillen; aber nach der Wahl habe ich sie lieb um der V\u00e4ter willen.\n11:29 Gottes Gaben und Berufung m\u00f6gen ihn nicht gereuen.\n11:30 Denn gleicherweise, wie auch ihr nicht habt geglaubet an Gott, nun aber habt ihr Barmherzigkeit \u00fcberkommen \u00fcber ihrem Unglauben,\n11:31 also auch jene haben jetzt nicht wollen glauben an die Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, auf da\u00df sie auch Barmherzigkeit \u00fcberkommen.\n11:32 Denn Gott hat alles beschlossen unter den Unglauben, auf da\u00df er sich aller erbarme.\n11:33 O welch eine Tiefe des Reichtums, beide, der Weisheit und Erkenntnis Gottes! Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!\n11:34 Denn wer hat des HERRN Sinn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?\n11:35 Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, das ihm werde wieder vergolten?\n11:36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.\n12:1 Ich ermahne euch, liebe Br\u00fcder, durch die Barmherzigkeit Gottes, da\u00df ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgef\u00e4llig sei, welches sei euer vern\u00fcnftiger Gottesdienst.\n12:2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern ver\u00e4ndert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf da\u00df ihr pr\u00fcfen m\u00f6get, welches da sei der gute, der wohlgef\u00e4llige und der vollkommene Gotteswille.\n12:3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedermann unter euch, da\u00df niemand weiter von sich halte, denn sich's geb\u00fchrt zu halten, sondern da\u00df von sich m\u00e4\u00dfiglich halte, ein jeglicher nachdem Gott ausgeteilet hat das Ma\u00df des Glaubens.\n12:4 Denn gleicherweise, als wir in einem Leibe viel Glieder haben, aber alle Glieder nicht einerlei Gesch\u00e4ft haben,\n12:5 also sind wir viele ein Leib in Christo; aber untereinander ist einer des andern Glied.\n12:6 Und haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.Hat jemand Weissagung, so sei sie dem Glauben \u00e4hnlich\n12:7 Hat jemand ein Amt so warte er des Amts. Lehret jemand, so warte er der Lehre.\n12:8 Ermahnet jemand, so warte er des Ermahnens. Gibt jemand, so gebe er einf\u00e4ltiglich. Regieret jemand, so sei er sorgf\u00e4ltig. \u00dcbet jemand Barmherzigkeit, so tu er's mit Lust.\n12:9 Die Liebe sei nicht falsch. Hasset das Arge, hanget dem Guten an.\n12:10 Die br\u00fcderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.\n12:11 Seid nicht tr\u00e4ge, was ihr tun sollt. Seid br\u00fcnstig im Geiste. Schicket euch in die Zeit.\n12:12 Seid fr\u00f6hlich in Hoffnung; geduldig in Tr\u00fcbsal, haltet an am Gebet.\n12:13 Nehmet euch der Heiligen Notdurft an. Herberget gerne.\n12:14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und fluchet nicht.\n12:15 Freuet euch mit den Fr\u00f6hlichen und weinet mit den Weinenden.\n12:16 Habt einerlei Sinn untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen.\n12:17 Haltet euch nicht selbst f\u00fcr klug. Vergeltet niemand B\u00f6ses mit B\u00f6sem. Flei\u00dfiget euch der Ehrbarkeit gegen jedermann.\n12:18 Ist es m\u00f6glich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden.\n12:19 R\u00e4chet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn; denn es stehet geschrieben: Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der HERR.\n12:20 So nun deinen Feind hungert, so speise ihn; d\u00fcrstet ihn, so tr\u00e4nke ihn. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.\n12:21 La\u00df dich nicht das B\u00f6se \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem.\n13:1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt \u00fcber ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.\n13:2 Wer sich nun wider die Obrigkeit setzet, der widerstrebet Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden \u00fcber sich ein Urteil empfangen.\n13:3 Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den b\u00f6sen zu f\u00fcrchten. Willst du dich aber nicht f\u00fcrchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von derselbigen haben;\n13:4 denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber B\u00f6ses, so f\u00fcrchte dich; denn sie tr\u00e4gt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine R\u00e4cherin zur Strafe \u00fcber den, der B\u00f6ses tut.\n13:5 So seid nun aus Not untertan, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen.\n13:6 Derhalben m\u00fcsset ihr auch Scho\u00df geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz sollen handhaben.\n13:7 So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Scho\u00dfe dem der Scho\u00df geb\u00fchrt; Zoll, dem der Zoll geb\u00fchrt; Furcht dem die Furcht geb\u00fchrt; Ehre, dem die Ehre geb\u00fchrt.\n13:8 Seid niemand nichts schuldig, denn da\u00df ihr euch untereinander liebet; denn wer den andern liebet, der hat das Gesetz erf\u00fcllet.\n13:9 Denn das da gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht t\u00f6ten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; dich soll nichts gel\u00fcsten, und so ein ander Gebot mehr ist, das wird in diesem Wort verfasset: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst:\n13:10 Die Liebe tut dem N\u00e4chsten nichts B\u00f6ses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erf\u00fcllung.\n13:11 Und weil wir solches wissen, n\u00e4mlich die Zeit, da\u00df die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, sintemal unser Heil jetzt n\u00e4her ist, denn da wir's glaubten,\n13:12 die Nacht ist vergangen, der Tag aber herbeikommen: so lasset uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes.\n13:13 Lasset uns ehrbarlich wandeln, als am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Kammern und Unzucht, nicht in Hader und Neid.\n13:14 sondern ziehet an den HERRN Jesum Christum und wartet des Leibes, doch also, da\u00df er nicht geil werde.\n14:1 Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirret die Gewissen nicht.\n14:2 Einer glaubt, er m\u00f6ge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der isset Kraut.\n14:3 Welcher isset, der verachte den nicht, der da nicht isset; und welcher nicht isset, der richte den nicht, der da isset; denn Gott hat ihn aufgenommen.\n14:4 Wer bist du, da\u00df du einen fremden Knecht richtest? Er stehet oder f\u00e4llet seinem HERRN. Er mag aber wohl aufgerichtet werden; denn Gott kann ihn Wohl aufrichten.\n14:5 Einer h\u00e4lt einen Tag vor dem andern; der andere aber h\u00e4lt alle Tage gleich. Ein jeglicher sei seiner Meinung gewi\u00df.\n14:6 Welcher auf die Tage h\u00e4lt, der tut's dem HERRN; und welcher nichts darauf h\u00e4lt, der tut's auch dem HERRN. Welcher isset, der isset dem HERRN; denn er danket Gott. Welcher nicht isset, der isset dem HERRN nicht und danket Gott.\n14:7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber.\n14:8 Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN.\n14:9 Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig worden, da\u00df er \u00fcber Tote und Lebendige HERR sei.\n14:10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du anderer, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor dem Richterstuhl Christi dargestellt werden,\n14:11 nachdem geschrieben stehet: So wahr als ich lebe, spricht der HERR, mir sollen alle Kniee gebeuget werden, und alle Zungen sollen Gott bekennen.\n14:12 So wird nun ein jeglicher f\u00fcr sich selbst Gott Rechenschaft geben.\n14:13 Darum lasset uns nicht mehr einer den andern richten, sondern das richtet vielmehr, da\u00df niemand seinem Bruder einen Ansto\u00df oder \u00c4rgernis darstelle.\n14:14 Ich wei\u00df und bin's gewi\u00df in dem HERRN Jesu, da\u00df nichts gemein ist an sich selbst; ohne der es rechnet f\u00fcr gemein, demselbigen ist's gemein.\n14:15 So aber dein Bruder \u00fcber deine Speise betr\u00fcbet wird, so wandelst du schon nicht nach der Liebe. Lieber, verderbe den nicht mit deiner Speise, um welchen willen Christus gestorben ist!\n14:16 Darum schaffet, da\u00df euer Schatz nicht verl\u00e4stert werde!\n14:17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geiste.\n14:18 Wer darinnen Christo dienet, der ist Gott gef\u00e4llig und den Menschen wert.\n14:19 Darum lasset uns dem nachstreben, was zum Frieden dienet, und was zur Besserung untereinander dienet.\n14:20 Lieber, verst\u00f6re nicht um der Speise willen Gottes Werk! Es ist zwar alles rein, aber es ist nicht gut dem, der es isset mit einem Ansto\u00df seines Gewissens.\n14:21 Es ist besser, du essest kein Fleisch und trinkest keinen Wein oder das, daran sich dein Bruder st\u00f6\u00dfet oder \u00e4rgert oder schwach wird.\n14:22 Hast du den Glauben, so habe ihn bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der sich selbst kein Gewissen macht in dem, was er annimmt.\n14:23 Wer aber dar\u00fcber zweifelt und isset doch, der ist verdammt; denn es gehet nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben gehet, das ist S\u00fcnde.\n15:1 Wir aber, die wir stark sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen und nicht Gefallen an uns selber haben.\n15:2 Es stelle sich aber ein jeglicher unter uns also, da\u00df er seinem N\u00e4chsten gefalle zum Guten, zur Besserung.\n15:3 Denn auch Christus nicht an sich selber Gefallen hatte, sondern wie geschrieben stehet: Die Schm\u00e4hungen derer, die dich schm\u00e4hen, sind \u00fcber mich gefallen.\n15:4 Was aber zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, auf da\u00df wir durch Geduld und Trost der Schrift Hoffnung haben.\n15:5 Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, da\u00df ihr einerlei gesinnet seid untereinander nach Jesu Christo,\n15:6 auf da\u00df ihr einm\u00fctiglich mit einem Munde lobet Gott und den Vater unsers HERRN Jesu Christi.\n15:7 Darum nehmet euch untereinander auf, gleichwie euch Christus hat aufgenommen zu Gottes Lobe.\n15:8 Ich sage aber, da\u00df Jesus Christus sei ein Diener gewesen der Beschneidung um der Wahrheit willen Gottes, zu best\u00e4tigen die Verhei\u00dfung, den V\u00e4tern geschehen,\n15:9 da\u00df die Heiden aber Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben stehet: Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen.\n15:10 Und abermal spricht er: Freuet euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!\n15:11 Und abermal: Lobet den HERRN, alle Heiden, und preiset ihn, alle V\u00f6lker!\n15:12 Und abermal spricht Jesaja: Es wird sein die Wurzel Jesse, und der auferstehen wird, zu herrschen \u00fcber die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen.\n15:13 Gott aber der Hoffnung erf\u00fclle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, da\u00df ihr v\u00f6llige Hoffnung habet durch die Kraft des Heiligen Geistes.\n15:14 Ich wei\u00df aber fast wohl von euch, liebe Br\u00fcder, da\u00df ihr selbst voll G\u00fctigkeit seid, erf\u00fcllet mit aller Erkenntnis, da\u00df ihr euch untereinander k\u00f6nnet ermahnen.\n15:15 Ich hab's aber dennoch gewagt und euch etwas wollen schreiben, liebe Br\u00fcder, euch zu erinnern, um der Gnade willen, die mir von Gott gegeben ist,\n15:16 da\u00df ich soll sein ein Diener Christi unter den Heiden zu opfern das Evangelium Gottes, auf da\u00df die Heiden ein Opfer werden, Gott angenehm, geheiliget durch den Heiligen Geist.\n15:17 Darum kann ich mich r\u00fchmen in Jesu Christo, da\u00df ich Gott diene.\n15:18 Denn ich d\u00fcrfte nicht etwas reden, wo dasselbige Christus nicht durch mich wirkte, die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk,\n15:19 durch Kraft der Zeichen und Wunder und durch Kraft des Geistes Gottes, also da\u00df ich von Jerusalem an und umher bis an Illyrikum alles mit dem Evangelium Christi erf\u00fcllet habe,\n15:20 und mich sonderlich geflissen, das Evangelium zu predigen, wo Christi Name nicht bekannt war, auf da\u00df ich nicht auf einen fremden Grund bauete\n15:21 sondern wie geschrieben stehet: Welchen nicht ist von ihm verk\u00fcndiget, die sollen's sehen, und welche nicht geh\u00f6ret haben, sollen's verstehen.\n15:22 Das ist auch die Sache, darum ich vielmal verhindert bin, zu euch zu kommen.\n15:23 Nun ich aber nicht mehr Raum habe in diesen L\u00e4ndern, habe aber Verlangen, zu euch zu kommen, von vielen Jahren her:\n15:24 wenn ich reisen werde nach Spanien, will ich zu euch kommen. Denn ich hoffe, da\u00df ich da durchreisen und euch sehen werde und von euch dorthin geleitet werden m\u00f6ge, so doch, da\u00df ich zuvor mich ein wenig mit euch erg\u00f6tze.\n15:25 Nun aber fahre ich hin gen Jerusalem den Heiligen zu Dienst.\n15:26 Denn die aus Mazedonien und Achaja haben williglich eine gemeine Steuer zusammengelegt den armen Heiligen zu Jerusalem.\n15:27 Sie haben's williglich getan und sind auch ihre Schuldner. Denn so die Heiden sind ihrer geistlichen G\u00fcter teilhaftig worden, ist's billig, da\u00df sie ihnen auch in leiblichen G\u00fctern Dienst beweisen.\n15:28 Wenn ich nun solches ausgerichtet und ihnen diese Frucht versiegelt habe, will ich durch euch nach Spanien ziehen.\n15:29 Ich wei\u00df aber, wenn ich zu euch komme, da\u00df ich mit vollem Segen des Evangeliums Christi kommen werde.\n15:30 Ich ermahne euch aber, liebe Br\u00fcder, durch unsern HERRN Jesum Christum und durch die Liebe des Geistes, da\u00df ihr mir helfet k\u00e4mpfen mit Beten f\u00fcr mich zu Gott,\n15:31 auf da\u00df ich errettet werde von den Ungl\u00e4ubigen in Jud\u00e4a, und da\u00df mein Dienst, den ich gen Jerusalem tue, angenehm werde den Heiligen,\n15:32 auf da\u00df ich mit Freuden zu euch komme durch den Willen Gottes und mich mit euch erquicke.\n15:33 Der Gott aber des Friedens sei mit euch allen! Amen.\n16:1 Ich befehle euch aber unsere Schwester Ph\u00f6be, welche ist am Dienste der Gemeinde zu Kenchre\u00e4,\n16:2 da\u00df ihr sie aufnehmet in dem HERRN, wie sich's ziemet den Heiligen, und tut ihr Beistand in allem Gesch\u00e4fte, darinnen sie euer bedarf. Denn sie hat auch vielen Beistand getan, auch mir selbst.\n16:3 Gr\u00fc\u00dfet die Priscilla und den Aquila, meine Gehilfen in Christo Jesu,\n16:4 welche haben f\u00fcr mein Leben ihre H\u00e4lse dargegeben, welchen nicht allein ich danke, sondern alle Gemeinden unter den Heiden.\n16:5 Auch gr\u00fc\u00dfet die Gemeinde in ihrem Hause. Gr\u00fc\u00dfet Ep\u00e4netum, meinen Liebsten, welcher ist der Erstling unter denen aus Achaja in Christo.\n16:6 Gr\u00fc\u00dfet Maria, welche viel M\u00fche und Arbeit mit uns gehabt hat.\n16:7 Gr\u00fcsset den Andronikus und den Junias, meine Gefreundeten und meine Mitgefangenen, welche sind ber\u00fchmte Apostel und vor mir gewesen in Christo.\n16:8 Gr\u00fc\u00dfet Amplias, meinen Lieben in dem HERRN.\n16:9 Gr\u00fc\u00dfet Urban, unsern Gehilfen in Christo und Stachys, meinen Lieben.\n16:10 Gr\u00fc\u00dfet Apelles, den Bew\u00e4hrten in Christo. Gr\u00fc\u00dfet, die da sind von des Aristobulus Gesinde.\n16:11 Gr\u00fc\u00dfet Herodionus, meinen Gefreundeten. Gr\u00fc\u00dfet, die da sind von des Narcissus Gesinde in dem HERRN.\n16:12 Gr\u00fc\u00dfet die Tryph\u00e4na und die Tryphosa, welche in dem HERRN gearbeitet haben. Gr\u00fc\u00dfet die Persida, meine Liebe, welche in dem HERRN viel gearbeitet hat.\n16:13 Gr\u00fc\u00dfet Rufus, den Auserw\u00e4hlten in dem HERRN, und seine und meine Mutter.\n16:14 Gr\u00fc\u00dfet Asynkritus und Phlegon, Hermas, Patrobas, Hermes und die Br\u00fcder bei ihnen.\n16:15 Gr\u00fc\u00dfet Philologus und die Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen.\n16:16 Gr\u00fc\u00dfet euch untereinander mit dem heiligen Ku\u00df. Es gr\u00fc\u00dfen euch die Gemeinden Christi.\n16:17 Ich ermahne aber euch, liebe Br\u00fcder, da\u00df ihr aufsehet auf die, die da Zertrennung und \u00c4rgernis anrichten neben der Lehre, die ihr gelernet habt, und weichet von denselbigen!\n16:18 Denn solche dienen nicht dem HERR Jesu Christo, sondern ihrem Bauche; und durch s\u00fc\u00dfe Worte und pr\u00e4chtige Rede verf\u00fchren sie die unschuldigen Herzen.\n16:19 Denn euer Gehorsam ist unter jedermann auskommen. Derhalben freue ich mich \u00fcber euch. Ich will aber, da\u00df ihr weise seid aufs Gute, aber einf\u00e4ltig aufs B\u00f6se.\n16:20 Aber der Gott des Friedens zertrete den Satan unter eure F\u00fc\u00dfe in kurzem! Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi sei mit euch!\n16:21 Es gr\u00fc\u00dfen euch Timotheus, mein Gehilfe, und Lucius und Jason und Sosipater, meine Gefreundeten.\n16:22 Ich, Tertius, gr\u00fc\u00dfe euch, der ich diesen Brief geschrieben habe, in dem HERRN\n16:23 Es gr\u00fc\u00dfet euch Gajus, mein und der ganzen Gemeinde Wirt. Es gr\u00fc\u00dfet euch Erastus, der Stadt Rentmeister, und Quartus, der Bruder.\n16:24 Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi sei mit euch allen! Amen.\n16:25 Dem aber, der euch st\u00e4rken kann laut meines Evangeliums und Predigt von Jesu Christo, durch welche das Geheimnis offenbaret ist, das von der Welt her verschwiegen gewesen ist,\n16:26 nun aber offenbaret, auch kundgemacht durch der Propheten Schriften aus Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden:\n16:27 demselbigen Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesum Christum in Ewigkeit! Amen.","title":"German Bible: Romans","type":"page"}
